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Papst über katholische Schulen: Es geht nicht um Missionierung

3. Dezember 2022 in Aktuelles, 35 Lesermeinungen
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Franziskus richtet Botschaft an Teilnehmer eines internationalen Bildungskongresses in Marseille.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Papst Franziskus hat den besonderen Auftrag katholischer Schulen betont. "Es geht hier nicht um Missionierung und schon gar nicht darum, diejenigen, die nicht so denken wie wir, von unseren Schulen auszuschließen", sagte er in einer Botschaft an die Teilnehmer eines internationalen Bildungskongresses in Marseille am Donnerstag. Es gehe vielmehr darum, dass die Schule einen Unterricht für das Leben gestalte - in all seinen Facetten mit der prophetischen Komponente, sich selbst zu erkennen, zu lieben und geliebt zu werden.


"Für die Gesellschaft ist Bildung sicherlich eine unausweichliche Pflicht und in vielen Fällen eine dringende Herausforderung", so Franziskus. Daher solle auch an katholischen Schulen mit allen Gruppen in Dialog getreten werden - mit Menschen des Glaubens und Nicht-Gläubigen. Entscheidend sei dabei der Sinn der Gemeinschaft. "Denn wir leben in einer Familie, in einer Gesellschaft, wir sind mitverantwortlich, wir arbeiten zusammen für ein gemeinsames Wohl, trotz unserer Unterschiede", so der Papst weiter.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 lakota 7. Dezember 2022 
 

@Schlegl 3.Versuch

Dürfen Priester die Worte anderer nach Gusto verdrehen??
„..Nachdem Sie ohnehin schon zu wissen glauben, dass ich Ihnen keine ehrliche Antwort geben werde " ??

Ich habe gefragt:
"Bringen Sie es fertig, zu diesem Verhalten (des Papstes) Ihre ehrliche Meinung zu sagen" -

Ihre Antwort an mich zeigt: Nein, Sie können es nicht!
Da müssten Sie P.Franziskus ja kritisieren - und da beißen Sie sich doch eher die Zunge ab.


2
 
 SCHLEGL 6. Dezember 2022 
 

@lakota 2. Versuch

Nachdem Sie ohnehin schon zu wissen glauben, dass ich Ihnen keine ehrliche Antwort geben werde (übrigens eine Unterstellung!), brauche ich nach diesen Präjudiz auch nicht mehr zu antworten.
Mit adventlichem Gruß, Ihr Reibebaum


2
 
 lakota 5. Dezember 2022 
 

@Schlegl 2.Versuch

Es geht nicht darum, ob Sie sich haben impfen lassen und ich nicht, sondern um die Lieblosigkeit von Papst Franziskus, mit der er Ungeimpfte als potentielle Mörder hingestellt hat, ohne zu fragen, warum sie das nicht wollen.

Ich bin auch nicht für "Auge um Auge...." aber Menschen, die so unbarmherzig und lieblos mit einem alten Mann umgehen mag ich nicht...und wenn es der Papst ist. Allein der Anstand hätte verlangt, daß er Kardinal Zen empfängt...von einem der ständig Barmherzigkeit und Brüderlichkeit predigt, kann man das erst recht verlangen.

Bringen Sie es fertig, zu diesem Verhalten Ihre ehrliche Meinung zu sagen? Ich glaube nicht.


2
 
 SCHLEGL 5. Dezember 2022 
 

@ lakota

Also sind Sie für das Motto: "Auge um Auge, Zahn um Zahn"? Das ist aber gegen die Bergpredigt!
Ich habe mich nicht wegen der Aussage des Papstes 3x impfen lassen, sondern damit ich überhaupt die Möglichkeit habe, kranke Leute im Spital oder im Seniorenheim zu besuchen und die Kommunion zu bringen!


1
 
 lakota 5. Dezember 2022 
 

@Schlegl

Werter Monsignore, lieblos?
Vielleicht liegt das am Beispiel?

Wie war das noch: "Wer sich nicht impfen lässt, ist schuld, wenn andere sich infizieren und sterben". O-Ton Papst Franziskus. Die Sorgen und Zweifel dieser Menschen haben ihn null interessiert.

Lieblos? Ja, wenn ein alter Kardinal aus China anreist um mit dem Papst zu sprechen und er diesen 4 Tage draussen stehen lässt und nicht empfängt.

Über so jemanden "liebevoll" zu sprechen, fällt mir schwer.

Und das ist keine "sprungbereite Feindseligkeit", sondern die Folge vieler Worte und Taten von P.F.


2
 
 Zeitzeuge 5. Dezember 2022 
 

Befindet sich ein Bischof plus Anhang nicht im Schisma, der sich

über das geltende kath. Kirchenrecht stellt?

Von der moraltheologischen Häresie ganz

zu schweigen!

Die Trierer Bistumsleitung ist besonders eifrig

in der Förderung der Homohäresie, vgl. Link!

Als Priester hätte ich durchaus Probleme, mit

einem solchen Bischof im Canon missae "una cum

Episcopis" zu sein........ .

......Und ROM wird weiter tatenlos bleiben.....!

www.bistum-trier.de/teilprozessgruppen-arbeitsgruppen/arbeitsgruppen/lsbtiq/?L=0


2
 
 Derfromme 4. Dezember 2022 
 

Die neue Grundordnung wirkt schon

@Zeitzeuge Leider lät sich der Artikel nicht mehr ganz lesen, aber ich denke wir haben es hier schon mit den ersten Auswirkungen der neuen Grundordnung zu tun. Das Privatleben von Religionslehrern und insbesondere die "sexuelle Orientierung" spielt dort keine Rolle mehr. Das gilt übrigens nicht nur für das Bistum Trier sondern alle Diözesen.


2
 
 Zeitzeuge 4. Dezember 2022 
 

Der unvollständige Bericht wurde von kathpress übernommen,

Beschwerden an diese Stelle wäre m.E. angebracht!

Als Exkurs füge ich eine Meldung über "katholische

Lehrer" im Bistum Trier bei, die entgegen den

c. 804,2 und 805 CIC

weiter- bzw. wiederbeschäftigt werden sollen.

Nach vorst. c. ist der Ortsbischof verantwortlich
für die Rechtgläubigkeit, ein Zeugnis des christl.
Lebens i.S. der sittlichen Lebensführung und
päd. Geschick als Voraussetzung der missio
canonica!

Ist das Verhalten des Trierer (synodal Bewegten)
Bischofs für gläubige Katholiken ein gerecht-
fertiger Grund zu Empörung?

Zuständig für die Überwachung der korrekten
Amtsführung ist i.V.m. dem apost. Nuntius
der Vatikan!

www.volksfreund.de/region/rheinland-pfalz/diskriminierung-bistum-trier-angebot-an-homosexuelle-lehrer_aid-80805923#successLogin


1
 
 SCHLEGL 4. Dezember 2022 
 

@SalvatoreMio

Der User@Octavianus hat zu Recht darauf hingewiesen, dass der Text UNVOLLSTÄNDIG wiedergegeben worden ist (noch dazu als Übersetzung!) und was der Papst wirklich alles gesagt hat.
Trotz Irritationen ist es einfach unmöglich in einem KATHOLISCHEN Forum sich in der Art und Weise des Users @ proelio(man beachte auch dessen Nicknamen) über das Oberhaupt unserer Kirche zu äußern. So etwas geht einfach gar nicht, es ist lieblos und ehrfurchtlos!


1
 
 Octavianus 4. Dezember 2022 
 

Wenn man aus einem längeren Text des Papstes alle (!) Passagen „sorgfältig“ weglässt, die über Gott, Jesus und den Auftrag der Kirche für die Schulen umfangreich sprechen, dann provoziert man bewusst oder fahrlässig die hier übliche Empörung. Es wäre redlich, den gesamten Text zu veröffentlichen!


3
 
 SalvatoreMio 4. Dezember 2022 
 

Was der Papst zu dem Kongress in Marseille außerdem gesagt hat ...

@Sehr geehrter Msrg. Schlegel! Sie haben @proelio zurechtgewiesen. Aber vielen, die wirklich noch katholisch sein wollen, liegen die Nerven blank! - Es handelte sich in Marseille vom 1. – 3. Dezember um einen Internationalen Weltkongress kath. Schulen, nicht nur um kath. Privatschule in Frankreich! Papst Franziskus hatte eine Botschaft übermittelt, die in manchen Foren/Zeitungen verkürzt übermittelt wurde, uns Christen aber wichtig ist (und beruhigt), nämlich: „Für die Gesellschaft ist die Ausbildung ein unausweichliches Muss, eine dringliche Herausforderung. Für den Christen ist sie darüber hinaus eine Art Teilhabe am prophetischen Tun Jesu, das er seiner Kirche übertragen hat. Demzufolge, wenn wir uns der Bildung zuwenden, können wir nicht nur an das rein Menschliche denken und die Frage auf Programme und Fähigkeiten richten, denn die christliche Berufung erfordert es, dass wir einem „WORT“, das nicht das unsere ist, Stimme geben, sondern das uns übersteigt. (Im Link ein Beispiel).


3
 
 Richelius 3. Dezember 2022 
 

Was versteht der Papst unter „missionieren“? Mission kann vieles sein. Die wichtigste Art der Mission ist das Vorbild; dazu gehört auch das Vorbild der Lehrer. Die Christen haben häufig andere durch ihr Leben so beeindruckt, daß diese dann auch Christen geworden sind.
Missionieren wollen, geht häufig schief, weil dazu auch eine sehr fundierte Ausbildung gehört, die normale Christen nicht haben. Und jene, die glauben, daß sie missioniert werden sollen, sind dann verschossen wie eine Auster.


1
 
 Ad Verbum Tuum 3. Dezember 2022 

@Internationalem Bildungskongress in Marseille

der Rahmen ist damit m.E. die Frage nach Bildung überhaupt. In Ländern wo die staatlichen Stellen versagen, ist es sicherlich sehr gut, dass die Kirche in diese Bresche springt - im ersten Schritt sind das häufig Angehörige von Orden ... und da bin ich schon bei @Zeitzeuge: wird bei den Lehrern darauf geachtet, dass sie überzeugte, überzeugende, zeugnisgebende Christen sind - so geschieht der Rest von allein. Dann spricht nichts dagegen, dass kath. Schulen offen stehen für alle - aber ohne Abstriche am kath. Profil; und genau daran krankt es in der Realität. Genau hier geschieht dann der Konformismus - man gibt sich selbst auf, um staatliche Förderung zu erhalten ..


2
 
 Vita Aeterna 3. Dezember 2022 
 

Unfassbar

Missionierung ist also etwas Schlechtes.
Also Katholische Schulen sollen bekenntnisfrei sein.
Was für eine Verwirrung.


3
 
 Zeitzeuge 3. Dezember 2022 
 

Ob die "katholischen" Schulen sich wirklich immer im Rahmen der

unverfälschten und unverkürzten kath. Glaubens-

und Morallehre bewegen, denn nur dann ist das

Prädikat "katholisch" angebracht?!

Mit "katholischen" Religionslehrern haben meine

Frau und ich nicht immer gut-kath. Erfahrungen

gemacht........ .

Als Exkurs über "katholisch" im Link ein Brief

des em. Papstes Bendedikt XVI., darin auch eine

Abmerkung über katholisch im Sinne des Credo

und der Tradition.

lanef.net/2022/12/01/triors-une-voie-balisee-par-les-siecles/


1
 
 Herbstlicht 3. Dezember 2022 
 

Credo!

Neben Bildung eine intensive Vermittlung von Werten weitergeben - das kann jede andere verantwortungsbewusste Schule ebenso.
Eine katholische Schule sollte zeigen, wofür sie steht, was ihr neben den obengenannten Punkten ebenfalls wichtig ist und was ihre unverwechselbare Identität ausmacht:
Der Glaube an Gott und das Bekenntnis zu IHM!


3
 
 Gandalf 3. Dezember 2022 

Natürlich gehts um MISSION. PUNKT. AUS!

Dieser Papst leistet jede Woche leider Beiträge zur Verwirrung...


8
 
 FSM 3. Dezember 2022 
 

Danke Msgr. Schlegl für Ihre Worte. Genau das sind unsere Erfahrungen, die wir bei einem "Tag der offenen Tür" einer katholischen Schule gemacht haben. Warum diese Schule für sie als Eltern für ihre Kinder interessant ist, sagen die meisten auch ganz unverblümt. Da Schulgeld gezahlt werden muss, hält sich der Anteil von eher sozial schwachen Eltern und damit eben auch der Migrantenanteil in ganz ganz engen Grenzen. Sie finden dort zum Beispiel eher Kinder aus wohlhabenden deutschen atheistischen Familien, als ein katholisches oder evangelisches Kind aus einer schwarzafrikanischen Migrantenfamilie. So etwas wollen wir nicht unterstützen.


4
 
 Stefan Fleischer 3. Dezember 2022 

Ich war vermutlich zu wenig deutlich

Für mich geht es nicht um die Zusammensetzung der Schüler einer solchen Schule, sondern um den Lehrkörper. Der Lehrauftrag des Herrn: "… macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie … und lehrt sie alles halten, was ich euch gelehrt habe." darf an einer katholischen Schule nie vergessen werden. Selbstverständlich muss das den Umständen entsprechend «arglos wie die Tauben und klug wie die Schlangen» geschehen». Aber: «Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen. (Lk 12,8)


6
 
 SCHLEGL 3. Dezember 2022 
 

@proelio

Die Blamage besteht vielmehr darin, wie Sie in Ihrem Posting über das Oberhaupt der katholischen Kirche sprechen! Es würde mich interessieren, zu welcher Gruppe Sie gehören? Sedisvakantisten, Anhänger der palmarianischen Sekte, oder FSSPX?


6
 
 siebenbuerger 3. Dezember 2022 
 

@Stefan Fleischer

Da kann ich Ihnen nur zustimmen! Eine katholische Schule kann nicht nur eine Schule sein in der man Wissen und Fähigkeiten für die Welt vermittelt. Was wäre daran noch katholisch?? Es geht doch gerade auch darum (vgl. z.B. Don Bosco) die Liebe zu Gott und Gottes Liebe zu den Menschen in Jesus Christus den Kindern zu vermitteln. Alles das muss doch eine Schule vermitteln, die katholisch zu recht genannt werden will...


5
 
 Krysia 3. Dezember 2022 
 

"Es gehe vielmehr darum, dass die Schule einen Unterricht gestalte für das Leben..." . Bla, bla, bla.... Das sollten doch wohl alle Schulen und nicht als Besonderheit nur einekatholische Schule. Wenn ich mir hier im Land der Reformation unseren katholischen Kindergarten anschaue, gehören die meisten Kinder zu muslimischen Familien. Zu Schulen kann ich nichts sagen, es gibt hier im weiteren Umkreis einfach keine katholische Schule. Mein Verdacht: es geht wohl vielmehr um das Geld, was mit diesen Einrichtungen die katholische Kirche einnimmt. Katholische Erzieherinnen gibt es auch nicht mehr, was kann man da noch erwarten.


4
 
 SalvatoreMio 3. Dezember 2022 
 

Ich könnte platzen ...

@proelio! Ihre Worte sind hart. Aber es kocht auch in mir! Dann soll man die kath. Schulen ruhig abschaffen, denn auch woanders bemüht man sich um gutes Miteinander, und das Eingesparte setzt man ein gegen den Hunger in der Welt. Das würde auch dem Hl. Franziskus gefallen. Und was macht es schon, dass der Herr und Erlöser der Welt gesagt hat: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein?" - Was soll die islamische Welt nur von der kath. Kirche halten? Wir blamieren uns, wo wir nur können: Die Muslime wissen noch, dass es nur 2 Geschlechter gibt, und sie missionieren noch ... wenn auch manchmal mit Schrecken, Gewalt und Mord - leider!


5
 
 SCHLEGL 3. Dezember 2022 
 

@Stefan Fleischer /@J. Rückert

Es geht hier um kath. Privatschulen in Frankreich! Es dürfte Ihnen bekannt sein, dass Frankreich ein säkularer Staat ist. Staat und Kirche sind TOTAL getrennt, ob uns das als Katholiken passt oder nicht! Es gibt in Frankreich genügend Stimmen, die am liebsten die Schließung der katholischen Schulen wünschen würden. (Auch in Österreich sind immer wieder solche Stimmen zu hören).
Wenn Sie aus Österreichs katholischen Schulen alle Kinder und Jugendlichen entfernen würden, deren Eltern keinen Wert auf katholische Erziehung, sondern nur auf einen GERINGEN Ausländeranteil, legen, müssten sie 80-85 % der Schüler entfernen. Danach könnte man die Schulen schließen.
Es geht, so verstehe ich den Papst, um die Chance ein christliches Menschenbild und damit einen möglichen Zugang zu Glaube und Kirche vorgestellt zu bekommen.
Durch persönliches Beispiel der Lehrkräfte können die jungen Menschen Fragen stellen lernen, nämlich ob das, was unsere westliche Konsumgesellschaft bietet,wirklich ALLES ist?


6
 
 Scotus 3. Dezember 2022 

Es geht nicht um „Missionierung“. Aber sehr wohl um „Mission“.

Es geht nicht um „Missionierung“ als etwas, das wir landläufig darunter verstehen. Den Begriff Missionierung verstehe ich hier als als das, was „die Welt“ unter Missionierung versteht: Das Aufoktroyieren von Vorgekautem.

Und dennoch geht es in der Bildung um nichts anderes als um „Mission“. Nämlich, die (vorwiegend jungen) Menschen dazu befähigen, in der Liebe Gottes als freier Mensch zu leben.

„Evangelisieren bedeutet in jedem Fall nicht nur eine Lehre unterrichten, sondern den Herrn Jesus in Wort und Tat verkünden, also Werkzeug seiner Gegenwart und Wirksamkeit in der Welt werden. Mission steht in einem holistischen Zusammenhang. So wird sie zu einem engen Begleiter der Mission im Kampf gegen Hunger, Armut, Verletzung der Menschenrechte, Zerstörung der Schöpfung.“ (Benedikt XVI.)


3
 
 Taubenbohl 3. Dezember 2022 
 

Wäre schön wenn der Papst nach Sheffield käme...

Die Schuleiterin (Frau Nelis) sagt, dass nicht-katholische Eltern die Schule aufgrund des Ethos und des „Wertesystems“ sowie des Rufs der katholischen Schulen für einen „guten Bildungsstandard“ wählen.

Die Regierung will die Regeln für freie Schulen ändern, um mehr katholische zur Eröffnung zu ermutigen.

Derzeit können freie Schulen, die von Glaubensgemeinschaften betrieben werden, nur die Hälfte ihrer Plätze aufgrund der Religion vergeben – eine Grenze, die die Regierung angekündigt hat aufzuheben.

Die Regierung argumentiert, dass katholische Schulen ethnische Vielfalt mit hohen Standards verbinden. In katholischen Grundschulen gehören 37 % der Schüler ethnischen Minderheiten an, mehr als im Landesdurchschnitt.


0
 
 proelio 3. Dezember 2022 
 

Was für eine Blamage!

Wozu sollen denn katholische Schule für anderes taugen als für die Weitergabe des katholischen Glaubens? Wenn solche Aussage von einem 85-Jährigen kommen, müsste man sich fragen, ob dieser Mensch in seinem Leben überhaupt etwas mit dem katholischen Glauben am Hut hatte. Was soll man aber sagen, wenn dieser Mensch sich auch noch Papst nennt? Offensichtlich befindet er sich ebenfalls längst auf dem "Synodalen Weg" in den Abgrund!


8
 
 Mariat 3. Dezember 2022 

"Und wo bleibt da Gott?"

ja, Hr. @Fleischer, das frage ich mich auch.
Möchte Papst Franziskus niemandem zu Nahe treten, wie es heute auch andere Menschen tun?
Es heißt ja oft:" das muss jeder selber wissen".

Wir auf dem Land hatten es da besser! Keiner nahm Anstoss am Kreuz in der Schule - und wir beteten auch vor dem Unterricht ein Vaterunser ...


3
 
 golden 3. Dezember 2022 
 

Civil- Religion mit dem Allgemeinen Gott steht Pate

bei einem Konzept wie diesem.
Ich darf an Sancta Ursula erinnern,die sich persönlich als Märtyrerin dem Dreieinigen Gott treu hingab,und folgerichtig als Vorbild für ihren Orden und Frauen wie Mädchen für das katholische Schulwesen prägend geworden ist !-Was für ein Unterschied...


3
 
 Uwe Lay 3. Dezember 2022 
 

Missionieren- ohne uns!

Als in Indien dem Orden der hl.Mutter Teresa die Annahme von Spenden untersagt werden sollte, weil er missioniere, was in Indien verboten ist(?), erklärte der Orden: Wir missionieren nicht, wir sind allein diakonisch tätig. So sieht die Praxis aller einstig missionarisch ausgerichteten katholischen Organisationen heute aus. Dem schließt sich der Papst an!Wenn er dann von einer "Neuevangelisation" spricht, meint er damit keine missionarische Tätigkeit sondern eher eine Intensivierung der Diakonie!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


1
 
 hape 3. Dezember 2022 

Komisch.

Evangelisierung ja, Missionierung nein. Versteh' ich nicht.


5
 
 J. Rückert 3. Dezember 2022 
 

`Ite missa est` war vorgestern

Wir wollen niemanden zu nahe treten. Jesus vergoss sein Blut für alle, nicht nur für viele. Bereits das Glaubensbekenntnis offen gesprochen könnte missverstanden werden. Wir führen einen Dialog ohne Selbstbehauptung, sind offen für alles. Wir legen das Kreuz ab, wenn es andere ärgert.

Missio scheint ein Relikt kolonialer Vergangenheit zu sein. Petrus hat es satt, an der Himmelstür zu stehen.


2
 
 Taubenbohl 3. Dezember 2022 
 

Aber sie dürfen natürlich die Katholische Identität noch pflegen...zum Beispiel Bilder vom Papst usw hoffentlich.

Ein Crucifix allein wird schon in manche Kreise schon als Missionierung empfunden.

Katholische Schulen sind da um, wie der Papst, sagt, für das Leben die höchsten Werte zu erzielen...im Stil der vielen Heiligen die in der Bildung entscheidenes geleistet haben. Um Verstand und Gewissen auf die Wahrheit zu sensibilisieren (Thomas von Aquin)...den der Verstand ermöglicht es den Menschgewordene Gott zu erkennen.


1
 
 lakota 3. Dezember 2022 
 

Übersetzt

heißt das wohl:
Wo katholisch drauf steht, muß nicht katholisch drin sein.


7
 
 Stefan Fleischer 3. Dezember 2022 

Und wo bleibt da Glott?

Für mich sind diese Ausführungen irgendwie fragwürdig. Für mich geht es in katholischen Schulen auch um Gemeinschaft, aber nicht zuerst um die Gemeinschaft der Menschen untereinander, sondern um die Gemeinschaft mit Gott. Solche Schulen müssen gottzentriert aufgebaut und gelebt werden. Es muss nicht nur um Wissensweitergabe gehen, sondern nicht zuletzt um die Weitergabe des Glaubens. Die Schüler sollten dort nicht nur lernen, wie wir Menschen untereinander umzugehen haben. Man sollte ihnen auch lehren, wie Gott mit uns umgeht – um es einmal etwas vulgär auszudrücken – und wie wir mit Gott umgehen sollten. Es sollte nicht nur um das zweite Gebot gehen, sondern zuerst auch um das erste, die Liebe zu Gott, um die Dankbarkeit ihm gegenüber und die Anbetung.
«Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und sagen Dir Dank, denn durch dein Heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst!»


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