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Oberlandesgericht: Verurteilung von Kristina Hänel wegen Abtreibungswerbung ist rechtens

20. Jänner 2021 in Prolife, 8 Lesermeinungen
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Die Gießener Ärztin verstoße gegen das Werbeverbot für Abtreibungen, indem sie auf ihrer Homepage auch über das „Wie“ ihrer Abtreibungsmethoden informiere


Frankfurt a.M. (kath.net) Das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. hat die Revision der Gießener Ärztin Kristina Hänel verworfen, das Urteil des Amtsgerichts Gießen von 2019 einschließlich einer Geldstrafe wurde als rechtskräftig erklärt. Eine Mitteilung des OLG informierte am Dienstag darüber, dass die Allgemeinmedizinerin auf ihrer Homepage nicht nur darüber informiere, dass sie Abtreibungen durchführe, sondern auch ausführlich über das „Wie“ informiere. Dies sei nicht mit dem §219a StGB vereinbar. Hänel kündigte Verfassungsbeschwerde an. Das berichtete die „ÄrzteZeitung“.


Hänel wird gemäß Selbstaussagen auf ihrem Twitteraufritt durch den Verein „pro-choice“ in ihren juristischen Auseinandersetzungen finanziell unterstützt, es gibt dazu Spendenaufrufe.

Ihr 2019 erschienenes Buch „Das Politische ist persönlich. Tagebuch einer ‚Abtreibungsärztin‘“ wurde von der „Gießener Allgemeinen Zeitung“ als „Kristina Hänels Weg zur Galionsfigur“ gelobt, sie habe „eine Initiative für Frauenrechte“ ausgelöst, „die die Bundesregierung ins Wanken“ gebracht habe.

Die Menschenrechte der ungeborenen Kinder – vor allem das Menschenrecht auf Leben – werden in vielen Medienberichten auch aktuell wieder nicht thematisiert, es bleibt bei einseitigen Darstellungen.


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Lesermeinungen

 cooperatorveritatis 20. Jänner 2021 
 

Auch Teile der katholischen Kirche akzeptieren die Abtreibung (Teil 2)

...Marx wohl 2017 oder 2018 den ZdK-Verein „Donum Vitae“ per Brief an Steinberg quasi im Handstreich rehabilitiert hat (vorher war er durch DBK-Beschluss als nicht katholisch eingestuft). Ein Verein, der die Tötungsscheine nach Beratung ausgibt, gilt jetzt offiziell als katholischer Verein, d.h. ich, Sie, alle Katholiken in Deutschland tragen es mit, dass ungeborene Kinder per Erlaubnisschein der katholischen Kirche ihr Leben verlieren. Das ist für mich eine enorme Gewissensbelastung, an der ich schwer zu tragen habe. Wenn es nicht die Kirche unseres Herrn wäre, wäre ich selbstverständlich sofort ausgetreten. Aber für mich heißt, die Kirche verlassen, den Herrn zu verlassen und das kann ich nicht. Jedoch ist die durch Marx entstandene Situation natürlich auch unerträglich. Was soll man also tun?


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 cooperatorveritatis 20. Jänner 2021 
 

Auch Teile der katholischen Kirche akzeptieren die Abtreibung (Teil 1)

@Chris2
Ihre Einschätzung zur politischen Lage in Deutschland teile ich voll und ganz. Zudem wurde heute in Washington D.C. eine Administration ins Amt gebracht, die abtreibungsmäßig mindestens so aggressiv sein wird, wie es die Obama-Administration war. Das wird auch den europäischen Aktivisten nochmal Auftrieb geben.

Die aktuelle Zusammensetzung der Senate des BVG soll doch, insbesondere
was den Lebensschutz betrifft, sehr besorgniserregend sein. Erinnert sei nur an die verheerende Entscheidung zur Sterbehilfe vor fast einem Jahr. Verteidiger des Lebensschutzes vor dem BVG müsste doch die Bundesstaatsanwaltschaft sein, richtig? Da werde ich auch das Gefühl nicht los, dass man sich dort durchaus etwas mehr ins Zeug legen könnte.

Natürlich dürfen wir die Hoffnung nicht aufgeben und mit Beten nicht nachlassen. Am schmerzhaftesten ist für mich, dass auch Teile der katholischen Kirche die Abtreibung akzeptiert haben. Ich hatte in einem anderen tread schon mal erwähnt, dass Kardinal


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 KatzeLisa 20. Jänner 2021 
 

Kungelei

@Chris2
Die Besetzung des Bundesverfassungsgerichts, der Leopoldina, vieler Ämter wie z.B. des Amtes für Verfassungsschutz, die Leitung des Robert-Koch-Instituts, der WHO usw. erfolgen schon lange nicht mehr nach Qualifizierung sondern werden von den Parteien ausgekungelt. Da werden mißliebige Personen in den Ruhestand geschickt, abgehalfterte Politiker versorgt und willfährige befördert.
Deshalb ist ein Veterinärmediziner Chef des RKI, ein zweifelhafter Politiker Generaldirektor der WHO usw. und Richter haben ihre Karriere im Auge statt das Recht der Bürger zu gewährleisten.


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 Chris2 20. Jänner 2021 
 

@hape @cooperatorveritatis

Schauen Sie sich an, wer wen wie ans Bundesverfassungsgericht schickt. Das wird zwischen den Parteien ausgemauschelt. Teilweise schickte man sogar ehemalige Politiker, etwa Jutta Limbach. Dennoch fanden sich dort immer wieder teils gute und unabhängige Leute, etwa Hans-Jürgen Papier, der in den letzten Jahren immer wieder Rechts- und Verfassungsbrüche durch die Negierenden kritisierte. Ich hoffe, das gibt es auch heute noch.
Doch wen interessiert all das schon in einer Apfeldemokratie, die seit 2015 de facto von einer immer radikaler agierenden linken Allparteienkoalition regiert wird, die seit Jahren die Verfassung bricht (s. z.B. Abs. 2 im Link) und jegliche, 2017 wieder bzw. neu eingezogene Opposition blockiert bzw. totschweigt. Bin gespannt, wie lange es noch unzensierte Liveübertragungen aus dem Bundestag geben wird.

www.gesetze-im-internet.de/gg/art_16a.html


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 Norbert Sch?necker 20. Jänner 2021 

Das "Wie" der Abtreibung

Eigentlich würde ich es ja sehr begrüßen, wenn Abtreibungskliniken und Abtreibungsärzte möglichst genau über das "Wie" der Abtreibung informieren, nämlich ... (an diesem Ort erspare ich uns die Details). Dann wüssten nämlich die interessierten Mütter und Väter, was bei einer Abtreibung wirklich passiert. Viele meinen ja, dass da nur ein Zellhaufen irgendwie gelöscht wird. Welch Irrtum!


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 hape 20. Jänner 2021 

Ich mache mir nichts vor.

Noch ist für die ungeborenen Kinder nichts gewonnen. Entscheidend wird die Beschwerde von Hänel vor dem Bundesverfassungsgericht sein. An finanzieller und politischer Unterstützung mangelt es ihr nicht. Ein abschließendes Urteil des Verfassungsgerichtes, dass ist das, was Hänel seit langem erzwingen will. Sie wird wissen, warum. Aus ihrer Perspektive befindet sie sich auf der Zielgeraden. Endspurt.

2010 hatte das Bundesverfassungsgericht die "Homo-Ehe" etabliert. Das war eine Richtungsentscheidung. Seitdem habe ich nur noch wenig Vertrauen in dieses Gericht.

Nur das inständige Gebet für die betroffenen Kinder und ihre Eltern könnte hier noch helfen.


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 cooperatorveritatis 20. Jänner 2021 
 

Gut aber noch keine Entwarnung!

Ich begrüße diese Entscheidung des OLG Frankfurt ebenfalls. Wenn jetzt auch ihre Verfassungsbeschwerde scheitert (vor dem Bundesverfassungsgericht), dann wäre zumindest dieser Weg dieser diabolischen Frau, die sich auch noch Ärztin und (evangelische) Christin nennt, gestoppt.

Allerdings war es von Anfang an ihr Kalkül bis nach Karlsruhe zu
gehen, dort zu obsiegen und damit auch auf juristischem Weg das
Werbeverbot für Abtreibung in Gänze zu kippen. Deshalb: Entwarnung kann noch nicht gegeben werden und wir müssen davon ausgehen, dass die starke Abtreibungslobby vor der Entscheidung des BVG über die
Medien nochmal massiv Druck aufbauen wird


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 Chris2 20. Jänner 2021 
 

Hervorragend.

Bei k-tv läuft übrigens am 22. und 24. (Fr und So) jeweils um 22:30 der Film "Unplanned" über die Leiterin einer Kindstötungs"klinik" von Planned Parenthood, die sich später bekehrt hatte und selbst vor Kliniken betete und junge Frauen überzeugte, auf die Tötung ihrer Kinder zu verzichten...


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