Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Weitere Einschränkungen für die Alte Messe geplant?
  2. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  3. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  4. Papst Franziskus: „Homosexuell zu sein ist kein Verbrechen. Aber ja, es ist eine Sünde“
  5. 'Welt' an Bischof Bätzing: Warum haben Sie die Gläubigen in Deutschland so lange getäuscht?
  6. Die neue Limburger Sexualmoral
  7. "Es gibt kein bequemes Christentum"
  8. Trotzige Reaktion aus Magdeburg - Feige möchte einen "Synodalen Rat" einsetzen
  9. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  10. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  11. Grüne wollen bestimmte Haustiere verbieten
  12. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  13. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  14. Das synodale Schisma
  15. Umstrittener Dominikanerpater wird Exerzitien vor Bischofssynode zur Synodalität leiten

Britische Seelsorger warnen vor zweiter Schließung von Gottesdiensten

30. September 2020 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Offener Brief britischer Pastoren: Das Infektionsrisiko bei öffentlichen Gottesdiensten ist niedriger als in Fitnessstudios, Schulen, Gasthäusern oder Restaurants. Gemeinsame Gottesdienste sind für ein erfülltes menschliches Leben notwendig.


London (kath.net/jg)

Mehr als 800 überwiegend protestantische Seelsorger des Vereinigten Königreiches haben in einem Brief die politischen Verantwortungsträger dringend ersucht, von einer erneuten Schließung der Kirchen Abstand zu nehmen. Dies berichtet der Catholic Herald.

 

Die Pastoren warnten auch vor den negativen Konsequenzen, die ein möglicher weiterer „Lockdown“ haben könnte. Eine Politik, welche „die reine Existenz“ auf Kosten der Dinge, die dem Leben Qualität, Bedeutung und Sinn geben, bevorzuge, bereite ihnen Sorge. Der Brief ging an Premierminister Boris Johnson und die Regierungschefs („First Ministers“) von Schottland, Wales und Nordirland.


 

Sie würden „angemessene Maßnahmen“ zum Schutz der am stärksten gefährdeten Personen unterstützen, aber sich gleichzeitig die Frage erlauben, ob es in der Macht der Regierung des Vereinigten Königreiches oder der Regierungen der Landesteile stehe, das Coronavirus zu eliminieren oder es bis zum Vorhandensein eines Impfstoffes zu unterdrücken.

 

Die Auswirkungen eines möglichen weiteren Verbotes öffentlicher Gottesdienste sind den Pastoren ein besonderes Anliegen. Die Kirchen würden einen Rahmen bieten, in dem vitale Beziehungen zwischen den Menschen entstehen und gepflegt würden, die nicht ohne beträchtlichen Schaden wieder unterbrochen werden könnten. Darüber hinaus sei der gemeinsame Gottesdienst wesentlich für ein erfülltes menschliches Leben, schreiben die Seelsorger.

 

Sie erklären sich in dem Brief zur Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln bereit, weisen aber gleichzeitig darauf hin, dass ein

Gottesdienst ein viel geringeres Infektionsrisiko habe als Fitnessstudios, Schulen, Gasthäuser und Restaurants.

 

Der Brief wurde von 830 Seelsorgern unterzeichnet (Stand 28.9.2020), darunter befindet sich auch Philip Egan, der römisch-katholische Bischof von Portsmouth.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Walahfrid Strabo 30. September 2020 

@chris2 Zu Ihrer Frage wegen Freiluftmessen:

Ich kann ja nur über meine Erfahrungen sprechen, aber hier ist man von Freiluftmessen aus einem ganz einfachen Grund wieder abgekommen: weil auch nicht mehr Leute gekommen sind. Es gab schlichtweg keinen Grund für den Mehraufwand an Organisation.
Beispiel Fronleichnam: hier sonst neben Weihnachten und Ostern das wichtigste Kirchenfest. Um möglichst Vielen auch dieses Jahr die Möglichkeit zu geben, teilzunehmen, hat man sich mit dem Rathaus ausgetauscht, durfte einen schönen großen öffentlichen Park nutzen, der 100 Gläubigen Platz geboten hätte; einzige Auflage: die Leute mussten sich namentlich (nur Name, nichtmal Adresse) anmelden, falls eine Rückverfolgung notwendig wäre. Am Abend vorher hatten sich genau 23(!) Leute angemeldet, und das waren genau dieselben, die auch an den anderen Sonntagen immer gekommen sind. Also hat man es kurzerhand abgeblasen und ist in der Kirche geblieben, da war genug Platz für alle. Es hat sich auch hinterher keiner beschwert von den Nichtanmeldern...


6
 
 Chris2 30. September 2020 
 

@exnonne

Auch möglich. Ich habe jedenfalls nur von wenigen Initiativen gehört. Eine, kurz vor Ostern in Oberbayern, wurde vom Gericht zurückgewiesen, da ja ohnehin ein Verbot seitens des Bistums vorliege. Was soll man darauf dann noch entgegenen?


6
 
 lesa 30. September 2020 

Die mentale Fiebererkrankung ist schlimmer als das Virus selbst

Dieses Virus (vor allem die von ihm erzeugte mentale Hysterie) kann nur mit mehr Gebet besiegt werden, nicht mit weniger Gebet und Kirchenschließungen.


7
 
 exnonne 30. September 2020 
 

@Chris2

Ich weiß das natürlich auch nicht, aber vielleicht haben sich die geistlichen Oberhäupter der Muslime entsprechend darum bemüht, z.B. das Gespräch mit den politischen Entscheidern gesucht, während unsere Hirten einfach nur brav und untätig der Politik gehorchten und das gläubige Volk zum Gehorsam ermahnten.


5
 
 Chris2 30. September 2020 
 

Mal ganz naiv gefragt:

Warum haben wir in Coronazeiten nicht ersatzweise Freiluftmessen zelebriert? Vermutlich, weil auch die unter das pauschale Messverbot von Kardinal Marx und (erst einige Tage später!) dem Staat fielen. Und das, obwohl klar war, dass die Ansteckungsgefahr draußen naturgemäß viel geringer sein muss. Und warum las man dann noch vor ende des spirituellen Lockdowns geradezu triumphierend und mit schönem Luftbild von einem muslimischen Karfreitagsgebet im Freien mit etwa 400 Personen, die die Abstände wie gezirkelt einhielten? Wieso durften die das und mit so vielen Menschen? Wieso dirften Muskime das? Galt auch hier (wie in mittlerweile so vielem) wieder einmal zweierlei Recht?


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Twitter schafft beim Thema 'Covid' die "Was ist Wahrheit"-Frage ab
  2. Religiöse Mitarbeiter verklagen Unternehmen wegen Impfpflicht
  3. Premierministerin von Alberta: Ungeimpfte waren die am stärksten diskriminierte Gruppe
  4. Kein Gehör für Gefahren der Covid-Impfung bei US-Demokraten - Großspender beendet Unterstützung
  5. USA: Religiöse Ausnahmen für Covid-Impfpflicht zulässig – Unternehmen zahlt 10,3 Millionen
  6. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  7. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus

Großbritannien

  1. Britisches Gericht bestätigt: Abtreibung von Ungeborenen mit Down-Syndrom bis zur Geburt legal
  2. Papst würdigt "unerschütterliches Glauben" von Elizabeth II.
  3. Erzbischof Lackner: Königin Elizabeth II. war Symbol und Vorbild
  4. LONDON - 7 christliche MUST SEEs!
  5. Impfpass im UK: Christliche Pastoren warnen vor ‚medizinischer Apartheid’
  6. Papst kondoliert zum Tod von Prinz Philip
  7. Prinz Philip gestorben: Erzbischof von Westminster kondoliert






Top-15

meist-gelesen

  1. 'Welt' an Bischof Bätzing: Warum haben Sie die Gläubigen in Deutschland so lange getäuscht?
  2. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  3. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  4. Weitere Einschränkungen für die Alte Messe geplant?
  5. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  6. Die neue Limburger Sexualmoral
  7. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  8. Kardinal Woelki gewinnt erneut gegen BILD vor Gericht
  9. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  10. Papst Franziskus: „Homosexuell zu sein ist kein Verbrechen. Aber ja, es ist eine Sünde“
  11. Trotzige Reaktion aus Magdeburg - Feige möchte einen "Synodalen Rat" einsetzen
  12. Ein Jahr „Out in Church“ – ein Symptom unserer Zeit
  13. Kardinal Kasper kritisiert Bischof Bätzing
  14. "Es gibt kein bequemes Christentum"
  15. Diejenigen, die sich anmaßen, der Synode ein bestimmtes Thema aufzuzwingen....

© 2023 kath.net | Impressum | Datenschutz