Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  2. Papst Franziskus: „Deshalb habe ich Traditionis Custodes geschrieben, damit…“
  3. Irres deutsches Regierungsvorhaben: Jeder ab 14 darf 1 x im Jahr sein Geschlecht 'wechseln'
  4. Vatikan stellt Logo des Heiligen Jahres 2025 vor
  5. Erzbischof von Toulouse verbietet Soutane für Seminaristen und Diakone
  6. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  7. Ein Kirchenaustrittsgrund für 30 %: Kirche biedert sich zu sehr dem Zeitgeist an
  8. "Machtbegrenzung" in der Kirche
  9. „Das Begründungsmärchen des Synodalen Wegs“
  10. Papst zieht positive Zwischenbilanz seiner Reformen
  11. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  12. Immer weniger junge Leute beim "Deutschen Katholikentag"
  13. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  14. Abscheuliche Tat von einem "noch nie da gewesenen Ausmaß" durch Russland!
  15. Warum Oliver Marquart Exodus 20,13 lesen sollte - 'Du sollst nicht morden'

Metropolis von Austria baut ukrainischsprachige Seelsorge aus

15. Mai 2022 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Zahl der Gläubigen der griechisch-orthodoxen Kirche in Österreich aufgrund des Ukraine-Krieges deutlich gestiegen


Wien (kath.net/KAP) Die Zahl der Gläubigen der griechisch-orthodoxen Metropolis von Austria ist aufgrund des Ukraine-Krieges deutlich gestiegen. Das bringt es mit sich, dass die Verantwortlichen auch die Seelsorge auf neue Beine stellen müssen. Schon seit einigen Jahren gibt es in der Metropolis eine ukrainischsprachige Gemeinde. Ihre Gottesdienste feiert die Gemeinde in Wien in der griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale und in der St. Georgskirche im ersten Bezirk. Zwei Priester  - P. Yuriy Strugov und P. Mykola Lesiuk - waren bisher für die Seelsorge zuständig. Nun wurden zwei weitere ukrainischsprachige Priester ebenfalls mit dieser Aufgabe betraut.

Für die in den vergangenen Wochen hinzugekommenen ukrainischen Gläubigen, die über ganz Österreich verstreut sind, wurden schon zu Ostern zahlreiche zusätzliche Gottesdienste angeboten, so in Apetlon, Perchtoldsdorf, Hainburg, Krems, Linz, Marchtrenk und im Stift Wilhering. Auch im Exarchat von Ungarn wurden ukrainischsprachige Gottesdienste in verschiedenen Städten organisiert und gefeiert.

Die ukrainische Gemeinde bedankte sich in einer auf der Website der Metropolis veröffentlichten Stellungnahme für die Hilfe, die man von zahlreichen hilfsbereiten Menschen und Organisationen in Österreich und Ungarn bekommen habe; indem man die ukrainischen Gläubigen bei der Organisation der Osterfeierlichkeiten unterstützte, Kirchen, Räume und Transporte zur Verfügung stellte, Essen ausgab, und teilweise sogar ganze Programme für die Kinder und ein gemeinsames Osterfest erstellte.

Seit 2016 ukrainischsprachige Gemeinde

Die ukrainischsprachige Gemeinde der Griechisch-orthodoxen Kirche in Österreich wurde bereits 2016 gegründet, nachdem immer mehr Ukrainer die Kirche aufsuchten. Dazu kommt, dass das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel 2018 die Unabhängigkeit der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU) anerkannte. Die innerorthodoxe Vereinbarung sieht u.a. vor, dass alle ukrainischen orthodoxen Gläubigen in der Diaspora unter der Jurisdiktion des Ökumenischen Patriarchats (Griechisch-orthodoxe Kirche) stehen. Eine weitere kleine ukrainischsprachige Gemeinde gibt es in Budapest.

Die Zahl der griechisch-orthodoxen Gläubigen in Österreich wurde vor dem Ukraine-Krieg auf rund 30.000 geschätzt. Genaue Angaben gab es nicht und gibt es auch jetzt nicht. Griechisch-orthodoxe Kirchengemeinden bzw. Pfarren gibt es in Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Kufstein, Klagenfurt, Bregenz, Graz, Leoben und Mödling. Für die Seelsorge in Österreich kann Metropolit Arsenios aktuell auf 17 Priester und zwei Diakone zurückgreifen.

Dank an Großspender

In der katholischen Pfarrkirche im burgenländischen Sankt Andrä am Zicksee wurde am vergangenen Wochenende das Goldene Verdienstkreuz der Metropolis von Austria an Zita (+) und Helmut Szalay verliehen. Metropolit Arsenios überreichte die Auszeichnung persönlich an Helmut Szalay, der im Februar 2020 einen Betrag von 100.000 Euro für den Bau des orthodoxen Klosters in St. Andrä gespendet hatte. Mit der Auszeichnung seiner 2019 verstorbenen Gattin Zita wurde das Verdienstkreuz der Metropolis erstmals posthum verliehen.

(ende) gpu/rme/


Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Massiver Anstieg der Kirchenaustritte in Deutschland - Bätzing ist (wieder einmal) 'erschüttert'
  3. Papst Franziskus: „Deshalb habe ich Traditionis Custodes geschrieben, damit…“
  4. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  5. Ein Kirchenaustrittsgrund für 30 %: Kirche biedert sich zu sehr dem Zeitgeist an
  6. Irres deutsches Regierungsvorhaben: Jeder ab 14 darf 1 x im Jahr sein Geschlecht 'wechseln'
  7. Ein Zeichen Gottes? - 'Kriegs-Patriarch' Kirill auf Weihwasser ausgerutscht
  8. Ein 'völlig verunglückter Antrag' beim Synodalen Weg
  9. Erzbischof von Toulouse verbietet Soutane für Seminaristen und Diakone
  10. „Das Begründungsmärchen des Synodalen Wegs“
  11. 'Schande' und 'Skandal'
  12. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  13. "Machtbegrenzung" in der Kirche
  14. Abscheuliche Tat von einem "noch nie da gewesenen Ausmaß" durch Russland!
  15. Müller: „Wir sind keineswegs Opfer der westlichen Propaganda, die über den ‚bösen Putin‘ herzieht“

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz