Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  2. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  3. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  4. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  5. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  6. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  7. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  8. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  9. "Und dann kam der November 2020"
  10. Papst: Messritus aus Zaire mögliches Modell für Amazonas-Liturgie
  11. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  12. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  13. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  14. Wien: 'Tot den Christen'-Aufruf im Gemeindebau
  15. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde

Entlassener Kardinal Becciu verklagt Zeitschrift

20. November 2020 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Seiner Ämter enthobener Kurienkardinal wirft italienischem Blatt "L'Espresso" eine "Kampagne" gegen seine Person vor - Becchiu steht im Mittelpunkt einer vatikanischen Finanzaffäre


Rom (kath.net/KAP) Der seiner Ämter enthobene Kardinal Giovanni Angelo Becciu verklagt die italienische Zeitschrift "L'Espresso" auf Schadenersatz in Millionenhöhe. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung wirft der Geistliche dem Blatt "eine Kampagne" gegen seine Person vor. Darin sei "eine Reihe von Anschuldigungen ohne jedwede Grundlage" enthalten. Er habe daher rechtliche Schritte in die Wege geleitet. Wie die Zeitung "Corriere della Sera" unter Berufung auf Gerichtsakten berichtet, verlangt der Kardinal zehn Millionen Euro Entschädigung, die er für karitative Zwecke einsetzen wolle.

Der 72-Jährige steht im Mittelpunkt einer Finanzaffäre des Vatikan. Deren Gegenstand sind unter anderem eine dubiose Immobilienanlage in London, die angebliche Begünstigung von Angehörigen der Familie Beccius, Honorare an eine sardische Sicherheitsberaterin sowie hohe Überweisungen nach Australien zu einer Zeit, als dort Beccius interner Rivale Kardinal George Pell vor Gericht stand.


In der aktuellen Mitteilung weist der Italiener abermals jegliches Fehlverhalten zurück. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe seien "alle falsch". Es handele sich um eine "ausufernde Verzerrung der Realität", die sein Ansehen als Mensch und Priester "bewusst zerstört" habe. Er werde der Kirche und dem Papst dennoch weiterhin treu zu Diensten sein, versicherte der Sarde.

Becciu, von 2011 bis 2018 Substitut des Staatssekretariats und damit eine Art Stabschef der kirchlichen Leitungszentrale, galt im Vatikan als sehr einflussreich. Ende September trat er - offenbar auf Druck von Papst Franziskus - von seinem Amt als Präfekt der Heiligsprechungskongregation zurück und verzichtete auf seine Rechte als Kardinal.

Wie aus den zitierten Gerichtsunterlagen weiter hervorgeht, sieht Becciu in den Artikeln der Zeitschrift "L'Espresso" die eigentliche Ursache für seine Demission. Die negativen Konsequenzen seien erheblich. Als besonders schwerwiegend stuft sein Anwalt demnach einen ganz bestimmten Aspekt ein: "Dank seines Lebenslaufs hätte er zu den Kandidaten bei der nächsten Papstwahl zählen können."

Von Seiten des Vatikan gibt es bisher keine Angabe zu den Gründen der Entlassung Beccius durch den Papst. Zudem sehen australische Behörden Medienberichten zufolge bisher keinen Anlass, Überweisungen aus dem Vatikan auf australische Konten nachzugehen.


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 20. November 2020 
 

Es ist doch immer wieder interessant zu sehen, wie theatralische Figuren mit aller Macht versuchen ihren ramponierten Ruf in der Öffentlichkeit aufzubessern.
Aber Cecilia Marogna jetzt mit "Sicherheitsberaterin" umschreiben :-) LOL
Weder Luxusbetten von Prontona Frau noch Handtaschen von Gucci gefährden die Sicherheit des Vatikansoder des Ex-kardinals Becciu.
Das Tragen von Pradschuhen mit hohen Absätzen ist sicher ungesund und, wenn man damit stürzt oder Fuß verknackst, mit Sicherheit gefährlich.
Da die Dame bis jetzt noch inhaftiert ist und dort wahrscheinlich locker-legere Sportkleidung trägt, ist diese Gefährdung ausgeschlossen.
Ex-Kard. Becciu hat seinen Rechtsanwalt übrigens gewechselt (wg. String-Tanga) :-)


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  2. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  3. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  4. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  5. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  6. "Und dann kam der November 2020"
  7. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  8. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  9. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  10. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  11. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  12. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  13. Als der Terror begann, verschanzten sich die Jugendlichen in der Kirche
  14. Die 13 neuen Kardinäle im Kurzporträt. Der Weg des Lebens und der Geschichte
  15. Hohe Vertreter der Kirche haben das Kerngeschäft der Seelsorge verlassen

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz