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Bist du pornosüchtig? Halb so wild?

20. August 2021 in Jugend, 2 Lesermeinungen
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In Episode 11 die nackte Wahrheit! - Jetzt packt ein Ex-Süchtiger Christ aus! - Von Philipp Knapp / Cafe zu den 7 Posaunen


Wien (kath.net)

Es gibt ja viele Süchte und die Halli Galli-Gesellschaft  scheint ganz locker damit umzugehen: „ Macht doch nichts, jeder hat doch so seine Süchte, das ist doch menschlich, gönn dir was. Tut dir was gutes, man lebt nur einmal!“

 Als reflektierter Christ, der versucht seinen Glauben ernst zu nehmen gibt es hierzu aber keine zwei Meinungen, und hat bei Suchtbefall interne Konflikte, denn es ist einem wichtig das Schlechte als solches zu benennen und dann in der Praxis genau davon die Finger zu lassen.

Der Wunsch nach einem reinen Herzen ist quasi Teil eines brauchbaren Fundaments, wenn man möchte, dass die Hütte namens Glaube hält.

Wir Wissens ja eh alle, dass Süchte nie gut sind, sie stehen in der Beziehung zu Gott im Weg, sie berauben uns innerer Freiheit, zeigen uns aber andererseits, wie erlösungbedürftig wir sind, gewöhnen uns das Verurteilen und Überheblichkeit ab und können uns demütig machen, da sie uns aufzeigen, welches Elend in uns haust, und dass wir es alleine nicht schaffen. O Felix Culpa! Klingt fast wie nach einer Chance ! Und das ist es. Wer mit Gott geht, weiß, dass ER aus Mist Dünger machen kann! 

Im Grunde ist uns klar, dass falsche Tröstungen nichts anderes sind als eine Fata Morgana, die uns zum Kasperle machen. Aber das ist die Realität des geistlichen Kampfes, und in der geistlichen Welt gibt es halt kein Niemandsland, entweder du kämpfst mit den Waffen des Herren als getauftes Kind Gottes gegen das Böse in dir und rottest durch ein Gebetsleben und Gang zu den Sakramenten und Rosenkranz usw.  Nach und nach die Sünde aus oder du wirst lau und jammerst über die Trübsal des Tränentals, dass die Welt ohne Gott ist. Lauheit macht träge, Trägheit ist Lauheit und das ganze macht lähmend müde und lethargisch. Ich gebe ehrlich zu, ich weiß von was ich rede, und kann hier Lieder davon singen. Aber wie heißt es so schön:


Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen. 

Und wenn wir aus tiefstem Herzen zu Gott schreien, er möge uns befreien… wird er uns die Kraft geben, alles zu überwinden. Auch wenn es dauern kann und Gott immer von uns Kooperation mit der Gnade verlangt, so dürfen wir siegesgewiß sein: „Wer Gott liebt, dem gereicht  alles zum Guten!“ Römer 8,28 ! 

Genau das zeigt das Zeugnis von Jeremy.

Jeremy erzählt, wie er als Sohn sehr gläubiger Eltern aufwächst. Beten ist für ihn normal, Gott hat Platz in seinem leben. Er hat Jesus lieb aus eigenem Antrieb ab 12 Jahren.

Dennoch kommt er früh - verleitet durch jemand anderen - in Kontakt mit pornografischen Bildern. Es fängt klein an. Es ist wie mit dem berühmten kleinen Finger, den man reicht und schwups, ist  die ganze Hand gefangen, wenn nicht gefressen. 

Er weiß, dass es nicht gut ist, doch der Teufelskreislauf nimmt Fahrt auf, entwickelt diabolischen Sog und lässt eine bizarre Gedankenwelt entstehen, die sich verklebt mit Scham, Rechtfertigung vor sich selber, Verharmlosung, Schuldgefühlen, Selbstverurteilung. Es ist eine brutale Ohnmacht, dennoch wird es immer exzessiver. Sogar in der Arbeit.  Es ist eine Kalt - Warmdusche der Gefühle, ein hin und hergerissen sein. Bald ein Zerrissen sein. 

Diese Problematik nimmt er mit in die Ehe und das ganze wächst sich zu einer Katastrophe aus, die nach menschlicher Logik eigentlich nur in einer einzigen Realität münden kann. In einer Realität der Zerstörung. 

Das ganze Zeugnis gibts exklusiv in EP.11 zu hören.

Diese seine seine Story ist außergewöhnlich, sie nimmt eine überraschende Wendung und aufgrund seiner Erfahrung profitieren heute tausende Christen, jawohl Tausende. Wieso? Weil das Schreien Jeremys von Gott gehört wurde, er wie David einen Porno Goliath besiegt hat, und Gott ihm durch diesen Sieg Frucht schenkt… 

Es sind weit mehr Christen von dieser Sucht ergriffen als man denkt, und sie leiden unsäglich, weil sie es natürlich niemandem erzählen können. Keine Sucht ist peinlicher, die Angst vor Spott und Verurteilung groß, denn wie kann man denn nur pornosüchtig sein und gleichzeitig Gott lieben.  

Was für ein Widerspruch und welch Leid, was für ein Scham, welch diabolischer Kreislauf! Bist auch du von Pornosucht  betroffen, fühlst dich hilflos und ohnmächtig, willst davon loskommen und in eine neue Freiheit aufbrechen und Sexualität im Lichte Gottes leben lernen, dann findest du wie Tausende vor dir Hilfe durch https://free-indeed.de/, die wunderbare Initiative von Jeremy Hammond! Gott segne dich und Gott segne Jeremys Initiative!

 

MUST SEE auf RUMBLE - Ex-Pornosüchtiger Christ packt aus


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Lesermeinungen

 Robensl 20. August 2021 
 

@Väterchen Frost: vielleicht viele selbst gefangen

Es würde mich nicht wundern, wenn das Schweigen der meisten -Gott sei Dank nicht aller- Hirten bei manchen den Grund darin hat, dass sie selbst damit zu kämpfen haben oder vielmehr hätten. Womöglich ist mancher (Ober-Hirte auch deshalb so wachsweich in den Händen der weltlichen Mächtigen, weil diese dahingehend mehr über ihn wissen als wir.

Aber wie gesagt, es gibt auch Priester und andere Laien, die den Kampf anführen. z.B. kann man auch auf "Exodus90" hinweisen, diese verlängerte und intensivierte Fastenzeit.


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 Väterchen Frost 20. August 2021 
 

Darüber reden unsere hirten, ob Priester oder Bischöfe

NICHT, dafür über kollektive Sünden, LEIDER!


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