Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Hildesheim spricht ab jetzt in ‚geschlechtersensibler Sprache’!
  2. Weiterhin keine Mundkommunion im Bistum Limburg
  3. 'Annalena und die 10 Verbote'
  4. „Was, wenn es doch kein Gerücht ist?“
  5. Die Verheißung der Schechina-Wolke
  6. Das EU-Parlament möchte ein "Recht auf Abtreibung" einführen
  7. Wer hat Angst vor MISSION? - Der BDKJ
  8. Papst: Pandemie zwingt zur Entscheidung zum Guten oder zum Bösen
  9. Wo stehen wir mit ‚Amoris laetitia’?
  10. Erzbischof Chaput: Transgenderismus ist ‚letzte Rebellion gegen Gott’
  11. Murx 2.0: Der Krampf geht weiter ...
  12. Erzbischof Lackner: Warnung vor neuer "Glaubensknappheit"
  13. Ruhe in Frieden, lieber Jürgen Liminski!
  14. Knien als Gewissenstraining - Die Champions League der Moralisten
  15. Neuer Blick auf Medjugorje hat viel mit Österreich zu tun

Bioethiker Beck meint: Keine ethischen Bedenken bei Vakazin-Herstellung

23. April 2021 in Prolife, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wiener Theologe: Für die Vakazin-Herstellung müssten keine Embryonen oder Föten getötet worden, da Zelllinien bereits getöteter abgetriebener Embryonen eingesetzt werden. "Das aus katholischer Sicht Unrechte ist also bereits geschehen"


Wien (kath.net/KAP/red) Der Wiener Theologe und Bioethikexperte, Matthias Beck, hat keine ethischen Bedenken bezüglich der Verwendung von Zellstofflinien für die Herstellung von Corona-Impfstoffen. Für die Vakazin-Herstellung müssten keine Embryonen oder Föten getötet worden, da die Zelllinien bereits getöteter abgetriebener Embryonen eingesetzt werden. "Das aus katholischer Sicht Unrechte ist also bereits geschehen und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden", argumentiert Beck in der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" (aktuell Ausgabe). Katholiken sollten sich daher impfen lassen, so das Mitglied der Österreichischen Bioethikkommission sowie der Päpstlichen Akademie für das Leben wörtlich: "Sie müssen kein schlechtes Gewissen haben."

Zuvor kritisierte der in Polen für Bioethik zuständige Weihbischof Jozef Wrobel die Verwendung von Zellstofflinien abgetriebener Föten für die Vakazin-Herstellung durch die Pharmaunternehmen Astrazeneca und Johnson & Johnson. Wrobel riet Katholiken auch von der Impfung mit solcherart Impfstoffen ab, außer sie seien etwa aus beruflichen Gründen dazu verpflichtet oder hätten keinen anderen Impfstoff zur Auswahl. Dann dürften sie diese Präparate "ohne moralische Schuld nutzen". Auch Polens Bischofskonferenz äußerte "ernste moralische Einwände".


Mit derselben Begründung hatte bereits die US-Bischofskonferenz Katholiken empfohlen, den Impfstoffen von Biontech-Pfizer und Moderna den Vorzug zu geben. Ein ausdrückliches Veto sprach sie nicht aus, allerdings stellt sie Christen Musterbriefe zur Verfügung, um gegen die Entwicklung von Covid-Impfstoffen aus Zelllinien abgetriebener Kinder Stellung zu nehmen, kath.net hat berichtet.

Beck für Vatikan-Position

Anders die Einschätzung des Vatikans: Der wissenschaftliche Nutzen der Zellstofflinien aus bereits abgetriebenen Embryonen überwiege, da mit dem Impfstoff millionenfach Menschenleben gerettet werden kann, heißt es vonseiten der Glaubenskongregation in einer im Dezember veröffentlichten Note. "Was nicht passieren darf, ist, dass extra zur Impfstoffherstellung Embryonen getötet werden. Auf diese Idee kommt aber wohl auch niemand", so Beck, der sich der Position des Vatikans anschließt.

Essenziell sei - ob der Fülle an Informationen - die aktualisierten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse mitzuverfolgen, betont der Theologe. So gebe es bezüglich der Wirksamkeit oder der Nebenwirkungen immer wieder neue Erkenntnisse. "Wenn der oder die Einzelne zur Überzeugung kommt, dass ein anderer Impfstoff ­für ihn oder sie besser geeignet ist, sollte man wählen können. Aber das ist derzeit aufgrund der Impfstoffknappheit schwierig", gibt Beck zu bedenken. Und weiter: "Ja, ich bin schon geimp­ft."

Auch nach einer Impfung seien die Corona-Vorsichtsmaßnahmen, wie Abstand, FFP2-Maske, Hygiene, Lü­ften, einzuhalten, mahnt der Wiener Priester. Denn auch nach der Impfung sei es ungewiss, "ob man nicht dennoch angesteckt werden kann oder andere ansteckt". Auch aufgrund der neuen Corona-Mutationen sei weiterhin Vorsicht geboten. Sicher sei aber, dass schwere Verläufe der Covid-19-Erkrankung vermieden werden, erläutert der Mediziner.

Für die Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson wurden Zelllinien von menschlichen Föten verwendet, die in den 1970er beziehungsweise 1980er-Jahren abgetrieben wurden. Fachleute betonen, dass nie ein Fötus mit dem Ziel abgetrieben worden sei, als Ausgangsmaterial für die Impfstoffproduktion zu dienen. Vielmehr würden Zelllinien abgetriebener Föten immer wieder reproduziert und eingefroren.

Nach dem katholischen Kirchenrecht zieht die Mitwirkung an einem Schwangerschaftsabbruch die Exkommunikation nach sich. Aus Sicht des Vatikan muss die persönliche Entscheidung, inwieweit eine Impfung moralisch geboten ist, jedoch auch die öffentliche Gesundheit in Rechnung ziehen. Eine verweigerte Immunisierung könne zum Risiko für andere werden. Die moralische Verantwortung greife auch dann, wenn nur Impfmittel zur Verfügung stünden, die mit Hilfe abgetriebener Föten hergestellt worden seien. Hier bestehe lediglich eine "indirekte und entfernte" passive Mitwirkung an einem von der katholischen Kirche abgelehnten Schwangerschaftsabbruch. In einer im Dezember veröffentlichten Note der Glaubenskongregation hieß es, dies gelte aber nur, wenn keine anderen, ethisch unbedenklichen Impfstoffe vor Ort zur Verfügung stünden.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 greti 27. April 2021 
 

M. Beck II.

auf youtube "geistliche" Corona-Impulse von Prof. Dr. M. Beck in Massen: mit der Hl. Elisabeth, zur Fastenzeit, als Predigt: "Abstand halten, damit das Virus "aushungert", keine Chance hat".
Mit solchen theol. Ethikräten wundert es mich nicht, daß die Kirche "Maskenmesse" machen muß, Weihwasser verbannt, nicht mehr getauft wird usw. usf.
Herr Beck hätte Dermatologe bleiben sollen, dann wäre er dichter am Virus als in der katholischen Kirche!


1

0
 
 stephanus2 25. April 2021 
 

Ist vielleicht unwissenschaftlich..

..aber soweit ich weiß, sind diese sog. 'Zelllinien' etwas Lebendiges, lebende Zellen, die sich, einmal gewonnen, in einer Zellkultur immer weiter vermehren.Enthält nicht eine jede Zelle die ganze DNA eines Menschen ? Das ist doch grauenvoll, ganz abgesehen von den Wegen, wie man dorthin gelangt ist - die ich mir vorstellen kann, bewusst aber n i c h t nachlese.


3

0
 
 Zeitzeuge 24. April 2021 
 

Ergänzend zu meinem Beitrag

im Link ein großer Artikel mit zahlreichen

Links zu dem traurigen Thema "fetale Zelllinien

in Impfstoffen".

Der Artikel ist als Diskussionsbeitrag gedacht

und keine Empfehlung für die mir unbekannte

Webseite!

www.menschenrechte.online/2021/04/16/standhafte-christen-gegen-impfungen-hunderte-foeten-zur-herstellung-verwendet/


3

0
 
 girsberg74 24. April 2021 
 

Ich hoffe dass das, was ich als meinen Punkt bezeichne, verständlich ist!

@scientia humane an @ girsberg74:
Hier Schwamm d'rüber, dort nicht?


2

0
 
 scientia humana 24. April 2021 
 

Eine gute Sache braucht ein gutes Argument

@ Saggitarius:

Danke für Video Nr. 2. Im ersten Video, das ist englisch, kommen eindeutig keine ungeborenen Kinder vor. Die einzigen sind "babys from mothers in prison"

Das zweite Video ist dermaßen vom deutschen Text dominiert, dass der englische Text unhörbar ist. Auf alle Fälle weicht der deutsche Text in wesentlichen Teilen vom ersten Video ab.

Der Link zu 2. Video Ihres ersten Posts führt leider ins Leere.

Ich nehme Ihnen ab, Sie wollen für eine gute Sache kämpfen. Aber sabotieren Sie sich nicht, wenn bereits Behauptungen, die der inhaltlichen Auseindersetzung vorausgehen, falsch sind?

@ girsberg74:
Hier Schwamm d'rüber, dort nicht?


0

1
 
 Zeitzeuge 24. April 2021 
 

Vielen ist wohl erst jetzt durch die Corona-Impfstoffe bewußt geworden, daß

auch fetale Zelllinien bei diesen Impfstoffen entweder in Versuchsreihen oder bei der Herstellung
verwendet werden.

Dabei ist diese bedrückende Tatsache leider nicht
neu, bereits 1989 erschien ein Buch des leider im
vergangenen Jahr verstorbenen früheren hessischen
Landtagsabgeordneten

Roland Rösler: Rohstoff Mensch - antiquarisch
preiswert lieferbar;

eine Kurzfassung habe ich unten verlinkt.

Die moralischen Bedenken (das es auch medizinische gibt, ist bekannt!) sind nicht
unbegründet, "Schönreden", egal von welcher Seite,
beseitigt das Problem nicht, Röm 3,8 und
Veritatis Splendor 79-83 sind eine ständige Mahnung
für alle gläubigen Katholiken und die sog.
"Situationsethik" wurde bereits 1956 lehramtlich
verworfen!

www.aktion-leben.de/fileadmin/content/Seiten/Mediathek/Schriftenreihe/H-009.pdf


2

0
 
 scientia humana 24. April 2021 
 

Eine gute Sache verdient ein gutes Argument

@ Saggitarius:

Danke für Video Nr. 2. Im ersten Video, das ist englisch, kommen eindeutig keine ungeborenen Kinder vor. Die einzigen sind "babys from mothers in prison"

Das zweite Video ist dermaßen vom deutschen Text dominiert, dass der englische Text unhörbar ist. Auf alle Fälle weicht der deutsche Text in wesentlichen Teilen vom ersten Video ab.

Ich nehme Ihnen ab, Sie wollen für eine gute Sache kämpfen. Aber sabotieren Sie sich nicht, wenn bereits Behauptungen, die der inhaltlichen Auseindersetzung vorausgehen, falsch sind?

@ girsberg74:
Hier Schwamm d'rüber, dort nicht?


0

1
 
 bereschit 24. April 2021 
 

@Sagittarius

sehe ich auch so, werte(r) Saqgittarius. Würde man das so sehen, dass das „unwerte” Leben getöteter Kinder für die Zellinien bzw. für den Impfgebrauch verwendet werden kann, so lädt man bei weiterer Verwendung große Schuld auf sich. Es würde sich der ohnehin großen Schuld - weitere Schuld auf Schuld anhäufen. Im Prinzip ist es leider aber schon so! Es wird nicht ungesühnt bleiben, was ja, wie sie richtig sagen, Gottes Handlung an Ahab beweist.


1

0
 
 Sagittarius 24. April 2021 
 

@scientia humana

Vielleicht haben sie den Text nicht richtig verstanden, daher nochmals im Link dasselbe Interview von Dr. Stanley Plotkin mit deutschen Untertiteln. Ab 3:47 wird ganz klar von Abtreibung gesprochen.
In dem anderen Film von Pamela Acker wird ab 21:00 ausführlich erklärt, dass die Babys per Kaiserschnitt lebend auf die Welt kommen. Dann werden die Zellgewebe ohne Narkose entnommen.
So etwas kann man nicht beschönigen. Es ist daher ein Verbrechen, solche Zelllininien zu benutzen!!!

www.youtube.com/watch?app=desktop&v=YqgW7O4BKvA&feature=youtu.be


2

0
 
 girsberg74 24. April 2021 
 

An @scientia humana - Vielleicht lohnt sich ein weiteres Nachdenken.

Nein, sie haben mich nicht richtig verstanden, was eine Rückkehr der Europäer nach Europa angeht; es ließe sich – selbst, wenn ideologisch richtig – gar nicht bewerkstelligen, ohne neues „Unrecht“ zu setzen, das altes ausgleichen könnte. - Zu Ihrer Entschuldigung: Wir alle leben auf Land, das nicht schon immer uns gehört hat. (Irgendwann geht man da halt mal mit dem Schwamm drüber.)

Mein Punkt: Indem ich „Produkte“ akzeptiere, die irgendwann mal mit Abtreibung zu tun hatten, fördere ich Abtreibung, denn ich habe vielleicht einen Nutzen davon, billige Abtreibung indirekt. Es reicht schon, wenn andere das (für mich) tun.

Vielleicht nebenbei: Gesundheit ist zwar ein erstrebenswertes Gut, doch kein absolutes, auch wenn jedes Werbeblättchen mit „Gesundheit“ zu Aufmerksamkeitsförderung daher kommt.


1

0
 
 scientia humana 24. April 2021 
 

Aber leider auch nicht völlig passend,

obschon ich fürchte, dass Sie in einem Punkt Recht haben könnten, s.u.

Lieber girsberg74,

1) die Besiedlung Amerikas durch die Europäer war nicht ein notwendiges Gut.

2) die Besiedlung Amerikas durch die Europäer ging immer einher mit Vertreibung und Ermordung der Ersten Nationen.

Wenn ich Sie recht verstehe, fordern Sie u.a., dass alle Amerikaner europäischer Abstammung das Land verlassen sollten, um nach Europa zurückzukehren.


0

1
 
 scientia humana 24. April 2021 
 

Sorry: Die Aussage ist einfach falsch

Lieber Saggitarius,

Ich habe mir das Interview
https://m.youtube.com/watch?v=yevV_slu7Dw&t
angehört. Dort werden abgetriebene Kinder mit keinem Wort erwähnt, insbesondere ist die Aussage

"Dr. Stanley, der selber an der Entwicklung dieser Zelllinien maßgeblich beteiligt war, gibt unter Eid zu, dass viele Babys ermordet wurden, bis sie geeignete Zelllinien gefunden hatten! Das kann man hier sehen"

einfach falsch.


0

0
 
 girsberg74 23. April 2021 
 

Immerhin, die Vergleiche scheinen nicht völlig unpassend.

@scientia humana „Die Vergleich passen nicht gut genug“

Ihre Rede zusammengefasst: „Die Nutzung von Zelllinien abgetriebener Föten kann Gutes bewirken, darum ist die Nutzung in Ordnung, die Föten sind ohnehin tot!“

Als ich zum ersten Male diese Argumentation – aus dem Vatikan! - vernahm, musste ich an die Besiedlung von Amerika durch Europäer denken. Die indigene Bevölkerung wurde beherrscht, dezimiert oder gleich getötet.
Das waren alles schlechte Taten, es wäre natürlich einfältig gewesen, das nun frei gewordene Land nicht für Zwecke der Europäer zu nutzen, zumal die, die den Nutzen hatten, an der vorausgegangenen Tötung nicht beteiligt waren.

Vielleicht hätte ich dort gesiedelt, es wurde für meine Zwecke ja nicht getötet und das Land ist frei.

Ganz gleich, was die üblichen Beruhiger sagen, die Nutzung abgetriebener Föten lädt zu weiteren Abtreibungen ein, denn das bewirkt gegebenenfalls Gutes.


3

0
 
 Sagittarius 23. April 2021 
 

@sientia humana

In der Bibel steht nichts davon, dass Nabot Erben hatte. Auch wirft Gott den König Ahab nicht den Diebstahls eines Erbes vor!
Die fötalen Zelllinien können nur von lebenden Babys entnommen werden. Das ist allgemein bekannt, den Zelllinien von toten Babys kann man nicht mehr für diese sogenannten Zellkulturen verwenden. Im Link unten wird das noch viel ausführlicher erklärt. Die Impfstoffforscherin Pamela Acker geht auch auf die fötalen Zelllinien ausführlich ein.
Dr. Stanley, der selber an der Entwicklung dieser Zelllinien maßgeblich beteiligt war, gibt unter Eid zu, dass viele Babys ermordet wurden, bis sie geeignete Zelllinien gefunden hatten! Das kann man hier sehen:
https://m.youtube.com/watch?v=yevV_slu7Dw&t

www.wiki-tube.de/videos/watch/a14bf5fe-d347-484c-9b67-84534acc3c57


4

1
 
 Steve Acker 23. April 2021 
 

So kann man sich alles zurechtbiegen

ich finde die Aussagen des Herrn Beck ziemlich heuchlerisch


7

0
 
 Smaragdos 23. April 2021 
 

Neues aus dem Vakzikan

"Der wissenschaftliche Nutzen der Zellstofflinien aus bereits abgetriebenen Embryonen überwiege, da mit dem Impfstoff millionenfach Menschenleben gerettet werden kann..."

Was ist denn das für eine schräge Argumentation? Die Abtreibung muss lediglich schon stattgefunden haben, sprich der Vergangenheit angehören, dann kann man die Zelllinien quasi bedenkenlos gebrauchen? Das kann man ja dann nach jeder vollzogenen Abtreibung behaupten!

Man muss also nur die Kirche auf dem Gebiet "Abtreibung" vor vollendete Tatsachen stellen, dann ist die Sache in Ordnung? Merkt denn keiner, wie faul diese ganze Begründung ist?


4

0
 
 scientia humana 23. April 2021 
 

Die Vergleich passen nicht gut genug

@Sagittarius: der Weinberg gehört den Erben, nicht der Mörderin.

@Totus Tuus: das Geld gehört ebenfalls den Erben des Opfers, nicht dem Mörder oder denen, denen er es gibt.

Wem gehören die Zelllinien des toten Kindes? Den Eltern? Die wollten es offenbar nicht.

Der zweite Unterschied: Wurde das Kind getötet, um Jahre später Medikamente damit zu entwickeln?
Nein! Es war den Eltern im Wege.

Nun gibt es also die Zelllinien. Ihr Nutzen kann Gutes bewirken, ohne ein neues Unrecht zu setzen. Sie nicht zu nutzen, kann ein notwendiges Gut verhindern.

Wenn dennoch die Verwerflichkeit des Nutzens der Zelllinien begründet werden soll, sollten nicht diese Punkte entkräftet werden?


1

5
 
 Zeitzeuge 23. April 2021 
 

Leider Probleme bei der Verlinkung, daher die Originalseite

im Link, sollte es nicht funktionieren können
Interessenten auch googeln:

christianitydialy.com Vaccination-expert

www.christianitydaily.com/articles/10519/20210114/vaccination-expert-says-unborn-babies-used-for-covid-19-vaccines-were-alive-during-tissue-extraction


3

0
 
 Zeitzeuge 23. April 2021 
 

Im Link ein Diskussionsbeitrag zum traurigen Thema

mit einem amerik. Buchhinweis, vielleicht sollte
Herr Beck auch einmal dieses Buch studieren!

www.christianitydaily.com/articles/10519/20210114/vaccination-expert-says-unborn-babies-used-for-covid-19-vaccines-were-alive-during-tissue-extraction


3

0
 
 lesa 23. April 2021 

@Sagittarius: Danke für diesen Hinweis! Eine ernste Entscheidung!


3

0
 
 Haggai 23. April 2021 
 

Forsaking God For the Sake of Science

Einen aufschlussreichen Artikel „Forsaking God For the Sake of Science“ über Hintergründe der Verwendung abgetriebener Kinder für die Wissenschaft (mit deutscher Übersetzung) findet man unter dem folgenden Link:
https://cogforlife.org/2012/06/13/polioperversion/

cogforlife.org/2012/06/13/polioperversion/


2

0
 
 Lämmchen 23. April 2021 
 

@Sagittarius

vielen Dank, ähnliches wollte ich auch schreiben.

Für die Forschung ist es natürlich hilfreich, wenn man das so begründet, wie im Artikel, denn dann kann man ja weitermachen wie bisher....


6

0
 
 Totus Tuus 23. April 2021 
 

Ein Beispiel

Ist es ethisch korrekt, wenn man von einem Massenmörder, der seine Opfer beklaut hat, das Geld annimmt wo er einem schenken will. An dessen Geld Blut klebt??? Ich könnte das nicht. Warum also ein Impfstoff an dem auch Blut klebt. Steht die Menschheit vor der Vernichtung zur Corona, dass es das geringere Übel wäre? NEIN. 99.85% überleben eine Erkrankung, also warum soll man hier nicht ein Zeichen setzen?


7

0
 
 Sagittarius 23. April 2021 
 

Nabots Weinberg

1Kön 21,1-19
Isebel, die Frau des Königs Ahab, ließ Nabot umbringen, weil dieser seinen Weinberg nicht an den König verkaufen wollte. Danach sagte sie zum König, dass er den Weinberg nun in Besitz nehmen kann.
Der König nutzte das Verbrechen seiner Frau aus, da es ja schon begangen war, und nahm den Weinberg in Besitz.
Gott hat Ahab dafür bestraft, obwohl er den den Mord nicht selber begangen hat, sondern nur seinen Nutzen daraus zog.
Also ist es falsch aus einem früheren Mord später seinen Nutzen zu ziehen!!!


8

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. Bistum Hildesheim spricht ab jetzt in ‚geschlechtersensibler Sprache’!
  2. „Was, wenn es doch kein Gerücht ist?“
  3. Kommen Sie mit - Familienwallfahrt ins Heilige Land mit P. Leo Maasburg - Oktober 2021
  4. 'Annalena und die 10 Verbote'
  5. Knien als Gewissenstraining - Die Champions League der Moralisten
  6. Der Missbrauch des Missbrauchs ausgerechnet gegen den Missbrauchsaufklärer Woelki
  7. Medien: Vatikan hat US-Präsident Biden offenbar Mitfeier der Papst-Morgenmesse verweigert
  8. Du bleibst!
  9. Papst lässt 3-Monats-Frist für Amtsverzicht von Heße und Schwaderlapp verstreichen
  10. Weiterhin keine Mundkommunion im Bistum Limburg
  11. Wer hat Angst vor MISSION? - Der BDKJ
  12. Ruhe in Frieden, lieber Jürgen Liminski!
  13. Murx 2.0: Der Krampf geht weiter ...
  14. "Strukturreform" ODER: Wie die Diözese Linz Pfarrer absetzen und entmachten möchte
  15. Die Verheißung der Schechina-Wolke

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz