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Neue US-Studie zeigt: Ehen ohne voreheliches Zusammenleben halten besser

13. Jänner 2022 in Jugend, 14 Lesermeinungen
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Religiöse Ehen sind auch durch einen anderen Fokus bei der Partnersuche sowie breitere Ressourcen bei Eheproblemen begünstigt.


Washington D.C. (kath.net/Christian Post/mk) Religiöse Ehen enden seltener in einer Scheidung, weil die Religion zu weniger vorehelichen Lebensgemeinschaften beiträgt, wie eine neue Studie eines amerikanischen Familieninstitutes beweist. Dafür wurden die Lebensgeschichten von über 50.000 Frauen untersucht. Die Forscher erklärten, dass Frauen, die vor der Ehe nicht mit ihrem Partner zusammenlebten, niedrigere Scheidungsraten hätten. Dies sei vor allem erkennbar bei religiösen Frauen, die unter 25 geheiratet haben.


Die Studienautoren liefern noch weitere Erklärungsmöglichkeiten für den stabilisierenden Faktor Religion: diese beeinflusse zum einen den Kreis der potentiellen Ehemänner, denen sich Frauen aussetzen würden. Religiöse Frauen sähen sich tendenziell nach „ehefreundlicheren“ Männern um, die von ihren Werten und Glaubensvorstellungen her für eine lebenslange Beziehung tauglich seien. Zum anderen bringe Religion die Unterstützung einer Institution bzw. Gemeinschaft im Falle von Eheproblemen, sowie eine die Stabilität begünstigende Sichtweise auf die Probleme selbst.


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Lesermeinungen

 nomine 15. Jänner 2022 
 

Bitte

Wertes Kathnet-Team, ich würde so gerne mein Bedauern an @dubia veröffentlicht haben, das ich seit gestsern dreimal gschrieben und abgesendet habe. Ist das noch möglich?
Vielen Dank


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 stephanus2 14. Jänner 2022 
 

Ich habe gerade

Arnau Amalric spontan kommentiert, ohne die anderen Kommentare gelesen zu haben. Die meisten beziehen sich auch auf ihn.
@dubia: staatliche Strafverfolgung für Pornos (gab es früher ja), bei Abtreibung, auf jeden Fall. Aber Strafverfolgung bei vorehelichem Geschlechtsverkehr, das finde ich völlig verstiegen, es klingt so dunkelkatholisch, dass ich kaum glauben kann, dass jemand wirklich so denkt.Es ist nämlich Aufgabe von Bischöfen, Priestern, vllt auch von uns Laien, vor den Folgen zu warnen.


2
 
 stephanus2 14. Jänner 2022 
 

Arnau Amalric

Sorry, Sie schreiben komisches Zeug, das fiel anderen Postern auch schon auf. Voreheliches Zusammenleben "gehört verfolgt und streng bestraft " ?


1
 
 Hope F. 14. Jänner 2022 
 

Nachtrag

Ich meinte Leidenschaft ohne Liebe vergeht. Liebe schließt selbstverständlich Leidenschaft nicht aus. Aber sie steht nicht im Vordergrund sondern Verstehen und Vertrauen, Gemeinsamkeiten usw.


0
 
 dubia 14. Jänner 2022 
 

Bestrafung oder nicht

@nomine
Ich habe doch geschrieben, daß es mir schon reichen würde, wenn die Bischöfe die Sünde anprangern. Von Bestrafung habe ich gerade nicht gesprochen.

Wenngleich ich Arnau Amalric schon auch verstehe. Eine Staatsform, in dem die Regeln des katholischen Katechismus konsequent umgesetzt würden, würde sicherstellen, dass die Mehrheit seiner Bürger vor der ewigen Verdammnis bewahrt werden. So könnten zum Beispiel Porno-Seiten im Internet gesperrt werden oder der Verkauf von Kondomen verboten werden. Und natürlich Abtreibung unter Strafe gestellt werden, ab der Zeugung. Vielleicht erwächst ja in den USA bald ein Staatslenker, der die richtige Richtung einschlägt. Die Wurzeln dafür sind gelegt.


0
 
 nomine 14. Jänner 2022 
 

@Paddel

Auch ich hatte zu diesem Thema Gedanken, wie Sie sie jetzt an @Hope F. schreiben. Und ich stimme Ihnen zu. Die Voraussetzungen für gute christl. Ehen, wie von @Hope F. angeführt, können alle dazu dienen, dass die Leidenschaft für den Ehepartner dauerhaft erhalten bleibt, auch wenn sie sich wandelt. Wahre, dauerhafte Liebe und Leidenschaft schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich gut. Aber es ist auch zu bedenken, dass jede einzelne gute Paarbeziehung ein großes Geheimnis ganz für sich ist.
Ich glaube, dass Ehen ohne voreheliches Zusammenleben eine gute Voraussetzung haben, zu gelingen.
Beide Partner erfüllen von Anfang an schon ein Übereinkommen, das Opferbereitschaft abverlangt; eine gute Übung für die Herausforderungen in jeder Ehe.


2
 
 Paddel 14. Jänner 2022 

@Hope F. Leidenschaft schwindet?

Würde da nicht besser "wandelt sich" passen? Also für mein Verständnis gehört der Eros und der Austausch von Zärtlichkeiten und sofern es möglich ist das eheliche ein Fleisch werden essentiell zum Ehesakrament. Ich versteige mich sogar zu der Behauptung, dass katholische Ehepaare, die vorher enthaltsam gelebt haben, praktizierend gläubig sind und offen für das Leben sind, dass diese eine tiefere und dauerhafte "Leidenschaft" füreinander empfinden und diese auch leben. Bei nicht wenigen Ehepaaren, die sich nicht an die katholische Sexualmoral halten erlischt die Leidenschaft füreinander nicht selten gänzlich...


0
 
 nomine 14. Jänner 2022 
 

@dubia

Ja, dafür bin ich auch: Eindeutig zu benennen, was Sünde ist und auch auf die Folgen der Sünden klar hinzuweisen: auf die konkreten Folgen für den Sünder selbst und seine ewige Seele, auf die Folgen für die Gemeinschaft und auf die Folgen für die Kirche als Leib Christi. Diese Erwartung richtet sich an d. Verantwortlichen in unserer Kirche.
Aber der wenig differenzierenden Meinung, Sünden gehörten verfolgt und streng bestraft - dazu gehören auf jeden Fall auch ihre und meine Sünden jeder Art - kann ich mich nicht anschließen. Ganz abgesehen davon, wie soll die Umsetzung dieser Idee vorgenommen werden? Man kann - denke ich - immer nur die Umkehr des Sünders wünschen, dafür beten und selbst ein gutes Beispiel geben.Davon habe ich bereits geschrieben.
Und:Das Evangelium ist und bleibt tatsächlich eine Frohbotschaft,allein weil Jesus Christus uns vom ewigen Tod erlöst hat! Und diese Frohbotschaft tief zu begreifen,hat dann zur Folge, Seine Gebote halten zu wollen,aus Dankbarkeit u. Liebe.


3
 
 dubia 14. Jänner 2022 
 

Bestrafung

@Arnau Amalric
@nomine
Mir würde es reichen, wenn die Bischöfe die Konsequenzen des vorehelichen Geschlechtsverkehrs und von Onanie klar veraschaulichen würden, nämlich die ewige Verdammnis. Stattdessen wird nur von "Frohbotschaft" gesprochen, die Verurteilung schwerer Sünde wird unter den Tisch gekehrt.


1
 
 nomine 13. Jänner 2022 
 

@Arnau Amalric

"Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen." Johannes 14, 23
Das ist der Weg zur Umkehr - die Liebe zu Gott durch die Erfahrung der Liebe Gottes/Jesu/Hl.Geistes. Und daraus folgt: "Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten ..."
Jeder Christ ("du und ich") ist mit seinem eigenen Leben verantwortlich, ein Zeuge der Liebe Gottes zu sein/zu werden, um die Welt zu verändern. Wie und wann die Früchte erkennbar werden, können wir der Vorsehung Gottes anvertrauen.
Übrigens, bei ihrem Vorschlag der Verfolgung und strengen Bestrafung müsste doch konsequenterweise jeder Verstoß gegen den Katechismus so streng behandelt werden. Das scheint mir schwierig und nicht sinnvoll. Übrigens, um Missverständnissen vorzubeugen: Selbst bin ich von der Sinnhaftigkeit der Gebote ganz überzeugt und auch davon, dass ich/man sie einhalten soll.


2
 
 SalvatoreMio 13. Jänner 2022 
 

Verfolgung und Bestrafung bei vorehelichem Zusammenleben

@Arnau Amalric: die Zeiten sind hierzulande vorbei, wo 18jährige volljährig sind und zusammenziehen können, mit wem sie wollen und man ein Hotelzimmer mieten kann, mit wem auch immer. Die Religion spielt absolut keine Rolle mehr, und es gibt genug Familien, wo Eltern es kaum mehr wagen, einer 16/17jährigen zu verbieten, im Elternhaus mit dem Freund zu übernachten.


1
 
 SalvatoreMio 13. Jänner 2022 
 

Leidenschaft schwindet - wahre Liebe überdauert alle Zeit.

@Hope F.: man darf wohl hinzufügen (Sie deuten es schon an): "Wahre Liebe zeigt sich darin, dass man auch miteinander zu leiden bereit ist und füreinander leidet". - Es gab Zeiten, in der die Kirche empfahl, beim Sich-Kennenlernen die Fragen der Weltanschauung und der gemeinsamen Ziele ins Spiel zu bringen (nicht erst, wenn die Leidenschaft schon alle Vernunft überdeckt). Ob solche Themen im Raum der Kirche: Predigt, Gruppen, Eheseminar ... überhaupt noch besprochen werden?


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 Stefan Fleischer 13. Jänner 2022 

Dazu kommt

Wenn ich mein Eheversprechen "bis dass der Tod euch scheidet" bewusst vor Gott und den Menschen abgelegt habe und mir dies immer wieder bewusst mache, so laufe ich viel weniger Gefahr, bei jedem "Sturm im Wasserglas" gleich an Scheidung zu denken. Und wir wissen doch: Wer mit dem Gedanken der Scheidung zu spielen beginnt, ist schon halb geschieden.
Ob unsere Kirche in ihrer heutigen Verkündigung diesen Aspekt nicht viel zu wenig berücksichtigt? Das ist meine Frage nach 48, nicht sturmfreien, aber pro Saldo sehr guten und schönen Ehejahren.


4
 
 Hope F. 13. Jänner 2022 
 

Geheimnis christlicher Ehen

Christliche Ehen setzen andere Prioritäten. Hier steht nicht die Leidenschaft sondern das gegenseitige Verstehen, gemeinsame Ziele und Weltanschauung im Vordergrund. Möglichst wenig Gegensätzlichkeit, viel Einigkeit und der Wille auch Krisen gemeinsam zu überstehen sind das Geheimnis einer guten Ehe. Hinzu kommen Wertschätzung der Partnerin / des Partners und die Fähigkeit, sich gemeinsam weiterzuentwickeln und voneinander zu lernen. Leidenschaft schwindet - wahre Liebe überdauert alle Zeit.


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