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Völker, hört die Signale: Der "Synodale Atheismus" marschiert ...

8. September 2021 in Kommentar, 16 Lesermeinungen
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Big Boss Bätzing kann es nicht lassen. Er kommentiert zur römischen Synoden-Vorbereitung - Ein kath.net-Kommentar von Franz Norbert Otterbeck


Köln (kath.net)

Big Boss Bätzing kann es nicht lassen. Er kommentiert zur römischen Synoden-Vorbereitung: "Der Synodale Weg, den Papst Franziskus mit der ganzen Kirche geht, und der Synodale Weg in Deutschland sind zwei Wege, die ein gemeinsames Ziel haben: die Frohe Botschaft des Evangeliums heute unter den ‚Zeichen der Zeit‘ sichtbar und lebbar zu machen; es geht dabei um eine Stärkung im Glauben, eine Erneuerung der Kirche und ein Wiedergewinnen an Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Beide Wege ergänzen einander. (...) Diese Dynamik begrüße ich." Interessant. Was meint der DBK-Vorsitzende aber mit "Dynamik"? Wahrscheinlich die offenkundige Spannung zwischen den "zwei Wegen", die dieser Kommentar verschlagen wegdefinieren will?

Spannungen von erheblicher Brisanz waren in jüngster Zeit auch vom nationalen Kampfplatz zu melden: Nicht wenige Beobachter, auch Mitwirkende nehmen Anstoß an den Papieren, die in den Synodalforen der "deutschen Kirche" durchgesetzt werden sollen. Die Praxis des deutschen Sonderwegs orientiert sich bislang nicht im geringsten an dem Konzept, das vom römischen Synodensekretariat am 7. September publiziert wurde. Wer das Vorbereitungsdokument im Originaltext liest, kann doch, trotz einiger progressiver Elemente, die Bätzings Kommentar prompt überstrapaziert, überhaupt nicht auf die Idee kommen, dass der "weltweite" Synodale Weg, den der Papst will, der deutschen Inszenierung auch nur entfernt ähnlich sieht. Daher wird auch das angeblich gemeinsame Ziel auf das flacheste nur mögliche Niveau abgesenkt: "Die 'Frohe Botschaft des Evangeliums heute' unter den 'Zeichen der Zeit' sichtbar und lebbar machen." Diese von Bätzing als Allzweckwaffe immer und immer wieder eingesetzte Phrase hat keinen Inhalt, der außerhalb der konfessionell gebundenen "Arbeitswelt" (besser: dem kirchensteuerfinanzierten Freizeitpark) vermittelbar wäre. Es wird so sein, dass Georg Bätzing gelegentlich, beispielsweise im Urlaub, noch Literatur konsumiert, die nicht aus seiner Feder stammt. Aber anscheinend entdeckt er überall nur - ganz begeistert - sein Spiegelbild, wie Narziss in der Pfütze. Dogmatik verkehrt: Die 'Zeichen der Zeit' sind irreversibel, unfehlbar definiert. Ihre "Analyse" steht für die deutschen Bischöfe seit etwa 1971 fest, als die 'Gemeinsame Synode' zu Würzburg begann (ohne Beteiligung der DDR-Diözesen). Was damals richtig war, kann heute nicht falsch sein? Sonst wären die diözesanen Machthaber von heute oder ihre Förderer nicht von den damaligen Machthabern in die Positionen befördert worden! Für die allermeisten Dynamiker von heute war es jedenfalls Karrierebedingung, auf die damalige Analyse zu schwören, teils schon in "dritter Generation". Wie sehr die Welt sich in den letzten 50 Jahren verändert hat, das spielt kaum eine Rolle, wenn man sich immer nur in kirchlichen Häusern bewegt, nur mit kirchlichen Beschäftigten spricht und den immer gleichen Jargon kirchlicher Kommunikation mit Leidenschaft einstudiert hat. Nur der Wirkungskreis wird immer schmaler.


Allerdings kannten die Synodenbeschlüsse der bewegten Siebziger Jahre immerhin noch Ansätze einer theologisch fundierten Sprache, mieden das kirchliche Lehramt noch nicht vollends und reduzierten den Glauben noch nicht auf ein Herzstärkungsmittel ohne geistlichen Nährwert. Wenn Bätzing die "Stärkung im Glauben" (nicht etwa: des Glaubens) heranzieht, dann muss einem angst und bange werden. "Ich glaube mir", so darf man bekanntlich sein Credo zusammenfassend würdigen. Ein Glaube, der kognitiv kaum mehr vermittelt wird, von der oben zitierten Evangeliumsphrase (und wenigen mehr) einmal abgesehen, zielt nur noch auf die "Stärkung" der Selbstgewissheit, auf einem guten Weg zu sein, gottgewollt. Der Gott, von dem da allenfalls die Rede ist, wird wohl so klein sein wie ein Hamster im Aktenkoffer des Bischofs. "Gott geht alle Wege mit." Das kann richtig, also katholisch gemeint sein. Es kann aber auch simpler Wahlkampf mithilfe der Seenotrettung sein, wie neulich vom ZDF aus Palermo übertragen: EKD-Retter Heinz Strohm (SPD) präsentiert seinen "guten Gott" gern als das angenehme Gefühl, historisch und politisch der richtigen Seite zuzujubeln. "Völker, hört die Signale ..." Bätzing würde kommentieren: Diese Dynamik begrüße ich! Das ist die Dynamik des Weltgeistes, der uns immer weiter vorwärts treibt, weil nunmal "Veränderung" anstehe. Wenn die Welt sich aber bockig zeigt und die 'Zeichen der Zeit' der bischöflichen Prognose hohnsprechen, dann steht immer noch "Veränderung" in der Kirche an. Denn da kann man sie ja befehlen, so weit der Arm des Arbeitgebers reicht. Veränderung wohin? "Um die 'Frohe Botschaft des Evangeliums heute' unter den 'Zeichen der Zeit' sichtbar und lebbar machen." Im Klartext: Um einfach mal zu verändern! Aber ist "neu" auch besser? 'Klaube nur!' Wortklauberei also statt Wort Gottes, Wortspiele statt Sakrament. Die 'Botschaft Jesu' war aber Jesus Christus selber. Oder etwa nicht?

Die Eigendynamik des 'nationalen Synodalismus' nähert sich schon seit einiger Zeit dem kritischen Grenzwert, an dem das Reformpalaver in unverhohlenen Atheismus umschlägt. Man redet so ausschließlich und total von der Kirche als zukünftiger Kirche, als Kirche-im-Werden, dass der Gott Jesu Christi im Heiligen Geist zur zufälligen Nebenfigur im Drama wird, die unbemerkt entfallen kann. Eine Selbstzweck-Kirche kann aber nicht die wahre Kirche Christi sein. Irgendwie "gottgläubig" werden die meisten Als-ob-Synodalen noch sein. Wer sein Gehalt vom Bischof bezieht, der wird nicht allzu offen hinausposaunen, dass er nur noch von Zeit zu Zeit meditiert, aber nicht mehr zu Gott betet. Ein moralisch-therapeutischer Deismus hat spirituelle Vorzüge gegenüber der überlieferten Religion des ehemals christlichen Abendlandes. Man kann noch unbefangener seine Forderungen, zumeist "an die Politik" adressiert, religiös untermauern, sich selber den Geboten Gottes aber entziehen, sogar voller Stolz.

Die deutsche 'Kirche der Zukunft' wird eine sein, bei der sich ihre wenigen, übriggebliebenen Beschäftigten von Zeit zu Zeit versammeln, um einander ihre edle Gesinnung und vortreffliche Haltung zu bestätigen, indem sie über die dunkle, fromme Vergangenheit milde-verstört herziehen. "Ein Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land." Die greisen Chefdynamiker im Ruhestand werden ihren wenigen Zuhörern kaum noch begreiflich machen können, dass es in ihrer Kindheit noch Sonntagsmessen gab, an denen Familien aller Generationen teilnahmen, übervolle Messen sogar, an Hochfesten oder auf Wallfahrten. "Oh lass' im Hause Dein uns all' geborgen sein." Vielleicht wird dann auch dem Emeritus Bätzing, hochbetagt, ein leiser Seufzer entfahren, ein Anflug von Reue: "Ach ja, und dann betraten wir den synodalen Weg in den ekklesiogenen Atheismus ..." Es war eine schöne Religion. Es war eine liebenswürdige Kirche. Dann aber hieß es: Alles muss raus! Schlussverkauf bei DBK und ZdK.

 

FILM-Tipp - Pfarrer Winfried Abel - Sie haben keinen Wein mehr - (Joh 2,3)

 

 

Foto: (c) kath.net


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Lesermeinungen

 Kant1 10. September 2021 
 

"Synodaler Weg" in einer nicht-synodalen Kirche!

Die Kirche ist das gemeinsam pilgernde und gemeinsam missionierende Volk Gottes. Ein Gedanke, der vom Vat II neu akzentuiert wurde und jetzt von der Weltsynode bedacht und mit Leben gefüllt werden soll:
1. „pilgernd“ – d.h. zum einen die Kirche hat als Ziel ein Heiligtum, das himmlische Jerusalem, auf das es zugeht, und zum anderen sie geht bei allen Leiden und Bedrängnissen diesem Ziel hoffend, betend, feiernd und singend entgegen.
2. „missionierend“ – d.h. die pilgernde Kirche lädt alle Menschen ein, mit ihr zu pilgern, verkündet allen Menschen das „Evangelium vom Christus“, der allen Menschen das Ziel ihrer irdischen Pilgerschaft zeigt und ihnen in seinem Sterben und Auferstehen dahin vorangeht.
3. „gemeinsam“ – d.h. die Kirche pilgert und missioniert als Gemeinschaft, „communio“, unter Führung des Heiligen Geist (Wort Gottes, Sakramente), sich gegenseitig stützend und stärkend mit den verschiedenen Charsimen und Ämtern.
Und was hat das mit dem "synodalen Weg" zu tun? Gar nichts!


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 Stefan Fleischer 9. September 2021 

das Evangeliums lebbar machen

Hier ist die Problemstellung an sich schon falsch. Es wird immer Menschen geben, für welche der eine oder andere Aspekt des Evangeliums als nicht lebbar erscheint. Wenn wir den Glauben diesen angepasst haben, werden sofort andere neue Probleme finden.
Es muss uns um die Frage gehen, wie wir das Evangelium, die ganze, ungekürzte und ungeschönte Botschaft unseres Herrn, in dieser Welt hier und jetzt konkret leben können, damit wir einst unser ewiges Heil erlangen. Oder anders ausgedrückt, es geht darum, wie wir auf der Basis dieser Botschaft im Hier und Jetzt jene Beziehung zu Gott aufbauen und pflegen können, welche zur ewigen, unzerstörbaren Beziehung zu ihm in seinem ewigen Reich führt. Oder nochmals anders, es geht darum, wie wir sein Reich suchen sollen, so, dass uns alles andere dazu gegeben wird. (Mt 6,33)


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 lesa 9. September 2021 

Es ist die Zeit der Entscheidung

Danke für den Artikle. "Die sakramental verfasste und mit dem Einheitsamt versehene Kirche entspringt nicht dem Wollen einer Gruppe, sondern ist Gabe und Ereignis des Hl. Geistes. Sie muss sich dem Sog der Säkularisierung entziehen."
Es sieht harmlos aus, wenn der Glaube in Allgemeinplätzen zerredet wird. In Wirklichkeit ist innerhalb der Kirche im Gang, was in 2 Thess beschrieben wird. "Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit3 offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; 4 der sich widersetzt und sich überhebt über4 alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei. ... 7 Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg ist; 8 und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes."


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 1Pace 9. September 2021 

Wer euch hört, hört mich (Lk 10,16)

@FNO: Alfred Kardinal Bengsch, der sich übrigens gegenüber dem Sekretär für Kirchenfragen der DDR sehr für meine Schwester engagiert hatte, als ihr trotz schulischer Bestleistungen aus ideologischen Gründen der Zugang zum Abitur verweigert wurde, hatte sich auch in Bezug auf einige Synodenpapiere von Meißen durchaus sehr kritisch geäußert. Es wurden dann diverse theologische Gutachten erbeten. Im Zusammenhang mit dem obigen Artikel sei an die Ausführungen im Gutachten von Prof. Dr. Joseph Ratzinger erinnert (S. 151): „Bei einem einzigen Satz bin ich etwas stutzig geworden: … S. 10 nach Anmerkung 26 ‚Wichtig ist zunächst nicht, wer etwas sagt, sondern was einer sagt.‘ Das kann leicht als Reduktion des Autoritätsbegriffs auf die sogenannte reine Sachautorität erscheinen, die dann eben doch eine Ideologie und nicht der Struktur der Kirche gemäß wäre“.

www.bistum-dresden-meissen.de/aktuelles/die-synode-des-bistums-meissen-1969-1971


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 KatzeLisa 9. September 2021 
 

Big Boss?

Bischof Bätzing mag sich gerne als Big Boss sehen und denken, er könne "seinen" Synodalen Weg auf Augenhöhe parallel zur römischen Synode leiten.

Da liegt wohl eine klare Selbstüberschätzung vor.

Was heißt schon, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz zu sein? Jeder Bischof ist nur dem Papst verpflichtet, nicht diesem vermeintlichen Big Boss.
Wenn auch die überwiegende Zahl der Bischöfe zu einer schweigsamen Herde mutiert sind, es gibt immer noch einige Leuchttürme, an denen wir uns orientieren können.


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 physicus 9. September 2021 
 

Seltsame Aussagen

Bischof Bätzing sagt, das gemeinsame Ziel des deutschen synodalen Weges und des weltkirchlichen sei es, "die Frohe Botschaft ... lebbar zu machen". Heisst das, die Frohe Botschaft ist aktuell nicht "lebbar"?

Weiter findet er, "beide Wege ergänzen sich". Ob Papst Franziskus und der Vatikan wohl auch meinen, dass der weltkirchliche SW einer Ergänzung durch den deutschnen SW bedarf?

Ich sehe die Ergänzung höchstens so: Am deutschen SW kann man sehen, wie man es nicht machen soll.


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 FNO 8. September 2021 

@1pace

Danke für den Hinweis. Die finanzielle Abhängigkeit der Ex-DDR-Diözesen vom "Westen" dürfte dazu beigetragen haben, dass ihr eigenes Profil auch heute untergepflügt wird. Ich erinnere nur an den heroischen Widerstand von Kardinal Bengsch gegen die "Königsteiner Erklärung" von 1968, mit der das Elend begann: Preisgabe des Lehramts zugunsten verlogen "Gewissen" genannter Pseudo-Autonomie. (Tatsächlich: nur Unterwerfung unter das Neu-Heidentum, von Bätzing et al. 'Zeichen der Zeit' genannt.)


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 ThomasR 8. September 2021 
 

unter der Dynamik wird Dynamik der Kirchenaustritte verstanden

Sowohl kurzfristig als auch laengerfristig wird die Anzahl der Kirchenaustritte wachsen es ist auch scheinbar von der Amtskirche gewolt: den Weg der Glaubenserneuerung ueber das Anbieten von zwei Formen des RR in jeder Pfarre und in jedem Priesterseminar hat sich die Amttskirche entschieden eher nicht zu gehen


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 Chris2 8. September 2021 
 

Sein Vorgänger, Kardinal Marx, auf immer dünnerem Eis

Wie die WELT neulich meldete, verdichten sich die Belege, dass NGO-"Seenotretter", denen Marx ja mehrfach Kirchensteuermittel übergab, direkt mit Schleppern zusammenarbeiten. Und heute stellt man dort klar, dass die Bataclan-Anschlagserie von 2015 mit 130 Toten und hunderten Verletzten ohne die (auch von Marx mitgetragene) Multikulti-Politik von Merkel und Scholz nicht möglich gewesen wäre, da auch die oft zur Verharmlosung angeführten im Westen geborenen unter den Attentätern zuvor im Nahen Osten gekämpft hatten und unbehelligt über die Balkanroute wiedereingereist sind. Das Thema wird, auch wegen des buchstäblich täglichen Mordens durch Gäste der Kanzlerin (ganz offiziell 1987 Tötungsdelikte zwischen 2016 und 2020), auch so manchem Bistumsvorsteher noch auf die Füße fallen...


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 1Pace 8. September 2021 

Pastoralsynode des Bistums Dresden Meißen

Es ist schon erstaunlich, wie wenig die katholischen Aktivitäten in der DDR in diesem Artikel gewürdigt werden, und überhaupt im Westen rezipiert wurden - so als hätte es ausschließlich die Würzburger Synode gegeben. „Avantgardistisch“ (lol) war jedoch die vorausgegangene Synode des Bistums Meißen (1969 - 1971), von der die Würzburger Synodalen durchaus hätten etwas lernen können. Unten ein Link zur Information - eingeschlossen die mit 35 Jahren Verspätung veröffentlichte wissenschaftliche Dokumentation im Pdf-Format. - Meine Eltern haben damals in der Fachkommission IV „Pastoral“ - siehe S. 351 der Dokumentation -mitgearbeitet, die sich zeitweilig auch in unserem Haus getroffen hat. Wir Kinder durften dann das extra zu diesem Zweck angeschaffte „Synodengeschirr“ bereitstellen. Selbstverständlich gab es auch damals Spannungen, aber keinen solchen Umgangston, wie er oben anklingt.

www.bistum-dresden-meissen.de/aktuelles/die-synode-des-bistums-meissen-1969-1971


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 golden 8. September 2021 
 

Lieber Diadochus,

nichts sollte uns in Anbetracht des desolaten Theologen-Niveaus von heute abhalten,die Pius-Päpste,Benedikt und Johannes-Paul II zu studieren.Ich empüfehle auch die Ordensregeln:
Gesunde Sprache; sammelt und lest + benutzt alte Gebetsliteratur.SPD,Grünen- und GeW-Oberlehrer-Sprache führt nicht zu Gott.Bitte endzeitsfeste (Theo Lehmann)Praxis; stärkt Euch !!!
Gott, steh uns bei !


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 Diadochus 8. September 2021 
 

Sprache

Bei Bischof "Big Boss" Bätzing kann jeder sofort herauslesen, dass dieser kein spirituell kontemplatives Leben führt. Das ist für einen Bischof sehr dürftig. Ich sehne mich nach der Sprache zurück, wie sie z. B. in der Enzyklika Mediator Dei von Papst Pius XII. zum Ausdruck kommt.


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 hape 8. September 2021 

Phrasengenerator.

Die Aussagen von Bf. Bätzing wirken auf mich, als wären sie von seinem ambitionierten Spindoctor mit Hilfe eines ökumenischen Phrasengenerators gerade frisch zusammengewürfelt worden. Wobei frisch ein relativer Begriff ist, bedeutet Frische bei Bätzing doch stets, dass die Ware schon in den 70er Jahren geerntet und in den Schubladen deutscher Ordinariate eingelagert wurde. Das allerdings heute noch als Frischware zu verkaufen, das ist schon ein dicker Hund.


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 Chris2 8. September 2021 
 

Diese Worte Bätzings.

Spricht so jemand, der nie aus der eigenen "Blase der Strukturen" herauskommt oder ist das bereits Dreistigkeit?


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 Winrod 8. September 2021 
 

Man presst Lüge und Wahrheit zusammen

und huldigt der Halbwahrheit, die aber mehr Lüge als Wahrheit ist.


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 bernhard_k 8. September 2021 
 

Das synodale Rum-Geschwurbel hat gar kein Interesse (mehr) an der Wahrheit ...

... wir können dies deshalb völlig ignorieren.
Dieser "Glaube" ist nicht mehr biblisch, und damit schrottreif ...


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