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"Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"

3. Dezember 2020 in Deutschland, 20 Lesermeinungen
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WELT-Chefredakteur Poschardt übt harte Kritik am deutschen Protestantismus: Wenn man sich protestantische Bischöfe anhört, wenn die über die Welt reden... Es ist ja von einem Grünen-Parteitag nur noch in kleinen Dosen zu unterscheiden


Köln (kath.net)

Ulf Poschardt, der Chefredakteur der Welt, übt in einem Interview mit dem Kölner Domradio Kritik an einem säkularisierte Protestantismus, der aus einer atheistisch-kommunistisch geprägten DDR-Gesellschaft kommt und der inzwischen der tonangebende Sound im Protestantismus selbst geworden sei. "... wenn man sich protestantische Bischöfe anhört, wenn die über die Welt reden, oder einen evangelischen Kirchentag so anguckt: Es ist ja von einem Grünen-Parteitag nur noch in kleinen Dosen zu unterscheiden.", betont Poschardt und erklärt, dass ein Evangelische Kirchentag  kein Grünen-Parteitag sei. Diese Dinge müsse man auseinanderhalten.


Kritik übt der Welt-Chef auch an der EKD-Rettungsboot im Mittelmeer. "Es stellt die Fragen: Inwieweit arbeitet man den Schleusern in die Hände? Stellt die Fragen: Inwieweit sind das Flüchtlinge im klassischen Sinne?" Ihm gehe das "unterkomplex Politische" da auf den Wecker. Die EKD mache es sich halt ganz einfach. Man sonne sich im Glanz der guten Tat und wie das dann alles weitergehe und welche Konsequenzen es hat, spiele keine Rolle. Poschardt erinnert in dem Zusammenhang an die Flüchtlingskrise und wie es das Land hier zerrissen habe. Dies werde völlig ausgeblendet. Man habe sozusagen für sich in Anspruch genommen, dass man artikuliert, was die Guten und Anständigen denken, fühlen und dann auch tun müssen. Manche Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann seien einfach nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen. Er fühle sich hier als "mündiger, christlich geprägter Bürger" einfach nicht ernst genommen. "So eine Selbstrührung und so eine Selbsterhöhung, was auch folgt aus dieser moralischen Überheblichkeit, einer Hierarchie, abwertend auf alle zu gucken, die die Dinge vielleicht anders sehen. " Die EKD müsse sich angesichts der massenweise Austritte überlegen, ob sie diesen Kurs weitermache.


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Lesermeinungen

 phillip 8. Dezember 2020 
 

Gott entscheidet, ob jemand Christ ist, nicht Menschen.

Dieser Satz mag nach der Prädestinationslehre zutreffen, nach der Gott vorbestimmt haben soll, wer in den Himmel und wer in die Hölle kommt. Was sagt aber Jesus selbst zur Frage, wer Bruder und Schwester, also Christ ist: "Und er antwortete ihnen und spricht: Wer sind meine Mutter und meine Brüder? Und er blickte umher auf die um ihn im Kreise Sitzenden und spricht: Siehe, meine Mutter und meine Brüder! Wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. (Markus 3,33–35). Was sagt der KKK in RZ 1782: "Der Mensch hat das Recht, in Freiheit seinem Gewissen entsprechend zu handeln, und sich dadurch persönlich sittlich zu entscheiden. Er darf nicht daran gehindert werden, gemäß seinem Gewissen zu handeln, besonders im Bereiche der Religion". Gott hat die Freiheit des Menschen gewollt, damit dieser „seinen Schöpfer aus eigenem Entscheid suche und frei zur vollen und seligen Vollendung in Einheit mit Gott gelange.


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 Chris2 4. Dezember 2020 
 

Heute 2 Prozesse zu Terror in Bayern in B5!

Ob die beiden wohl B5 hören? Da hätten sie heute kurz nach 8 von gleich 2 Terrorismusprozessen erfahren können: In Wien wurde der Iraker verurteilt, der in Bayern mehrfach versucht hatte, ICE-Züge zum Entgleisen zu bringen (u.a. der Stahlkabelanschlag bei Nürnberg!). Außerdem beginnnt ein Prozess gegen einen "Mann", der einen schwere terroristische Anschläge vorbereitet hatte, soweit ich mitbekommen habe, ebenfalls in Bayern. Dass letzterer kein "Biodeutscher" ist oder gar einen Neffen oder Onkel hat, der jemanden von der AfD kennt, ist klar, sonst wüssten wir es. Es ist nicht nur ein Verbrechen, uns all das eingebrockt zu haben, sondern auch, uns auch noch für dumm zu verkaufen...


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 lesa 4. Dezember 2020 

Neuevangelisierung nur durch Wiedergewinnung des sakramentalen Denkens

"Hier müsste die Neuevangelisierung Deutschlands ansetzen. Im Kern geht es um die Wiedergewinnung des sakramentalen Denkens. Jesu Menschsein ist kein bloßes Symbol. Ein Symbol ist von der Wirklichkeit, die es bezeichnet, trennbar; aber ein Sakrament nicht. Das Menschsein Jesu ist untrennbar von der Gottheit des Sohnes. Jesus ist personal (hypostatisch) identisch mit dem göttlichen Logos. Deshalb ist sein Menschsein das Ursakrament. Und jede Wirklichkeit, die untrennbar ist vom Ursakrament, ist ihrerseits ein Sakrament.
Die Kirche ist Leib Christi, weil sie sich in der Eucharistie täglich neu von Christus her empfängt. (K.H. Menke, in: D. Wahrheit, die Christus ist, TP)


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 lesa 4. Dezember 2020 

Bitte das Wort Gottes statt eigenes Gerede, Dei Verbum!

„Was ist eigentlich „Christ-sein“? … in letzter Zeit geht man nicht selten dazu über, das Christliche in wohlklingende Allgemeinheiten aufzulösen, die zwar den Ohren der Zeitgenossen schmeicheln, (vgl 2 Tim 4, 3) … und damit Steine anbieten statt Brot: ihr Brot: ihr eigenes Gerede statt Gottes Wort. (J. R, E. )
Es geht um die Frage, wie der Glaube an einen in die Geschichte eingetretenen Gott, der sich sein Bundesvolk beruft, auch gesellschaftlich relevant werden kann, ohne zu verweltlichen. Es geht aber auch um die innerste Frage des sakramentalen Handelns der Kirche. Gläubige Zeiten wären sich bewusst gewesen, dass das eucharistische Opfer das aktuell mächtigste Eingreifen Gottes in die Geschichte darstellt.
(PS.L.Conrad FSSP)


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 lesa 4. Dezember 2020 

Der Herr kommt im Wort und im Sakrament

Der Chefredakteur der "WELT" artikuliert den akuten Bedarf an SUBSTANZ in der Verkündigung. Es ist nicht mehr die Zeit, mit allgemeinen Ausdrücken und Chiffren herumzudoktern. Sakramentalität der Kirche lehren!
Gleich in der 1. Adventswoche begegnet uns in der die Liturgie der Herr als Quelle allen kirchlichen Lebens durch die Eucharistie, durch die ER, die Welt neu schaffend, ANKOMMT.
"Das Ja an den Herrn verlangt die unbedingte Annahme seines Wortes, seiner ganzen Wesenheit, seiner Gegenwart. Denn nicht allein im Wort oder gar in der Schrift lebt der Herr; er ist da, er ist in einem immerwährenden Kommen begriffen im Sakrament. Vielleicht vermag unsere Liebe keine größere Tat zu vollbringen, als den Worten zu glauben: Das ist mein Leib. Mit diesem Glauben geben wir uns selber hin; wir fragen nicht mehr, wir wissen nur: er hat so gesprochen, und diese Worte sind wahr. Denn er ist die Wahrheit selber; seine Worte, sein Dasein sind der feste Grund der Welt. (Reinhold Schneider).


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 stephanus2 4. Dezember 2020 
 

Ich weiß nicht...

...was Herr Poschard sonst so schreibt, aber ich finde, das hier hat er sehr gut auf den Punkt gebracht.
Ganz wichtig ist die große Gefahr, wenn Menschen wähnen, selber zu den Guten und Anständigen zu gehören - und die Anderen folglich zum Gegenteil. Auf einmal ist alles erlaubt, um das vermeintlich Gute durchzusetzen. So z.B. der Kommunismus, man wollte ja den Armen und rechtlosen Arbeitern helfen, dafür war alles erlaubt, und man schaue sich die furchtbaren Diktaturen an, die so entstanden sind.


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 ThomasR 3. Dezember 2020 
 

über die letzten 10 Jahre hat auch niemand die Aussage von Frau Käßman

1) über "Pille als Geschenk Gottes"
während ÖKT 2010 übertroffen.

Eigentlich Frau Käßmann ist auch eine Mutter. Man hätte von Frau Käßmann mehr Engagement im Lebenschutz erwartet.


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 Fink 3. Dezember 2020 
 

Ich muss auch in den Himmel kommen WOLLEN

Ergänzung meines vorherigen Beitrags: Die allererste Voraussetzung, um in den Himmel zu kommen, ist: ich muss es ausdrücklich wollen ! Ich muss den Herr-Gott demütig darum bitten und meine Hoffnung auf ihn setzten ! Wie soll ein Nicht-Christ in den Himmel kommen, der gar nichts vom "christlichen Himmel" weiß und folglich auch nicht danach begehrt?
P.S. Ich habe den Karl Rahner vor 40 Jahren einmal 1 Stunde lang im Radio gehört. Danach war ich bedient. Nein, danke, kein Bedarf. Aber für viele war und ist er eine Art katholischer Guru.
P.S. "Säulenheiliger" muss es natürlich heißen.


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 Fink 3. Dezember 2020 
 

Ja ja, Karl Rahner ist ein "Säuelheiliger" für die Kritischen Katholiken im fortgeschrittenen Alter

"Anonyme Christen" - was soll der Krampf ?! Natürlich können und wollen wir dem Herr-Gott keine Vorschriften machen, ob er für den einen oder anderen nicht doch einen "außerordentlichen" Zugang zum Himmel eröffnet! Wir sollen das aber nicht von vornherein fest einkalkulieren. Zunächst gilt der "reguläre" Weg: "Wer aber glaubt und sich taufen lässt, der wird gerettet werden." 1. der Glaube gemäß Katechismus und Glaubensbekenntnis, 2. gute Werke und 3. das ständige Bemühen, die Umkehr, das Standhalten bis zuletzt. Wie gesagt, ob es darüber hinaus einen Sonderzugang ins ewige Leben bei Gott gibt, das kann sein, aber damit sollten wir nicht fest rechnen.


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 Waldi 3. Dezember 2020 
 

Wer heute aus der...

evangelischen Kirche austritt, macht das einzig Richtige, um seinen christlichen Glauben vor der totalen Erosion zu bewahren. Als Katholik befürchte ich ernsthaft, dass es den Katholiken, je mehr sich die kath. Kirche dem Protestantismus anbiedert, bald ebenso ergehen wird! Nicht umsonst sind sich Reinhard Kardinal Marx und Bichof Bedford-Strohm auf dem Tempelberg in Jerusalem so verdächtig nahe gekommen, um das Kreus von ihrer Brust zu nehmen und zu verstecken. Eine Kommentatorin hat dazu geschrieben: "Dort wo Jesus Christus sein Kreuz auf seine Schultern genommen hat, haben es diese beiden abgelegt"!


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 SalvatoreMio 3. Dezember 2020 
 

Karl Rahner und die anonymen Christen!

Es fragt sich, was er selbst darunter verstand: ich sah und sehe es so z. B: da ist ein Katholik, der nur zur Kirche geht, um die fromme Oma zu beerben. Da ist ein Hinduist, der sich bemüht, ehrlich und barmherzig durchs Leben zu gehen. Dann kommt das Weltgericht: wäre es nicht möglich, dass Christus den Hindu zu seinen Schafen zählt und sagt:" Komm zu mir, Du hast mir zu trinken gegeben", zum Christen aber sagt er: "Hinweg, Du Heuchler, Du hast nur an Dich selbst gedacht"?


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 hape 3. Dezember 2020 

@chf - 3/3

Wenn ich etwa an das Martyrium des Hl. Andreas denke, das wir erst vor kurzem gefeiert haben, sollte das eigentlich einleuchten. Freilich ändert das Bekenntnis nichts daran, dass Gott allein darüber entscheidet, wer in den Himmel kommt. Es steht Gott frei, dies auch Menschen außerhalb der Kirche zu gewähren. Soviel wir wissen, gewährt er dies allerdings nur jenen, die sich instinktiv im Gewissen an seine Gebote gehalten haben. Das ist zwar möglich, aber wegen der Korrumpierbarkeit des Gewissens sehr selten. Denn das Gewissen bedarf einer Bildung, die wiederum nur die Kirche bietet.

Der Wille Gottes aber ist, dass Christen der ganzen Welt seinen Willen verkünden. Diese ernste Anforderung widerspricht m. M. nach jedem Kitsch, jeder Anbiederung an die politische Korrektheit und auch dem Konzept eines anonymen Christenseins. –

Damit ziehe ich mich aus dieser Diskussion auch gleich wieder zurück und wünsche noch einen gesegneten Advent.

www.die-tagespost.de/epaper/Do-26-Nov-2020;epa340,1398,,16


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 hape 3. Dezember 2020 

@chf - 2/3

Dieses Eintreten in die Nachfolge ist, nach katholischem Verständnis, an die Kirche gebunden, die selbst der mystische Leib Christi ist. Durch das Sakrament der Taufe werden wir zu Christen. Nicht durch Zufall, nicht durch deinen Heilsautomatismus, auch nicht durch ein anonymes sich Dahintreibenlassen. Man muss Christ sein wollen. Das Christsein muss die Welt sehen können. Zum Christsein muss man sich bekennen. Das hat sichtbare, spürbare und ernste Folgen, die im Extremfall die Hingabe des eigenen Lebens erforderlich machen. Diese Leidensbereitschaft, diese Opferbereitschaft, dieses Bekenntnis fehlt dem anonymen Christen. Aber nicht nur ihm und das ist m. M. nach ein großer Mangel.


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 hape 3. Dezember 2020 

@chf - 1/3

Rahners Vorstellung vom „anonymen Christen“ ist heute unter Katholiken weit verbreitet und m.M. nach eine der großen Ursachen für die Verkitschung des Glaubens. Darf ich diese Meinung etwa nicht vertreten?

Zur Begründung erlaube ich mir, den Theologen Ralph Weimann (Tagespost, 26.11.20, S. 16; vgl. Link) zu zitieren: „Man möchte schon irgendwie und an irgendetwas glauben, aber doch nach den eigenen Vorstellungen. Von präzisen Vorgaben oder gar Weisungen distanziert man sich, sodass am Ende weder Credo, noch Dogma oder Lehramt ein bindender Charakter zugestanden wird. … Bestimmend für das Leben [ist aber] die Offenbarung Gottes, nicht die eigenen Wünsche und Vorstellungen. Die Apostelgeschichte bezeugt, dass die Jünger durch die Bekehrung gläubig und deswegen Christen genannt wurden (vgl. Apg 11,19-26). An dieser Stelle zeigt sich deutlich, dass niemand nach seiner Façon selig werden kann, sondern nur, wer eintritt in die Nachfolge Christi.“ –

www.die-tagespost.de/epaper/Do-26-Nov-2020;epa340,1398,,16


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 Zsupan 3. Dezember 2020 
 

@chf

Ich finde nicht, dass @hape mit seiner Bemerkung so verkehrt liegt. Selbstverständlich obliegt es Gott zu entscheiden, ob jemand Christ sei oder nicht.

Aber wenn ich die Lehre der Kirche richtig verstehe, gehört es sehr wohl dazu und wird es als heilsnotwendig angesehen, dass man als Christ öffentlich in der Gemeinschaft der Kirche seinen Glauben bekennt.

Uns allen setzt doch gerade in der derzeitigen Situation von Corona zu, dass man allgemein glaubt, Religion und Christentum sei eine Privatangelegenheit, die nur zwischen den Ohren stattfindet. Das ist ein allgemeiner Vulgärprotestantismus, der sich leider auch im Deutschkatholizismus breitmacht.


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 Ulrich Motte 3. Dezember 2020 
 

Der Mann hat Probleme,

die er und andere leicht lösen können: (Nicht nur) In Berlin gibt es konservative(re) freie Gemeinden, etwa in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, der Evangelisch-Lutherischen Freikirche, der Evangelisch-Presybeterianischen Kirche in Deutschland, der Konferenz für Gemeindegründung und vielen mehr. Das Argument, die seien klein, mindert sich durch jeden Übertritt. Und zudem besucht längst regelmäßig die Mehrheit der Besucher Ev. Gottesdienste freikirchliche...


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 chf 3. Dezember 2020 
 

Fragwürdig

Ich frage mich, wer Hape ist, der Karl Rahner dermassen kritisieren kann. Gott entscheidet, ob jemand Christ ist, nicht Menschen.
Es steht niemandem zu wissen, ob nicht doch mancher nach seiner Facon werden kann. Mir machen solche Allaussagen Mühe.


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 lakota 3. Dezember 2020 
 

Naja,

das sind auch zwei besonders christliche Beispiele:

die eine geschieden und fährt betrunken Auto, der andere verleugnet auf dem Tempelberg das Kreuz und somit Christus.
Bei Grünen würde mich das nicht wundern, bei Bischöfen schon.


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 hape 3. Dezember 2020 

An Kitsch nur schwer zu übertreffen?

Wenn ich mir Interviews kath. Würdenträger vor Augen halte, etwa von Bätzing, Sternberg und anderen synod. Lautsprechern, hat die Kirche in Sachen Kitsch ebenfalls höchste Kompetenz entwickelt. In dieser Frage kann sie mit den kirchlichen Gemeinschaften locker mithalten.

In ökumenischer Verbundenheit marschiert man im theologischen Gleichschritt und nennt das, in selbstverleumderischer und betrügerischer Absicht „Fortschritt“. Man tut so, als ob sich der Glaube vom Bekenntnis trennen ließe. Dem ist aber nicht so.

Es ist falsch, dass jeder nach seiner Façon glücklich werden kann wie der Protestant und Freimaurer Friedr. der Große meinte. Es ist falsch, dass jemand anonym Christ sein kann, wie der Katholik Karl Rahner meinte. Jesus Christus ist der Erlöser, nicht die Grünen.

An Christus richtet der Christ sein Leben aus, nicht an den Grünen. Je mehr, desto schneller wird sich aller Kitsch in Nichts auflösen. – Wie ein Eisberg im Klimawandel.


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 Chris2 3. Dezember 2020 
 

Sehr treffend.

Irgendwann wird auch diesen Herrschaften aufgehen, dass nicht immer, wenn man das moralisch vermeintlich richtige tut, auch etwas gutes dabei herauskommt. Hoffen wir, dass es uns dann nicht bereits ergangen sein wird, wie den blühenden nordafrikanischen Bistümern, die vom Islam in wenigen Jahren hinweggefegt wurden. Die schweren Krawalle von 500 Migranten in Stuttgart und der Angriff von bis zu 800 auf eine Polizeistation in Frankfurt zeigen den Trend an. Früh übt sich, wer Meister werden will. Andernorts Kloppen sich "unsere" Clans auch schon dutzendweise mit Tschetschenen und Nigerianern um das Fell des erlegten Bären. "Deutschland wird sich drastisch verändern und ich freu mich drauf" (eine "Grüne" 2015)...


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