Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Impfpflicht? - Niemand kann gezwungen werden, gegen sein Gewissen zu handeln!
  2. Die Frage der Impfung ist für jeden eigentlich eine Gewissensfrage
  3. "Das erbärmliche Schweigen"
  4. Strafbefehle gegen zwei katholische Priester wegen Artikel über "homosexuelle Cliquen" in der Kirche
  5. „Maskenbefreite unerwünscht!“
  6. Die Gläubigen der „Ausserordentlichen Form“ sind das Symptom, nicht die Krankheit
  7. Die gewollte Spaltung unserer Gesellschaft
  8. ‚Papst Franziskus verliert seinen Kulturkampf’
  9. Angst vor der Covid-Pandemie offenbar viel größer als ihre tödliche Auswirkungen
  10. Franziskus hat die Lehre zu diesem Thema nicht geändert
  11. Lebensschutzbewegung bekommt offizielle Flagge
  12. Kardinal Wilton Gregory untersagt dem ehemaligen Nuntius in der Schweiz die 'Alte Messe'
  13. Der Kern des Glaubens: die Begegnung mit Jesus
  14. „Hören wir auf, die Wahrheit für irgendwelche weltlichen Gedanken zu kompromittieren“
  15. Nach Protestflut: Erste Konsequenzen für Schweizer Portal kath.ch

Der Paraklet: Tröster und Anwalt. Mach uns zu Zeugen des Heute Gottes!

23. Mai 2021 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: der Paraklet sagt der Kirche, dass heute die Zeit des Trostes ist. Die drei Empfehlungen des Anwalts: Lebe in der Gegenwart – Such das Ganze – Gib Gott den Vorzug gegenüber deinem eigenen Ich


Rom (kath.net) Zweites Hochfest Pfingsten in der Corona-Zeit. Papst Franziskus feierte dieses Jahr die heilige Messe mit beschränkter Personenzahl wieder am Papst-Altar über dem Petersgrab. Vor dem Alleluja wurde die „Sequenz an den Heiligen Geist“ gesungen.

„Wenn wir heute auf den Geist hören, werden wir uns nicht auf Konservative und Progressive, Traditionalisten und Erneuerer, rechts und links konzentrieren: Wenn dies die Kriterien sind, bedeutet das, dass der Geist in der Kirche in Vergessenheit gerät. Der Paraklet drängt zur Einheit, zur Eintracht, zur Harmonie in der Verschiedenheit. Er lässt erkennen, dass wir demselben Leib angehören, dass wir Brüder und Schwestern sind. Lasst uns das Ganze suchen!“

„Der Paraklet ist der Tröster. Wir alle suchen Trost, besonders in schwierigen Zeiten wie der, die wir gerade durchmachen. Doch oft suchen wir Trost nur in irdischen Dingen, die bald wieder vergehen. Jesus schenkt uns heute den Trost des Himmels, den Geist, den »höchsten Tröster« (Pfingstsequenz). Was ist der Unterschied? Die Tröstungen der Welt sind wie Betäubungsmittel. Sie bewirken eine kurzzeitige Erleichterung, aber sie heilen nicht das tieferliegende Übel, das wir in uns tragen. Sie lenken ab und schaffen ein gutes Gefühl, aber sie heilen nicht. Sie wirken an der Oberfläche, auf der Ebene der Sinne und nicht auf der des Herzens.“

„Der Paraklet ist des Weiteren auch der Anwalt. Zur Zeit Jesu übte der Anwalt seine Funktion nicht so aus wie heute: Er sprach nicht anstelle des Angeklagten, sondern stand meist neben ihm und sagte ihm die Argumente zur Verteidigung ins Ohr. Das tut auch der Beistand, »der Geist der Wahrheit« (V. 26), der nicht an unsere Stelle tritt, sondern uns vor der Falschheit des Bösen schützt, indem er uns Gedanken und Gefühle eingibt. Er tut dies sanft und ohne uns zu zwingen: Er bietet sich an, drängt sich aber nicht auf. Der Geist der Lüge, der Böse, tut das Gegenteil: Er versucht, uns zu zwingen, er will uns glauben machen, dass wir nicht anders können als seinen bösen Einflüsterungen und den lasterhaften Trieben nachzugeben. Versuchen wir also, drei Empfehlungen anzunehmen, die typisch sind für den Parakleten, unseren Anwalt. Es sind drei grundlegende Gegenmittel gegen die entsprechenden, heute weit verbreiteten, Versuchungen.“

„Versuchen wir also, drei Empfehlungen anzunehmen, die typisch sind für den Parakleten, unseren Anwalt. Es sind drei grundlegende Gegenmittel gegen die entsprechenden, heute weit verbreiteten, Versuchungen.“


Lebe in der Gegenwart – Such das Ganze – Gib Gott den Vorzug gegenüber deinem eigenen Ich.

„Heiliger Geist, du unser Beistand, tröste unsere Herzen. Mach uns zu Missionaren deines Trostes, zu Anwälten der Barmherzigkeit in der Welt. Du, unser Fürsprecher, liebevoller Ratgeber der Seele, mach uns zu Zeugen des Heute Gottes, zu Propheten der Einheit für die Kirche und die Menschheit, zu Aposteln, die auf deine Gnade gegründet sind, die alles erschafft und alles erneuert.“

kath.net veröffentlicht die Predigt von Papst Franziskus bei der heiligen Messe an Pfingsten 2021:

»Der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde« (Joh 15,26). Mit diesen Worten verspricht Jesus den Jüngern den Heiligen Geist, die endgültige Gabe, die Gabe der Gaben. Er verwendet dabei einen besonderen, einen geheimnisvollen Ausdruck: Paraklet – Beistand. Gehen wir heute etwas auf dieses Wort ein, das nicht einfach zu übersetzen ist, weil es mehrere Bedeutungen enthält. Paraklet bedeutet im Wesentlichen zwei Dinge: Tröster und Anwalt.

1. Der Paraklet ist der Tröster. Wir alle suchen Trost, besonders in schwierigen Zeiten wie der, die wir wegen der Pandemie gerade durchmachen. Doch oft suchen wir Trost nur in irdischen Dingen, die bald wieder vergehen. Es ist ein Trost für den Moment. Jesus schenkt uns heute den Trost des Himmels, den Geist, den »höchsten Tröster« (Pfingstsequenz). Was ist der Unterschied? Die Tröstungen der Welt sind wie Betäubungsmittel. Sie bewirken eine kurzzeitige Erleichterung, aber sie heilen nicht das tieferliegende Übel, das wir in uns tragen. Sie lenken ab und schaffen ein gutes Gefühl, aber sie heilen nicht von der Wurzel her. Sie wirken an der Oberfläche, auf der Ebene der Sinne und schwerlich auf der des Herzens. Denn nur er, der uns zeigt, dass wir geliebt sind, so wie wir sind, gibt dem Herzen Frieden. Eben dies tut der Heilige Geist, die Liebe Gottes: er steigt in uns hinab, als Geist wirkt er in unserem Geist. Er füllt »Herz und Angesicht«, er ist der »Gast, der Herz und Sinn erfreut« (ebd.). Er ist die Zärtlichkeit Gottes, der uns nicht allein lässt; denn bei jemandem zu sein, der alleine ist, vermittelt bereits einen gewissen Trost.

Schwester, Bruder, wenn du die Dunkelheit der Einsamkeit spürst, wenn du einen Felsbrocken in dir trägst, der die Hoffnung erstickt, wenn du eine brennende Wunde in deinem Herzen hast, wenn du keinen Ausweg siehst, dann öffne dich dem Geist. Dieser, so schrieb der heilige Bonaventura, »bringt dort, wo es größere Trübsal gibt, größeren Trost. In der Welt verhält es sich umgekehrt. Sie tröstet und schmeichelt in guten Zeiten, in schlechten Zeiten aber verspottet und verurteilt sie« (Predigt in der Oktav von Christi Himmelfahrt). So ist es in der Welt, das ist es, was der feindliche Geist, der Teufel, vor allem tut: Zuerst schmeichelt er uns und macht, dass wir uns unbesiegbar fühlen – die Schmeicheleien des Teufels lassen die Eitelkeit wachsen –, dann schlägt er uns nieder und überlässt uns der Verzweiflung: er spielt mit uns. Er tut alles, um uns zu Fall zu bringen, während der Geist des Auferstandenen uns aufrichten will. Schauen wir uns die Apostel an: Sie waren an jenem Morgen allein, sie waren allein und verloren, sie waren aus Furcht hinter verschlossenen Türen, sie lebten in Angst und all ihre Schwächen und ihr Versagen, ihre Sünden, standen ihnen vor Augen: sie hatten Jesus Christus verleugnet. Die Jahre, die sie mit Jesus verbrachten, hatten sie nicht verändert, sie blieben weiter die Gleichen. Dann empfangen sie den Heiligen Geist und alles ändert sich: Die Probleme und Fehler bleiben dieselben, aber sie fürchten sich nicht mehr davor, weil auch vor denen, die ihnen Schaden zufügen wollen, keine Angst mehr haben. Sie fühlen sich innerlich getröstet und wollen den Trost Gottes nach außen weitergeben. Vorher hatten sie Angst, jetzt haben sie nur noch Angst davor, die Liebe, die sie empfangen hatten, nicht zu bezeugen. Jesus hatte es prophezeit: Der Geist wird »Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr legt Zeugnis ab« (Joh 15,26-27).

Genen wir einen Schritt weiter. Auch wir sind berufen, im Heiligen Geist Zeugnis zu geben, Parakleten zu werden, also einander beizustehenJa, der Geist verlangt danach, dass wir seinem Trost konkret werden lassen. Wie können wir das machen? Nicht mit großen Reden, sondern indem wir zu Nächsten werden; nicht mit Floskeln, sondern durch Gebet und Nähe. Denken wir daran, dass die Nähe, das Mitgefühl und die Zärtlichkeit den Stil Gottes ausmachen. Der Paraklet sagt der Kirche, dass heute die Zeit des Trostes ist; die Zeit der freudigen Verkündigung des Evangeliums und nicht so sehr des Kampfes gegen das Heidentum; es ist die Zeit, die Freude des Auferstandenen weiterzugeben, und nicht die Zeit, das Drama der Säkularisierung zu beklagen; es ist die Zeit, Liebe über die Welt auszugießen, ohne der Verweltlichung zu erliegen. In dieser Zeit gilt es vor allem, die Barmherzigkeit bezeugen, und nicht so sehr, Regeln und Normen einzuimpfen. Es ist die Zeit des Parakleten! Es ist die Zeit der Freiheit des Herzens im Parakleten. 

2. Der Paraklet ist des Weiteren auch der Anwalt. Zur Zeit Jesu übte der Anwalt seine Funktion nicht so aus wie heute: Er sprach nicht anstelle des Angeklagten, sondern stand meist neben ihm und sagte ihm die Argumente zur Verteidigung ins Ohr. Das tut auch der Beistand, »der Geist der Wahrheit« (V. 26), der nicht an unsere Stelle tritt, sondern uns vor der Falschheit des Bösen schützt, indem er uns Gedanken und Gefühle eingibt. Er tut dies sanft und ohne uns zu zwingen: Er bietet sich an, drängt sich aber nicht auf. Der Geist der Lüge, der Böse, tut das Gegenteil: Er versucht, uns zu zwingen, er will uns glauben machen, dass wir nicht anders können als seinen bösen Einflüsterungen und den lasterhaften Trieben nachzugeben. Versuchen wir also, drei Empfehlungen anzunehmen, die typisch sind für den Parakleten, unseren Anwalt. Es sind drei grundlegende Gegenmittel gegen die entsprechenden, heute so weit verbreiteten, Versuchungen.

Der erste Rat des Heiligen Geistes lautet: „Lebe in der Gegenwart“. In der Gegenwart, nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Der Versuchung, sich von der Bitterkeit und Nostalgie der Vergangenheit lähmen zu lassen, oder sich auf die Ungewissheiten des Morgen auszurichten und sich von Zukunftsängsten zu stark beeinflussen zu lassen, begegnet der Paraklet mit dem Primat des Heute. Der Geist erinnert uns an die Gnade der Gegenwart. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt für uns: Jetzt, da, wo wir sind, ist der einzigartige und unwiederholbare Zeitpunkt, um Gutes zu tun, um das Leben zu einer Gabe zu machen. Lasst uns in der Gegenwart leben!

Dann rät der Paraklet: „Sucht das Ganze“. Das Ganze, nicht den Teil. Der Geist formt nicht verschlossene Individuen, sondern er gründet uns als Kirche in der vielgestaltigen Vielfalt der Charismen, in einer Einheit, die niemals Uniformität ist. Der Paraklet betont den Primat des Ganzen. Der Geist wirkt vorzugsweise im Ganzen, in der Gemeinschaft, und bringt dort Neues. Schauen wir uns die Apostel an. Sie waren sehr unterschiedlich: Unter ihnen gab es zum Beispiel Matthäus, einen Zöllner, der mit den Römern kollaboriert hatte, und Simon, den Zeloten, der gegen sie war. Es gab gegensätzliche politische Ideen, unterschiedliche Vorstellungen von der Welt. Aber als sie den Geist empfingen, lernten sie, nicht ihrer menschlichen Sichtweise den Vorrang zu geben, sondern dem Ganzen Gottes. Wenn wir heute auf den Geist hören, werden wir uns nicht auf Konservative und Progressive, Traditionalisten und Erneuerer, rechts und links konzentrieren: Wenn dies die Kriterien sind, bedeutet das, dass der Geist in der Kirche in Vergessenheit gerät. Der Paraklet drängt zur Einheit, zur Eintracht, zur Harmonie in der Verschiedenheit. Er lässt erkennen, dass wir demselben Leib angehören, dass wir Brüder und Schwestern sind. Lasst uns das Ganze suchen! Doch der Feind will, dass die Verschiedenheit zu einem Gegensatz wird. Deshalb macht er die verschiedenen Ansichten zu Ideologien. Du aber sag „Nein“ zu den Ideologien, sag „Ja“ zum Ganzen!

Schließlich der dritte wichtige Rat: „Gib Gott den Vorzug gegenüber deinem eigenen Ich.“ Das ist der entscheidende Schritt im geistlichen Leben, bei dem es nicht um das Sammeln von eigenen Verdiensten und Werken geht, sondern um eine demütige Annahme Gottes. Der Paraklet betont den Vorrang der Gnade. Nur wenn wir leer werden von uns selbst, machen wir Platz für den Herrn; nur wenn wir uns ihm anvertrauen, finden wir wieder zu uns selbst; nur wenn wir arm werden im Geist, werden wir reich an Heiligem Geist. Dies gilt auch für die Kirche. Wir retten niemanden, nicht einmal uns selbst, mit unseren eigenen Kräften. Wenn wir unseren Projekten, unseren Strukturen und unseren Reformplänen den Vorrang geben, verfallen wir in einen Funktionalismus, in ein Leistungsdenken, in eine reine Horizontalität, und so werden wir keine Früchte bringen. Die „ismen“ sind Ideologien, die trennen und spalten. Die Kirche ist keine menschliche Organisation – sie besteht aus Menschen, aber sie ist nicht nur eine menschliche Organisation –, die Kirche ist der Tempel des Heiligen Geistes. Jesus hat das Feuer des Geistes auf die Erde gebracht, und die Kirche reformiert sich mit der Salbung, mit der Selbstlosigkeit der Salbung durch die Gnade, mit der Kraft des Gebets, mit der Freude der Mission, mit der entwaffnenden Schönheit der Armut. Setzen wir Gott an die erste Stelle!

Heiliger Geist, du unser Beistand, tröste unsere Herzen. Mach uns zu Missionaren deines Trostes, zu Anwälten der Barmherzigkeit in der Welt. Du, unser Fürsprecher, liebevoller Ratgeber der Seele, mach uns zu Zeugen des Heute Gottes, zu Propheten der Einheit für die Kirche und die Menschheit, zu Aposteln, die auf deine Gnade gegründet sind, die alles erschafft und alles erneuert. Amen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 phillip 29. Mai 2021 
 

Der "Heute-Papst" spricht vom "Heute-Gott", das

nenne ich hundert Prozent zutreffend.


1

0
 
 SalvatoreMio 26. Mai 2021 
 

Die Kirche ist der Tempel des Heiligen Geistes

@galil?a! Vielen Dank für Ihren Beitrag! Der obige Ausdruck ist ganz wunderbar, und jeder von uns soll Tempel des Heiligen Geistes sein. Wir bemühen uns!


1

0
 
 galil?a! 25. Mai 2021 
 

SalvatoreMio

Ich habe da große Liebe zu ihnen nur bei den eine Satz möchte ich doch anfügen anstatt: "durch seine heilige und doch sündige Kirche!"
lieber dem Papst in großer Liebe nachfolgen:
Die Kirche ist keine menschliche Organisation – sie besteht aus Menschen, aber sie ist nicht nur eine menschliche Organisation –, die Kirche ist der Tempel des Heiligen Geistes.
Sehnlich wünschte ich mir den Vatikan einmal besuchen zu dürfen und den Papst einmal live zu sehen. Seine Worte im Hl. Geist erfreuen so sehr mein Herz!


1

0
 
 galil?a! 25. Mai 2021 
 

Lieber SalvatoreMio, Ich glaube da haben wir keine Widerspruch!

Gott hat ja nicht gleich die Sprachen verwirrt. Am Anfang war da doch Einheit der Menschen. Gott ist nicht gegen die Einheit. Warum musste er aber die Menschen zerstreuen.

Weil sie in ihren Eigenwillen etwas taten, was den Willen Gottes nicht entsprach. So wollen eine falsche Einheit errichten, die ihrem Eigenwillen entsprach und setzen sich ein Ziel das nicht dem Herrn entsprach.

Wir müssen aber fragen u. erbeten was will Gott. Gott will die Einheit in der Vielfalt. Beachten sie das er die Sprachen verwirrte.

Aber zu Pfingsten wurde diese Verwirrung aufgehoben. Und auch heute noch spricht unsere Kirche alle Sprachen überall in der Welt gibt es sie und dennoch sprechen obwohl es verschiedenen Sprachen gibt also Vielfalt d. Sprachen doch eine Einheit in der Sprache der Liebe zum Herrn.

Der Herr erzeugt oft Spielt ZB die verschieden Völker damit wir daraus lernen können und seinen Willen durch Gebet u. Beobachtung und Gnade erfahren können


0

0
 
 SalvatoreMio 25. Mai 2021 
 

Einheit kann es nur geben im Heiligen Geist!

@galil?a! Sie machen Bibelauslegung auf eigene Faust. Aber stimmt das so? Die Ursünde des Menschen ist das "Sein-Wollen" wie Gott. (Siehe Adam u. Eva). Beim Turmbau zu Babel (Mose 11) heißt es: "Alle Welt hatte nur 1 Sprache". Also noch "Harmonie". Aber im Land "Sinear" wollen sie einen Turm bauen mit der Spitze bis zum Himmel, und: "Wir wollen uns einen Namen machen!" Bibel-Exegeten verstehen darunter die Ursünde, das "Sein-Wollen wie Gott!" - also wieder unser menschliches Grundproblem! Sie - galil?a! - machen daraus: "Gott hat sie zerstreut, denn er will Einheit in der Vielfalt" usw. - Seit Christi Auferstehung geht es aber darum, dass wir Getauften, die in der Einheit des HEILIGEN GEISTES ein Leib sind, in die Welt gehen und Christi Botschaft verkünden! Auf diesem Glaubensfundament stehend, dürfen wir uns freuen über die Vielfalt der Völker in ihren Kulturen; doch der Herr über allem ist Christus, repräsentiert durch seine heilige und doch sündige Kirche!


1

0
 
 lesa 24. Mai 2021 

Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht (Jesaja)

Das Ganze ist jedenfalls keine soziologische Größe, sondern der Glaube, der vom Kontinuum des Wortes Gottes, das ist die lebendige Überlieferung, lebt und in IHM verwurzelt ist. Hoffentlich hat der Papst dies gemeint.
"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Rebzweige ohne mich könnt ihr nichts tun." (vgl Joh 15)LOGOS! Der Glaube ist ein konkreter Weg, der vom Wirken des Geistes belebt und geführt wird, so dass der Leib Christi wachsen kann "zum Vollalter des Leibes Christi." (vgl Eph.)


5

0
 
 galil?a! 23. Mai 2021 
 

Harmonie in der Verschiedenheit

Und der HERR sprach: Siehe, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, wenn sie es sich zu tun vornehmen.
7 Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.
8 Der HERR zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen.

Die eine Stadt die sie damals bauten war den Herrn zuwider. Warum? Sie wollen eine falsche Einheit erschaffen. Ähnlich wie damals in Dritte Reich wollte sie nur eine Leitkultur mit Gewalt u. Krieg allen aufzwingen.

Gott hat sie zerstreut. Er will die Einheit in der Vielfalt. Er will das die Völker sich gegenseitig friedlich in ihren Kulturen austauschen. Gott will Dialog, Versöhnung, dass die Völker in ihrer Vielfalt friedlich zusammenlegen. Er will ZB, dass Flüchtlinge oder Fremde gut behandelt werden und dass sie in die eigene Gesellschaft integriert werden.


1

6
 
 Diadochus 23. Mai 2021 
 

Harmonie in der Verschiedenheit

"Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken." (Mt. 25, 32-33)

Das "Ganze" erreichen wir nicht, indem wir in der menschlichen Freiheit die Gegensätze aufheben. Die Tradition ist keine Ideologie, wie der Papst vermeint. Die Barmherzigkeit kann die Regeln ("eingeimpften") nicht aufheben. Die "Freiheit des Herzens" besteht gerade darin, in Freiheit die Gebote Gottes anzunehmen. Bitten wir um die Gabe der Weisheit, den Geist der Unterscheidung: „Traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in der Welt aufgetreten.“ (1 Joh. 4, 1)


7

0
 
 Totus Tuus 23. Mai 2021 
 

Natürlich ist die Kirche KATHOLISCH und nicht links oder rechts! Aber….

In der Kirche gibt es wahre und falsche Katholiken. Die wahren leben aus der TRADITION und BEWAHREN den geoffenbarten Glauben. Bewahren heisst auf Latein conservare, also konservativ. Die Erneuerer oder Progressiven die falsche Katholiken wollen die Offenbarung der Zeit anpassen. Hier gibt es keine Kompromisse. Eine Einheit gibt es nur in der Wahrheit und diese findet man bei der falschen Katholiken nicht!


7

4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Sehen, teilen, behüten
  2. Rod Dreher: ‚Traditionis custodes’ zeigt, wie Liberale sich nicht an ihre Prinzipien halten
  3. Eine neue Formel für ein Großereignis, damit es nicht fern ist
  4. Die Wissenschaft ist eine großartige Ressource, um den Frieden aufzubauen
  5. Die Unternehmer und die soziale Verantwortung
  6. Papstmesse zum Hochfest Peter und Paul: befreit werden
  7. Papst: Psychische Folgen der Pandemie nicht unterschätzen
  8. Papst: Pandemie zwingt zur Entscheidung zum Guten oder zum Bösen
  9. Wo stehen wir mit ‚Amoris laetitia’?
  10. Denn die Armen habt ihr immer bei euch







Top-15

meist-gelesen

  1. Die gewollte Spaltung unserer Gesellschaft
  2. "Das erbärmliche Schweigen"
  3. Bitte helfen Sie kath.net - Die Stimme der Diaspora-Katholiken im deutschen Sprachraum!
  4. ‘Traditionis custodes’ bei Licht betrachtet
  5. Impfpflicht? - Niemand kann gezwungen werden, gegen sein Gewissen zu handeln!
  6. ‚Papst Franziskus verliert seinen Kulturkampf’
  7. Die Gläubigen der „Ausserordentlichen Form“ sind das Symptom, nicht die Krankheit
  8. Die Frage der Impfung ist für jeden eigentlich eine Gewissensfrage
  9. Strafbefehle gegen zwei katholische Priester wegen Artikel über "homosexuelle Cliquen" in der Kirche
  10. Gesichtsmaske mit ‚Jesus Loves Me’ verboten – Mutter klagt gegen Schulbehörde
  11. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  12. Kardinal Wilton Gregory untersagt dem ehemaligen Nuntius in der Schweiz die 'Alte Messe'
  13. Endlich sagt es mal einer
  14. Leichenfunde in Kanada: Publizist spricht von "Geschichtsfälschung"!
  15. Franziskus hat die Lehre zu diesem Thema nicht geändert

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz