Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  2. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  3. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  4. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  5. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  6. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  7. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  8. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  9. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  10. Corona-Virus hat nun auch Kardinal Woelki erwischt
  11. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  12. DBK bedauert Bundestagsbeschluss, das Abtreibungswerbeverbot aufzuheben
  13. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  14. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  15. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte

Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell

16. Mai 2022 in Prolife, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die begründungslose Ablehnung von Pro-Life-Gruppen ist in der links-liberalen deutschsprachigen Uni-Landschaft keine Seltenheit.


Regensburg (kath.net/mk) Nach monatelanger Wartezeit steht es jetzt leider fest: die Lebensschutz-Gruppe „ProLife Europe“ wurde nach eigenen Angaben von der Uni Regensburg offiziell als Hochschulgruppe abgelehnt, ohne Begründung. Bereits der „studentische Sprecher*innenrat“, der für die Anerkennung von Unigruppen zuständig ist, nannte – wie berichtet [https://www.kath.net/news/77644] – trotz dreimaliger Nachfrage keinen Grund für die Ablehnung. Seine Entscheidung wurde nun vom Vizepräsidenten der Universität bestätigt. Damit ist es offiziell: Der Lebensschutz wird an der Uni Regensburg de facto verboten. Denn ohne die Akkreditierung darf die Gruppe nicht einmal Flyer auflegen oder Räume der Uni mieten.

Die sieben Studenten, die sich für das Vorhaben in Regensburg zusammengefunden haben, wollen aber diesen Rückschlag so nicht hinnehmen. Schließlich planen sie nichts anderes, als wissenschaftliche Fakten, Risiken von Abtreibung und nach Bedarf Hilfe im Schwangerschaftskonflikt zu vermitteln, und zwar auf eine wertschätzende und nicht verurteilende Art. Stefan Landwehr, einer der sieben, trifft wohl den Nagel auf den Kopf mit seiner Erklärung: „Wir sind mit unserem Thema einfach nicht erwünscht.“

Die Gruppe hat Anwälte zur rechtlichen Überprüfung eingeschaltet und eine Petition gestartet, um die Sache an die Öffentlichkeit zu bringen. Tatsächlich ist Regensburg kein Einzelfall in der tendenziell links-liberalen deutschsprachigen Uni-Landschaft: Auch die Studentenvertretung der TU München verweigerte die Zulassung der Pro-Life Gruppe; an der Uni Augsburg wartet sie trotz vierfacher Nachfrage seit eineinhalb Jahren auf ihre Zulassung; und in Linz und Wien wurden Informationsveranstaltungen über Abtreibung untersagt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hibiskus 16. Mai 2022 
 

Erkenntnis und Irrtum - wo bleibt die Demut?

Linke Überheblichkeit scheint ein Merkmal an Hochschulen zu sein. Da kommen brave wissbegierige Studenten und es schließt sich Ihnen eine fremde Welt von Wissen, das sie nicht für möglick gahlten haben. - Das macht geistig mächtig und sie bleiben in ihrem Tun "ohn"mächtig. Wer das "so alles weiß" muss doch etwas unternehmen und aufbegehren. Die Revulution ist fällig.
Das ist wohl mit der "Erkenntnis" so. Neue Erkenntnis ersetzt alte "Erkenntnis". Auch die alte Erkenntnis war einmal neu und wer weiß, ob die neue Erkenntnis nicht nur ein neuer Irrtum ist?


0
 
 girsberg74 16. Mai 2022 
 

Unbemerktes Zugeständnis !

@NorbertSch?necker „Was unerwünscht ist“

Mit dem selbst gegebenen Slogan für den eigenen Marsch gegen den „Marsch für das Leben“, wird „der Marsch für das Leben“ geradezu von seinen Gegnern herausgestellt.


0
 
 physicus 16. Mai 2022 
 

Rechtliche Mittel ausschöpfen als Teil des Einsatzes für das Leben

Unis sind keine rechtsfreien Räume der Willkürherrschaft, daher ist es richtig, diese (Fehl-)Entscheidung rechtlich überprüfen zu lassen. Das wird auch schon zu inhaltlicher Thematisierung führen.

Wer weiss - falls letztlich dabei rauskommt, dass "Abtreibungsbefürworter" das Recht beugen, wird deren Leugnung des Rechts auf Leben ungeborener Kinder in noch fragwürdigerem Licht erscheinen. Gott kann auch auf krummen Zeilen gerade schreiben.


2
 
 J. Rückert 16. Mai 2022 
 

Der Hass wächst

Die, die mit ihrer Welt zufrieden sind, sind im Ruhemodus. Wo Hass haust ist Netzwerken und Umtriebigkeit.


1
 
 kleingläubiger 16. Mai 2022 
 

Man müsste wirklich viele Universitäten ausmisten und ganz von vorn anfangen. Die sind nur noch in der Hand von linksextremen Ideologen.


1
 
 EwaldH 16. Mai 2022 
 

Nutzen wir diese Gelegenheit um viele darauf aufmerksam zu machen!

An einem Ort der für Meinungsfreiheit steht, wird ein Thema mehrfach ohne Begründung verboten: Das könnte einigen die Augen öffnen.
Offensichtlich fürchtet man sich davor, dass Studenten zum Nachdenken darüber angeregt werden.
Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, wie wertvoll diese wertschätzenden Aufklärungsaktionen und Einzelgespräche sind:
Meinungen über Abtreibung ändern sich oft auf wundersame Weise! Vor allem mit Gebet und Gottes Hilfe ist dabei alles möglich.
Leiten wir diese Botschaft mit der Petition an viele Kontakte weiter, um vielleicht auch bei ihnen ein Nachdenken darüber anzuregen!


2
 
 ProLife Florian 16. Mai 2022 
 

Nein zur Zensur an unseren Universitäten.

Sofortige Zulassung der Pro-Life Hochschulgruppe Regensburg.​

Bitte unterstützt unsere Gruppe an der Uni Regensburg durch eure Unterschrift und Teilen der Petition.
Hier der Link zur Online-Petition:

prolifeeurope.org/de/petition-uniregensburg/


2
 
 Chris2 16. Mai 2022 
 

Forschende eben

Die verräterisch veränderte Sprache verkündet das Ende des Forschens und der Fakten. Raltät ist nur noch, was den kaum noch bemäntelten Ideologien in den Kram passt. Meinungsfreiheit ist sowieso passée...


4
 
 Norbert Sch?necker 16. Mai 2022 

Was unerwünscht ist

Man kann nicht behaupten, dass das Thema an der Uni Wien unerwünscht wäre. Die Demonstration gegen den Marsch für's Leben, stilvoll "Marsch für'n Arsch" betitelt, wurde von der offiziellen Hochschülerschaft (ÖH) auf deren Facebookseite im Herbst 2021 öffentlich beworben. Das Thema ist also sehr wohl erwünscht. Erwünscht ist auch das Blockieren genehmigter Demonstrationen und das Überschreien fremder Meinungen. Unerwünscht sind nur Meinungen, die von der reinen linken Lehre abweichen.


4
 
 girsberg74 16. Mai 2022 
 

Wie steht es sonst an dieser Uni mit der Meinungsfreiheit?

Ist diese wenigsten für Linke, `für extrem Linke und Grüne, für LGBTs und so gewährleistet?


2
 
 SalvatoreMio 16. Mai 2022 
 

Pro-Life-Gruppen unerwünscht

Vielleicht sind da weltweit agierende Kräfte, die die Bevölkerungserweiterung unterdrücken wollen und mit Finanzspritzen locken?


5
 
 Xaverflo 16. Mai 2022 
 

Es steht nicht gut um die Meinungsfreiheit an deutschen Unis, die Fest im Griff der Genderideologie sind. Dass nicht mal eine Begründung für die Nichtzulassung gegeben wird, ist ein Skandal. Wahrscheinlich erkennt die Hochschulleitung selbst den Widerspruch ihrer unliberalen Haltung zu ihrem eigenen "liberalen" Leitbild. Oder sie fürchtet sich um den Frieden auf dem Campus, wissend dass die linken Gruppen dort bereit sind, "Druck" zu machen.


6
 
 Ulrich Motte 16. Mai 2022 
 

Bitte auf Zulassung klagen

Daß das ausgerechnet in Ostbayern möglich ist...


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  3. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  4. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  5. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  6. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  7. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe
  8. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  9. „Warum die Kochschürze?“ - Bischof Genns Schürze bei einer Altarweihe erregt Aufmerksamkeit
  10. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  11. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  12. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  13. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  14. Churer Priesterkreis: „Angesichts der entstandenen Verwirrung fordern wir…“
  15. Diese Unsicherheiten aus den eigenen Reihen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz