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Österreichische Kirchenstatistik: Dramatischer Einbruch bei Messbesuchern im Jahr 2020

vor 5 Tagen in Österreich, 9 Lesermeinungen
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2021 traten 72.055 Menschen aus der Kirche aus. Zahl deutlich höher als in den Jahren davor. Februar 2020 nur mehr knapp 400.000 Messbesucher , Einbruch von mehr als 20 Prozent. Nur eine Zahl steigt weiterhin: Die Kirchensteuereinnahmen


Wien (kath.net)

In Österreich sind 2021 72.055 Personen aus der Katholischen Kirche ausgetreten. Die Zahl ist damit deutlich höher als 2020 (58727) und auch als 2019 (67.794). Das entspricht einem Rückgang von rund 1,6 Prozent. Damit gibt es in Österreich auf dem Papier noch 4,83 Millionen Katholiken. Coronabedingt gab es 2021 bei den Sakramenten (Taufe, Erstkommunion, Firmung und Ehe) starke Rückgänge. Viele Feiern mussten coronabedingt verschobene werden. 

Aus der Kirchenstatistik aus dem Jahr 2020 geht auch hervor, dass die Zahl der Taufen 2020 bei 32.521 lag, was ein massiver Rückgang gegenüber 2019 ist, wo es noch 44.977 Taufen gab. Einen massiven Rückgang gab es 2020 auch bei den kirchlichen Trauungen. Die Statistik für 2020 verzeichnet nur 3.595 Trauungen, im Jahr davor waren es noch 9.842. Brisant ist aber auch die Zahl der Messbesucher. 2020 konnte am "Zählsonntag"  im Februar nur mehr knapp 400.000 Messbesucher erfasst werden. 2019 wurden noch zwischen 497.000 und 533.000 Messbesucher gezählt, 2018 waren es zwischen 502.000 und 554.000. Ähnlich wie auch in den Jahren davor und auch in Deutschland ist nur eine Zahl erneut gestiegen: Die Kirchensteuereinnahmen sind erneut gestiegen, diesmal auf knapp 484 Millionen Euro, im Jahr davor lag es noch bei etwa 481 Millionen Euro.


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Lesermeinungen

 Osterlamm vor 3 Tagen 

realer Rückgang auch bei Kirchenbeitrag

Eigentlich ist auch der Zuwachs (von 481Mio auf 484) an Kirchenbeitrag ein Rückgang. Um die Inflation (3,1%) auszugleichen, müssten die Kirchenbeiträge zumindest bei 495,9% liegen.


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 ThomasR vor 4 Tagen 
 

diese Statistik betrifft nur die neue Messe

bei der alten Messe gibt es einen konstanten Anstieg der Besucherzahl und der Zelebrationsorte (unter Traditionis custodes wird es ohne Zweifel schwieriger, trotzdem Anstieg der Anzahl der Zelebrationsorte über das Anbieten der alten Messe in weiteren Klosterkirchen- und kapellen, die keine Pfarrkirchen sind, in Krankenhauskapellen, bei der Militär und in Privat- und Rektoratkirchen und -kapellen weiterhin möglich - es hängt sehr viel von den Gläubigen an)


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 bibelfreund vor 4 Tagen 
 

Klerikale als Kirchenzerstörer

Pandemie? Wo bitteschön ist denn eine Pandemie? Gäbe es die, würden doch die Spitzenpoliziker nicht maskenlos und ohne jede abstandregeln beisammen hocken… o nein! Die klerikaslfunktionäre tummeln sich doch lieber im warmen Burgenland statt gottesdienste zu feiern und sterbende zu trösten….nach uns die Sintflut! Wer seinen Dom zum impfzentrum macht, hat doch den Verstand verloren….in der deutschen DDR-Diktatur hieß es: ab in die Produktion. Straßenbau als Auffrischung….


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 H.v.KK vor 4 Tagen 
 

h.v.kk

Schon was von einer Covid-Pandemie gehört? Aber natürlich- unsere "Hirten" haben ein gerüttelt Maß an Mitschuld!


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 Katholik18 vor 5 Tagen 
 

Wen wunderts? Haben wir nicht schon genug NGO's?

Die Bischöfe kümmert es überhaupt nicht, ob der Glaube verdunstet solange der schnöde Mammon stimmt. Seelsorge ist, zumindest in meinem Dekanat so gut wie gar nicht vorhanden. Runtergeleierte Messen ohne Seele und Geist. Aber sich stark machen für noch mehr Aufnahme von kulturfremden Menschen. Dazu noch das entzünden der Kerze für den Verbrecher vom Terroranschlag in Wien im Stephansdom ... es bleibt einfach nur noch Entsetzten übrig über so viel Ignoranz und Unverständnis dem Gottesvolk gegenüber. Mir hat einmal ein Bischof gesagt, er geht nur den Schafen nach die auch anständig sind ... mehr ist zum geistigen Zustand dieser NGO nicht zu sagen. Vollstes Verständnis für jeden Austritt.


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 Hausverstand vor 5 Tagen 
 

Hausverstand

Es scheint der Institution Kirche nur die Kirchensteuerneinnahmen wichtig zu sein. Die Kirchensteuern gehören abgeschafft. Jesus hat nichts von Steuern geschrieben. Der Staat wollte die Förderungen an die Kirche stark verkürzen, darum haben sie sich zu politischen Zwecken missbrauchen lassen,und sind dem Staat gehorsam. Siehe Coronadiktaur


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 Dulcian vor 5 Tagen 
 

Diskrepanz?

Wie kann es sein, dass die Kirchenbeitragseinnahmen ebenso stetig steigen, wie die Zahl der Gläubigen sinkt? Irgendetwas ist doch da nicht ganz koscher...


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 elisabetta vor 5 Tagen 
 

Grund zur Freude...

hat wieder einmal die verweltlichte und politikhörige österreichische Kirche über die wunderbare Geldvermehrung. So kann man ruhig die Hände in den Schoß legen, denn eine Vermehrung der Gläubigen durch intensive Seelsorge mit all ihren Möglichkeiten ist nicht nötig, Hauptsache der Mammon stimmt.


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 Krfiko vor 5 Tagen 
 

Kirchenstatistik

Wen wunderts....die Kirche schafft sich selber ab...


2
 

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