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‚Die Linke’ will Strafbarkeit von Spätabtreibungen abschaffen

18. September 2021 in Prolife, 10 Lesermeinungen
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Die Partei lehnt es auch ab, die Menschenwürde von Ungeborenen anzuerkennen. Wann ‚aus einer Schwangerschaft menschliches Leben wird, kann medizinisch nicht definiert werden’, sondern sei eine Entscheidung der Schwangeren.


Berlin (kath.net/jg)

Spätabtreibungen sollen auch ohne medizinische Indikation nicht mehr strafbar sein, wenn es nach den Vorstellungen der SED-Nachfolgepartei „Die Linke“ geht. „Wir wollen Schwangerschaftsabbrüche generell außerhalb des StGB regeln, sehen also keine Strafbarkeit vor“, gab die Bundesgeschäftsstelle der Partei im Rahmen einer Anfragebeantwortung an die Lebensschutzorganisation „sundays for life“ bekannt. Die Organisation hatte gefragt, ob „Die Linke“ befürworte, dass Abtreibungen in der 30. Schwangerschaftswoche nach der Befruchtung für den Arzt weiterhin strafbar sein sollten.


Derzeit sind Abtreibungen in Deutschland nach der 12. Schwangerschaftswoche ohne medizinische Indikation illegal und für den ausführenden Arzt strafbar. Ab der 30. Schwangerschaftswoche nach der Befruchtung haben Frühgeborene eine Überlebenschance von mindestens 95 Prozent.

„Die Linke“ lehnt es auch ab, die Menschenwürde von Ungeborenen anzuerkennen, und zwar ausdrücklich im Gegensatz zu einem entsprechenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 88, 203). In der Antwort auf die Anfrage heißt es wörtlich: „Nein, wir stimmen diesem Urteil nicht zu. So wird ein moralisches Dilemma konstruiert, in dem die Rechte der Schwangeren im Widerspruch zu denen des Ungeborenen stehen. Schwangere, die eine Schwangerschaft beenden, würden somit moralisch zur Mörderin. Dieses Framing lehnen wir ab.“

Die Entscheidung über den Beginn des menschlichen Lebens will die Partei in die Hand der Schwangeren legen. „Die Frage, wann aus einer Schwangerschaft menschliches Leben wird, kann nicht medizinisch definiert werden, sondern fängt mit der Entscheidung dafür an. Diese Entscheidung obliegt der schwangeren Person.“

 


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Lesermeinungen

 Diadochus 19. September 2021 
 

Definition

Wenn ich "Die Linke" alle erschießen würde, wäre das dann auch eine Art Spätabtreibung? Nach Ansicht der Linken gebe es dafür keine medizinische Definition und eine Spätabtreibung sei kein Mord. Das sei die Entscheidung der Schwangeren. War nur eine Frage.


1
 
 SalvatoreMio 19. September 2021 
 

Mitleid mit den Verirrten

@stephanus2: es ist wahr! Im Grunde muss man Mitleid empfinden mit diesen armen Verirrten, während mich immer eher die Wut packt. Doch das Problem ist: wir können einander im Guten festigen oder eben auch im Bösen! - Beten und hoffen wir, dass Gottes Geist diese Leute erhellt ... auf welche Weise auch immer.


5
 
 stephanus2 18. September 2021 
 

Wann es menschliches Leben sei..

...sei eine Entscheidung der Schwangeren.
Das blosse Lesen des Satzes tut weh.
Mehr kann ich davon nicht lesen, lese gleich nur noch die Kommentare.
Doch ich kann mir nicht helfen, obwohl diese Menschen Massenmord im Mutterleib gutheißen- mich überkommt fast Mitleid, wie fern man sein kann vom Guten, wie vollkommen irre man sein kann in seinen Ansichten, wie man nicht spüren kann, wie grausam und herzlos und verblendet man ist.


5
 
 Adamo 18. September 2021 
 

Die Linken sind lupenreine Kommunisten.

Denen sind Menschenleben = NULL wert!
Beweis: Der Kommunist Stalin hat in der Sowjet-
union kaltblütig Millionen Menschen ermorden lassen, die den Kommunismus abgelehnt haben.


4
 
 si enim fallor, sum 18. September 2021 
 

Das ist die Umkehrung der Beweislast. Kein Wunder, sie sind Kommunisten.

Da also nicht zu 100 % bewiesen werden kann, dass es sich um ein unschuldiges Leben handelt, kann es getötet werden.
Gewalt wird verherrlich, das ist die Hauptsache.

Ebenso wie in kommunistischen Ländern war und ist es üblich, dass in vielen Gerichtsverfahren der Angeklagte seine Unschuld beweisen muss und wenn nicht ist er in Gefängnis, KZ oder Galgen gelandet.


4
 
 Devi 18. September 2021 
 

Ein Recht zum Töten ist absurd!

Nie mehr ein Kind abtreiben es ist Mord!Wo Abtreibung zum Menschenrecht wird ist nicht mehr meine Heimat.Alle, die dieses zulassen machen sich schuldig an diesem Mensch der dieses Leben in unserer schönen Welt nie kennen lernt.Ist dies ein Recht unserer Gesellschaft! Devi

Lebensrecht und Sorge ist das Gebot!


5
 
 Montfort 18. September 2021 

Schlangenbrut und Engerlinge

"Wann ‚aus einer Schwangerschaft menschliches Leben wird, kann medizinisch nicht definiert werden’..."

Aber Schlangenbrut und Engerlinge werden IN ALLEN ENTWICKLUNGSSTADIEN durch das deutsche Naturschutzgesetz geschützt und ihre Störung, Entfernung, Versetzung, Vernichtung oder Handel damit sind unter Strafe verboten!

Meinen "Die Linken", man hätte sie persönlich ruhig ungestraft bis zur Geburt ermorden dürfen? Oder glauben sie, Menschen wären besser bald Fertig-Produkte aus dem 3D-Drucker?

Herr, erbarme Dich!


9
 
 Stefan Fleischer 18. September 2021 

Man sollte diese Leute einmal fragen

ob sie den Entscheid, wann aus ihrem menschlichen Leben im Alter und/oder bei unheilbaren Erkrankungen/Behinderungen ein zu entsorgender Zellhaufen wird, so bedingungslos in die Hand Ihrer Angehörigen und/oder Ärzte, oder vielleicht der Krankenkasse oder eines staatlichen Organs geben würden.


6
 
 hape 18. September 2021 

Ähnliches

war schon vor einiger Zeit auch auf einem Parteitag der JUSOS zu hören. Deren Parteivorsitzender war damals Kevin Kühnert. Der junge Mann darf in der neuen Koalition sicher bald mitregieren. Er gehört gleich zwei Generationen an: der Generation Beleidigt und der Generation Kreißsaal - Hörsaal - Plenarsaal. So geht Karriere heute.


9
 
 Jose Sanchez del Rio 18. September 2021 

Die Linke

ist hinsichtlich des Lebensschutzes eine absolute Katastrophe, genauso wie SPD und Grüne.


9
 

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