Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. „Der protestantische Niedergang in Deutschland stellt die Logik des Synodalen Weges in Frage“
  3. DBK-Vorsitzender Bätzing zeigt Verständnis für deutsche "Klimaterroristen"
  4. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  5. Papst Franziskus bekräftigt Nein zum Frauenpriestertum
  6. Als ob es Gott nicht gäbe
  7. „Kirchliche Mitarbeiter müssen jetzt wahrscheinlich so tun, als wüssten und hörten sie nichts“
  8. Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!
  9. „Brauchen wir eine weitere protestantische Modernisierungspastoral?“
  10. "Liebe Herren-Kund*innen!" - Gender-Gaga bei H&M 
  11. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  12. Bistum Chur möchte keinen Exorzisten mehr
  13. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  14. „Pandemie der Ungeimpften“? – Vorwurf: Politische Maßnahmen ignorierten wissenschaftliche Studien
  15. Kohlgraf: Papst Franziskus ist über Synodalen Weg „gut informiert“, aber beurteilt ihn „kritisch“

Polens Ministerpräsident: Die Zensur ist in neuer Form zurück

21. Jänner 2021 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Internet ist das demokratischste Medium der Geschichte, schreibt Mateusz Morawiecki und kündigt für Polen Gesetze zum Schutz der Meinungsfreiheit auf den großen Internetplattformen an.


Warschau (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki (52) hat das jüngste Vorgehen großer Technologiekonzerne gegen US-Präsident Donald Trump und andere verurteilt.

Die Polen würden stark an der Freiheit hängen, „weil wir wissen wie es ist, wenn jemand versucht, sie einzuschränken“, ist in einem auf deutsch und polnisch verfassten Eintrag von Morawiecki vom 12. Januar auf Facebook zu lesen. Der Politiker erinnert an die Zeit der kommunistischen Herrschaft in seinem Land. Damals sei Zensur alltäglich gewesen, der „Große Bruder“ habe vorgegeben, wie man zu leben und was man zu fühlen habe. Das System habe auch Denk-, Sprech- und Schreibverbote erlassen. Die Polen würden daher jeden Versuch die Freiheit einzuschränken mit Sorge betrachten, schreibt Morawiecki, der seit 2017 polnischer Ministerpräsident ist.

Das Internet sei das „demokratischste Medium der Geschichte“ und ein Foum, „in dem jeder eine Stimme haben kann“. Die unbegrenzte Freiheit des Internet sei aber langsam ausgehölt worden. Morawiecki sieht die Verantwortung bei großen Technologiekonzernen. Das Internet sei „mit der Zeit von großen, internationalen Unternehmen dominiert worden, die reicher und mächtiger sind als viele Nationen“, schreibt er wörtlich. Für diese Unternehmen seien die Aktivitäten der Nutzer lediglich eine Quelle für Umsatz und ein Werkzeug um ihren globalen Einfluss zu vergrößern. Sie hätten mittlerweile ihre eigenen Standards der politischen Korrektheit eingeführt und würden alle bekämpfen, die ihnen Widerstand leisten.

Dieses Verhalten erinnere ihn an vergangene Zeiten. „Wir sind jetzt zunehmend mit Praktiken konfrontiert, von denen wir dachten wir hätten sie hinter uns. Die Zensur der freien Rede, einstmals die Domäne totalitärer und autoritärer Regime, ist zurück, aber in neuer Form, durchgeführt von Unternehmen, welche alle zum Schweigen bringen, die anders denken“, kritisiert der Politiker.

Die Redefreiheit sei „ein Eckpfeiler der Demokratie“. Es sei nicht Sache „von Algorithmen oder den Eigentümern großer Unternehmen“, zu entscheiden, welche Meinungen korrekt seien und welche nicht. Die Plattformen der sozialen Medien stünden nicht über dem Gesetz, schreibt Morawiecki und kündigt entsprechende nationale Gesetze zum Schutz der Meinungsfreiheit auf den großen Internetplattformen an. Polen werde entsprechende Regelungen auch auf EU-Ebene anstreben, schreibt Morawiecki.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 21. Jänner 2021 
 

Von Polen lernen

oder wenigstens etwas davon profitieren.


5
 
 golden 21. Jänner 2021 
 

strada valla

National und international rücken die zugelassenen Meinungen ebenso zusammen wie die "diversen" Parteien.Sozialistisch oder postmodern würde als Name für eine EINHEITSPARTEI nicht passen. Hmh, mal überlegen ?!


1
 
 Chris2 21. Jänner 2021 
 

Keine Sorge. Unter Biden werden die das nicht mehr nur freiwillig machen.

In Deutschland ist die Meinungs(un)freiheit schon seit Jahren zwangsprivatisiert ("Netzwerkdurchstzungsgesetz")


6
 
 golden 21. Jänner 2021 
 

Freiheit

besteht nur in Gott, bzw. für Christen auf Erden unter Führung durch den Heiligen Geist.Welches Medium auch immer kann von Menschen mal mit Gutem,mal mit Bösem angefüllt sein.Entscheider sind dort immer die Mächtigen., in den Medien,


4
 
 Flo33 21. Jänner 2021 
 

Freidenker

Ja leider , mit der nun langsam in Erscheinung tretenden Antichrist Zeit , werden wir voll geknebelt , und mit dem Chip überwacht werden


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Disney kündigt Geschäftsführer – Kulturkampf geht weiter
  2. Referendum in Kalifornien: Facebook zensurierte Lebensschützer
  3. Dokumente zeigen Einflussnahme des US-Heimatschutzministeriums auf soziale Medien
  4. Abtreibungsverbote und Falschinformationen in US-Medien
  5. Facebook-Muttergesellschaft Meta setzt "Jane’s Revenge" auf Liste gefährlicher Organisationen

Meinungsfreiheit

  1. Flugbegleiterin erhält 5 Millionen Dollar Entschädigung nach Kündigung wegen Haltung zur Abtreibung
  2. 10.000 Dollar Schadenersatz für abgesetzten Studentenvertreter
  3. London: Straßenprediger wegen ‚homophober Aussagen’ verhaftet
  4. Kritik an Transgender: Twitter und Facebook sperren Konten
  5. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt

Polen

  1. Polnische Bischofskonferenz: Franziskus distanziert sich vom deutschen 'synodalen Weg'
  2. Kirche in Polen kritisiert staatliche Missbrauchskommission
  3. Für Dialog und Versöhnung zwischen Deutschland und Polen
  4. Seligsprechung von Kardinal Wyszynski am 12. September
  5. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen







Top-15

meist-gelesen

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  3. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  4. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  5. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  6. „Der protestantische Niedergang in Deutschland stellt die Logik des Synodalen Weges in Frage“
  7. Papst Franziskus bekräftigt Nein zum Frauenpriestertum
  8. Als ob es Gott nicht gäbe
  9. DBK-Vorsitzender Bätzing zeigt Verständnis für deutsche "Klimaterroristen"
  10. 'Die Pille müssen wir mit dem Tod der erotischen Liebe bezahlen'
  11. Das Platzen der großen Lebenslüge der 'deutschen Kirchen'
  12. „Kirchliche Mitarbeiter müssen jetzt wahrscheinlich so tun, als wüssten und hörten sie nichts“
  13. Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!
  14. Wer leitet die Synode über die Synodalität?
  15. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz