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Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache: Auf der Suche nach einem neuen Bistum

26. Oktober 2021 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
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Prof. Walter Krämer will die ‚gendersensible Sprachregelung’ des Bistums Hildesheim nicht mehr mit seiner Kirchensteuer unterstützen.


Hildesheim (kath.net/jg)

Dr. Walter Krämer, Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der Technischen Universität Dortmund sowie Gründer und 1. Vorsitzender des Vereines Deutsche Sprache (VDS), hat beim Verband der Diözesen Deutschlands angefragt, ob er seine Kirchensteuer an ein anderes Bistum als sein Heimatbistum Hildesheim zahlen kann. Ein Kopie des Briefes liegt kath.net vor.

Hintergrund der Anfrage ist eine Handreichung des Bistums Hildesheim über geschlechtersensible Sprache. Krämer hat im Juli dieses Jahres die darin festgelegten Sprachregelungen in einem Brief an Heiner Wilmer, den Bischof von Hildesheim, als „Vergewaltigung der deutschen Sprache“ bezeichnet und sein „Entsetzen über das würdelose Anbiedern an den schwankenden Zeitgeist“ zum Ausdruck gebracht. Am Ende des Briefes stellte er seinen Austritt aus der Kirche in Aussicht.

Bischof Wilmer hat auf Krämers Brief geantwortet, wie aus der Anfrage an den Verband der Diözesen Deutschlands hervorgeht. Die Antwort sei aber „nichtssagend“ gewesen und habe ihn „nicht befriedigt“, schreibt Krämer. Bevor er aus der Kirche austrete, wolle er sich erkundigen, ob es möglich sei, die Kirchensteuer an ein anderes Bistum zu zahlen, „in welchem mit der deutschen Sprache pfleglicher umgegangen wird“, fährt er fort.

 


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Lesermeinungen

 lesa 28. Oktober 2021 

Der Quatisch ist leider nicht harmlos

@Federico: Danke für Ihre Konsequenz! Der Quatsch ist nämlich nicht harmlos. Er verhunzt nicht nur die Sprache sondern höhlt das Glaubensbewusstsein aus. Wenn dann eine KJG Gott mit dem Sternchen versehen will, Warum nicht, oder!
Bei allem, was passiert, sollte man doch umgehend zum geistigen Schutz aller zum normalen Sprechen zurückkehren. Konsequent, auch bei der Anrede. Sonst hört diese geistige Wirrsal nie auf.
Wenn sich nur viele so energisch gegen diesen Irrsinn wehren würden!


1
 
 Federico R. 26. Oktober 2021 
 

Wehe, sie würden auch in meinem Heimatbistum Würzburg mit dieser Genderei daherkommen.

Würde genauso reagieren wie Prof. Krämer. Noch ist‘s bei uns bistumsweit, soviel ich weiß, nicht verordnet oder empfohlen. Aber in unserm Gemeindeblatt ist‘s bereits gang und gäbe. Deswegen gibt‘s von mir auch kein Kirchgeld mehr, und zwar so lange nicht, bis die im Pfarrbüro zur Besinnung gekommen sind und mit diesem unerträglichen Quatsch wieder aufhören.

Habe mir übrigens bei einer diesbezüglichen Meinungsäußerung den (öffentlichen) Vorwurf eingehandelt, frauenfeindlich und homophob zu sein. Musste darob ziemlich schmunzeln.


6
 
 Fischlein 26. Oktober 2021 
 

Prof. Krämer hat eine schwierige Frage gestellt.

Ich befürchte, dass er keinen Erfolg haben wird. Trotzdem wünsche ich es ihm. Vielleicht in Görlitz?


3
 
 Chris2 26. Oktober 2021 
 

Irgendeine Regelung muss und wird kommen

Und das nicht erst, wenn die ersten Bistümer nicht nur de facto (was offensichtlich bereits jetzt der Fall ist, sondern) auch ganz offiziell aus der Kirche ausscheiden. Am Ende wird es in vielen Bistümern zwei Ordinariate geben, in vielen Orten parallele Pfarreien etc.


1
 
 153fische 26. Oktober 2021 
 

Wenn er damit Erfolg hatte, dann bitte berichten.

Ich würde lieber meine Kirchensteuer an eine Ordensgemeinschaft spenden als die LGBTQ Beauftragten und das Gendergaga zu finanzieren.


9
 
 SpatzInDerHand 26. Oktober 2021 

Können bei uns eigentlich Katholiken, die familiär einen evangelischen

Hintergrund haben, Mitglied im Personalordinariat für Anglikaner werden?


1
 
 mphc 26. Oktober 2021 

Diese Anfrage ist eine gute Idee.

Wenn viele viele Katholiken ebensolche Anfragen an ihre Bistümer richten wird vielleicht ein Umdenken damit erreicht.
Ach ja - diesen Punkt im Fragebogen für die Weltbischofsynode zum Thema "Synodalität" anführen.


7
 

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