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Luxemburgs Forderungen an die Universalkirche, oder: der deutsche Sonderweg färbt ab

3. August 2022 in Weltkirche, 17 Lesermeinungen
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Der diözesane Abschnitt der Weltsynode brachte in dem kleinen Land ein zeitgeistdurchtränktes Ergebnispapier hervor, nicht ganz überraschend angesichts der Positionen des örtlichen Erzbischofs.


Luxemburg (kath.net/mk) Die Kirche solle offen für die gleichgeschlechtliche Ehe sein: zu diesem und anderen bizarren Ergebnissen kam der diözesane Abschnitt der Weltsynode über Synodalität in Luxemburg, wie LifeSiteNews berichtet. In dem kleinen europäischen Land wurde vom Erzbistum eine Umfrage unter den Katholiken durchgeführt, an der aber nur rund ein Prozent (!) tatsächlich teilnahmen. Die nun veröffentlichten Ergebnisse dürften trotz dieses unsicheren Stimmungsbildes  zur Grundlage des Treffens in Rom nächstes Jahr im Oktober werden. Der Endbericht zeigt mehrfach einen Regenbogen, offenbar eine Anspielung auf das Symbol der LGBT-Bewegung. Unter „Kommunion“ wird unter anderem eine Hauskirche gewünscht, in der – nach Gebet und Schriftlesung – der jeweils Älteste die Wandlungsworte (!) spreche.

Im Unterabschnitt „Gesamtkirche“ werden Forderungen an diese wie die Offenheit gegenüber der „Ehe für alle“ und ein Ende des Pflicht-Zölibats angeführt. Weitere Wünsche, die auch vom deutschen Synodalen Weg sattsam bekannt sind, betreffen das Predigtrecht von (männlichen und weiblichen) Laien sowie ein Überdenken starrer Dogmen. Nicht überraschend sind diese Ergebnisse angesichts der Positionen des luxemburgischen Erzbischofs Jean-Claude Hollerich, der in der Vergangenheit seinen „großen Respekt“ für das deutsche Experiment ausgedrückt und die Lehre der Kirche über Homosexualität als falsch und unzeitgemäß bezeichnet hat. Hollerich wird beim römischen Treffen als dessen vom Papst ernannter General-Relator eine bedeutende Rolle spielen, weil er als solcher maßgeblichen Einfluss auf die diskutierten und letztlich beschlossenen Inhalte haben wird.


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Lesermeinungen

 Honsel 3. August 2022 
 

Läuft

Ich habe es hier ja an anderer Stelle schon einmal vermerkt, aber genau so wird das Spiel gespielt werden und der Jubel über die Erklärung vom 21. Juli scheint einfach verfrüht zu sein. Mit dieser Erklärung wurde in der Sache gar nichts gestoppt, nur das zu offensive (und die Schlafschafe weckende) Vorpreschen gerügt.

"Daher ist es wünschenswert, dass die Vorschläge des Weges der Teilkirchen in Deutschland in den synodalen Prozess, auf dem die Universalkirche unterwegs ist, einfließen mögen..." Erklärung des Heiligen Stuhls vom 21. Juli 2022

Noch Fragen?

Wie gezielt Unschärfen eingesetzt wurden (und wie wir sehen) weiterhin werden, um eine Agenda zu verfolgen, hat Erzbischof Vigano erhellend dargelegt (Buch: "A Voice in the Wilderness")


4
 
 ottokar 3. August 2022 
 

Die katholische Welt besteht nicht nur aus Mitteleuropa

Dennoch, wenn vom Papst bestimmte Weichen so gestellt werden, wie es von hier aus gesehen zu sein scheint, dann müsste es einen Aufstand der afrikanischen, amerikanischen und asiatischen Kardinäle geben, wenn irische, deutsche, schweizer oder österreichische Ideen umgesetzt werden würden.MariaMutterDerKirche hat es angesprochen: Gott lässt mit sich nicht spielen. Gerade zeigt er uns den schrecklichen Krieg in der Ukraine (wo Selensky gestern die Homoehe gefordert hat, was in solchen Kriegszeiten wohl kampfentscheidend sein wird), demnächst haben wir Krieg um Taiwan zu erwarten, vergessen ist, dass Pakistan eine Atommacht ist und sich dort Schlimmes zusammenbraut, der grausame Krieg im Jemen hält an, in Äthiopien brennt es usw.Versteht den niemand mehr die Warnrufe unseres Schöpfers?


2
 
 ottokar 3. August 2022 
 

Bibelfreund: es kommt darauf an, wer für eine Beantwortung eingeladen wurde.

Damit lassen sich die Antworten vorverlesen und unangenehme (konservative gottesfürchtige) vermeiden.So kommen ja auch die Resultate des synodalen Wegen zustande : nur deren Mitglieder werden befragt, nicht wir Katholiken.


5
 
 Stephaninus 3. August 2022 
 

Irland

96% für Frauenweihe? Das überrascht nun aber doch und stellt die Frage, welche Kreise sich in den Umfragen äussern. Jedenfalls werden die Bischöfe, wenn sie so weitermachen den Prozess der rasanten Säkularisierung nicht stoppen, sondern ihn geradezu befeuern. Wer das eigene Profil aufgibt, wird letztlich austauschbar.


3
 
 si enim fallor, sum 3. August 2022 
 

Die Kirche der Armen? Wo bleibt die? War nicht Franziskus sein Vertreter?

Was ist mit der Meinung und der Glaube der Armen, der Hunderten von Millionen von Katholiken in Asien, Afrika, Südamerika?
Oder der Meinung der Nichtreichen, der Leien in Andalusien, Süditalien, Polen, Ungarn, etc.

Warum soll die Meinung von ganz wenigen sehr reichen Luxemburger so wichtig sein?


3
 
 bibelfreund 3. August 2022 
 

So beerdigt man sich selbst

Es geht jetzt in Lichtgeschwindigkeit bergab — der Hölle entgegen…. Ein verheerendes Netzwerk, vom Papst bis in den unteren Klerus hinein. ABER das schlimmste: bei solchen „Umfragen“ schweigen eben die treuen und echten Christen — denn diese lachhaften 1-Prozent wären doch spielend zu übertrumpfen gewesen.


3
 
 SpatzInDerHand 3. August 2022 

@norbertus52: könnten Sie mir bitte für diese Zumutung

einen konkreten Link geben?


1
 
 norbertus52 3. August 2022 
 

Kurios

"Unter „Kommunion“ wird unter anderem eine Hauskirche gewünscht, in der – nach Gebet und Schriftlesung – der jeweils Älteste die Wandlungsworte (!) spreche." -
Wozu dann eigentlich noch eine Diskussion über Zölibat und Predigtrecht. Wenn die Ältesten konsekrieren dürfen bzw. sollen, braucht es ohnedies keine Priester mehr.


4
 
 MariaMutterDerKirche 3. August 2022 
 

Beten, beten, beten

Ich erwarte mir nichts mehr von Menschen, nichts vom Papst, nichts von den Kardinälen, nichts von den Bischöfen, nichts von den Priestern.

Das Ding kann nur Gott allein lenken und wenden.
Und er wird es tun - zu seiner Zeit.
So lange ist es unser Job, wie das Volk Israel, den Herrn anzurufen, bis er uns wieder gnädig ist.


7
 
 Taubenbohl 3. August 2022 
 

Freikirche lockt

Fall Barros/Karadima

Fall Zanchetta

Fall McCarrick

Haben gemeinsam....Männer die sex mit männer haben...

Die Herren von out in church und James Martin (Papst hat ihm wieder schriftlich kongratuliert für sein culture von Encounter) meinen wohl ihr Zeit ist gekommen (Hollerith). sie haben volle Unterstutzung vom Staat im Westen Europas---ein Schubs mehr dann haben sie die Katholische Kirche ....aber es wird leer in ihre Kirchen. Und wird so bleiben.


4
 
 Zeitzeuge 3. August 2022 
 

Ich schliesse mich den bisherigen Usern, inklusive Herrn Motte, bzgl.

"synodaler Ungeist" an, im Link das früher

kernkath. Irland als weiteres abschreckendes

Beispiel.

Ein Irrlehrer als Generalrelator?

Das kann doch wohl nicht wahr sein!

Und zuständig für die Bewahrung der verbindlichen

kath. Glaubens- und Sittenlehre ist vor GOTT

und den Gläubigen der Papst.........!

Allein den Betern kann es noch gelingen!
Täter werden n i e den Himmel zwingen!

www.katholisch.de/artikel/39733-synodaler-prozess-96-prozent-der-katholiken-irlands-fuer-frauenweihe


3
 
 ThomasR 3. August 2022 
 

Verwirrung gibt es Überall

Kirche lebt von (und in ) Sakramenten
von (und in ) Gebet

momentan an solchen Orten wie Medjugorje oder während des Anbetungskongresses in Altöting/ demnächst Neuzelle ist das Wachsen der Kirche auch sichtbar


4
 
 Herbstlicht 3. August 2022 
 

Geht die katholische Kirche nicht nur in Luxemburg, sondern auch hier bei uns und andernorts weiter diesen Weg, dann macht sie sich selbst überflüssig.

Wann endlich melden sich Christus-treue Bischöfe hörbar zu Wort?
Ja, es sind Einzelne, die dies tun, aber in der Gesamtheit herrscht Schweigen; so zumindest nehme ich das wahr.
Die Kirche gibt ein klägliches Bild ab: Schweigen, Feigheit, Anpassung, Rückgratlosigkeit - sind das die neuen Tugenden, die schon fleißig eingeübt werden?
Was ist mit den Gläubigen, wie geht es ihnen damit?
Und was ist mit jenen Suchenden, die auf dem Weg hin zum Glauben sind und denen die Welt keinen Halt und keine Orientierung mehr gibt, dies aber konkret von einer glaubwürdigen Kirche erwarten?


5
 
 CusanusG 3. August 2022 
 

Homo-Pontifikat

PF tut alles dafür, dass LGBTQ freundliche Bischöfe wichtige Ämter bekommen. Die St.Gallen Mafia war schon vom Homsexuellen Kardinal Daneels angeführt worden. Die Berufungen in Europa und USA passen haargenau ins Schema. Einzig in Osteuropa, Afrika und Asien wird man den Weg nicht mitgehen, den Rom möglich gemacht hat. LGBTQ-Netzwerke sind überall, wo es um Macht geht, leider auch in der Kirche und PF ist entweder erpressbar oder den Netzwerken gegenüber positiv gestimmt.


7
 
 Ulrich Motte 3. August 2022 
 

Frage (FRAGE)

Sind Herr Kardinal Cupich und andere Us-Kardinäle soweit davon entfernt? Nur (!) ein "deutscher Sonderweg"? Könnte das eine etwas (!) vereinfachende Theorie sein?


1
 
 SalvatoreMio 3. August 2022 
 

Oremus! Preghiamo! Lasst uns beten!

Erzbischofs Jean-Claude Hollerich als General-Relator der für 2023 geplanten Bischofssynode? Oh Herr, steh uns bei!


4
 
 Mystery 3. August 2022 

Der Rauch Satans

ist in die Kirche eingedrungen und vernebelt die Sinne und das Gewissen der Katholiken....

Herr steh uns bei in diesem Kampf.


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