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Papst Franziskus’ ‚gnadenloser Krieg gegen den Alten Ritus’

28. Juli 2021 in Weltkirche, 29 Lesermeinungen
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Tim Stanley wirft Franziskus eine intolerante Form von Liberalismus vor, die Konformität von allen verlangt. Die Einschränkung der Alten Messe sei das ‚verzweifelte letzte Gefecht’ von Klerikern aus den 1960er Jahren.


London (kath.net/jg)

Das Motu proprio „Traditionis custodes“ ist nicht nur ein verzweifeltes letztes Gefecht der Generation der Kleriker aus den 1960er Jahren gegen die außerordentliche Form des Römischen Messritus. Es ist auch ein Lehrbeispiel für den Liberalismus in seiner „gerontokratischen, Breschnew-artigen“ Ausprägung: intolerant gegenüber allen, die von der Parteilinie abweichen, schreibt der britische Historiker und Journalist Tim Stanley in einem Kommentar für das konservative Magazin The Spectator.

Die Einschränkungen der außerordentlichen Form durch „Traditionis custodes“ decke auf drei Ebenen auf, wie mangelhaft das Vorgehen von Papst Franziskus ist, fährt Stanley fort.


Papst Franziskus präsentiere sich als „Papst der Barmherzigkeit“, sei aber unbarmherzig gegenüber denjenigen, die den Alten Ritus schätzen. Er habe wiederholt die Hartherzigkeit verurteilt, könne aber selbst hartherzig sein. Er wolle Einheit schaffen, das Motu proprio sei aber viel eher dazu geeignet, Spaltungen zu vertiefen: „Kurz gesagt“, fasst Stanley zusammen, „ein klassischer Fall von Heuchelei, ein Politiker, der genau das ist, was er der Opposition vorwirft“.

Zweitens stelle Franziskus die Absicht falsch dar, die Papst Benedikt XVI. zu „Summorum pontificum“ bewogen habe. Er behaupte, Papst Benedikt habe den Alten Ritus wegen einer handvoll aussterbender Traditionalisten zugelassen. Es sei aber offensichtlich, dass der emeritierte Papst mit „Summorum pontificum“ ein anderes Anliegen verfolgt habe. Er habe den Alten Ritus für die Gegenwart aktualisieren und gleichzeitig Missbräuche im Novus Ordo bekämpfen wollen. Benedikt habe klargestellt, dass die außerordentliche Form ein gültiger Ausdruck des katholischen Glaubens sei. Die Orte an denen die Alte Messe gefeiert werde, seien die wenigen Orte des Wachstums in der Kirche in westlichen Ländern. Die beste Wirkung von „Summorum pontificum“ sei gewesen, den Alten Ritus in die Mitte der Kirche zu holen. Mit „Traditionis custodes“ sei er wieder umstritten und an den Rand gedrängt worden.

Drittens sei dies ein „verzweifeltes letztes Gefecht der 1960er Generation von Klerikern“, eine Generation, die in zehn Jahren nichts mehr zu sagen habe. In den Priesterseminaren gebe es viele junge Männer, die gerne die außerordentliche Form des Römischen Ritus feiern wollten. Für sie sei „Traditionis custodes“ ein schwerer Schlag, doch Stanley legt ihnen nahe Geduld zu haben.

Der Liberalismus habe früher Vielfalt gepredigt. Jetzt sei er an der Macht und habe sich verengt und verhärtet. Das hätten die Konservativen früher auch gemacht, räumt Stanley ein. Doch die Konservativen hätten verloren und wollten nur in Ruhe gelassen werden. Das sei nun nicht mehr möglich.

 

 


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 31. Juli 2021 
 

Hadrianus Antonius

Unbeschadet der Verdienste von Mitgliedern Ihrer Familie in der Zeit der franz. Revolution, muss ich Sie auf einen weiteren Irrtum aufmerksam machen. Nämlich in Bezug auf die Bulle von Pius V. "Quo primum".Da es sich nicht um GÖTTLICHES RECHT handelt,konnte natürlich ein späterer Papst (Paul VI.) diese Bulle aufheben.Dazu der Text: "Paul VI.: „Unsere Anordnungen und Vorschriften sollen jetzt und in Zukunft gültig und rechtskräftig sein, unter Aufhebung jedweder entgegenstehender Konstitutionen und Verordnungen Unserer Vorgänger sowie aller übrigen Anweisungen, welcher Art sie auch seien.“
Ein Papst der Vergangenheit kann mit einer NICHT-dogmatischen Verfügung keinen Papst der Zukunft blockieren. Das war der Irrtum Lefebvres.
Die Meinung mit Paul VI sei der AO Ritus verboten, wurde von Benedikt XVI mit " Summorum pontificum"klargestellt, weswegen Sie niemand hindern kann, bei einem Priester der EIN AMT(Benedikt XVI)in der kath. Kirche ausübt,die Messe mitzu- feiern.
Link unten!

de.wikipedia.org/wiki/Quo_primum


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 SCHLEGL 31. Juli 2021 
 

lakota

Ach wissen Sie, wer mich kennt, der Leute am Dom, in der griechisch katholischen Kirche St. Barbara, im erzbischöfliche Amt für Unterricht und Erziehung, und in meiner ehemaligen Pfarre St. Gertrud in Währing, wissen sehr genau, dass ich von Regenbogenfahnen und nichtliturgischen Veranstaltungen im Kirchen,ausgenommen Chor-und Kirchenkonzerte, NICHTS halte.In den östlichen Kirchen sind solche Veranstaltungen sogar strikt verboten. Ich hoffe jetzt Klarheit erreicht zu haben.


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 Hadrianus Antonius 30. Juli 2021 
 

@Schlegl

Sehr geehrter Msgr.@Schlegl,
1. Es war nie die Rede davon daß ich Ihnen Erlaubnis zu irgendetwas geben möchte/sollte/dürfte ;-)
2. TC kappt natürlich die lebendige Verbindung mit der Hl.Kath.Kirche von vor dem Konzil. Der harsche Schnitt dieses motu Proprio ist übrigens gerade seine gute Eigenschaft.
Die Gläubigen, die mit "Ecclesia Dei adflicta" zur vollen Einheit mit der postkonzil.Kirche zurückgekommen waren, sind wie Nagetiere in die Falle gegangen. Deren Schicksal bekümmert hier offensichtlich die Wenigste.
3. PF hat die FSSPX- im Gegensatz zu Ihnen- schon in Buenos Aires nicht drangsaliert. Respekt und Achtung für Kombattivität und weil nicht unter seinem Kommando: typisch peronistisch.
4. Von meiner Familie hat 2 Religiösen durch die Franz.Revolution/Republik ihres Glaubens wegen getötet worden. Ich bleibe deren Liturgie treu. Tradidi quod accepi.
"Merci , Mon Éminence (Lefebvre)!"


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 lakota 30. Juli 2021 
 

@Schlegl 3

Ich habe es tatsächlich nicht mitbekommen, daß Sie in den Ruhestand gegangen sind, Sie können aber sicher noch die Hl.Messe feiern.

Das ändert aber doch nichts an Ihren Kommentaren, es ging auch nicht darum, wie weit Sie Einfluss auf bestimmte Dinge haben.

Mir fiel einfach nur auf, daß von Ihnen, wenn es um die Piusbrüder geht, recht harsche Kommentare kommen, während Sie zu anderen Dingen (Impfen im Dom, Regenbogenfahnen in der Kirche ect.) schweigen.

Der Kirchenraum ist für Sie "Heiliger Boden" - ja für mich auch - und für die Piusbrüder!
Aber wie sieht es denn in vielen katholischen Kirchen aus?
Wir hatten kurze Zeit einen Pfarrer: Keine Kniebeugen vor dem Tabernakel, Gebete weglassen, das Hochgebet nach eigenem Gusto verändern, ect. -
da ist es kein Wunder wenn man zu FSSPX geht, denn so etwas kommt da nicht vor.


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 SCHLEGL 30. Juli 2021 
 

@Hadrianus Antonius

Verehrter Hadrianus Antonius, als langjähriger Seelsorger der griech.-kath. Ukrainer erlaube ich mir Putin und Patriarch Kyrill zu kritisieren und brauche da nicht Ihre Erlaubnis dazu!
Ich habe 3 Jahre bei Prof. Larentzakis orth. Theologie studiert und daher gute Kontakte zu den Griech.Orthodoxen, die das ebenso sehen.
Meine Kritik am Schismatiker Castro Mayer bezog sich auf die SEDISVAKANTISTEN, die eine Sekte darstellen.
FSSPX hat GNADENWEISE vom Papst die Erlaubnis zur gültigen Spendung des Bußsakramentes und der Trauungsassistenz erhalten, was für die Sedisvakantisten nicht gilt.
Ihre Behauptung "PF hat mit Trad.Cust. tatsächlich jedes Band mit der Hl.Kath.Kirche (Röm.) gekappt",stellt Sie an den Rand des Schismas und ich wundere mich, dass die Redaktion soetwas freigeschaltet hat.
Jetzt haben Sie auch gegen Papst Benedikt agiert, weil sie behaupten,FSSPX stehe treu der kath. Tradition, obwohl Benedikt erklärte,Bischöfe/Priester von FSSPX ÜBEN KEIN AMT in der der kath. Kirche aus!


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3
 
 Hadrianus Antonius 30. Juli 2021 
 

@Schlegl : Sehr emotioniert...

1. Wir sind alle Sünder und zu Besserung berufen. Insoweit lassen Ihre Aussagen zu Pres. Putin und Patriarch Kyrill dann doch etwas katholische Demut und Hoffnung auf Besserung vermissen.
2. "Sekte" kommt von "secare", wie Sie als Classicus wissen: "kappen, schneiden, hacken". PF hat mit Trad.Cust. tatsächlich jedes Band mit der Hl.Kath.Kirche (Röm.) gekappt. Die Bulle "Quo Primum" wurde nie außer Kraft gesetzt. Damit ist der Fall klar- übrigens der große Verdienst von TC: Die FSSPX steht treu in der Tradition der hl. Röm.Kath.Kirche; nix "Sekte".
Und die Postkonziliären sind wo gelandet???
Zwischen den Peronismus des Pueblo und das Pachamama-konstrukt im Amazonien verliert sich die Spur...


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 SVD98 29. Juli 2021 
 

Msgr. Schlegl

Danke für die Richtigstellung. Putin und Patriarch Kyrill I sind keineswegs Vorbilder sondern vielmehr ehemalige KGB-Offiziere. Während viele diese Tatsache von Putin kennen, ist diese von Letzteren eher unbekannt.


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 SCHLEGL 29. Juli 2021 
 

@lakota

Damit Sie beruhigt sind, der Kirchenraum ist für mich als Ostkirchler noch immer der "Ort des brennenden Dornbuschs", wo Moses die Stimme Gottes vernimmt "ziehe deine Schuhe aus, denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliger Boden".
Offenbar haben Sie nicht mitbekommen, dass ich 2018 im Zug einer mehrfachen Tumoroperation in den Ruhestand gegangen bin.
Seit 2006 war ich im Erzbischöflichen Amt für Schulen und Unterricht tätig und habe meine Dienste (heilige Messe,Beichtstunden,sowie regelmäßige Vorträge) am Dom weitergeführt.
Auf Veranstaltungen im Dom habe ich natürlich keinen Einfluss gehabt!


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 hape 29. Juli 2021 

Lieber @Zeitzeuge, 2/2

Hier wird die spirituelle Sehnsucht erfüllt, die im Novus Ordo vermisst wird. Wer jetzt darauf spekuliert, TC würde den Novus Ordo attraktiver machen, der möge zwei Dinge bedenken: a) den Reiz des Verbotenen, verbunden mit der natürlichen Sympathie für unterdrückte Minderheiten und b) das explosive Wachstum der Esoterik, des neuen Heidentums und des Islams.

In diesem Kontext hat die Gleichstellung des usus antiquior den Novus Ordo spirituell nicht bekämpft, sondern bereichert. Der usus antiquior hat die Kirche nicht gespalten, sondern zusammengehalten. Es muss irgendwann einmal ein Ende haben, notorisch und zwanghaft den alten gegen den neuen lateinischen Ritus ausspielen zu wollen. Das war der kluge Weg von Summorum Pontificum, der reiche Frucht gebracht hat und weit über die rein formale Anerkennung des 2VK durch die Gemeinschaften der Tradition hinauswies.


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0
 
 hape 29. Juli 2021 

Lieber @Zeitzeuge, 1/2

Der Verzicht auf die Anwendung des Kirchenrechts auf liturgische Irrläufer gehört zur Strategie der Liturgiereform. Ziel ist die Entwöhnung von Zeichen, die an den usus antiquior erinnern. Der Preis ist ein von theologischen Ingenieuren am Reißbrett geschaffener Ritus. Zusammengestückelt aus Versatzstücken des usus antiquior, der seit Erschaffung über das Experimentierstadium nicht herausgekommen ist. Formlos, intellektuell, textlastig. Voller verwirrender Gestaltungsoptionen, die das Herz der Gläubigen nicht mehr erreichen.

Das ist auch eine Frage der spirituellen Kultur des Abendlandes, die nicht einfach abgeschaltet werden kann wie ein Stromschalter. Die Aufbruchstimmung der 70er Jahre ist dahin. Da nützt auch die Muttersprache nichts, wenn die fragende Sehnsucht nach dem göttlichen Mysterium in der Liturgie keine adäquate Antwort findet. Demgegenüber ist die klare Fokussierung auf das Heilige, auf das göttliche Mysterium die natürlich gewachsene Stärke des usus antiquior.


7

0
 
 Zeitzeuge 29. Juli 2021 
 

Innerkirchliche Lehrabweichler und Exkommunikation - Präzisierung:

Jeder Katholik, der bzgl. der verbindlichen kath.
Glaubens- und Sittenlehre ein Dogma beharrlich
leugnet oder anzweifelt, ist als Tatstrafe ipso
facto exkommuniziert und hat damit innerlich
bis zur reuevollen Umkehr die kirchliche Gemeinschaft verlassen.

Das große Versäumnis der Verantwortlichen besteht
darin, daß nur sehr selten Verfahren gegen Lehr-
abweichler in der Nachkonzilszeit eingeleitet
wurden, die Exkommunikation als Spruchstrafe ist
fast ganz verschwunden - zum Schaden des Seelen-
heils Vieler! Warum?

Das nennt man Begügnstiung der Häresie, vgl.
hierzu die postume Verdammung Papst Honorius I.
durch Papst Leo II.!

Der CIC wurde zwar um c. 750 (2) erweitert, aber
von "gerechten Strafen" bei Verstößen habe ich
noch nie etwas gehört!


6

1
 
 Zeitzeuge 29. Juli 2021 
 

Eigentlich ist ja der innerkirchliche Liberalismus, der seit Jahrzehnten

weitgehend ungestraft die verbindl. kath. Glaubens-
und Sittenlehre zersetzt, das Thema des Artikels
am Beispiel der Feindschaft gegen den klassischen,
kath. Messritus.
Ein typisches Beispiel ist der EB v. Washington,
Gregory, Protektor der "Homolobby" und Verteidiger
der sakrileg. Kommunionspendung an Biden & Co;
dieser wurde von Papst Franzikus zum Kardinal
ernannt. Im Link ein Artikel über sein kurzfristiges
Verbot eines Pontifikalamtes im überlieferten,
klassischen lat. Ritus mit EB Gullickson!
Von solchen Kardinälen ist keine Erneuerung der
Kirche in Christus zu erwarten!

Übrigens: Jeder Katholik, der ein Dogma beharrlich
leugnet oder anzweifelt hat sich selber gem.
c. 1364(1) exkommuniziert und damit die Communio
der Kirche bis zur reuevollen Rückkehr verlassen.
Daß offenkundige Häretiker seit Jahrzehnten
ungestraft mit "missio canonica" die Lehre zersetzen, ist eine der
offenen Wunden der Gegenwartskirche, hierauf
sollte die Hauptkritik liegen!!

rorate-caeli.blogspot.com/


9

0
 
 SCHLEGL 28. Juli 2021 
 

Rasputin

Wunderbar! Also ist Rasputin auch noch Putinist!Was ich Ihnen jetzt sage, sage ich Ihnen auch als Priester der ukrainisch-griechisch-katholischen Kirche! Sie bedauern also, wie ihr Freund Putin, den Zusammenbruch der mörderischen Sowjetunion!Sie stehen an der Seite eines Mannes, der die Schriftstellerin Achmatowa und alle anderen, die bei Wahlen gegen ihn antreten wollten, entweder unter falschen Behauptungen ins Gefängnis steckt, oder gleich umbringen lässt.
Kyrill ist ein treuer Diener seines Herrn, lesen Sie einmal im Internet, wie das Verhalten des Patriarchen beurteilt wird!
Dann noch die Aggression Putins gegen die freie Ukraine, die Annexion der Krim und die russischen Angriffe in der Ostukraine. Ihr Gewissen ist sicher nicht in Ordnung, hoffentlich leben Sie in Russland, da können sie die Wunder bestaunen.
Ich bin Österreicher, Frau Merkel interessiert mich nicht.


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 lakota 28. Juli 2021 
 

@schlegl

Monsignore Schlegl,
im Bericht zur "Impfstraße" im Wiener Stefansdom hat jemand gesagt, er sei gespannt, was Sie wohl dazu sagen.
Sie haben nichts dazu gesagt.

Natürlich nicht - impfen in einem Dom, Regenbogenfahnen davor ect. - das ist nicht schlimm...die das tun sind ja "innerhalb" der katholischen Kirche.
Und heute wird ja niemand mehr exkommuniziert...
wie der Bischof Castro Mayer, nicht mal, wenn Gott gelästert wird.

Nur von den Piusbrüdern muß man sich fern halten, das sind die ganz Bösen und vom Glauben abgefallenen.
Ich wüßte manchmal wirklich gerne, wie unser Herr Jesus das sieht.


12

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 SCHLEGL 28. Juli 2021 
 

@rasputin

Wunderbar! Also ist Rasputin auch noch Putinist!Was ich Ihnen jetzt sage, sage ich Ihnen auch als Priester der ukrainisch-griechisch-katholischen Kirche! Sie bedauern also, wie ihr Liebling Putin, den Zusammenbruch der mörderischen Sowjetunion!Sie stehen an der Seite eines Mannes, der die Schriftstellerin Achmatowa und alle anderen, die bei Wahlen gegen ihn antreten wollten, entweder unter falschen Behauptungen ins Gefängnis steckt, oder gleich umbringen lässt.
Kyrill ist ein treuer Diener seines Herrn, lesen Sie einmal im Internet, wie das Verhalten des Patriarchen beurteilt wird!
Dann noch die Aggression Putins gegen die freie Ukraine, die Annexion der Krim und die russischen Angriffe in der Ostukraine. Ihr Gewissen ist sicher nicht in Ordnung, hoffentlich leben Sie in Russland, da können sie die Wunder bestaunen.
Ich bin Österreicher, Frau Merkel interessiert mich nicht.


2

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 notarius 28. Juli 2021 
 

Was mich immer wieder betrübt, ist die Ignoranz von einigen Foristen

Msgr. Schlegl, Sie führen einen Kampf wie Don Quijot gegen die Windmühlen. Viele haben Ihnen hier seit langem ihr persönliches Dilemma erklärt.
Die wenigsten Teilnehmer der traditionellen Messe sind Nostalgiker oder gar ewig Gestrige. Sie haben fast alle wie ich im Bistum Münster die Tour der Qualen hinter sich, d.h. ein jahrelanges Suchen nach einem Priester, der den Novus Ordo vorschriftsmäßig zur Ehre Gottes feiert und nicht seine eigene GESINNUNG. Leider kann ich hier keine Beweisbilder hochladen, aber was im Bistum Münster um den 10. Mai herum ganz konkret abgelaufen ist, spottet jeder Beschreibung. Zum Teil waren die Altäre komplett in Regenbogentücher gehüllt, außen beflaggt waren von den Citykirchen alle bis auf eine Ausnahme. Genn hatte bereits vorher bekanntgemacht, dass er sich in die "Pastoral nicht einmischen" werde und damit mehr als deutlich persönlich den Startschuss gegeben. Ich lehne aber die als Pastoral verbrämte Selbstvergötzung des Menschen als blasphemisch ab!


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 Chris2 28. Juli 2021 
 

Benedikts Anliegen ging tiefer:

Durch den radikalen Bruch mit der eigenen, gewachsenen, Liturgie hatte die Kirche sich selbst infragegestellt, wie der damalige Pröfekt der Glaubenskongregation im "Salz der Erde" gesagt hatte. Denn würde sie nicht auch morgen das infragestellen, was sie heute lehrt? Für Privatmeinungen des jeweiligen Papstes gilt das
tatsächlich, etwa Spontiinterviews im Flieger über Kommentare Dritter zu Fußnoten zu AL, aber die sind auch keine Lehrsätze...


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 rasputin 28. Juli 2021 
 

@Schlegl

Zum Glück entscheiden Sie nicht, wer hier katholisch ist und wer nicht. Wir, als Mitglieder der russisch-orthodoxen Kirche sind mit Partiarch Kyrill I übrigens besser bedient als die Katholiken derzeit mit diesem Argentinier genau wie die Russen derzeit mit Putin besser bedient sind als die Deutschen mit Frau Merkelnix.


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 f12 28. Juli 2021 
 

Man muss den ersten Artikel von ct lesen.

1. Die liturgischen Bücher, die vom Heiligen Paul VI. und vom Heiligen Johannes Paul II. in Übereinstimmung mit den Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils veröffentlicht wurden, sind der einzigartige Ausdruck der lex orandi des Römischen Ritus.
Die neue Messe ist Ausdruck des katholischen Glaubens . Es gibt keinen überlieferten Ritus der auch Ausdruck des lex orandi ist. Das ist das was in diesem Schreiben ausgesagt wird. Soviel Deutsch kann ich gerade noch


1

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 stat crux dum volvitur orbis 28. Juli 2021 
 

Immerhin hat der amtsführende Papst den Priestern der FSSPX

die gültige Spendung der Sakramente der Beichte und der Eheschließung eingeräumt - und diese Befugnisse auch nach TC nicht widerrufen.
Also muss an diesen "Schismatikern" noch immer eine ganze Menge an römischem Katholizismus haften.
Die "Tradition" dort zu sammeln, könnte für Rom auch Vorteile haben: ein (!) Ansprechpartner, über dem immer noch das Damoklesschwert der Exkommunikation schwebt. Eine reale Größe, mit der Rom rechnen muss und die es möglicherweise so zu bändigen hofft.
Natürlich nur rein machtpolitisch gedacht ...


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2
 
 Kostadinov 28. Juli 2021 

seltsame Zeiten

«Das Dekret von Franziskus ist in der traditionalistischen Piusbruderschaft bejubelt worden. Sie sieht sich in ihrem Misstrauen gegenüber dem Papst bestärkt, der 2015, im Jahr der Barmherzigkeit, noch mit elastischen Charmeoffensiven für die Rückkehr in den Schoss der katholischen Kirche geworben hatte. Die Petrusbruderschaft hingegen wird nun für die Treue zum Papst vom Papst selbst abgestraft.»
den Mitforisten JuM+ erwischt das Motu proprio doch gar nicht mehr, es erwischt die, welche dem Papst die Treue halten wollen...

www.nzz.ch/feuilleton/nein-zur-alten-messe-papst-franziskus-korrigiert-benedikt-xvi-ld.1636939


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 SCHLEGL 28. Juli 2021 
 

Also es sind bereits 4!

Wenn die 4 Daumen runter allen Ernstes dem Irrtum von JuM+ und dem exkommunizierten Bischof Castro Mayer zustimmen, haben sie bereits die katholische Kirche verlassen und sich der Sekte der Sedisvakantisten angeschlossen.
Wie der User Octavianus RICHTIG ausführt, ist das genau der Grund, warum der Papst dieses umstrittene Dokument erlassen hat!
Denn so würde die Güte des emeritierten Papstes Benedikt XVI missbraucht!


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 hape 28. Juli 2021 

Erinnerung von Gotti Tedeschi an ein Wort von Kardinal Sarah.

Kardinal Sarah sagte: "Ich wende mich an diejenigen, die mit der alten Form des Römischen Ritus verbunden sind. Einige nennen Sie Traditionalisten und Sie selber nennen sich traditionalistische Katholiken.

Bitte tun Sie das nicht mehr! Sie sind nicht Traditionalisten. Sie sind Katholiken des Römischen Ritus, wie ich, wie der Hl. Vater. Sie sind nicht zweitklassig …

Sie sind von Gott berufen, Ihren Platz im Leben und in der Kirche einzunehmen … Nicht dazu, in ein Ghetto eingesperrt (oder zurückgezogen) zu sein …

Keiner wird Ihnen den Usus Antiquior des Römischen Ritus rauben, aber viele werden in diesem Leben und in der Zukunft durch Ihr treues christliches Zeugnis belohnt werden ..."

Vergessen wir das nicht! - Die Wahrheit von gestern, kann heute keine Lüge sein.

beiboot-petri.blogspot.com/2021/07/gotti-tedeschi-erinnerungen-ein-treffen.html#more


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0
 
 Kostadinov 28. Juli 2021 

Trotzdem schiesst der Papst leider auf die falschen...

Leute, die kein Konzilsdokument unterschreiben würden, sind vermutlich sowieso bei der FSSPX und damit von TC nicht betroffen. Die jungen Leute, die ich z.B. an meinem Wohnort in den Messen der Petrusbruderschaft sehe, sind aber wohl kaum dort, weil sie VII ablehnen. Die Konzilsablehner gibt es sicher, aber eben kaum dort, wo TC jetzt die alte Messe wegnehmen will. Und die Konzilsablehner ausserhalb des Wirkungsbereiches von TC werden in ihrer Ablehnung durch TC vermutlich auch eher noch bestärkt.


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0
 
 Octavianus 28. Juli 2021 
 

@JuM+
Merken Sie nicht, dass Sie mit Ihrem Kommentar die Argumente des Papstes für „Traditionis custodes“ aufs Schönste unterstreichen??


5

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 Ebuber 28. Juli 2021 
 

Stanley legt ihnen nahe Geduld zu haben.

Da stimme ich voll zu. Es ist ja - für so manchen echt verwunderlich - eher die jüngere Generation, die die Messe im alten Ritus feiern möchte und dessen Wert wohl erkannt hat.
Die Zeit arbeitet also für eine Umkehrung der jetzigen Aussage von PF.


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 SCHLEGL 28. Juli 2021 
 

@JuM+

Mit ihrem Schlusssatz haben Sie sich selbst außerhalb der katholischen Kirche gestellt! Papst Benedikt XVI hat von allen Anhängern der Gruppe FSSPX ANERKENNUNG des II. Vatikanums, ohne WENN und ABER gefordert!
Das gilt auch für Sie, sofern sie noch katholisch sein wollen!Übrigens hat die Synode der ukrainisch-griechisch-katholischen Kirche (größte katholische Ostkirche-6 Mio) beschlossen, Mitgliedern/Sympathisanten von FSSPX NUR in Lebensgefahr Sakramente zu spenden! Alle griechisch katholischen Bischöfe und alle katholischen Orientalen haben die Dekrete des II. Vatikanums unterzeichnet! Der von Ihnen genannte Castro Meyer hat sich nach den unerlaubten Bischofsweihen von Lefebvre die Exkommunikation zugezogen und ist leider getrennt von der Kirche Gottes gestorben!


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18
 
 Herbstlicht 28. Juli 2021 
 

Mehr noch als den Besuchern der Hl. Messe im alten Ritus hat Franziskus sich selbst, seinem Ansehen und seiner Glaubwürdigkeit geschadet.
Denn es sind ja nicht nur die eher konservativ geprägten Gläubigen, die ihn kritisieren, sondern auch Leute, die vielleicht gar nicht so sehr der Kirche nahestehen.

Ich habe mich inzwischen des öfteren gefragt, ob ihm die Berechtigung der vielfach geäusserten Kritik an seiner fragwürdigen Anordung mittlerweile schon selbst aufgegangen ist.
Oder glaubt er noch immer, richtig und fehlerfrei entschieden zu haben?


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 JuM+ 28. Juli 2021 
 

EB Lefebvre vs. EB Castro Mayer

P. DDr. Gregorius Hesse:
"Auch Erzbischof Lefebvre hat die Liturgie­konsti­tution unter­schrieben. Er hat sich als frommer, treuer, gehorsamer Bischof nicht vor­stellen können, daß der Papst ein Dekret unter­schreibt, das gegen die Tradition der Kirche ist. Der einzige, der das von Anfang an über­rissen hat, war der gute alte Bischof de Castro Mayer, der sich prin­zi­piell geweigert hat, irgendein Konzils­dokument zu unter­schreiben – Gott segne ihn! Castro Mayer ist sicher­lich das doktri­när beste Beispiel für katho­lischen Glauben in diesem Jahr­hundert nach Pius X. Castro Mayer hat im ganzen Konzil nichts unter­schrieben. Heute, nachdem ich es studiert habe, würde ich auch kein einziges Dekret vom Zweiten Vatikanum unter­schreiben."


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