Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. Medienberichte - Eklat vor Ungarnreise: Franziskus will Viktor Orbán nicht treffen
  3. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  4. Das Seminar als Familie von Nazareth und rigide Perversionen
  5. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  6. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  7. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  8. '.... gut, dass ich nicht so bin wie andere!'
  9. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  10. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  11. Die Visitatoren sind im Erzbistum Köln eingetroffen: Bischöfe Arborelius und van den Hende
  12. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  13. Modehaus-Kette C&A mit eigener ‚Pride-Kollektion’ im LGBT-Monat Juni
  14. Belarus: Orthodoxe Kirche setzt regimekritischen Erzbischof ab
  15. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben

30. April 2021 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Benedikt XVI. – Licht des Glaubens: das zweifache Gebot des Glaubens. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Freitag der vierten Osterwoche: „Es war nötig zu sagen: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, da doch nach der Erkenntnis des Weges, auf dem er geht, nur noch zu wissen übrig blieb, wohin er geht“ (Augustinus).

 „Der Glaube an Jesus erfordert es, ihm tagtäglich zu folgen, in den einfachen Handlungen, aus denen unser Tag besteht. »Es ist das Geheimnis Gottes, dass er leise handelt. Dass er nur allmählich in der großen Geschichte der Menschheit seine Geschichte aufbaut. Dass er Mensch wird und dabei von den Zeitgenossen, von den maßgebenden Kräften der Geschichte übersehen werden kann. Dass er leidet und stirbt und als Auferstandener nur über den Glauben der Seinigen, denen er sich zeigt, zur Menschheit kommen will. Dass er immerfort leise an die Türen unserer Herzen klopft und uns langsam sehend macht, wenn wir ihm auftun« (Jesus von Nazareth II, Freiburg im Breisgau 2011, S. 301f.)“.

„Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2 Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? 3 Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. 4 Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. 5 Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? 6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Joh 14,1-6).


Benedikt XVI., Katechese zum Gebet des Regina Caeli, 22. Mai 2011:

Das Evangelium des heutigen Sonntags, des fünften in der Osterzeit, stellt uns ein zweifaches Gebot des Glaubens vor: das Gebot des Glaubens an Gott und des Glaubens an Jesus. So sagt der Herr zu seinen Jüngern: »Glaubt an Gott, und glaubt an mich!« (Joh 14,1). Es sind dies keine getrennten Akte, sondern ein einziger Akt des Glaubens, die volle Zustimmung zum Heil, das Gottvater durch seinen eingeborenen Sohn gewirkt hat. Das Neue Testament hat der Unsichtbarkeit des Vaters ein Ende gesetzt. Gott hat sein Antlitz gezeigt, wie die Antwort Jesu an den Apostel Philippus bestätigt: »Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen« (Joh 14,9).

Der Sohn Gottes hat uns mit seiner Menschwerdung, seinem Tod und seiner Auferstehung von der Knechtschaft der Sünde befreit, um uns die Freiheit der Kinder Gottes zu schenken, und er hat uns das Antlitz Gottes erkennen lassen, der Liebe ist: Man kann Gott sehen, er ist sichtbar in Christus. Die hl. Teresa von Avila schreibt, daß »wir uns nicht von dem entfernen dürfen, der unser ganzes Heil und unsere Rettung ist – von der heiligsten Menschlichkeit unseres Herrn Jesus Christus« (Innere Burg 6,7). Nur wenn die Jünger, zu denen auch wir gehören, an Christus glauben und mit ihm vereint bleiben, können sie sein beständiges Wirken in der Geschichte fortsetzen. So sagt der Herr: »Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen« (Joh 14,12).

Der Glaube an Jesus erfordert es, ihm tagtäglich zu folgen, in den einfachen Handlungen, aus denen unser Tag besteht. »Es ist das Geheimnis Gottes, daß er leise handelt. Daß er nur allmählich in der großen Geschichte der Menschheit seine Geschichte aufbaut. Daß er Mensch wird und dabei von den Zeitgenossen, von den maßgebenden Kräften der Geschichte übersehen werden kann. Daß er leidet und stirbt und als Auferstandener nur über den Glauben der Seinigen, denen er sich zeigt, zur Menschheit kommen will. Daß er immerfort leise an die Türen unserer Herzen klopft und uns langsam sehend macht, wenn wir ihm auftun« (Jesus von Nazareth II, Freiburg im Breisgau 2011, S. 301f.). Der hl. Augustinus erklärt: »Es war nötig zu sagen: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, da doch nach der Erkenntnis des Weges, auf dem er geht, nur noch zu wissen übrig blieb, wohin er geht« (Tractatus in Ioh., 69, 2: CCL 36,500), und das Wohin, das Ziel ist der Vater. Für die Christen, für uns alle, besteht also der Weg zum Vater darin, uns von Jesus führen zu lassen, von seinem Wort der Wahrheit, und das Geschenk seines Lebens anzunehmen. Wir wollen uns die Einladung des hl. Bonaventura zu eigen machen: »Öffne also deine Augen, wende dein geistiges Ohr ihnen zu, löse deine Zunge und öffne dein Herz, damit du in allen Geschöpfen deinen Gott entdecken, hören, loben, lieben, verehren, verherrlichen und anbeten kannst« (Itinerarium mentis in Deum I,15).

Liebe Freunde, die Pflicht, Jesus Christus zu verkünden, der »der Weg, die Wahrheit und das Leben« (Joh 14,6) ist, bildet die Hauptaufgabe der Kirche. Beten wir zur Jungfrau Maria, daß sie stets den Hirten und allen beistehe, die in den verschiedenen Ämtern die frohe Botschaft des Heils verkünden, damit sich das Wort Gottes ausbreite und die Zahl der Jünger immer größer werde (vgl. Apg 6,7).

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 si enim fallor, sum 30. April 2021 
 

Beste Theologie

Vom Ratzinger kommt immer sehr gute Theologie, ohne Polemik.


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Benedikt XVI-Lumen fidei

  1. Ein einziges Gebot – Bergpredigt
  2. Der sichere Weg zur Glückseligkeit
  3. Gregor der Große: ‚Consul Dei’ – Der ‚Konsul Gottes’
  4. Das Lächeln Mariens
  5. Petros eni: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? – Folge mir nach!
  6. Jesu Gebet – die Kirche Christi. Die Kirche entspringt dem Gebet Jesu
  7. Die innere Freiheit des Jüngers
  8. Spiritus Paraclitus – wer Gott nicht mag, mag auch den Menschen nicht
  9. Die erhabensten Worte des Johannesevangeliums
  10. Katharina, der „Dolce Cristo in terra“ und die Christozentrik








Top-15

meist-gelesen

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. '.... gut, dass ich nicht so bin wie andere!'
  3. Die Christuserscheinungen von Sievernich dauern an
  4. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  5. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  6. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  7. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  8. „Der Fall Marx und die Deform der Kirche, die sich Reform nennt, hängen zusammen“
  9. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  10. Medienberichte - Eklat vor Ungarnreise: Franziskus will Viktor Orbán nicht treffen
  11. "Das widerspricht dem Sinn eines geistlichen Amtes für das Heil der Menschen"
  12. R.I.P. Philipp Mickenbecker - "Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft"
  13. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  14. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  15. Der Rücktritt des Kardinals ist der politische Weg

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz