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Bistum Fulda: Kirchlicher Segen für lesbisches Paar durch Pallotinerpater Modenbach

13. Oktober 2020 in Deutschland, 25 Lesermeinungen
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St. Ulrich-Kirche in Hünfeld stand für diese Segenshandlung zur Verfügung – Ortspfarrer Borta enthüllt, dass er auch selbst schon Menschen „in einer außerordentlichen Situation“ den Segen nicht verweigert hat - UPDATE: Antwort des Bistums Fulda


Fulda (kath.net) Eine kirchliche Segensfeier für ein lesbisches Paar hat der Pallotinerpater Siegfried Modenbach in der katholischen Kirche St. Ulrich in Hünfeld (Bistum Fulda) gefeiert. Das berichtete die „Fuldaer Zeitung“. Der Pater beteuerte, es habe sich um eine Segenshandlung gehandelt, die Liturgievorlage dafür habe er dem von ihm selbst geschriebenen Buch „Wer mit Segen sät, wird mit Segen ernten – Segensfeiern für Liebende“ entnommen.

Der verantwortliche Pfarrer der Gemeinde, Peter Borta, zeigt sich im Nachhinein allerdings enttäuscht von der Sache, wie er in einem Schreiben an die „Fuldaer Zeitung“ erläutert. Zum einen habe er nur die kleine Krypta „für eine private Segensfeier in kleinem Rahmen“ bereitgestellt, nicht den eigentlichen Kirchenraum – doch kurzfristig wurde wegen der Corona-Beschränkungen und wegen der größere Zahl der Gäste dann entschieden, von der Krypta in die Kirche umzuziehen.


Zum zweiten kritisierte Pfarrer Borta anhand des Bildmaterials von der Segensfeier im Nachhinein, „dass P. Modenbach hier offensichtlich eine Symbolhandlung aus dem Trauungsritus vollzieht“. Möglicherweise bezieht er sich auf das Foto in der Fuldaer Zeitung, auf dem sich das Paar die jeweils rechte Hand reicht und Pater Modenbach segnend seine regenbogenfarbene Stola auf die beiden Hände legt.

Bei dieser Gelegenheit macht allerdings auch Pfarrer Borta publik, dass er es mit der Einhaltung der kirchlichen Eheregeln nicht ganz so genau nimmt. Die „Fuldaer Zeitung“ zitiert aus seinem Schreiben, dass er den Mitbruder Modenbach in dem Anliegen unterstützen wollen, „Menschen – auch in einer außerordentlichen Situation – den Segen nicht zu verweigern“, auch er selbst habe in seiner langjährigen Seelsorgepraxis ebenfalls auch Paare gesegnet, die kirchlich nicht heiraten konnten. „Das war immer ein persönlicher Segen mit Handauflegung, ohne irgendeinen Ritus aus der Trauungsliturgie zu verwenden.“

UPDATE:
Die Pressestelle des Bistums Fulda antwortete auf kath.net-Anfrage: „Dieser Zeitungsbericht sowie die Verwechselungsgefahren (etc.) sind uns bekannt. Konsequenzen (Personalangelegenheiten …) werden üblicherweise intern geklärt.“
kath.net hatte zuvor gefragt: „Wie steht das Bistum Fulda zu diesem Vorgang? Wie stufen Sie die Verwechslungsgefahr mit dem sakramentalen Geschehen bei einer kirchlichen Trauung ein, wenn sogar schon ein kirchlicher Rahmen (innerhalb einer katholischen Kirche) dafür zur Verfügung gestellt wird? Welche Konsequenzen wird dies für den ausführenden Priester und den mitverantwortlichen Pfarrer nach sich ziehen?“

 

 


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Lesermeinungen

 Matthäus 17. Oktober 2020 

Wann greift Gott ein?

Anlässlich solcher Skandale fragte ein Bekannter: „Wann greift Gott ein?“ Hier meine gekürzte Antwort: Ich denke, dass Gott immer eingreift, manchmal auch so, dass er den Akteuren freie Bahn lässt bzw. sie sich selbst überlässt. Pater Eugen Mederlet OFM sagte bereits vor zig Jahren: „Es gibt heute so wenige (Priester- und Ordens-) Berufungen, weil die (sonst) alle verdorben würden.“ In „Kirche im Sturm“ schreibt er, dass auch die Dämonen (natürlich gegen ihren Willen und ihr Verstehen) im Dienst des Heiligen Geistes stehen, um das Schiff der Kirche (und jeden einzelnen) zu läutern und letztlich in den sicheren Hafen des Himmels zu führen. In der Heiligen Schrift steht: „Ärgernisse müssen kommen, aber wehe dem, durch den sie kommen.“ Der Marsch durch die Institutionen war wahrscheinlich nirgends so erfolgreich, wie in der Kirche. Angesichts der derzeitigen Missstände würden sich Bonifatius, Adolph Kolping, Johannes Paul II., Erzbischof Dyba ... im Grab umdrehen, aber weder ein Bischof noch ein Ordensoberer schreiten ein. Es heißt: „Wer schweigt, stimmt zu.“ Zur Frage: „Wann greift Gott ein?“ Goethe lässt Mephisto sagen: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft.“ Dadurch wird geteilt, was nicht zusammengehört. In Solowjews „Kurze Erzählung vom Antichrist“ laufen die meisten Menschen aus den drei großen christlichen Konfessionen zum Antichrist über und dadurch rückt der (heilige) Rest zusammen.


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 SalvatoreMio 15. Oktober 2020 
 

ein Segen, der an die sich windende, listige Schlange erinnert - 1. Buch Mose

Wie kann man Ringe und zwei Personen segnen für etwas, das der Schöpfungsordnung widerspricht?
Diener Gottes tun nun so, als ob gleichgeschlechtliches Miteinander vor Gott in Ordnung sei. Zudem wird es, wenn auch öffentlich abgestritten, der Ehe gleichgestellt. - Das weist hin auf das Symbol der Schlange in der Paradieses-Geschichte. Schlangen drehen und wenden sich, um ans Ziel zu kommen. So wird jetzt in der Kirche gedreht, gewendet und schöngeredet! Toll!


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 Lilia 14. Oktober 2020 
 

Die Synodal-Weg-Bischöfe sind ja gerade dabei,

diese Lebensform in der Kirche gangbar zu machen.

Was will man von solchen Hirten erwarten, als dass "sie viele Seelen mit sich in den Abgrund reißen."
(Muttergottes in La Salette).


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 Chris2 14. Oktober 2020 
 

Das ist kein "Segen",

denn segnen darf man jeden, der darum bittet. Das ist die Simulation einer Art katholischer "Homo-Ehe", quasi ein Pseudo-Sakrament.
Es wird Zeit, dass Rom eingreift, denn die Bischöfe vor Ort tun es offensichtlich nicht (vgl. München)


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 Chris2 14. Oktober 2020 
 

@ St. Hildegard

Sie haben es auf den Punkt gebracht. Das nennt man übrigens "Salamitaktik": Scheibchenweise schlucken es die Leute. Synodaler Irrweg eben...


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 cortile 13. Oktober 2020 

„ ... keine stummen Hunde sein ...“ (Hl. Bonifatius)

Nach dem „internen“ Klärungsmodus von „Personalangelegenheiten“ war gar nicht primär gefragt. Das Bonifatius-Bistum ist noch nicht einmal in der Lage, die kirchliche Haltung von der christlichen Lehre her darzulegen, wie es sich mit der Sicht auf Homosexualität, homosexueller Praxis und pastoralem Anspruch demgegenüber verhält. Währenddessen wurde über Jahrzehnte hinweg ein subjektivistischer Stil von persönlichem sich Kennen und sich Wiegen in harmonistischem Allverstehen gepflegt, geduldet und protegiert, ohne irgendeine Überzeugung zu vertreten, indem die jeweiligen Alphafiguren an den diözesanen Machthebeln bestimmen, was offiziöse Linie ist. Hauptsache „Ruhe im Karton“ ...


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 Diadochus 13. Oktober 2020 
 

Keine Lappalie

Eine Segenshandlung für gleichgeschlechtliche Paare, sowie für Paare, die nicht kirchlich heiraten können, ist keine Lappalie. Diese wird gegenüber dem Trauungsritus heruntergespielt. Sie ist dem Herrn ein Gräuel. Das Sündenbewusstsein ist völlig abhanden gekommen.


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 lesa 13. Oktober 2020 

Hirten bitte aus der Narkose aufwachen!

@Mt1616: "All dies trägt massiv zur Verwirrung der Gläubigen bei. Hierzu muss sich ein bischöflicher Hirte klar positionieren!" So ist es und zwar mit schlimmen Folgen. Von der Verurteilung der Betroffenen weit entfernt, kann man einfach nicht still sein, wenn man sieht, wie immer mehr (auch junge Mädchen) diesen Weg als normal ansehen - und wie blühende fähige junge Menschen danach als Ruinen, mehr oder weniger schwer geschädigt daraus hervorgehen und ihr Leben (oft auch das der Umgebung) zur Qual wird. Den Kindern wird die Orientierung genommen für ein normales, gesundes, seelisches Aufwachsen. Erbarmungslos!
Gott in seiner Liebe wollte seine Geschöpfe vor Solchem bewahren und gab ihnen die Gebote - und die Lehre der Kirche. Der Katechismus und verschiedene Dokumente (z.B.1.10.1986)erläutern den Sachverhalt auf eine Weise, für die man nur dankbar sein könnte.


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 hape 13. Oktober 2020 

Wenn Rom will,

dass Leute wie Wucherpfennig lehren, darf sich niemand wundern, wenn Schießlers und Moldenbachs dabei rauskommen.


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 LiebeundWahrheit 13. Oktober 2020 
 

Buchvorstellung

In Fulda wird sich nicht viel tun. Auch auf eine Stellungnahme wird man in Fulda lange warten. Hr.Pater Modenbach ist im Bistum sehr beliebt und gern gesehen. Bereits im vergangenen Jahr, hat er mit Unterstützung von Herrn Pfarrer Stefan Buß, in der Stadtpfarrei Fulda eines seiner Bücher vorgestellt. Auch gestern war eine Buchvorstellung angesetzt. Die Kolpingfamilie Hünfeld hatte Herrn P. Modenbach eingeladen sein aktuelles Buch zu präsentieren.Es enthält unter anderem Anleitungen, wie man gelungene Homo-Segensfeiern gestalten kann. Im Bistum Fulda hat er also volle Rückendeckung. Wer gerne mehr über den Autor erfahren möchte, kann sich gerne folgenden Link anschauen.

osthessen-news.de/n11636507/pater-siegfried-modenbach-verbindungen-stehen-unter-dem-segen-gottes.html


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 Thomasus 13. Oktober 2020 
 

Glaube

Statt den Gläubigen die Kath . Glaubenslehre zu verkündigen ,wird ein medienwirksamer Segen gespendet .
Und die Mehrheit findet das auch noch gut .
Wo geht die Katholische Kirche in Deutschland hin?


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 SalvatoreMio 13. Oktober 2020 
 

Führt Gott zusammen, was der Ordnung widerspricht, die er selbst gefügt hat?

@Gipsy:Das wäre ein Gott, der sich selbst widerspräche und die
Schöpfungsordnung, die von ihm selber stammt, nicht für wichtig erachtete. Von "Ordnung" könnte dann auch keine Rede sein. Nein, es ist wie beim Sündenfall, den es in vielen Variationen gibt: "Wir gehen unsere eigenen Wege, wissen es besser als Er. Und Schlangenstimmen, die selbst Gottes Wort passend verdrehen, gibt es zuhauf; auch in Gewändern von Bischöfen, Regens im Priesterseminar u. dgl.


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 St. Hildegard 13. Oktober 2020 
 

Eines darf man in diesen Diskussionen nicht vergessen:

Die Geistlichen bzw. die Bistümer bringen sich auf diese Weise bald selbst in Erklärungsnot. Einmal ganz abgesehen davon, dass man nicht etwas "segnen" kann, was dem Willen Gottes widerspricht: Aber haben sich die wohlmeinenden Priester noch nicht überlegt, dass das bald weitere Forderungen nach sich ziehen könnte? Nach dem Motto: Wenn schon ein Segen mit Feier und Ringtausch möglich ist (womöglich noch mit einer entsprechenden Predigt und einem ermunternden Bibelspruch), warum dann nicht gleich eine sakramentale Trauung? Mein Eindruck ist ebenfalls, dass seitens vieler Pfarrer bewusst auf die Homo-"Ehe" hingearbeitet wird!


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 Ulmus 13. Oktober 2020 
 

@kath.net

"Welche Konsequenzen wird dies für den ausführenden Priester (...) nach sich ziehen?“
Sollte die Anfrage nicht auch an das Erzbistum Paderborn gehen, da das "Geistliches Zentrum" Kohlhagen, der aktuelle "Wirkungsort" Pater Modenbachs in diesem Erzbistum liegt...


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 Gipsy 13. Oktober 2020 

Zitat Gerome : "Ob darauf Segen ruht"?

Was Gott zusammenführt gehört zusammen.

Führt er gleichgeschlechtliche Menschen zu einer Ehe zusammen, wo er sie doch als Mann und Frau erschuf,als zusammengehörig , damit sie fruchtbar sind und die Erde bevölkern.?

Der Segen , den ein Priester hier erteilt hat, ist bestimmt gut gemeint, aber er hätte dies nicht tun dürfen.


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 Mt1616 13. Oktober 2020 
 

Stellungnahme des Bistums dringend geboten

Ich sehe es wie @lesa. Die Bischöfe und Bistumsverwaltungen können und dürfen nicht immer auf eine "interne" Klärung verweisen. Der Artikel in der Fuldaer Zeitung umfasste eine ganze (!) Zeitungsseite. Das Foto zeigte eindeutig einen nachgestellten Trauritus. Eine der lesbischen Damen wird gar mit der Äußerung zitiert, sie verstehe nicht, weshalb die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare im Bistum Fulda in einer Pfarrei möglich sei, in der anderen nicht. All dies trägt massiv zur Verwirrung der Gläubigen bei. Hierzu muss sich ein bischöflicher Hirte klar positionieren!


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 Dornenbusch 13. Oktober 2020 
 

Nun hat`s auch das schöne Hünfeld erwischt.......


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 Gerome 13. Oktober 2020 
 

klerikale Macht

Die vielgeschmähte klerikale Macht:
Wie gern wird sie dann doch durch Segen in Anspruch genommen,
wenn um Bestätigung der eigenen Sicht der Dinge geht!
Und wie gern wird dann durch „Segen“
die vermeintlich eigene klerikale Macht ausgeübt und demonstriert!

Ob darauf Segen ruht?


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 ThomasR 13. Oktober 2020 
 

auch den Verantwortlichen aus Fulda wünscht man (allein zur Erinnerung)

die Stellungnahme der Glaubenskongreagtion vom Jahr 2003 zur Homosexualität als Pflichtlektüre für schlaflose Nächte.

Sicher gibt es kein Hindernis, daß die Damen wie Geschwister zusammen leben, sie haben jedoch dabei insbesondere auf jegliche sexuelle Handlungen bzw. Fortpflanzungversuche zu verzichten.

normaleweise müßte man in München/Beim HW Schießler auch eine Anfrage stellen ob Sie Dokument der Glaubenskongregation aus dem Jahr 2003 über das Ver


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 lesa 13. Oktober 2020 

Die Gläubigen haben ein Recht auf Klärung und Orientierung

„Dieser Zeitungsbericht sowie die Verwechselungsgefahren (etc.) sind uns bekannt. Konsequenzen (Personalangelegenheiten …) werden üblicherweise intern geklärt.“
Wäre es nicht angebracht, die Konsequenzen ebenfalls bekannt zu machen, nachdem die Irreführung der Gläubigen durch dubiose Segnungen öffentlich passiert ist?
Die Gläubigen haben ein Recht auf Klärung und Orientierung, auch wenn es zunächst unwillige Reaktionen gibt und man den eingemächtigen, frechen oder verwirrten "Segnern" auf die Zehen steigen muss.


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 SalvatoreMio 13. Oktober 2020 
 

In den Messgebeten höre ich fast nur noch: Guter Gott! Guter Gott"

"Gott ist gut" - alle anderen Attribute scheinen vergessen! Gott ist so gut, dass er für alles Verständnis hat und glücklich ist, wenn wir es auch sind. Also will er - laut vieler Priester offenbar - zu allem seinen Segen geben, auch wenn das, was man tut, nicht in Ordnung ist. Und wenn wir zufrieden sind: warum sollten wir UMKEHREN und uns mit Gott versöhnen?


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 Herbstlicht 13. Oktober 2020 
 

Wer das dazugehöriger Foto der Fuldaer Zeitung betrachtet, kann unschwer erkennen, dass es sich dabei um eine Segnung der lesibischen Beziehung handelt und nicht um eine Segnung der Personen an sich.
Denn die beiden Frauen stehen vor dem Pallotiner-pater und die übrigen Kirchenbesucher sitzen in ihren Bänken und schauen zu.
Was ist das also anderes als das Gutheißen dieser Lebensform?


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 Lilia 13. Oktober 2020 
 

Wenn der liebe GOTT die Sünde segnen würde,

würde ER sich selbst widersprechen und wäre schizophren!!
Man kann den Sünder segnen (einen einzelnen Homsexuellen), damit er die Gnade der Bekehrung erlangt, aber eine sündhafte Verbindung zweier Lesben zu segnen, ist ein höchst blasphemischer Akt, der den Zorn GOTTES herausfordert!
Die Priester und Bischöfe fürchten leider allzu oft nur noch die Medien, anstatt sie den dreimal heiligen GOTT fürchten würden. Gottesfurcht ist für die meisten zum Fremdwort geworden.
Sie werden sich einmal vor IHM verantworten müssen!


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 Herbstlicht 13. Oktober 2020 
 

abwärts, nicht aufwärts geht die Reise!

Der Weg scheint vorgezeichnet - weg von Gott, hin zur Welt.
Wenn die Kirche hierzulande nichts dagegen unternimmt und auch Rom nicht, dann verfestigt sich der Eindruck, dass dies so beabsichtigt ist.
Dass das Vertrauen glaubenstreuer Katholiken in die Kirche massiv erschüttert wird, scheint die Kirchenoberen nicht allzusehr zu beunruhigen.


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 Stefan Fleischer 13. Oktober 2020 

Den Segen Gottes

für eine Handlung oder einen Zustand zu erbitten, von der/dem man weiss (oder wissen sollte – zumindest als Priester) dass das nicht dem Wilen des Allerhöchsten entspricht, finde ich persönlich eine Frechheit Gott gegenüber. Etwas anderes wäre es, den Segen Gottes zu erbitten für einen Weg der Umkehr und der Versöhnung mit Gott.
Aber eben, wenn man glaubt: «Gott ist es nicht so wichtig, ob wir uns um ihn kümmern oder nicht. Wenn wir es wollen, hilft er uns, aber sonst dürfen wir tun und lassen, was sich gut anfühlt.» (Glaubenssatz 4 des MTD) dann spielt es keine Rolle, ob wir Gott ernst nehmen oder nicht.


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