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Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich

23. Oktober 2020 in Weltkirche, 38 Lesermeinungen
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Die Stellungnahme zu Homosexuellen, Familie und zivilrechtliche Partnerschaft so wie sie im Film gezeigt werde, sei trotzdem geeignet, Fassungslosigkeit und Verwirrung auszulösen, schreibt Kardinal Burke.


Rom (kath.net/jg)

Raymond Kardinal Burke hat die Passage des Films „Francesco“, in welcher Papst Franziskus über das „Recht auf Familie“ für Homosexuelle und zivilrechtliche Partnerschaften für diese Personen spricht, scharf kritisiert.

 

Erklärungen wie diese würden bei gläubigen Katholiken Fassungslosigkeit und Verwirrung auslösen, weil sie der Heiligen Schrift und der Tradition der katholischen Kirche widersprechen, schreibt Burke in einer Erklärung auf seiner Internetseite. Sie seien geeignet, bei Menschen guten Willens Irrtümer hinsichtlich der katholischen Lehre zu verursachen.


 

Aus dem Kontext und dem Anlass sei klar ersichtlich sei, dass die Aussagen von Franziskus nicht zum Lehramt gehören. Sie seien als private Aussagen der Person zu werten, die sie gemacht habe. Für die Gläubigen seien sie nicht bindend. Die Heilige Schrift, die Überlieferung und das Lehramt der Kirche seien dadurch nicht geändert, betont der Kardinal.

 

Im Anschluss daran wiederholt er die wesentlichen Punkte der kirchlichen Lehre, wie sie im Katechismus der Katholischen Kirche dargestellt sind (siehe KKK 2357 f.) und verweist auf das Schreiben der Glaubenskongregation über die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften.

 


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Lesermeinungen

 Pepe123 30. Oktober 2020 
 

An den Früchten wird man sie erkennen


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 phillip 28. Oktober 2020 
 

"Sie können sicher sein, dass, falls nur der geringste Zweifel ...

...an der Gültigkeit der Papstwahl von Papst Franziskus vorliegen würde, Kardinal Burke als exzellenter Kirchenjurist seine Stimme erhoben hätte, ebenso Kardinal Müller und andere!" Mit Verlaub, ein sehr schwaches Argument, wenn man die Bestimmungen für die Papstwahl, insbesondere jene, über die Konsequenzen der Verletzung der im Rahmen der Wahl abgegebenen Gelübte, auch nur oberflächlich liest. Eines steht fest: Zur Zeit gibt es keine kanonisch eingerichtete Instanz, die über die Rechtmäßigkeit/Unrechtmäßigkeit einer Papstwahl sowie einer Annahme einer solchen (auch nicht zur Feststellung häretischer, apostatischer oder schismatischer Handlungen und Unterlassungen durch einen Papst)zu prüfen oder zu beurteilen hätte; ob so oder so: Gott hat eingegriffen und wird nach seinem Ratschluss eingreifen!


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 Gandalf 27. Oktober 2020 

Ich wäre stark dafür, dass sich hier alle Seiten mäßigen...

Ich kann echt nachvollziehen, dass diese Papst-Aussagen auf die Nerven gehen, aber es ist und bleibt trotzdem unser Papst. Wer katholisch ist, der muss dies auch akzeptieren. Aber keine Sorge, fürs Seelenheil ist der Papst für uns nicht wichtig, da gehts um andere Dinge.


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 bücherwurm 27. Oktober 2020 

Werter Monsignore, bitte mäßigen Sie sich gegenüber unseren Lesern

in der Ausdrucksweise! Und Großschreibung heißt, Sie brüllen jemanden an - möchten umgekehrt auch Sie ANGEBRÜLLT werden?
@Kathi- katholisch: Wir möchten hier keine Zweifel an der Rechtgültigkeit der Wahl von Papst Franziskus lesen.


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 phillip 27. Oktober 2020 
 

Ich halte mich an den KKK, schreibt Kathi- katholisch.

Liebe Kathi, wie Sie meinen Postings in der Sache entnehmen können, teile ich die Vorgangsweise des Monsignore ihnen gegenüber nicht, aber nicht deswegen, weil ich Ihren feststellenden Aussagen betreffend den Papst zustimme, sondern weil ich meine, dass er, der mE zwar über eine ihm zustehende richterliche Ermächtigung für das nicht der Öffentlichkeit zugängliche Forum internum, jedoch nicht für das forum externum, und schon gar nicht zur richterlichen Verfolgung, Ermittlung und Feststellung der Delikte der Häresie, Apostasie und des Schisma verfügt, den Sachverhalt bezüglich Ihrer Aussagen ohne nähere Tatsachenermittlung und Reflexion dem Delikt des Schismas subsummiert hat und dabei übersehen zu haben scheint, dass Ihre Aussagen den Verdacht des Verstoßes gegen das 8. Gebot zu begründen vermögen. Ich kann sie nur auf die Ausführungen des KKK hinweisen und Sie ansonst in brüderlicher Verbundenheit bitten, Ihre Haltung und Verhalten entsprechend zu überprüfen.


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 Kathi- katholisch 27. Oktober 2020 
 

@lakota was ist das für ein Papst.....

Mit seinen Äußerungen, bringt er die Gläubigen in eine absolute Verwirrung. Und es scheint ihm egal zu sein. Er bezieht keine Stellung. Man sagt dazu auch der Durcheinanderwirbler. Unser Pfarrer hat am Sonntag in der Messe gepredigt, das er es gut findet und was denn dagegen spricht gleichgeschlechtliche Paare zivilrechtlich anzuerkennen. Und so denkt und predigt auch der Bischof. Und Sie Herr Schlegl werfen mir vor, die kath. Kirche verlassen zu haben???? Ich halte mich an den KKK. Unser Pfarrer ist der Meinung, Franziskus provoziert halt gern, aber das hat Jesus auch getan. Vertreten Sie diese Meinung auch?


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 lakota 26. Oktober 2020 
 

@Schlegl

Ursache und Wirkung?
Sie kritisieren @Kathi- katholisch so scharf -
aber was ist das für ein Papst, der Gläubige zu solchen Aussagen bringt?


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 phillip 26. Oktober 2020 
 

Zu einem Posting stellt ein Priester in diesem Forum öffentlich fest: (1)

"Ihre Aussage ist ein Akt des SCHISMAS!“ und „in diesem Zustand können Sie nicht kommunizieren! Zuerst ist Reue und Beichte angesagt“. Ja, darf er denn das?
Zunächst ist festzuhalten, dass mE einem geweihten Priester sehr wohl eine richterliche Kompetenz im Bereich des forum internum und die Durchführung eines in diesen Bereich fallendes Verfahren (Sakrament der Buße/Beichte/Versöhnung) ohne jeden Zweifel zusteht, so nicht besondere Ausschließungsgründe vorliegen – derartige Anhaltspunkte scheinen hier aber nicht vorzuliegen.
Dies gilt allerdings keinesfalls für Häresie, Apostasie und Schisma, und zwar sowohl für den Bereich des forum externum als auch des forum internum. Den Bestimmungen der Canones 751 letzter Satz und 1364 CIC 1983 zieht sich ein Schismatiker die Exkommunikation als Tatstrafe zu. Nach Canon 1400 § 1 sind Gegenstand eines Gerichtsverfahrens ua
- die strafgerichtliche Verfolgung natürlicher Personen, …


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 phillip 26. Oktober 2020 
 

Zu einem Posting stellt ein Priester in diesem Forum öffentlich fest: (2)

- die Feststellung rechtserheblicher Tatbestände, (hier) des rechtserheblichen Tatbestandes eines Schismas.
Ich bezweifle nun, dass dem Priester eine dem forum externum zuzurechnende richterliche Kompetenz zur Strafverfolgung, Tatsachenermittlung und Feststellung des Vorliegens des Tatbestandes eines Schismas und dessen Rechtsfolge verliehen und ein mit den Prozessbestimmungen übereinstimmendes Verfahren abgeführt worden wäre. Außerdem fehlt der Hinweis, dass die Lossprechung von der Exkommunikation aus Anlass einer gerichtlich festgestellten Häresie dem Papst, der Glaubenskongregation (öffentlich, forum externum) und der Apostolischen Pönitentiarie (forum internum) zusteht.
Zudem meine ich, dass der diesen eingangs zitierten Feststellungen zugrunde gelegte Sachverhalt - wie in einem Vorposting ausgeführt und dort nachzulesen ist - für ein Abschließen eines derart schwerwiegendes Urteils als nicht hinreichend konkretisiert, sondern aufklärungs- bzw ergänzungsbedürftig anzusehen wäre..


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 phillip 26. Oktober 2020 
 

Zu einem Posting stellt ein Priester in diesem Forum öffentlich fest: (3)

… und bestenfalls einen Verdacht eines Verstoßes gegen das 8. Gebot in der Form eines unvermessenen Urteils, einer Verleumdung oder üblen Nachrede zu begründen vermag, was den Priester allerdings für die Abführung eines derartigen, dem forum internum zuzurechnenden Verfahrens, allerdings unter Ausschluß einer Öffentlichkeit legitimieren würde.


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 Francis 5 25. Oktober 2020 
 

Die Bibel

im Neuen Testament wird Homosexualität erwähnt: 1 Kor 6,9-11; 1 Tim 1,9f; Röm 1,18-28 und der Judasbrief 7.
Im Römerbrief wird im ersten Kapitel in den Versen 26 und 27 Homosexualität klar abgelehnt: 26 Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; 27 ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.


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 phillip 25. Oktober 2020 
 

Mir ist nicht klar, ob dem Frager, "


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 lakota 25. Oktober 2020 
 

"Er ist der falsche Prophet und ganz sicher kein Papst."

Ich verstehe diese Worte so, daß ein Papst keine Verwirrung stiften darf und Menschen mit Aussagen wie AL, ABu Dhabi und Zivilunion für Homosexuelle auf einen falschen Weg bringen darf.
Ein Papst verkündet nichts, was mit dem Lehramt in Widerspruch steht oder zumindest so ausgelegt werden kann.
"Weide meine Schafe" ist der Auftrag eines Papstes und er darf sie nicht den Wölfen überlassen.
Was ist mit Homosexuellen, die bisher gekämpft haben, die sich fragten, ob das wirklich so eine große Sünde sei? Bei all dem, was dieser Papst bisher zu dem Thema von sich gegeben hat, werden sie wohl denken, naja, dann ist es ja nicht so schlimm und den guten Weg verlassen.
Nein, SO ist kein Papst!


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 phillip 24. Oktober 2020 
 

Ein Posting wird als Erfüllung des Tatbestandes “Schisma” bezeichnet (1)

Unter Schisma verstehen ich nach Can 751 CIC 1983 die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche, und erfüllt daher der/die dieses Tatbild (welches die Exkommunikation legae sententiae, also automatisch und ohne gesonderten Richterspruch, nach sich zieht), der/die sich von der kirchlichen Leitung durch Papst und Bischof lossagt. Was ist nun der Sachverhalt, der einen veranlasst, die Erfüllung des Tatbestandes des „Schisma“ und als Tatfolge eine Exkommunikation zu sehen? Das Posting lautet: „Papst Aber genau diese Aktion zeigt seinen wahren Charakter. Er ist der falsche Prophet und ganz sicher kein Papst. Ein Papst ist keine Privatperson. Jesus war es auch nicht. Ich habe einen gesunden Menschenverstand und ich bleibe den Lehren der katholischen Kirche treu“.
Das wesentliche Tatbildmerkmal des Can. 751 ist, sich von der kirchlichen Leitung durch Papst und Bischof “loszusagen”. Unter von der Leitung “lossagen” …


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 phillip 24. Oktober 2020 
 

Ein Posting wird als Erfüllung des Tatbestandes “Schisma” bezeichnet (2)

… ist nach allgemeinem Sprachgebrauch sich von der Leitung abkehren, ablassen, abwenden, loslösen, trennen oder die Leitung aufgeben, beenden, einstellen, hinter sich lassen oder der Leitung entsagen zu verstehen. Nun mag die Beurteilung, der Papst zeige mit dieser Aktion seinen wahren Charakter, der Papst ist der falsche Prophet oder der Papst ist kein Papst, die Tatbestände des 8. Gebotes (Sünde) in der Spezialform eines vermessenen Urteiles, einer üblen Nachrede oder der Verleumdung zu erfüllen, den hier unterstellten Tatbestand des Schismas sehe ich aber im Kontext des gesamten Postings aber nicht erfüllt, zumal auch bei einer extensiven Interpretation, die genaugenommen im Strafrecht nicht zulässig ist, mit keinem Wort eine Loslösung von der kirchlichen Leitung zum Ausdruck gebracht wird.


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 phillip 24. Oktober 2020 
 

Ein Posting wird als Erfüllung des Tatbestandes “Schisma” bezeichnet (3)

Die mit dem inkriminierten Posting angesprochene Posterin kann mE nicht als Schismatikerin angesehen werden, wenngleich aus der Sicht des 8. Gebotes der Verdacht der Begehung einer Sünde nicht ganz von der Hand zu weisen und eine nähere Betrachtung der objektiven und vor allem subjektiven Tatseite zur Erforschung eines schuldhaften Verhaltens erforderlich wäre.


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 SCHLEGL 24. Oktober 2020 
 

@Kathi- katholisch

IHR ZITAT:
"Er ist der falsche Prophet und ganz sicher kein Papst."ENDE des ZITATES

Ist es Ihnen überhaupt klar, dass Sie mit dieser Aussage die KATHOLISCHE KIRCHE bereits VERLASSEN haben. Ihre Aussage ist ein Akt des SCHISMAS!
Sie können sicher sein, dass, falls nur der geringste Zweifel an der Gültigkeit der Papstwahl von Papst Franziskus vorliegen würde, Kardinal Burke als exzellenter Kirchenjurist seine Stimme erhoben hätte, ebenso Kardinal Müller und andere!
In diesem Zustand, das sage ich Ihnen als Priester mit 45 Dienstjahren, können Sie nicht kommunizieren! Zuerst ist Reue und Beichte angesagt.


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 Benno Faessler-Good 24. Oktober 2020 
 

Was bedeutet "Gehorsam" in der Katholischen Kirche

Spätestens bei der Weihe zum Priester wird ein Eid zum Gehorsam gegenüber dem Bischof und seinen Nachfolgern geleistet. Bei den Orden auch gegenüber dem Abt und seinen Nachfolgern.

Dieser Eid bezieht sich aus meiner Sicht auch auf den Heiligen Vater und seinen Nachfolgern.

Dieser Eid ist verbindend, genau so wie das Eheversprechen (aus meiner Sicht).

Anderseits, wie weit muss oder soll ein Eid auf den Gehorsam gehen? Welche, pardon, "Kröten" muss ein zu Gehorsam Verpflichteter, runterschlucken?

Darf ein Einzelner sein Vorgesetzten "ermahnen"?

Im Moment gibt es ca. 220 zum Kardinal erhobene Männer der Katholischen Kirche. Ca. 120 Kardinäle sind Wahlberechtigt.

Warum schweigen die andern zu Kardinälen erhobenen Mitbrüder? Warum zeigen sie nicht offen Solidarität zu Kardinal Burke?


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 Kathi- katholisch 23. Oktober 2020 
 

@Schlegel

Ach wissen Sie, Diazepam ist keine Lösung. Im 1.Petr. steht,, Seid nüchtern und wachsam, denn der Teufel geht um wie ein brüllender Löwe und sucht wen er verschlingen kann".
Wachsamkeit ist seit dem 12.3.2013 lebensnotwendig, wie man ja wieder mal sieht.


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 lakota 23. Oktober 2020 
 

Ein Irrlehrer

ist doch wohl jemand, der sagt, es ist in Ordnung wenn Homosexuelle eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen und zusammen leben - wohl wissend, daß diese auch das Bett teilen - obwohl in der Bibel steht, daß gelebte Homosexualität ein "Gräuel" vor Gott ist.


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 SCHLEGL 23. Oktober 2020 
 

Kathi- katholisch

Möglicherweise hilft Ihnen Diazepam! Es wirkt beruhigend und hilft die Gedanken und die Äußerungen (schriftlich oder mündlich) zu ordnen.
Was Sie da geschrieben haben, könnte jeder Sektierer, oder ein Irrlehrer aus der Gruppe der Sedisvakantisten gesagt haben.


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 wz 23. Oktober 2020 
 

@Kathi-katholisch @glauholie7771

"Er ist der falsche Prophet und ganz sicher kein Papst."

Meinen Sie den falschen Propheten der Hl. Schrift (Offb)? Dazu gehört aber etwas mehr. Genauer gesagt: Der Antichrist.


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 Adamo 23. Oktober 2020 
 

Der Papst Franziskus schweigt in fataler Weise.

Mit anderen Worten:

"Alle Klarheiten sind beseitigt".


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 proelio 23. Oktober 2020 
 

"Jetzt habe ich mit dem Papst einen neuen Mitstreiter!"

Lesen Sie mal unter folgendem Link wie Pfarrer Schießler, der kürzlich die Partnerschaft des Schlagersängers Patrick Lindner mit seinem "Ehemann" Peter Schäfer segnete, die Äußerungen von Papst Franziskus aufnimmt. https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/gleichgeschlechtliche-partnerschaft-pfarrer-schiessler-trinkt-ein-halleluja-bier-auf-den-papst-art-678498


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 glauholie7771 23. Oktober 2020 
 

So ist es

@ Kathi- katholisch:
Sie sagen es. Diese scharfen Worte habe ich mich nicht getraut, hier zu posten - gedacht habe ich es schon länger. Und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da. Es zeigt sich immer stärker die wirkliche Gesinnung des Papstes und bringt somit eine gewisse Klärung in das ganze Durcheinander, das im Vatikan herrscht.


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 glauholie7771 23. Oktober 2020 
 

Fakten benennen

@ siebenschlaefer: Genauso sehe ich es auch!
Es wird ständig hin- und hergerätselt, wie der Nachfolger auf dem Stuhl Petri dies oder jenes wohl gemeint haben könnte, nachfolgend wird vieles beschönigt.
Es geht seit Jahren so.
Jedoch nützt diese Art der Auseinandersetzung mit getätigten Aussagen niemandem etwas, sondern stiftet immer weitere Verwirrung.
Ich habe den Eindruck, dass sich viele Katholiken damit selbst beruhigen wollen.
Das einzige, was aber meiner Meinung nach sinnvoll ist:
Fakten benennen, die Wahrheit zu erkennen und sich daraufhin bewusst zu positionieren.


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 hape 23. Oktober 2020 

@cssml

Das der Papst ein Sünder ist, wie wir alle, ist doch selbstverständlich. Die Kritik an ihm hat deshalb auch nicht das Ziel, den Papst als Sünder zu verurteilen. Im Gegenteil. Ich kritisiere hier v.a. einen methodischen Fehler in der Kommunikation nach außen. Ich kritisiere ferner, dass der Papst evtl. persönliche Zweifel am Lehramt öffentlich äußert. So etwas gehört ins Private und in den theologischen Diskurs unter Fachleuten. Aber nicht in einen Film, der sich an Fernstehende wendet.

Das Lehramt wird übrigens nicht allein vom Papst ausgeübt, sondern auch von den Bischöfen. Eine Richtigstellung wir von Kardinal Müller oder jetzt Kardinal Burke dient ja gerade dazu, das Lehramt, den Papst und das Amt vor Beschädigungen zu bewahren.


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 Kathi- katholisch 23. Oktober 2020 
 

Papst

Aber genau diese Aktion zeigt seinen wahren Charakter. Er ist der falsche Prophet und ganz sicher kein Papst. Ein Papst ist keine Privatperson. Jesus war es auch nicht. Ich habe einen gesunden Menschenverstand und ich bleibe den Lehren der katholischen Kirche treu. Mein Ziel ist der Himmel und nicht der Papst in Rom.


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 felix1 23. Oktober 2020 
 

Eine klare Hilfe

wie sie die Gläubigen brauchen:

"Raymond Kardinal Burke".


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 Herbstlicht 23. Oktober 2020 
 

Wo bleibt die Reaktion, d.h. die Richtigstellung?

Fühlte sich Papst Franziskus missverstanden, sollte es ihm ein Anliegen sein, umgehend zu reagieren und zurechtzurücken. Bis jetzt allerdings habe ich noch nichts davon vernommen.
Es ist doch anzunehmen, dass sein Umfeld ihn inzwischen darüber informiert hat, welche Wellen seine Aussagen im Film ausgelöst haben.


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 Stephaninus 23. Oktober 2020 
 

@ hape @siebenschläfer

Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Es geht doch nicht darum, dass die Aussagen des Papstes nicht lehramtlich sind (obwohl schon das die Aussenwelt nicht verstehen kann). Das wissen wir. Es geht darum, dass der Papst Aussagen macht, die mit den lehramtlichen Aussagen kaum in Einklang zu bringen sind (um es mal diskret auszudrücken). Das ist letztlich eine schizophrene Situation. Und letztlich befördert sich die Meinung, das Lehramt sei in Bezug auf die Südhaftigkeit hs. Handlungen durchaus und fundamental wandelbar.


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 cssml 23. Oktober 2020 

Unterscheidung zwischen Lehramt und Hirtenamt

Der Hl Geist garantiert, dass sich der Papst im Lehramt nicht irren kann. Dass der Papst jedoch rein menschlich ein Sünder wie (fast) jeder andere ist, kann er natürlich hirtenamtlich falsche Schwerpunkte oder Fehler begehen, wie ja auch die Geschichte der Päpste lehrt, allen voran den von Jesus eingesetzten Petrus, der wegen seiner Sündhaftigkeit sogar mit „Weiche Satan“ zurechtgewiesen wurde. Also wer hier einen fehlerlosen Papst einfordert, hat die Wahl Jesu und die Kirchengeschichte nicht verstanden.


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 agora 23. Oktober 2020 
 

Der Papst

ist nicht 8 Stunden am Tag Papst und dann 16 Stunden eine Privatperson. Sicher kann er beim Abendessen mit seinen Gästen "privat" über Juventus Turin und Inter Mailand reden, aber in diesem Film hat er zu einem glaubensrelevanten Thema nicht als Bergoglio geredet, sondern als Franziskus, und zwar skandalös. Ihn da mit der Unterscheidung "privat-lehramtlich" raushauen zu wollen, ist unserem Glauben gegenüber unredlich, ja in gewisser Weise schizophren.


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 siebenschlaefer 23. Oktober 2020 
 

Ich halte es für absurd,

aus Papst Franziskus, wie ich es immer wieder höre, um zu retten, was nicht zu retten ist, zwei Personen zu machen: den Papst, der das Lehramt vertritt, und die Privatperson, die dem Lehramt widerspricht. Das wäre ja eine Diagnose der Schizophrenie. Das wäre mir aufgefallen in 7 Jahren. Mir ist sehr vieles aufgefallen, aber diesen Verdacht hatte ich nie.

Auch gehen viele mit den Aussagen des Papstes, die von der Redaktion als Video zur Verfügung gestellt wurde, in der Weise der berühmten drei Affen um: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.

Ich dagegen plädiere, mit den Fakten umzugehen. Der Papst hat über homosexuelle Beziehungen gesprochen. Er hat für diese ein Recht auf Familie eingefordert (unter Familie versteht man landläufig zwei Elternteile und mindestens ein Kind), und der Papst hat sich für die staatliche Rechtsform der eingetragenen Lebenspartnerschaft für homosexuelle Paare ausgesprochen, damit diese gesetzlich abgesichert sind. Von "Sünde" dieser Lebensform kein Wort!


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 padre14.9. 23. Oktober 2020 

Raymond Kardinal Burke

Danke für die klare Erklärung.


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 hape 23. Oktober 2020 

@girsber74: Ja gut, aber …

der Papst ist nicht irgendjemand. Wenn Ihnen oder mir eine theol. Unsinn raus rutscht, ist das eine Sache von geringer Tragweite. Von ganz anderer Qualität ist es dagegen, wenn sich der Papst mit einer vom Lehramt abweichenden Privatmeinung an die Öffentlichkeit wendet. Zurück bleibt doch der Eindruck, dass der Stellvertreter Christi mit dem Lehramt der Kirche irgendwie fremdelt.

Papst Franziskus schrieb einmal, dass die Ausübung des Lehramtes über schriftliche Dokumente bei weitem nicht die mediale Reichweite eines Films hat. Ein Film erreicht die Herzen viel eher als langatmige Dokumente. Das geht freilich zu Lasten der theologischen Präzision. Gerade deshalb aber muss sich der Papst vorhalten lassen, in der betreffenden Sache grob fahrlässig gehandelt zu haben. Der Eindruck, das an der Spitze der Kirche ein Mann steht, der in einer schweren Sache anders denkt als Jesus Christus, ist für die Glaubwürdigkeit der Kirche und des Papstamtes verheerend.


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 Chris2 23. Oktober 2020 
 

Selbstverständlich nicht lehramtlich.

Das wäre ja auch zu schön, wenn z.B. der selbsterklärte Lügner Scalfari, der dem Papst Aussagen angedichtet hatte, mit seinem Blatt "das Lehramt der Kirche" wäre. Oder die taz, die gegen Polizisten als Mörder, Nazis und Bombenleger hetzt...


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 girsberg74 23. Oktober 2020 
 

Eine klare Hilfe, wie sie die Gläubigen brauchen:

"Raymond Kardinal Burke".


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