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Franziskus sendet Grüße an Medjugorje-Jugendfestival

2. August 2021 in Jugend, 3 Lesermeinungen
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Papstschreiben an Teilnehmer von dieswöchigem "Mladifest": "Habt den Mut, Eure Jugend zu leben, indem Ihr Euch dem Herrn anvertraut und mit ihm auf den Weg macht" - VIDEO - Predigt Kardinal Sarah in Medjugorje


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat sich in einem Brief an die zehntausenden Teilnehmer eines noch bis Freitag im Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina stattfindenden Jugendfestivals gewandt. Das Fest sei eine "intensive Gebets- und Begegnungswoche mit Jesus Christus", schreibt Franziskus in seiner am Montag veröffentlichten Grußbotschaft. Das Festival habe die Kraft, "uns auf den Weg zum Herrn zu bringen". Zugleich ging der Papst auf das Motto des diesjährigen Treffens ein, ein Vers des Matthäusevangeliums: "Was muss ich Gutes tun?". Franziskus warnte dabei vor zu viel Haben und zu viel Wollen. Beides ersticke das Herz und mache unfähig zu lieben. "Habt den Mut, Eure Jugend zu leben, indem Ihr Euch dem Herrn anvertraut und mit ihm auf den Weg macht", gab der Papst den Jugendlichen mit auf ihren Weg.


Das unter der Bezeichnung "Mladifest" bekannte Treffen war am Sonntag mit einem Gottesdienst mit dem emeritierten Kurienkardinal Robert Sarah eröffnet worden. Im Auftrag des Apostolischen Nuntius in Bosnien-Herzegowina, Erzbischof Luigi Pezzuto, verlasen zwei Jugendliche die Grußbotschaft des Papstes. Eröffnungsmesse mit Kardinal Sarah Nachdem im Vorjahr Pandemie-bedingt nur einige tausend Jugendliche am "Mladifest" teilnehmen konnten, sind nach Angaben der Nachrichtenagentur IKA heuer wieder Zehntausende Jugendliche aus zahlreichen Staaten, darunter neben Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina auch Österreich, Italien, Deutschland, Schweiz, Spanien, den USA und Mexiko dabei. "Wir hatten das Bedürfnis, an dieser Pilgerfahrt teilzunehmen, weil wir in einer Welt leben, die versucht, ohne Gott zu leben, während wir dem Herrn begegnen wollen", wandte sich Kardinal Sarah in seiner Predigt am Sonntag an die Jugendlichen.

"Wir sind hierher gekommen, um unseren Glauben zu erneuern und eine lebendige Beziehung zu Gott aufzubauen." Das in 18 Sprachen übersetzte Programm des Jugendfestivals findet im Freien statt. Es umfasst unter anderem Eucharistiefeiern, Katechesen, Gesänge und ein tägliches Abendgebet. Auch nächtliche Gebete auf den umliegenden Bergen, eine Kerzenmeditation, eine Prozession und ein Bühnenspiel sind vorgesehen. In dem 2.300-Seelen-Ort Medjugorje wurde erst kürzlich das 40-Jahr-Jubiläum der ersten Berichte von Marienerscheinungen am 24. und 25. Juni 1981 gefeiert.

Eine Gruppe von Kindern des Ortes erklärte damals, sie hätten die Mutter Jesu gesehen und mit ihr auch gesprochen. Die von der Kirche bis heute offiziell nicht anerkannten Erscheinungen dauern nach Angaben der inzwischen erwachsenen Seherinnen und Seher - alle sind verheiratet, haben Kinder und teils bereits Enkel - mit großer Häufigkeit an. 2019 hatte Papst Franziskus offizielle katholische Pilgerfahrten in den Wallfahrtsort erlaubt.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich  Alle Rechte vorbehalten

Kardinal Sarah - Predigt in Medjugorje am 1. August 2021


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Lesermeinungen

 follower 2. August 2021 

@Seeker

ich war zum 40jährigen Jubiläum in Medjugorje. Am Jubiläumstag früh um 6 Uhr startete ein Friedensmarsch über 14 km von Humac nach Medjugorje, an dem ich das dritte Mal teilnahm. Es waren 10 000 Pilger auf diesem Weg dabei, und ich habe vielleicht 4 Maskenträger gesehen. Das liegt daran, dass niemand nach BIH eingelassen wurde, der nicht geimpft war oder einen negativen Test vorweisen konnte. Die Zahl der Teilnehmer am Jubiläum bewegte sich zwischen 50 und 80 000 geschätzt. Und niemand trug eine Maske, bis auf Vorsichtige oder aus sonstigen Gründen. Die meisten, mit denen ich gesprochen habe, waren nicht geimpft sondern waren mit einem negativen Test dabei.


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 Gandalf 2. August 2021 

@Seeker

Na, Medjugorje liegt Gott sei Dank NICHT in Deutschland, dort wärs ja schon verboten worden, weil da zu viel gebetet wird ;-) p.s. es gibt Gott sei Dank viele, viele Länder, wo Gott sei dank nicht so ein Corona-Panik-Regime wie in Deutschland gefahren wird...


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 Seeker2000 2. August 2021 
 

Muss man die Logik verstehen?

Bei Messen in DACH macht man einen Hype wegen Abstand, Masken, Impfungen, etc. und dann läuft ein solches Festival - was ja an sich gut ist - und anstelle einer sonst üblichen Hygienewarnung kommt ein Grußwort .....

Man muss das hoffentlich nicht verstehen?!


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