Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  2. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  3. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  4. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  5. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  6. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  7. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  8. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  9. Weihbischof Schneider: Alte Messe ist ‚stärker’ als Papst Franziskus
  10. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"
  11. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“
  12. Kardinal Müller: Priester sind die letzte Berufsgruppe wo man Kollektivurteile fällt
  13. Linksradikale greifen Münchner Pro-Life-Arzt an!
  14. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  15. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen

Texas: Erste Klage wegen Verstoß gegen Abtreibungsverbot bei Herzschlag

26. September 2021 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Abtreibungsarzt rechtfertigte seine Tat mit dem Argument, er habe eine ärztliche Fürsorgepflicht. Er hält das Abtreibungsverbot für verfassungswidrig.


Austin (kath.net/LifeNews/jg)

Im US-Bundesstaat Texas muss sich erstmals ein Abtreibungsarzt vor Gericht verantworten, weil er gegen das Abtreibungsverbot bei Herzschlag verstoßen hat, das seit Anfang September in Kraft ist. Der Arzt ist Alan Braid, der beim Alamo Women’s Reproductive Services in San Antonio tätig ist. Er hat sich in einem Gastbeitrag in der Washington Post offen dazu bekannt, die illegale Abtreibung durchgeführt zu haben.

Er rechtfertigte seine Tat mit der ärztlichen Fürsorgepflicht für die Mutter. Diese habe ein Recht auf diese Art der medizinischen Behandlung. Er sei sich bewusst gewesen, dass seine Handlung rechtliche Konsequenzen haben werde, fuhr er fort. Er halte das Abtreibungsverbot bei Herzschlag für verfassungswidrig und erwarte, dass es von den Gerichten aufgehoben wird.


Die Klage wurde von Oscar Stilley eingebracht, der früher im Bundesstaat Arkansas als Rechtsanwalt tätig war. Laut Medienberichten ist er 2010 wegen Steuerbetrugs verurteilt worden. Gegenüber der Washington Post stellte er fest, dass er kein Abtreibungsgegner sei. Er sei aber der Meinung, das Gesetz sollte gerichtlich überprüft werden.

Das texanische Gesetz ermöglicht es jedermann, Personen zu klagen die eine Abtreibung durchführen oder daran mitwirken. Frauen, die ihr Ungeborenes abtreiben lassen, können nicht geklagt werden.

Braid schrieb in seinem Gastbeitrag, er fühle sich ins Jahr 1972 (das Jahr vor der Legalisierung der Abtreibung in den USA durch den Obersten Gerichtshof, Anm.) zurückversetzt. Er halte Abtreibung für einen wesentlichen Teil der medizinischen Versorgung.

2020 wurden im Bundesstaat Texas ungefähr 54.000 Abtreibungen durchgeführt. 85 Prozent davon fielen in die Zeit nach der sechsten Schwangerschaftswoche. Ab diesem Zeitpunkt ist bei den Ungeborenen in der Regel der Herzschlag feststellbar.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gebetsaufruf von Erzbischof Cordileone – USA bewegen sich in Richtung einer Kultur des Todes
  2. US-Erzbischof: Regierung Biden in der Hand von Abtreibungsextremisten
  3. Biden nominiert Abtreibungsbefürworter als Vatikanbotschafter
  4. Regierung Biden hebt wichtige Lebensschutzvorschrift auf
  5. Trump: Er verstehe nicht, warum die katholische Kirche Biden unterstützt
  6. USA: Demokraten wollen bundesweit ein liberales Abtreibungsgesetz einführen
  7. USA-Oberster Gerichtshof: Verhandlung über Abtreibungsgesetz beginnt im Dezember

Abtreibung

  1. Gebetsaufruf von Erzbischof Cordileone – USA bewegen sich in Richtung einer Kultur des Todes
  2. US-Erzbischof: Regierung Biden in der Hand von Abtreibungsextremisten
  3. Regierung Biden hebt wichtige Lebensschutzvorschrift auf
  4. Katholische und jüdische US-Studenten klagen gegen Impfpflicht an Universität
  5. Lebensschutzaktion: 1.000 Rosen für Nancy Pelosi
  6. Atheistische Lebensschützerin: Abtreibung verstößt gegen Prinzip der Gewaltlosigkeit
  7. Krebskranke Mutter ließ sich Bein amputieren um ihr Ungeborenes zu retten







Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen
  3. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  4. Benedikt XVI.: „Nun ist er im Jenseits angelangt… Ich hoffe, daß ich mich bald hinzugesellen kann“
  5. Weihbischof Schneider: Alte Messe ist ‚stärker’ als Papst Franziskus
  6. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  7. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  8. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  9. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  10. Linksradikale greifen Münchner Pro-Life-Arzt an!
  11. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  12. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"
  13. Über strukturelle Gewalt in der Kirche
  14. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  15. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz