Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  2. Papst Franziskus: „Deshalb habe ich Traditionis Custodes geschrieben, damit…“
  3. Irres deutsches Regierungsvorhaben: Jeder ab 14 darf 1 x im Jahr sein Geschlecht 'wechseln'
  4. Vatikan stellt Logo des Heiligen Jahres 2025 vor
  5. Erzbischof von Toulouse verbietet Soutane für Seminaristen und Diakone
  6. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  7. Ein Kirchenaustrittsgrund für 30 %: Kirche biedert sich zu sehr dem Zeitgeist an
  8. "Machtbegrenzung" in der Kirche
  9. „Das Begründungsmärchen des Synodalen Wegs“
  10. Papst zieht positive Zwischenbilanz seiner Reformen
  11. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  12. Immer weniger junge Leute beim "Deutschen Katholikentag"
  13. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  14. Abscheuliche Tat von einem "noch nie da gewesenen Ausmaß" durch Russland!
  15. Warum Oliver Marquart Exodus 20,13 lesen sollte - 'Du sollst nicht morden'

Türkei: Besucherandrang auf orthodoxes Kloster Sumela

14. Mai 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Seit 1. Mai ist Kloster wieder zur Gänze für Besucher geöffnet - 5.000 Menschen bereits an den ersten zwei Tagen gezählt - Ziel ist Platz auf Liste des UNESCO-Weltkulturerbes


Istanbul (kath.net/KAP) Seit Anfang Mai ist das berühmte griechisch-orthodoxe Sumela-Kloster (Archivfoto) im Nordosten der Türkei wieder zur Gänze für Besucher geöffnet. Und die haben das Angebot bereitwillig angenommen. Schon in den ersten beiden Tagen, am 1. und 2. Mai, hätten insgesamt 5.000 Menschen das Kloster besucht. Und das trotz Regenwetter und Nebel, wie die die Nachrichtenagentur Orthodoxia berichtete.

Das Kloster war 2015 wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen worden, 2019 wurden erste Teile des Klosters wieder für Besucher geöffnet. 2020 folgte ein weiterer Öffnungsschritt, nun ist wieder das gesamte Kloster zugänglich. Zuletzt mussten laut der türkischen Tageszeitung Daily Sabah nochmals große Gesteinsflächen oberhalb des Klosters gesichert werden.

Das Kloster befindet sich auf der vorläufigen Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Nun hofft man, nach der Beendigung der Arbeiten, einen permanenten Platz darauf zu finden.

Die Kosten für die Restaurierungsarbeiten beliefen sich auf rund 50 Millionen Türkischen Lira (ca. 4,7 Mio. Euro). Die Arbeiten waren unter anderem auch deshalb so aufwendig, weil das Kloster gleichsam an einer Felswand klebt. So mussten u.a. mehr als tausend Tonnen brüchiger Fels entfernt und andere Bereiche mehrmals aufwendig mit Stahlseilen und Stahlnetzen befestigt und gesichert werden.

Wallfahrtsort am Schwarzen Meer

Das Kloster Sumela wurde im Jahr 386 gegründet und war viele Jahrhunderte hindurch der bedeutendste Wallfahrtsort am Schwarzen Meer, vor allem wegen der hier verehrten Marienikone, die dem Evangelisten Lukas zugeschrieben wird. Nach dem Ende der kurzlebigen Pontischen Republik mussten 1923 alle griechischen und armenischen Christen des Pontus das Land verlassen, auch die Mönche von Sumela. Jahrzehnte hindurch war das Kloster eine Ruine, bis es 1972 von der Regierung in Ankara zum Nationaldenkmal erklärt wurde.

2010 wurde erstmals dem Ersuchen von Patriarch Bartholomaios I. stattgegeben, am 15. August die Göttliche Liturgie in Sumela feiern zu dürfen. Mehrere Jahre konnte Bartholomaios I. in Sumela jeweils das Marienfest feiern, während der Sanierungsarbeiten untersagten die Behörden aber den Gottesdienst. Erst 2020 konnte die Feier in kleinstem Rahmen wieder stattfinden. 2021 war die Feier dann wieder in größerem Rahmen möglich.

Die ältesten erhaltenen Gebäude des Klosters in dem romantischen Gebirgstal stammen aus der Zeit der Komnenen, die ab 1204 als Kaiser von Trapezunt herrschten. Mehrere Kaiserkrönungen fanden in Sumela statt. Auch nach der Eroberung durch die Osmanen im Jahr 1461 blieb das Kloster ein spirituelles und kulturelles christliches Zentrum, das auch von den Sultanen durch große Schenkungen gefördert wurde. Im 19. Jahrhundert erfolgte noch einmal ein großer Ausbau des Klosters, das sowohl christliche als auch muslimische Pilger aus dem ganzen kleinasiatischen Raum, aber auch aus Russland und Kaukasien anzog.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Video - Patriarch Bartholomaios leitete Marienandacht im Kloster Sumela am 15. August 2021 (französisch)

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 winthir 15. Mai 2022 

... aber jetzt weiß ich wieder, woran mich dieses Bild erinnert,

(nach dem Motto: "Da war doch noch was ..."):an die Meteora-Klöster (s. link), die ich schon besucht hatte.

Obwohl ich alles andere als schwindelfrei bin :-)

de.wikipedia.org/wiki/Meteora


0
 
 winthir 14. Mai 2022 

da war ich noch nie.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  3. Papst Franziskus: „Deshalb habe ich Traditionis Custodes geschrieben, damit…“
  4. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  5. Ein Kirchenaustrittsgrund für 30 %: Kirche biedert sich zu sehr dem Zeitgeist an
  6. Irres deutsches Regierungsvorhaben: Jeder ab 14 darf 1 x im Jahr sein Geschlecht 'wechseln'
  7. Ein Zeichen Gottes? - 'Kriegs-Patriarch' Kirill auf Weihwasser ausgerutscht
  8. Erzbischof von Toulouse verbietet Soutane für Seminaristen und Diakone
  9. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  10. „Das Begründungsmärchen des Synodalen Wegs“
  11. 'Schande' und 'Skandal'
  12. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  13. "Machtbegrenzung" in der Kirche
  14. Abscheuliche Tat von einem "noch nie da gewesenen Ausmaß" durch Russland!
  15. Müller: „Wir sind keineswegs Opfer der westlichen Propaganda, die über den ‚bösen Putin‘ herzieht“

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz