Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  4. Wird Bätzing zur Petze?
  5. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden
  6. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  7. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  8. Köln: Öffentlicher Muezzinruf offenbar kurz vor dem Start
  9. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  10. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  11. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  14. Kardinal Eijk: Flämische Bischöfe sollen Segnung für Homosexuelle zurückziehen
  15. Staatsanwaltschaft eröffnet keine Ermittlungen gegen Woelki

Vatikanische Vermögensverwaltung legt Bilanz 2021 vor

10. August 2022 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Überschuss von 8,11 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr - Die Wertpapierverwaltung und das Immobilienmanagement steigerten ihr Ergebnis - Positiv hervor hob Präsident Galantino den Verkauf der Londoner Luxusimmobilie


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Nach dem Heiligen Stuhl hat am Samstag auch die vatikanische Güter- und Vermögensverwaltung APSA ihre Bilanz für 2021 veröffentlicht. Demnach konnte sie einen Überschuss von 8,11 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr erwirtschaften. Dieser ergab sich aus dem Betriebsergebnis von 38,11 Millionen abzüglich des Beitrags von 30 Millionen Euro zur Finanzierung der römischen Kurie.

APSA-Präsident Bischof Nunzio Galantino zeigte sich weitestgehend zufrieden mit dem Ergebnis. Es sei trotz Folgen der Corona-Pandemie eine Erholung gegenüber dem Vorjahr gewesen, erklärte er gegenüber Vatican News (Samstag). Die Aussichten seien aber, bedingt durch den Krieg in der Ukraine, unsicher.

Die APSA ist zentral für die Verwaltung der Immobilien und sonstigen Vermögenswerte sowie für das Anlagemanagement der gesamten Kurie zuständig. Der Heilige Stuhl verwaltete demnach im vergangenen Jahr 4.092 eigene Immobilieneinheiten in Italien, die meisten davon in Rom; außerdem 1.200 Einheiten im Ausland: in England, Frankreich und der Schweiz. Hinzu kommen internationale Wertpapiere und andere Formen der Geldanlage.

Die Wertpapierverwaltung steigerte ihre Ergebnis mit 19,84 Millionen um 4,5 Millionen Euro gegenüber 2020. Ebenso verzeichnete das Immobilienmanagement mit 20,77 Millionen Euro eine Steigerung um 5,5 Millionen. Die Verwaltung von sonstigen Aktivitäten hingegen belief sich auf ein Minus von 2,5 Millionen Euro. Im Jahr zuvor lag es allerdings bei 6,1 Millionen Euro.

Positiv hervor hob Präsident Galantino den Verkauf der Londoner Luxusimmobilie: "Gott sei Dank sind wir diese Immobilie endlich losgeworden, und das eingenommene Geld ging in die Kasse des Peterspfennigs zurück." Im Juli hatte der Vatikan den verlustreichen Verkauf bekannt gegeben - für 350 Millionen Euro erworben, wurde die Immobilie für 216 Millionen veräußert. Der Immobiliendeal steht im Mittelpunkt eines Finanzskandals, für den sich zahlreiche Angeklagte vor der vatikanischen Justiz verantworten müssen; darunter auch der ehemalige Substitut im Staatssekretariat und Kurienkardinal Angelo Becciu.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Wird Bätzing zur Petze?
  3. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.
  4. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  5. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  6. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  7. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  8. Der dramatische Angelus von Papst Franziskus zum Krieg Russlands gegen die Ukraine
  9. Warum am Ende der Synode die Synode steht
  10. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  11. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  12. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  13. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  14. „idea“-Kommentar kritisiert Worte von Landesbischof Gohl im Kölner Dom: „Warum?“
  15. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz