Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!
  2. Hinkende Vergleiche mit tödlicher Wirkung
  3. Die Heerschau der Rosenkranzbeter hat begonnen!
  4. Kardinal Marx spricht sich für Impfpflicht aus - Glaubenskongregation dagegen!
  5. Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland
  6. „Die Erscheinungen von Sievernich: Jesus spricht zur Kirche in Deutschland und zur ganzen Welt“
  7. Die Regierungsgehilfen? - Österreichische Bischöfe: Impfpflicht als letzte Möglichkeit zulässig!
  8. Generalvikar: Corona-Trennung in „Geimpfte“ und „Nicht-Geimpfte“ darf keinen Einzug in Kirche halten
  9. 'Gott steht auf unserer Seite! Man könne nicht Dauer gegen das Volk regieren!'
  10. Jutta Ditfurth: „Bitte aber keine Lebensschützer-Begriffe verwenden, es war ein Fötus, kein Baby“
  11. Papst als „Häretiker“ beschimpft – Der Vorfall von Athen als ökumenisches Lehrstück?
  12. Bei Flüchtlingen auf Lesbos
  13. Mediennetzwerk Pontifex fordert: Impfpflicht verhindern
  14. Angriff auf das Kreuz! - Schwerer Vandalismus in der Regensburger Pfarrkirche Heiliger Geist
  15. Symbolbild löst Fragezeichen aus: Evangelische Gemeinde Bad Gandersheim sucht Pfarrer*in

Wer will „auf Augenhöhe“ in leere Kirchen blicken?

10. April 2021 in Kommentar, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein radikal-reformerischer Blick in die Architektur kirchlichen Glaubens - Gastbeitrag von Helmut Müller.


Vallendar (kath.net)

Machen wir mit einem kritischen Reformer eine Innenraumbegehung:

  • Weihwasserbecken? Leer, Infektionsgefahr! Dafür hat Corona schon gesorgt!
  • Orgel? Bleibt drin, wird für Konzerte benutzt.
  • Beichtstuhl? Bleibt drin, wird für Geräte abzustellen benutzt.
  • Kniebänke? Raus damit! Sitzen ist bequemer!
  • Kanzel? Ich lass mir von niemand was sagen, was ich glauben soll! Die Kanzel ist sowieso schon lange Geschichte, setzt Spinnweben an!
  • Heiligenbilder! Raus damit, die haben doch alle Dreck am Stecken!
  • Kommunionbank? Geschichte! Erzwingt eh ein Oben und unten! Schafft Platz für Workshops!
  • Taufbecken? Soweit nach vorne kommen meist nur noch unmündige Kinder und die werden oft schreiend auf dem Arm dort hin gebracht.
  • Ambo? Das Evangelium kann man von überall lesen und warum exklusiv? Geschichten aus tausendundeiner Nacht sind auch schön und die aus dem Kleinen Prinzen sowieso.
  • Altar? Ein runder Tisch mit Stuhlkreis tut es auch, da sind wir zudem alle auf Augenhöhe! Hm? Nach was riecht es da?
  • Weihrauch! Gefährlicher Feinstaub! Lüften!
  • Ewiges Licht? Für wen leuchtet das noch?
  • Tabernakel? Unnötig! „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, bin ich mitten unter euch!“ Ja!

 


Aber sind nach einer solchen Innenraumbegehung wirklich noch zwei oder drei in Seinem Namen beisammen? Sind sie nicht bloß unter sich?

Mittlerweile scheint die Prophezeiung Josef Ratzingers von 1968 in seiner Einführung ins Christentum traurige Wirklichkeit zu werden. Aus  dem Goldklumpen im Märchen von  Hans im Glück, verdient durch harte Arbeit, scheint nun endlich nach langen Tauschprozessen ein Schleifstein geworden zu sein. Der beschwert nur noch und der Hans im Glück des Märchens wird am Ende des Märchens erneut wieder Hans im Glück, weil er einfach den Schleifstein ins Wasser wirft und sich jetzt unbeschwert davon machen kann.

Ist es nicht so mit den Reformen in der Katholischen Kirche? Wäre eine Totalreform nicht logisch, anstatt ein Reförmchen nach dem anderen zu machen? Die katholische Kirche als ganzes, wie den Schleifstein, im Meer des Zeitgeistes zu versenken? Da würde man ganz vielen wirklich einen Gefallen tun. Aber wollen wir das selber? Ich jedenfalls nicht! Pfingsten kommt bald. Irgendwann belebt der pfingstliche Geist auch die Kirche wieder wie die toten Gebeine im Buch Ezechiel. Aus dieser Hoffnung lebe ich.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Aufkl?rung 10. April 2021 
 

Da sie, wie unter dem Punkt; Orgel, angegeben, die Kirche für Konzerte nutzen wollen, müssen auch die Kniebänke bleiben, da diese, wie die Teilnahme an Kirchenkonzerten in evangelischen und auch katholischen Kirchen lehrt, gut als Fußbank genutzt werden können. Wofür sie auch meist im katholischen Gottesdienst benutzt werden, wie zu beobachten ist.


1

0
 
 bmw65 10. April 2021 
 

Auf Augenhöhe in leeren Kirchen....

Auch ich lebe seit 45 Jahren aus dieser Pfingstlichen Hoffnung !-- Nur: Der Hl. Geist fliegt seit Jahrzehnten über unsere dtsch r.k. Kirche hinweg -
Er mag sie nicht sehen...Die Auflistung der "Innenraumbegehung" ist sehr gut! Aber die Bischöfe haben es so gewollt - "sie haben ein Rückgrat wie ein Gummischlauch" = Prof. Georg May (1983)in seiner Vorlesung.In Verbundenheit Euer B.G., Pfr.


6

0
 
 SalvatoreMio 10. April 2021 
 

Bilderstürmerei

Ja, Herr Müller, in diese Richtung marschieren wir - unaufhaltsam. Danke, dass Sie darauf aufmerksam machen! Ich habe den Eindruck, dass die einstige Bilderstürmerei noch harmlos war gegen das, was sich jetzt schleichend bei uns ausbreitet und das alles unter dem Auge von bischöflichen Kommissionen, die es eigens dafür gibt.


4

0
 
 ThomasR 10. April 2021 
 

übr


0

0
 
 elisabetta 10. April 2021 
 

Schwarzmalerei?

Mag sein, dass für manche Pfarrkirchen das so oder so ähnlich zutrifft, dieser geballte Zustand an kirchlichen Unmöglichkeiten ist doch etwas übertrieben, aber jeder einzelne Punkt ist schon zu viel und wirkt sich negativ auf das Glaubensleben der Menschen aus. Ich schätze mich glücklich, in einer Pfarre beheimatet zu sein, wo genau das Gegenteil zutrifft! Die einzige Reform besteht in der Umkehr zu Gott, und diese ist leider nicht in Sicht – weder beim gewöhnlichen Volk noch bei den sogenannten „Auserwählten“. Beten wir: Komm herab o Heiliger Geist, der die finstere Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt...“


4

0
 
 Stefan Fleischer 10. April 2021 

Solange wir weiterhin -

ja immer mehr - uns an die Utopie einer besseren Welt hier und jetzt klammern, solange wir weiterhin – ja immer mehr - irdisch gesinnte Menschen sind, solange wir weiterhin – ja immer mehr – uns nicht auf unser ewiges Ziel hin ausrichten, aus Gott immer mehr eine Randfigur in unserem Leben machen, auf Erlösung aus Sünde und Schuld glauben verzichten zu können etc., werde wir nur immer mehr in den Sumpf dieser Krise einsinken. Wir sind nicht Baron von Münchhausen, welcher sich, wie er behauptete, selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen hat.


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. „Es wird immer gefährlicher, Christ zu sein“
  2. Pippi-Langstrumpf-Kirche
  3. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  4. Tunesiens Krise aus Kirchensicht "kein Staatsstreich, aber Notfall"
  5. Kirchen-Kartoffeln in Corona-Zeiten
  6. Das Verschwinden der kirchlichen Eheschließungen
  7. Altabt Henckel-Donnersmarck: "Kirche in Europa ist erschlafft"

Kommentar

  1. ‘Reaktionäre Affen‘ – ‚Parteiische Toleranz‘ in Aktion
  2. Katholisch - allumfassend
  3. Die Fundamente lösen sich auf
  4. Vom Territorial- zum Personalprinzip
  5. Stift Melk – Eine päpstliche Visitation ist überfällig!
  6. Antichristliche Karikatur zu Weihnachten
  7. Stars lassen sich anstrahlen, aber Christen strahlen ab!








Top-15

meist-gelesen

  1. Die Heerschau der Rosenkranzbeter hat begonnen!
  2. Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!
  3. „Die Erscheinungen von Sievernich: Jesus spricht zur Kirche in Deutschland und zur ganzen Welt“
  4. Hinkende Vergleiche mit tödlicher Wirkung
  5. Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland
  6. Kardinal Marx spricht sich für Impfpflicht aus - Glaubenskongregation dagegen!
  7. Papst: Rücktritt von Erzbischof Aupetit war Ungerechtigkeit
  8. Mediennetzwerk Pontifex fordert: Impfpflicht verhindern
  9. Vorfall in Athen: Orthodoxer Priester beschimpft Papst als "Häretiker"
  10. Treffen der Hoffnung - Mai 2022 - kath.net-Lesertreffen in Kroatien
  11. Ein entscheidender Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie wäre: Aufrufe zur Umkehr, Gebet und Buße!
  12. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  13. Kardinal Müller: Bischöfe und Priester dürfen keine Höflinge der Herrschenden sein
  14. Jutta Ditfurth: „Bitte aber keine Lebensschützer-Begriffe verwenden, es war ein Fötus, kein Baby“
  15. Generalvikar: Corona-Trennung in „Geimpfte“ und „Nicht-Geimpfte“ darf keinen Einzug in Kirche halten

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz