Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  2. Kasper: Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden
  3. Bistum Limburg dokumentiert in Presseaussendung stolz: Tätowieraktion IN einer Kirche!
  4. Österreichs Bischöfe tragen „3G am Arbeitsplatz“ mit
  5. Papst Franziskus: ‚Black Lives Matter’-Demonstranten wie kollektive Samariter
  6. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  7. 'Lieber rot als tot!'
  8. Aufbau einer gerechteren Welt ist nicht Politik, sondern Substanz des Glaubens
  9. „Eine Zensur findet nicht statt. Wirklich?“
  10. „Beichtgeheimnis ist Bestandteil des Grundgesetzes“
  11. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  12. NO JOKE! - 'Katholische jungen Gemeinde' (KjG) möchte einen 'Gender-Gott'
  13. Innsbrucker Bischof solidarisch mit 'Fridays for Future', die gegen Israel hetzten
  14. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  15. Biblische Empfehlungen für Ehemänner

Georgia überlegt ähnliches Abtreibungsverbot bei Herzschlag wie Texas

23. September 2021 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Georgia hat 2019 ein Abtreibungsverbot bei Herzschlag beschlossen. Ein Gerichtsbeschluss hat verhindert, dass es in Kraft tritt.


Atlanta (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Im US-Bundesstaat Georgia wird ein Abtreibungsverbot bei Herzschlag ähnlich wie in Texas diskutiert. „Unsere Lebensschutzgesetze gehören zu den strengsten der Nation, aber sie sind nicht in Kraft“, sagte Butch Miller, interimistischer Präsident des Senats von Georgia. Die Gerichte hätten die Gesetze auf Eis gelegt, sagte Miller. Wenn das Gesetz von Texas tatsächlich Leben retten könne, werde er sich dafür einsetzen, dass Georgia ein ähnliches Gesetz beschließt, sagte er in einem Interview mit The Atlanta Journal-Constitution.


Miller bezog sich auf ein Gesetz, welches Abtreibungen verbietet, sobald der Herzschlag des Ungeborenen festgestellt werden kann. Das Gesetz wurde bereits 2019 beschlossen, ist aber bis heute nicht in Kraft. Das in Texas beschlossene Gesetz konnte Anfang September in Kraft treten, nachdem der Oberste Gerichtshof einen Eilantrag dagegen zurückgewiesen hatte. Planned Parenthood und Whole Woman’s Health, zwei große Anbieter von Abtreibungen, haben bekannt gegeben, vorübergehend keine Abtreibungen nach der sechsten Schwangerschaftswoche durchzuführen.

Im Unterschied zum Gesetz in Georgia sieht das Abtreibungsverbot bei Herzschlag in Texas vor, dass Privatpersonen Verstöße einklagen und nicht staatliche Behörden. Diese Regelung dürfte den Ausschlag für die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes gewesen sein, dem Eilantrag nicht statt zu geben. Das texanische Gesetz legt fest, dass Klagen nicht gegen Frauen eingebracht werden können, die eine Abtreibung durchführen ließen, sondern nur gegen ausführende Personen, in erster Linie Abtreibungsärzte.

Bereits Anfang September hat der Präsident des Senates von Florida in einem Radiointerview angekündigt, ein Abtreibungsverbot ähnlich wie jenes in Texas auszuarbeiten.

Ob das Gesetz in Texas in Kraft bleibt, ist ungewiss. Mit der Ablehnung des Eilantrages wollten die Richter des Obersten Gerichtshofes kein grundsätzliches Urteil über die Verfassungsmäßigkeit des texanischen Gesetzes fällen oder Urteilen über allfällige weitere Klagen gegen das Gesetz vorgreifen. Ein endgültiges Urteil des Obersten Gerichtshofes über das Abtreibungsverbot bei Herzschlag steht damit noch aus.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Gebetsaufruf von Erzbischof Cordileone – USA bewegen sich in Richtung einer Kultur des Todes
  2. US-Erzbischof: Regierung Biden in der Hand von Abtreibungsextremisten
  3. Regierung Biden hebt wichtige Lebensschutzvorschrift auf
  4. Katholische und jüdische US-Studenten klagen gegen Impfpflicht an Universität
  5. Lebensschutzaktion: 1.000 Rosen für Nancy Pelosi
  6. Atheistische Lebensschützerin: Abtreibung verstößt gegen Prinzip der Gewaltlosigkeit
  7. Krebskranke Mutter ließ sich Bein amputieren um ihr Ungeborenes zu retten
  8. UN-Sonderberichterstatterin bezeichnet Abtreibung als ‚radikaler Akt der Selbstliebe’
  9. Trump: Er verstehe nicht, warum die katholische Kirche Biden unterstützt
  10. USA: Demokraten wollen bundesweit ein liberales Abtreibungsgesetz einführen







Top-15

meist-gelesen

  1. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  2. Kasper: Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden
  3. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  4. Weihesimulationen sind nicht auszuschließen
  5. Paderborner Erzbischof Becker löste die Priestergemeinschaft der Integrierten Gemeinde auf
  6. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  7. 'Lieber rot als tot!'
  8. Heimerl: „Das Reform-Manifest verstehe ich als eine Gegenbewegung zum sog. 'Synodalen Weg'“
  9. Bistum Limburg dokumentiert in Presseaussendung stolz: Tätowieraktion IN einer Kirche!
  10. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  11. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  12. Vatikan regelt Übersetzungen liturgischer Texte noch genauer
  13. „Am 31. Oktober gehen wir als Heilige verkleidet von Haus zu Haus“
  14. Österreichs Bischöfe tragen „3G am Arbeitsplatz“ mit
  15. Kardinal Dolan nennt sieben Eckpunkte für Synodalen Weg

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz