Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan: Keine Corona-Zwangsimpfung für Angestellte
  2. Vatikanstaat droht Impfverweigerern mit Sanktionen
  3. Beate Gilles wird neue Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Der Rücktritt von Kardinal Sarah wurde angenommen
  5. ProtesTanten-Aktion gegen die Kirche
  6. Woelki-Rücktritt wäre Präzedenzfall, folgen dann Rücktritte von Bode, Overbeck, Marx und Bätzing?
  7. "Damit wird die grüne Ersatzreligion der Klimarettung kirchlich geadelt"
  8. Zum „Maria 2.0“-Thesenanschlag: Luther ante portas
  9. Erzbistum Freiburg: „Priesterinnen“ spenden Aschenkreuz
  10. Papst: Ein eigensinniger Fußballspieler, der "den Ball auffrisst", gereicht Team nicht zum Vorteil
  11. Kardinal Ruini lehnt Priesterweihe für Frauen und für verheiratete Männer ab
  12. Narrengottesdienst: „Das Erzbistum Köln sieht keinen Anlass für Konsequenzen“
  13. Klassiker wie Homer oder Platon sollen aus US-Lehrplänen verschwinden
  14. Kardinal Duka: Coronavirus ist ‚Biowaffe’ aus chinesischem Labor
  15. Nuntius Eterović an DBK: „Für die kirchliche Gemeinschaft ist der Konflikt besonders schädlich“

Kardinal Dolan: Biden unterstützt ‚Todesstrafe für unschuldige ungeborene Babys’

20. Jänner 2021 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


'Wie können wir Gewalt, Ausgrenzung, Selbstmord, Rassismus, Ungerechtigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber Menschen in Not ablehnen wenn wir die Zerstörung der Hilfslosesten, der Babys im Mutterleib, beklatschen, erlauben, bezahlen und fördern?'


New York City (kath.net/LifeNews/jg)

Timothy Kardinal Dolan (Foto), der Erzbischof von New York, hat Joe Biden vorgeworfen, sein Einsatz für liberale Abtreibungsregelungen entspreche einem Einsatz für die Todesstrafe für unschuldige Ungeborene.

In einem Artikel für die Zeitschrift Catholic New York erinnerte sich Kardinal Dolan an ein Gespräch mit einem Politiker, der ihn gefragt hatte, warum die katholische Kirche am Engagement gegen die Abtreibung festhalte.

Dolan leitete seine Antwort mit dem Hinweis ein, dass die katholische Kirche nie aufhören werde, die Würde der menschlichen Person und die Heiligkeit des menschlichen Lebens zu betonen. Das betreffe „das unschuldige, hilflose Leben des Babys im Mutterschoß, aber auch das Leben des Gefangenen in der Todeszelle, des Einwanderers, des gebrechlichen Alten, des Armen und des Kranken.“


Das „Festhalten“ der Kirche am Lebensschutz gewinne jetzt eine neue Bedeutung, da mit Joe Biden ein Mann das Präsidentenamt antrete, der zwar für den Schutz der Schwachen und Bedrohten eintrete, aber gleichzeitig für eine sehr liberale, von den Steuerzahlern mitfinanzierte Abtreibungsregelung angekündigt habe.

„Wie können wir in einer Kultur leben, die Gewalt, Ausgrenzung, Selbstmord, Rassismus, Ungerechtigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber Menschen in Not ablehnt, wenn wir die Zerstörung der Hilfslosesten, der Babys im Mutterleib, beklatschen, erlauben, bezahlen und fördern?“, schrieb Dolan wörtlich.

Die Abtreibung bleibe das brennendste politische Thema, fuhr der Kardinal fort. Die meisten Amerikaner seien für deutlich stärkere Einschränkungen  als Biden und gegen die Finanzierung von Abtreibungen aus Steuermitteln. Das Thema sei auch kein exklusiv katholisches Anliegen, sondern eines der Menschenrechte. Über die „Schrecken der Abtreibung“ lerne man nicht im Religionsunterricht, sondern in Biologie und in Kursen über die Tradition der unveräußerlichen Rechte in der amerikanischen Geschichte. Er hoffe deshalb, dass der Respekt für die Heiligkeit jedes Lebens und die Würde der menschlichen Person erneuert werden könnten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 21. Jänner 2021 
 

@KatzeLisa

Merke: Es gibt Krankheiten, die sind eben opportun (sei es, weil sie eine hippe gesellschaftliche Gruppe treffen oder weil sie zu totalitären Experimenten ermächtigen) und andere, die niemanden interessieren (etwa die lt. RKI über 25.000 Grippetoten in der Saison 2017/2018). Gedankenspiel: Würde AIDS beim Kommunionempfang übertragen, würden wir heute bestenfalls in Reservaten leben. Stattdessen log man uns (und potentielle Opfer) dreist an, AIDS sei keine Schwulenkrankheit (dabei waren es anfangs um die oder gar über 90%) und hypte Schwule und Bisexuelle (die AIDS erst mitten in die Gesellschaft streuten) sogar erst recht...


1

0
 
 KatzeLisa 20. Jänner 2021 
 

Recht auf Leben

@chris2
genau dasselbe habe ich auch gedacht. Die überwiegende Mehrzahl der deutschen Bischöfe beschäftigt sich mehr mit Politik als mit Seelsorge. Daß jedes Jahr 100.000 Foeten qualvoll abgetrieben werden, ist kein Thema, das sie auf den Plan ruft.
Erst gestern sprach sich der Vorsitzende der DBK für einen nationalen Gedenktag für die Corona-Toten aus. Die etwa 30.000 Menschen, die jedes Jahr an Krankenhauskeimen sterben, die 100.000 abgetriebenen Foeten, die vielen Krebstoten, alles uninteressant, aber sich an die populistische Forderung des Bundespräsidenten nach einem Corona-Gedenktag anzuhängen, heißt für mich, das Narrativ der tödlichen Seuche ohne Wenn und Aber zu unterstützen. Das bedeutet auch, widerstandslos sämtliche Einschränkungen im kirchlichen Bereich zu akzeptieren, mögen sie noch so hirnrissig sein. Die neue Anordnung verlangt, vor Zusammenkünften mit mehr als 10 Personen diese zwei Werktage vorher dem Ordnungsamt anzuzeigen oder eine generelle Absprache zu treffen.


5

0
 
 Chris2 20. Jänner 2021 
 

@laudeturJC

I wo, "Todeslisten" gibt es nur bei Nichtlinken...


4

0
 
 Chris2 20. Jänner 2021 
 

Mein Gott, wie sehr würde man sich solche Hirten

für Deutschland wünschen, wo die meisten Bischöfe zu diesen Massenverbrechen schweigen und der eine oder andere auch schon mal Karl Marx lobt, Schlepper und Schleuser mit Kirchensteuermitteln finanziert, noch vor dem Staat sämtliche öffentlichen Hl. Messen verbietet* oder auf dem Tempelberg sein Kreuz verleugnet. Erzbischof Dyba, hilf!
* Ich bin sicher, ein erheblicher Teil entfiel dadurch völlig, da ja kein "Publikum" da war


8

0
 
 laudeturJC 20. Jänner 2021 

Wahre und mutige Worte

Die linke Schmutz- und Lügenpresse dort und hier wird ihn auf die Liste nehmen...


11

1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Planned Parenthood klagt gegen Gesetz, das Abtreibung bei Herzschlag verbietet
  2. USA: Catholic League gegen Marginalisierung konservativer Christen
  3. Planned Parenthood: zweitgrößter Anbieter von Transgender-Hormonbehandlungen in den USA
  4. Wie die Wahl in den USA im Hintergrund "manipuliert" wurde
  5. Bidens Budget-Direktorin mit wenig Verständnis für Gewissensfreiheit
  6. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  7. Kalifornien: Oberster Gerichtshof hebt Gottesdienstverbot in Kirchen auf

Abtreibung

  1. Planned Parenthood klagt gegen Gesetz, das Abtreibung bei Herzschlag verbietet
  2. Vom Vatikan geehrte Politikerin setzt sich weiter für Abtreibung ein
  3. US-Senator zu Ultraschallbild: ‚Ist das ein Baby?’
  4. Prominenter Football Profi: Es ist verrückt, dass Abtreibung überhaupt legal ist
  5. Afrikanischer Erzbischof kritisiert Biden: ‚Abtreibung ist ein abscheuliches Verbrechen’
  6. South Carolina will Abtreibung bei Herzschlag verbieten
  7. Chuck Norris: Mehr Menschen verurteilen Plastikstrohhalme als Abtreibungen








Top-15

meist-gelesen

  1. Der Rücktritt von Kardinal Sarah wurde angenommen
  2. Erzbistum Freiburg: „Priesterinnen“ spenden Aschenkreuz
  3. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie jetzt eine REISE nach ROM!
  4. Beate Gilles wird neue Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz
  5. ProtesTanten-Aktion gegen die Kirche
  6. Woelki-Rücktritt wäre Präzedenzfall, folgen dann Rücktritte von Bode, Overbeck, Marx und Bätzing?
  7. Causa Woelki – „Es ist höchste Zeit für Mut zur Fairness!“
  8. Vatikanstaat droht Impfverweigerern mit Sanktionen
  9. Narrengottesdienst: „Das Erzbistum Köln sieht keinen Anlass für Konsequenzen“
  10. Zum „Maria 2.0“-Thesenanschlag: Luther ante portas
  11. „Es geht mir um konsequente Aufarbeitung und dass das Leid der Betroffenen das Handeln bestimmt“
  12. Vatikan: Keine Corona-Zwangsimpfung für Angestellte
  13. "Damit wird die grüne Ersatzreligion der Klimarettung kirchlich geadelt"
  14. Erzbistum Köln: Ruhestandsgeistlicher begeht Suizid
  15. US-Senator zu Ultraschallbild: ‚Ist das ein Baby?’

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz