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Der konzertierte Marsch in die Sackgasse

1. Mai 2021 in Kommentar, 24 Lesermeinungen
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Dass ich das als Lutheraner nochmal schreiben würde! Aber Tatsachen soll man nicht leugnen - Ja, „Rom“ hat wirklich etwas von Unfehlbarkeit - Ein Kommentar von Peter Hahne


Berlin (kath.net/Achse des Guten)

Dass ich das als Lutheraner nochmal schreiben würde! Aber Tatsachen soll man nicht leugnen, so wie derzeit Corona-Fakten verleugnet und Kritiker der Maßnahmen in DDR-Manier verleumdet werden. Nicht wenige Pastoren (die Berufsbezeichnung Hirte als Mogelpackung führend) sind ja geradezu stolz darauf, keine Präsenzgottesdienste und würdige Begräbnisse oder Hochzeiten mehr zu zelebrieren. Die Corona-Religion funktioniert bestens. Ähnlich wie statt Kreuz das Solardach auf dem Kirchengebäude.

Ja, „Rom“ hat wirklich etwas von Unfehlbarkeit: Im Vatikan herrsche Angst, „die deutschen Katholiken könnten evangelisch werden ... Man kriegt dort Gänsehaut,“ so DBK-Vorsitzender Bätzing. Dieser Satz ist unfehlbar Wahrheit. Das muss man auch als Lutheraner mal eingestehen. Denn was die Mehrheit des deutschen Klerus mit ihrem synodalen Holzweg tut, ist nichts anderes als der konzertierte Marsch in die Sackgasse der EKD. Die Zeitgeistlichen sind konsequent auf Titanic-Kurs. In den modischen Murmeltier-Fragen grüßen immer die gleichen Themen. Dabei wird alles eingesammelt, was auf der protestantischen Resterampe noch zu finden ist.

Nehmen wir das Frauenpriestertum: die Pastor*in_nen-Zahl der EKD stellt inzwischen jede Quote in den Schatten. Dennoch schwappt die Austrittswelle wie ein Tsunami über Luthers Lande. Die „Männerkirche“ EKD hatte 1950 stolze 41,2 Millionen Mitglieder, heute halbiert auf unter 20. Man mag von Frauen am Altar halten, was man will: ein Heilmittel ist das nicht. Und bekannte Bischöfinnen mussten entweder zurücktreten, sind nicht mehr angetreten oder wurden nicht wieder gewählt. Tolles Rezept also.


Auch die Kumpanei mit dem unter Antifa-Flagge segelnden Flüchtlings-Fährbetrieb der EKD schwemmt niemanden zurück in die Kirche. Im Gegenteil. Das Petrusamt protestantisch gesehen: statt Heiden tauft man lieber Schiffe, eine neue Ideologie vom Menschenfischen, dem berühmten Jesus-Auftrag für den Ex-Fische-Fischer Petrus. Man lässt auch die ins Land, von denen der Modemacher Karl Lagerfeld kurz vor seinem Tod sagte: „Man kann (als Deutsche) nicht Millionen von Juden töten und später Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen.“ Die Verharmlosung des Islams und die Verniedlichung des Korans durch Klerikal-Funktionäre ist eine Beleidigung für den denkenden Menschen.

Zurück zu Bibel und Bekenntnis

Während jetzt der Prozess gegen einen Muslim in Dresden wegen einer Messerattacke auf ein homosexuelles Paar lief, fiel Bischöfen nichts besseres ein, als (aus Anlass des Ramadans) den Islam in höchsten Tönen zu loben und ein Klagelied über die Muslim-Feindlichkeit der Deutschen anzustimmen. Kein Wort zu den beiden schwulen Opfern von Dresden, die das Menschenbild des Islams büßen mussten. Keins! Auch keins zu der irren Anodnung des hessischen CDU(!)-Kultusministers, der seine (auch Religions-)Lehrer warnte, Mohammed-Karikaturen zu besprechen. Über Gott und Jesus dagegen kann der Spott nicht groß genug sein. Die Kapitulation vor dem Islam haben deutsche Bischöfe ja in Jerusalem vorbildhaft demonstriert: Weg mit dem Kreuz!

Und im Gleichschritt mit den klerikalen Kapitänen hisst man die Regenbogenfahne. Gender-Sprech ist jetzt offiziell im Funktionärsclub ZdK. Man denkt unwillkürlich an Walter Ulbricht (weniger an Jesus Christus): Die EKD „überholen ohne einzuholen“. Und die Geister, die ich rief ... Jetzt geht es nicht nur den Martin-Luther-Straßen an den Kragen, nein, im Rahmen des Cancel-Culture-Zirkus wird jetzt auch Johann Sebastian Bach von Links-Ideologen bekämpft. Der über Jahrhunderte viel gerühmte „Fünfte Evangelist“ im Sperrfeuer derer, die von den „christlichen“ Religionsbeamten verhätschelt werden. Wann ist die Bibel dran? Aber die in (selbst-)gerechter Sprache gibt’s ja bereits. Der Anfang vom Ende.

Mit ihrer Wackeldackel-Theologie, die zu allem Ja und Amen sagt, ist aus der bibel- und romtreuen Widerstandskirche unter Dyba, Meisner und Co. ein staatshöriger, ideologieanfälliger und willfähriger Kath-Prot(-estantismus) geworden, der im wahrsten Wortsinn zum Davonlaufen ist. Ja, das Vatikan-Verdikt hat etwas Unfehlbares, und ausgerechnet Bätzing verbalisiert es. Zwei sinkende Schiffe im Geleitzug auf dem Weg Richtung Eisberg. Das „Erfolgsmodell“ EKD als Blaupause für das Unternehmen Untergang.

Statt dass man die Lecks des Zeitgeistes mit ewigen Werten stopft: Zurück zu Bibel und Bekenntnis, zu Evangelisation und Mission, zur messerscharfen Kritik (à la Meisner und Dyba) an den grundgesetzwidrigen Übergriffen des Staates und scharfsinnigem Streit mit dem Islam. Nur Wahrheit wirkt werbend, Mode macht müde und mutlos. Lehre gegen die Leere! Als Markenkern das konkurrenzlos Wichtige, damit DBK nicht mit DRK oder Greta und AOK verwechselt wird. Sonst löst sich der deutsche Katholizismus bald nicht nur im rot-grünen Evangelischen auf, sondern wird gleich ganz von der grünen Sekte geschluckt. Bätzing und Baerbock statt Bedford. Wenn schon, denn schon. Na dann: Schiff ahoi und gute Fahrt!

 

Mehr dazu in: Peter Hahne: „Niemals aufgeben!“, Verlag mediaKern, 160 Seiten, Euro 9,95


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Lesermeinungen

 Chris2 2. Mai 2021 
 

Lieber @Waldi

Ich nehme an, Ihr vorschlag ist ironisch gemeint, denn sicherlich gibt es in einzelnen Fragen der Lehre deutliche Unterschiede zwischen dem Protestanten Peter Hahne und uns. Aber ich weiß, was Sie meinen: Hahne sieht glaslar, wer der Kompass und das Ziel ist und worauf es ankommt: Das, was Linke in ihren ersatzreligösen Blasen "Haltung" nennen und was bei uns seinen Urgrund im Schöpfer aller Dinge hat. So mancher 'unserer' Bischöfe hat dagegen das Ziel längst aus den Augen verloren - falls er sich je daran orientiert hatte...


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 Chris2 2. Mai 2021 
 

@Waldi Verrückt, oder?

Ein tiefgläubiger Protestant zeigt den Bischöfen, wo der Hammer hängt und muss ihnen erklären, was Christsein bedeutet. Eine Bankrotterklärung für nicht wenige orientierungslose Hirten, ängstliche Mietlinge und etliche Wölfe im Schafspelz...


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 Waldi 2. Mai 2021 
 

Der Mensch,

für den ich als Katholik den höchsten Respekt und die höchste Wertschätzung empfinde - ist Peter Hahne! Papst Franziskus sollte ihn als obersten Hüter der katholischen Glaubenslehre einsetzen. Es gibt nur vereinzelt deutsche Bischöfe, die ihm das Wasser reichen könnten, am wenigsten der Großteil der DBK und der Funktionäre des "ZdK", das (Z)ersetzungs-Syndikat (d)er (K)irchenlehre!


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 grumpycath. 1. Mai 2021 
 

Ein Beispiel Kirchlicher Gremienvermehrung

In unserer Gemeinde lagen im Kirchenvorraum Flyer als Werbung für die im Nov 21 stattfindenden Wahlen zu den kirchlichen Gremien der Groß-Pfarrei unter dem Motto "mit(be)stimmen" aus - in der Sprache grauenhaft und für mich mit nach Selbsteinschätzung noch gesundem Menschenverstand nur zum Davonlaufen.

Natürlich z.T. in gegenderter Sprache ("Mitarbeiter_innen") und mit jeder Menge neuer Bezeichnungen (Ausnahme:

Kirchenvorstand):

4 Fachausschüsse (Bau, Finanzen, Kita, Personal), Gemeindeteams, Gemeindekonferenz, Themenverantwortliche, Pastoralteam, Vertreter der Orte kirchlichen Lebens, Pfarrpastoralrat...

Begleitung z. T. durch ein Mitglied des hauptamtl. "Pastoralteams" darüber hinaus Angebot der Beratung und Unterstützung durch Personen des Generalvikariats bzw. d. "Verwaltungskoordinator_in".

Noch Fragen?

Scheindemokratie vom Feinsten...


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 bmw65 1. Mai 2021 
 

......gute Fahrt und gute NACHT

Sensationell gut !! -- "Vergelt´s Gott" - lieber
Bruder in X - Peter Hahne ! Ihr Text muß auf die Bischofswappen - bzw. alle Klerikal-Funktionäre müssen
Ihr Schreiben auswendig lernen !!Der synodale Holzweg bzw. der konzertierte Marsch in die Sackgasse der EKD - konsequent auf Titanic-Kurs - wird erst zu Ende sein, wenn wir das Schickal der nordafrikanischen Bistümer (4.Jhd.) "durchlebt" haben.
Bätz-bock = Gute Fahrt und Gute Nacht -- Gruß an phillip -- unterschreibe ich mit meinem Blut !!!


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 Devi 1. Mai 2021 
 

Herr Hahne

Danke !Herr Hahne, für diesen sehr guten Artikel.es gibt sie doch ,die Menschen die sich in dieser Zeit noch eigene Gedanken machen.Die neue Generation unsere Kinder und Enkelkinder werden schon vom Anfang ihres Lebens in ein echt gruseliges Leben geschickt. Einheitliches Denken einheitliche Erziehung .Eine totale verrückte Zeit. Die Kirche als Institution verliert ihre Mitte.Armes Europa!Armes Deutschland.Devi


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 Jose Sanchez del Rio 1. Mai 2021 

Vergelt`s Gott

Herr Peter Hahne für die glasklare Analyse. Ein Augenöffner!


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 Winrod 1. Mai 2021 
 

Dem ist nichts hinzuzufügen!


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 Chris2 30. April 2021 
 

Ein Meisterwerk

A propos "Meisterwerk" (Virologe Jonas Schmidt-Chanasit): Wer noch sämtliche Videos von #allesdichtmachen sucht, wird hier fündig (auf allesdichtmachen.de wurden einzelne nach den massiven Attacken gegen die Schauspieler zurückgezogen, um sie und ihre Familien zu schützen)

www.bitchute.com/channel/mblackritter/


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 Chris2 29. April 2021 
 

@notarius

"Ein Katholik, der sich Sorgen um die Zukunft seiner Kirche macht, hat aufgehört, Katholik zu sein" (Davila)
Sicher, die Kirche wird - wie verheißen - nie untergehen. Aber hätten z.B. die blühenden Bistümer Nordafrikas je geahnt, dass sie in wenigen Jahrzehnten vom Islam überrannt und vernichtet werden würden? Bei uns sind die Zeichen an der Wand immerhin unübersehbar.
Leider ist die Entwicklung in Deutschland generell äußerst besorgniserregend, wie die Hetze gegen die genialen Protestclips von 53 Schauspieler um Ulrich Tukur und Jan Josef Liefers auf allesdichtmachen.de / youtube belegt haben. Die WELT hat die Reaktion des Empöriums mit den Vorgängen um die Ausbürgerung Wolf Biermanns aus der DDR verglichen. Die Parallelen sind frappierend, bis hin zum "Beifall von der falschen Seite". Seit wann wird die Wahrheit nur deswegen zur Lüge, weil die Falschen sie (angeblich) teilen? Nach dieser Logik müssten wir alle Raucher und Fleischesser sein, weil der GröFaZ beides verabscheute...


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 ThomasR 29. April 2021 
 

Markus 11,17

Mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker genannt werden? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.
In Deutschland sind vermutlich seit dem Jahr 2000 bis zu 100 größere und kleinere KLostergemeinschaften aufgelöst.
Kaum jemand sich kümmert (es gibt nur ganz wenige Aussnahmen) um neue Gemeinschaften vom Ausland einzuladen damit Deutschland ein Gebetsort bleibt und rechristianisiert wird.
Kirche in Deutschland braucht keine weitere Diskussionsrunden, für die Glaubenserneuerung und Neuevangelisierung ist an vielen Orten inzwischen auch zu spät.Deutschland braucht inzwischen eher Rechristianisierung. (ohne Gebet und ohne liturgische Erneureung sind nur weiterer Untergang und Mehrung der Kirchenaustritte möglich)

www.youtube.com/watch?v=N9eFCRG4n6s


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 benedetto50 29. April 2021 
 

Bravo Herr Hahne,

ich stimme ihnen 100% zu. Danke für Ihre authentischen Beiträge, die einem breiteren Puplikum zu empfehlen sind. Ich kann mich glücklich fühlen und schätzen, in der Nähe der Petrusbruderschaft zu wohnen, wo ich den ganzen modernen Schmarren der diözesanen Kirche nicht ertragen muss und Eucharistien mitfeiern kann, wie man sich es als Christusanhänger vorstellt. Schade nur die staatlicherseits angeordneten momentanen Sicherheits-Einschränkungen durch Corona.


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 rosengarten1997 29. April 2021 

Wehe uns Katholiken...

wenn Protestanten uns lehren was katholisch ist !? Danke Herr Hahne, mehr davon!


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 Rolando 29. April 2021 
 

Lieber Herr Hahne, falls Sie es lesen,

Hier,
https://my.hidrive.com/share/um5dj.vdw6#$/
sind die fatalen Irrungen Luthers und die überzeugende Wahrheit der einzigen Kirche, die Jesus gründete, auch wenn deren Personal nicht perfekt ist, doch Jesus wirkt durch dieses Personal.
Herr Hahne, Sie sind auf einen guten Weg, a Hupferla noch :-)


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 lesa 29. April 2021 

Wer sich nicht an die gesunden Worte Jesu Christi hält, verursacht Spaltungen (vgl 1Tim 6)unseres He

Einfach wunderbar erfrischend, vielen Dank!
Die unverblümte Wahrheit so frisch heraus gesagt kann gerade auch für junge Menschen eine Stärkung sein und ihnen zeigen, dass den Kopf einziehen und sich vor diversem "Sensibilitätsterror" ducken nicht zukunftsträchtig ist, weil nur Wahrheit frei und froh macht. Klar, manchen Hirten geht es ehrlich darum, wie sie Zugang vermitteln können, aber im Relativismus ist das Denken erschreckend schwach und verbogen geworden.
Es ist nicht mehr Zeit für "Gendersamtpfötchen". Die Menschen haben schon zu einem großen Teil im Nebel der Verschwommenheit und Gleichgültigkeit dicht gemacht.
Fähige Priester und Leiter mit Bildung, Charakter und Verantwortungsgefühl, die sich nicht ducken, werden kaltschnäuzig geköpft, entsorgt, wenn einige das wollen, anstatt den Gläubigen eben diese Rarität, die aufatmen ließe, zu lassen. Dabei hat das Christentum, hat die Katholische Kirche nur überlebt durch Menschen, die dem Mainstream widerstehen.


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 Dottrina 29. April 2021 
 

Super!

Immer, wenn sich Herr Hahne zu Wort meldet, kann man ihm nur bedingungslos zustimmen, wie in obigem hervorragenden Artikel! Das alles wird aber am deutschen Episkopat (wenige Ausnahmen natürlich ausgenommen) abprallen; sie führen ihren Titanic-Kurs unbeirrt fort. Was kann unsereiner kleiner Otto-Normal-Katholik denn schon tun außer beten und sich zu Wort melden? Briefe nach Rom schreiben? Da geht es dann wahrscheinlich in die Ablage Papierkorb.


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 notarius 29. April 2021 
 

Was Herr Hahne schreibt,

ist bedingungslos richtig. Leider wird es so kommen, wie er es antizipiert. Menschlich gesehen haben wir den point of no return längst überschritten. Lediglich ein unmittelbares Eingreifen Gottes könnte etwas ändern.


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 lakota 29. April 2021 
 

Peter Hahne,

der Rufer in der Wüste! Wer benennt sonst noch so klar und deutlich den Zustand unserer Kirche?
Bätzing und Co. sollten sich diese Aussagen hinter den Spiegel stecken;

Bravo, Herr Hahne und vielen Dank!


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 phillip 29. April 2021 
 

Zustimmung zu den Hahne-Ausführungen, aber auch ...

... Ergänzung zum Poster "follower": Er vergisst, dass - mehr noch als Schafe - viele Hirten, beginnend mit den Oberhirten, die den Schafstall durch die Hintertür betreten (haben), es nicht nur verabsäumen, die Schafe zu weiden und den Schafstall zu säubern, sondern in viel größerem Ausmaß noch dazuschei.en!


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 phillip 29. April 2021 
 

Pastor*in_nen" - ist das schon die Steigerung?

Nein! Denn, die nächste Stufe der grenzenlosen Verdummung - so sich Männer mit der "Plural-Genderei" identifizieren werden - wird sein: "Pator*in_en*nen". Der - auch römische [Ober] - Duden wird das freudig aufgreifen.


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 ThomasR 29. April 2021 
 

liturgische Rettungsvorschläge von Papst Benedikt sind nicht angenommen

und werden unter Papst Franziskus in Deutschland weiterhin nicht umgesetzt
Obwohl Papst Franziskus nichts abgeschafft hat.
Anzahl der Pfarrereien die auch alte Messe anbieten z.B. 1x Woche ist in Deutschland extrem gering.
In keiner deutschen Domkirche hat man sich entschieden (ähnlich Petrus Basilika in Rom- neueste Regelung unter Papst Franziskus) wengistens eine Seitenkapellle für die alte Messe einzuplanen (klementinische Kapelle in den vatikanischen Grotten alte Messe 3x täglich)
In keinem deutschen diözesanen Priesterseminar wird die alte Messe als zweite liturgische Form gepflegt, bzw. in keinem deutschen Priesterseminar wird die Ausbildung in zwei (gleichwertigen) liturgischen Formen des RR angeboten.
Die Pflege von zwei liturgischen Formen und Öffnung auf die Einheit, die von zwei Formen kommt ist gewisserweise Rettungsanker vor dem Untergang.
Deutschland braucht dringednst auch Einladung von neuen Klostergemeinschaften (KLöster sind Gebetsorte von entscheidender Bedeutung !!)


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 follower 29. April 2021 

schmerzlich

aber wahr, was Herr Hahne erkannt hat. Es tut immer wieder gut, wenn ein Mensch wie er mit Vernunft argumentiert und Fakten beim Namen nennt. Als r.Katholik auf diese Weise Orientierung im dunklen Dschungel des Zeitgeistes zu haben, tut gut. Denn wenn so viele Schafe aus dem eigenen Stall das Nest beschmutzen, sind solche Zurufe Bestätigung des eigenen Glaubens und von großer Wichtigkeit. Die Wahrheit lebt Herr Hahne, danke.


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 SalvatoreMio 29. April 2021 
 

DANKE!

Ja, Herr Hahne! Dem Vorredner schließe ich mich an! Vielleicht werden wir noch ein Chor und bringen Ihnen Ständchen; das fördert die gute Laune und Standhaftigkeit.


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 Mystery 29. April 2021 

Bravo Herr HAHNE,

besser kann man es nicht formulieren..... Ich gebe Ihnen eine 10/10!!!


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