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„Es gibt gravierende Bedenken bezüglich der Situation der Katholischen Kirche in Deutschland“

20. August 2021 in Interview, 4 Lesermeinungen
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US-Bischof Thomas John Paprocki: Auch in den USA fordern „einige Extremisten“ Frauenweihe, freiwilliges Zölibat und revolutionäre Veränderungen der Sexualmoral, aber…“ - Interview von Clara Steinbrecher/Maria 1.0


Springfield (kath.net/Maria 1.0) „Es gibt gravierende Bedenken bezüglich der Situation der Katholischen Kirche in Deutschland, wo Priester und Bischöfe sich öffentlich dem Verbot der Segnung von homosexuellen Beziehungen widersetzt haben, trotz der jüngsten Warnung der vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre, die mit der Zustimmung von Papst Franziskus veröffentlicht wurde.“ Das erläutert der Thomas John Paprocki, Bischof von Springfield (US-Bundesstaat Illinois). Auch in den USA würden „die Frauenweihe, das freiwillige Zölibat und revolutionäre Veränderungen der Sexualmoral“ „von einigen Extremisten“ gefordert, „aber die meisten treuen Katholiken wollen, dass die Kirche den Lehren von Jesus Christus, wie sie in der Bibel zu finden sind und von der Katholischen Kirche seit zweitausend Jahren gelehrt werden, treu bleibt“. Außerdem warnt er: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Hauptströmungen der protestantischen Konfessionen in Westeuropa und Nordamerika, die den Weg der Verwässerung christlicher Traditionen und der Ergreifung einer liberalen, weltlichen Gesinnung insbesondere im Bereich der Sexualmoral gegangen sind, einen steilen Rückgang in Kirchenbesuchen verzeichnet haben.“

Thomas John Paprocki wurde 1978 zum Priester geweiht und 2003 von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof von Chicago ernannt. Seit 2010 ist er Bischof der Diözese Springfield im Bundesstaat Illinois der Vereinigten Staaten von Amerika.

Maria 1.0: Vor der Pandemie haben Sie an zahlreichen Marathons teilgenommen. Hat der Sport schon immer eine bedeutsame Rolle in Ihrem Leben gespielt und wie hat er Ihren Glauben beeinflusst?

Bischof Paprocki: Ja, ich stamme aus einer großen Familie: Ich bin das drittälteste von neun Kindern. Ich habe sechs Brüder und zwei Schwestern, dem entsprechend hatte ich immer einen Spielkameraden und Sport war eines unserer liebsten Hobbys. Mit dem Laufen von Rennen habe ich während meiner Zeit auf der High School begonnen, nachdem mir bewusst geworden war, dass drei meiner Großeltern in ihren Fünfzigern an Herzkrankheiten gestorben waren. Ich hatte von den positiven Auswirkungen von Aerobic-Übungen wie Rennen, Fahrrad fahren und Schwimmen auf das Herz-Kreislauf-System gelesen. Daraufhin entschied ich mich, das Rennen zu einem Hobby zu machen. Nachdem ich über Jahre hinweg eher kürzere Distanzen gelaufen war, fing ich 1995 mit Marathonläufen an. Von 1995 bis 2018 habe ich an 24 Marathons teilgenommen. Zudem war ich 2019 und 2020 bei Halbmarathons dabei.

Ich hoffe sehr, dass ich irgendwann an ein paar weiteren Marathons teilnehmen kann: Geplant ist, dass ich am 6. November dieses Jahres bei dem Marathon in Indianapolis dabei sein werde.

Der Sport hat meinen Glauben beeinflusst, indem er mir geholfen hat die Verbindung zwischen Körper und Seele wertzuschätzen. Ein starker Glaube motiviert und inspiriert uns zu Dingen wie dem Rennen eines Marathons, um gesund zu bleiben und um Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. Hierzu finden sich detailliertere Ausführungen in meinen Büchern „Holy Goals for Body and Soul“ und „Running for a Higher Purpose“ (für weitere Informationen zu Bischof Paprockis Büchern siehe auch www.holygoalie.net).

Maria 1.0: Vor kurzem haben Sie Schlagzeilen gemacht, als Sie Politiker, die sich offen für Abtreibung einsetzen, von dem Empfang der Heiligen Kommunion ausgeschlossen haben. Nicht jeder war mit dieser Entscheidung einverstanden und Sie haben einigen Gegenwind erfahren. Können Sie uns erklären, warum Sie diese wichtige Entscheidung getroffen haben?

Bischof Paprocki: Wir lesen in der Bibel im 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther (11,27): „Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.“ Weiterhin formuliert der Codex des kanonischen Rechtes der katholischen Kirche, dass diejenigen „zur heiligen Kommunion (…) nicht zugelassen werden (dürfen) (…), die hartnäckig in einer offenkundigen schweren Sünde verharren“, und „wer sich einer schweren Sünde bewusst ist, darf ohne vorherige sakramentale Beichte die Messe nicht feiern und nicht den Leib des Herrn empfangen (…)“ (ebd., Can. 915-916).


Dies ist nicht im Sinne einer Urteilsfällung über den Seelenzustand einer Person zu sehen, welche allein Gott zusteht. Vielmehr bezieht es sich auf die sichtbaren Handlungen einer Person in Bezug auf objektive, schwerwiegende Sünden.

Politiker, die sich hartnäckig, fortlaufend und eindeutig für die schwere Sünde der Abtreibung einsetzen, können nicht zum Empfang der Heiligen Kommunion zugelassen werden.

Im Juni 2019 habe ich in Einklang mit Canon 915 des Codex des kanonischen Rechtes der katholischen Kirche einen Erlass herausgegeben, der erklärt hat, dass der Senatspräsident von Illinois, John Cullerton, sowie der Sprecher des Repräsentantenhauses von Illinois, Michael J. Madigan, die die Verabschiedung des Abtreibungsgesetzes von 2017 (House Bill 40) und des Gesetzes zur reproduktiven Gesundheit von 2019 (Senate Bill 25) ermöglicht haben, nicht zum Empfang der Heiligen Kommunion in der Diözese Springfield in Illinois zugelassen sind, weil sie hartnäckig und fortlaufend das abscheuliche Verbrechen und die äußerst schwerwiegende Sünde der Abtreibung gefördert haben, wie durch den Einfluss, den sie in ihren Führungsrollen, in ihrem wiederholten Abstimmungsverhalten sowie in ihrer unnachgiebigen, öffentlichen Unterstützung für Abtreibungsrechte ausgeübt haben, über einen langen Zeitraum belegt wurde.

Maria 1.0: Seitdem „Traditionis Custodes“ veröffentlicht wurde, wurde viel über die „Traditionelle Lateinische Messe“ (TLM) diskutiert. In Ihrer Diözese wird die TLM weitergeführt wie bisher. Es interessiert uns zu erfahren, was die TLM für Sie persönlich bedeutet.

Bischof Paprocki: In meiner Heimatgemeinde in Chicago habe ich vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil als Ministrant gedient, dem entsprechend habe ich meine Gebete im Lateinischen gelernt und am Heiligen Messopfer in der tridentinischen Form, oder, wie Sie sagen, im Rahmen der Traditionellen Lateinischen Messe (TLM), teilgenommen. Seit meinem Besuch eines vorbereitenden Priesterseminars im Jahr 1966 hat sich meine gesamte Ausbildung an dem von Papst Paul VI. überarbeiteten Messbuch orientiert, welche manchmal auch als „Novus Ordo Messe“ oder, in der Terminologie von Papst Benedikt XVI., die „Messe in der ordentlichen Form“ bezeichnet wird. Als ich Kanzler der Erzdiözese Chicago war, habe ich einmal monatlich in der St. John Cantius Kirche eine Novus Ordo Messe in lateinischer Sprache gehalten. Die Traditionelle Lateinische Messe habe ich erst 2010 als Bischof von Springfield in Illinois zelebriert. Als Diözesanbischof habe ich die TLM gelegentlich in der St. Rose of Lima Kirche in Quincy und in der Sacred Heart Kirche in Springfield gefeiert, wo die TLM regelmäßig von der Priesterbruderschaft St. Petrus beziehungsweise den St. John Cantius Regularkanonikern gehalten wird.

Mir persönlich ist es angenehmer, die Novus Ordo Messe zu feiern, da ich mich über die Jahre hinweg an diese Form der Messe gewöhnt habe.

Meiner Erfahrung nach können Novus Ordo Messen mit großer Ehrerbietung in der lateinischen Sprache, sogar „ad orientem“, mit Gregorianischen Gesängen und Weihrauch zelebriert werden. Gleichzeitig trage ich eine pastorale Fürsorge für diejenigen, die es bevorzugen, die Heilige Messe in der lateinischen Sprache nach dem Römischen Messbuch von 1962 zu beten, also habe ich die Erlaubnis zur Weiterführung dieser Messen in den erwähnten Kirchen erteilt.

Maria 1.0: Gibt es andere Themen, die die Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika bewegen, besonders unter den Katholiken? Oder gibt es Wissenswertes über die Katholische Kirche in den USA, das Sie den Katholiken in Deutschland erzählen wollen?

Bischof Paprocki: Viele Christen in den Vereinigten Staaten von Amerika, insbesondere Katholiken und nicht-katholische evangelikale Christen, zeigen sich sehr besorgt über die Zunahme von „Abtreibungen auf Nachfrage“ seit dem Roe v. Wade-Meilensteinurteil des Obersten Gerichtshofes im Jahr 1973. Vor allem Katholiken sind entrüstet, wenn Politiker, die vorgeben, katholisch zu sein, die schwere Sünde der Abtreibung unterstützen. Es wäre unpassend, ohne jegliche Grundlage und unvereinbar mit unserem Glauben, wenn ebendiese Politiker als Befürworter von Abtreibung die Heilige Kommunion empfangen würden, es sei denn, sie zeigen sich reumütig und erfahren einen Sinneswandel.

Maria 1.0: Wir wissen, dass es in den USA und weltweit Menschen gibt, die mit Sorge auf Deutschland und Prozesse wie den Synodalen Weg schauen. Was sind Ihre Gedanken dazu? Sind Sie besorgt, dass es zu einer Spaltung kommen könnte?

Bischof Paprocki: Es gibt gravierende Bedenken bezüglich der Situation der Katholischen Kirche in Deutschland, wo Priester und Bischöfe sich öffentlich dem Verbot der Segnung von homosexuellen Beziehungen widersetzt haben, trotz der jüngsten Warnung der vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre, die mit der Zustimmung von Papst Franziskus veröffentlicht wurde und formuliert hat, dass es „nicht erlaubt (ist), Beziehungen oder selbst stabilen Partnerschaften einen Segen zu erteilen, die eine sexuelle Praxis außerhalb der Ehe (das heißt außerhalb einer unauflöslichen Verbindung eines Mannes und einer Frau, die an sich für die Lebensweitergabe offen ist) einschließen, wie dies bei Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts der Fall ist.“

Die deutschen katholischen Bischöfe haben auch einen Synodalen Weg angekündigt, bei dem bestimmte Themen, die für die Kirche in Deutschland von Interesse sind, betrachtet werden sollen. Nach dem zu urteilen, was ich über den Synodalen Weg gelesen habe, scheint die maßgebende Vorstellung zu sein, dass die Katholische Kirche die Strukturen und Prozesse der weltlichen liberalen Demokratie annehmen muss. Alle Führungspositionen in der Kirche, einschließlich die von Bischöfen und Pastoren (= Pfarrern), sollen wählbar und zeitlich begrenzt sein. Entscheidungen von Bischöfen und Pastoren können von einer Mehrheit überstimmt werden. Die Rolle des Papstes bei der Auswahl von Bischöfen ist lediglich die Bestätigung der Wahlergebnisse derer, die sie gewählt haben.

Der Erzbischof von Denver, Samuel Aquila, hat eine hervorragende und wunderbar artikulierte theologische Kritik zu dem Grundtext der Synodalen Versammlung geschrieben. Es lohnt sich, den ganzen Text zu lesen [siehe LINK], aber dieser Satz fasst die Bedenken besonders gut zusammen: „Eine aufmerksame Lektüre des Grundtextes in seiner Gesamtheit macht es schwierig, die Schlussfolgerung zu vermeiden, dass die Synodalversammlung hofft, eine Kirche herbeizuführen, die, weit davon entfernt, die Verachtung der Welt für ihre Treue zu Christus zu erleiden und die in erster Linie von der Welt beeinflusst und von ihr bequem als eine anerkannte Institution unter anderen akzeptiert wird“. Erzbischof Aquila macht auf eine Aussage des Grundtextes aufmerksam, die besagt, dass „es nicht die eine Zentralperspektive (gibt), nicht die eine Wahrheit der religiösen, sittlichen und politischen Weltbewährung und nicht die eine Denkform, die den Anspruch auf Letztautorität erheben kann“ und beschreibt diese als ein „beunruhigendes Bekenntnis zu einem expliziten, radikalen Relativismus der Lehre“ und als „eine bemerkenswerte Behauptung, wenn auch nur wegen ihrer Unverständlichkeit“. Ich stimme Erzbischof Aquila in diesem Punkt hundertprozentig zu.

Maria 1.0: In Deutschland gibt es Gläubige, die der Ansicht sind, dass Frauen zum Priesteramt zugelassen, das Zölibat abgeschafft und die Sexuallehre der Kirche geändert werden muss, wenn die Katholische Kirche weiterhin ihren Platz in der Gesellschaft behalten soll. Was möchten Sie diesen Gläubigen sagen?

Bischof Paprocki: Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Hauptströmungen der protestantischen Konfessionen in Westeuropa und Nordamerika, die den Weg der Verwässerung christlicher Traditionen und der Ergreifung einer liberalen, weltlichen Gesinnung insbesondere im Bereich der Sexualmoral gegangen sind, einen steilen Rückgang in Kirchenbesuchen verzeichnet haben. Die Katholische Kirche sollte vermeiden, diesen selbstzerstörerischen Weg zu gehen. Die Kirche wird stark bleiben und in der Tat wachsen, wenn sie den Wahrheiten treu bleibt, die von Christus durch die Apostel und ihre Nachfolger seit zweitausend Jahren weitergegeben werden.

Maria 1.0: Werden diese Themen (Frauenpriestertum, Zölibat, Sexualmoral der Kirche) auch in den USA weithin diskutiert?

Bischof Paprocki: Die Frauenweihe, das freiwillige Zölibat und revolutionäre Veränderungen der Sexualmoral werden von einigen Extremisten in den USA gefordert, aber die meisten treuen Katholiken wollen, dass die Kirche den Lehren von Jesus Christus, wie sie in der Bibel zu finden sind und von der Katholischen Kirche seit zweitausend Jahren gelehrt werden, treu bleibt.

Maria 1.0: Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste, das die Kirche als Ganzes in unserer postmodernen Welt tun oder lehren sollte?

Bischof Paprocki: Das Wichtigste, das die Kirche tun und lehren muss, ist dieselbe Botschaft, die Jesus verkündet hat, als er sein öffentliches Wirken begann: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ (Markus 1,15; vgl. auch Matthäus 4,17).

Maria 1.0: Für Papst Franziskus ist die Neuevangelisierung ein wichtiges Thema. Wie kann eine Neuevangelisierung Ihrer Meinung nach in Deutschland und weltweit erfolgreich sein?

Bischof Paprocki: Die Neuevangelisierung kann in Deutschland und weltweit ebenso erfolgreich sein, wie sie es für das Urchristentum war: Indem sie den Missionsauftrag erfüllt, den Jesus seinen Jüngern am Abschluss seines Dienstes auf Erden gab. „Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.“ (Matthäus 28,19-20)

Maria 1.0: Papst Franziskus hat dieses Jahr zum „Jahr des heiligen Josef“ ausgerufen. Was können wir von diesem Heiligen lernen und was sollte jeder Katholik über den heiligen Josef wissen?

Bischof Paprocki: Der heilige Josef lehrt uns durch sein stilles, vorbildhaftes Befolgen von Gottes Geboten und durch seinen eifrigen Dienst an der heiligen Familie, ohne Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Wir können auch viel vom heiligen Josef lernen, indem wir über die verschiedenen Titel meditieren, die ihm in der Litanei vom Heiligen Josef gegeben werden, einschließlich der sieben neuen Anrufungen, die von Papst Franziskus im Mai 2021 anlässlich des „Jahres des heiligen Josef“ hinzugefügt wurden.

Maria 1.0: Herzlichen Dank für das Interview!

Archivfoto Bischof Paprocki bei einer ProLife-Veranstaltung (c) Diözese Springfield/Illinois


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Lesermeinungen

 Chris2 21. August 2021 
 

"Extremisten" ist schön ausgedrückt.

Ich überlege gerade, wie man es sonst nennen sollte, wenn sich jemand "Christ" nennt, aber den de facto erklärten Willen Christi ignoriert und etwas einfordert, dass Gott offensichtlich nicht wollte und dass es daher gar nicht geben kann. Insbesondere die Prieserweihe für Frauen. Eigentlich ist das eher traurig bis tragisch...


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 lesa 20. August 2021 

Gesunde, aufbauende Kost

Danke dem Bischof, Maria 1.0 und kath.net für dieses Interview! Die gesunde Lehre, diese gläubige Normalität baut auf!


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 physicus 20. August 2021 
 

Sehr interessante Interviews mit "Außenperpsektive"

Dank an Maria 1.0 und kath.net für die Durchführung und Wiedergabe dieser Interviews, es gab ja schon einige interessante dieser Art. Man lernt über die Situation in anderen Ländern und den Blick von außen auf hiesige Vorgänge.

Zitat Bischof Paprocki: "Die Kirche wird stark bleiben und in der Tat wachsen, wenn sie den Wahrheiten treu bleibt, die von Christus durch die Apostel und ihre Nachfolger seit zweitausend Jahren weitergegeben werden."


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 Robensl 20. August 2021 
 

"„Kehrt um und glaubt an das Evangelium“

Stattdessen:
"eine Kirche herbeizuführen, die, weit davon entfernt, die Verachtung der Welt für ihre Treue zu Christus zu erleiden und die in erster Linie von der Welt beeinflusst und von ihr bequem als eine anerkannte Institution unter anderen akzeptiert wird"

Aufforderung natürlich auch an jeden persönlich: gehe ich heute, jetzt, den breiten, bequemen Weg oder kehre ich um, um den schmalen Weg zu gehen?


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