Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  2. Bischofssynode veröffentlicht Zeugnisse homosexueller Paare, die Kinder adoptieren
  3. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  4. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  5. Ein Generalvikar gibt auf
  6. "Wir sind in den Händen von Ideologen"
  7. ‚Amoris laetitia’ und der wahre Thomismus
  8. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  9. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  10. Das entkernte Christentum
  11. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  12. Katechismus und Homosexualität – Eine verpasste Chance
  13. Das Moskauer Patriarchat und der Vatikan – Eine Tragödie der Polit-Ökumene
  14. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“
  15. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin

Der politische Kampf gegen die Abtreibung ist verloren

17. Jänner 2022 in Kommentar, 25 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wird die Kirche – auch in Gestalt von Klerus und Episkopat - dann mit mehr als mit lauwarmen Lippenbekenntnissen an der Seite der Opfer gestanden haben? - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)

Die neue Regierung in Deutschland hat sich festgelegt. Das erste Gesetz, das als Initiative der Regierung in den Deutschen Bundestag eingebracht werden wird, soll das Werbeverbot für die vorgeburtliche Kindstötung aufheben. Es soll, so lässt sich die Koalition vernehmen, die Tötung von Kindern vor der Geburt zu einer ganz normalen Gesundheitsdienstleistung von Frauen werden. Bewusst ignoriert wird dabei die Tatsache, dass es sich immer noch um einen Straftatbestand handelt, ein Kind vorgeburtlich zu töten. Es gehört nur wenig Phantasie dazu, dass nicht nur der §219, sondern auch der §218 im Fokus dieser Regierung steht.

Das Framing „ganz normal“ soll dabei nichts anderes bewirken, als jenen, die im Zweifel sind, genau diese auszutreiben. Die Mehrheit der Bevölkerung hat ein normales, gesundes Bewusstsein, das die Tötung menschlichen Lebens zu keinem Zeitpunkt gerechtfertigt ist. Aber wenn doch eine Frau nicht mehr ein noch aus weiß? Tatsächlich. Das gibt es und das ist nicht etwa ein Grund, ein Kind zu töten, das ist ein Grund laut aufzuschreien. Es darf in einem der reichsten Länder der Welt nicht passieren, dass eine Frau im Schwangerschaftskonflikt aus Not zu der Einsicht gelangt, es sei besser ihr Kind zu töten.

Fragt man Experten, die Schwangere in Konfliktsituationen beraten, dann kann man wirklich sagen, die Konflikte sind in den allermeisten Fällen alles andere als trivial. Die eiskalte Mörderin, die drei Abtreibungen als Bestandteil eines lusterfüllten Sexuallebens bezeichnet, ist die sehr seltene Ausnahme. Die Regel ist die verzweifelte Frau, die - mit ihrem Kind - von allen im Stich gelassen zuweilen sogar unter massiven Druck gesetzt wurde. Oft genug reicht es, wenn die Berater Wege aufzeigen und konkrete Hilfe anbieten, um dem Kind das Leben zu retten. Nebenbei retten sie der Mutter den Seelenfrieden.


Denn auch das sollte man wissen, eine Abtreibung hat immer zwei Opfer. Ein Kind, das sterben muss und eine Mutter, die weiterleben muss. Mit dieser einfachen Wahrheit dringt man kaum zu den Menschen durch. Selbst seriöse Psychiater und Psychotherapeuten bestreiten die Existenz des Post- Abortion- Syndroms und suchen nach allen möglichen anderen Ursachen. Die Abtreibung darf es nicht gewesen sein.

So stehen wir mitten in einem schrecklichen Dilemma. In den vergangenen Jahrzehnten war die Lebensschutzbewegung nicht im gewünschten Maße erfolgreich. Doch man darf sagen, ohne den Bundesverband Lebensrecht und den jährlichen Marsch für das Leben wäre wohl alles weitaus schlimmer. Was bislang noch verhindert werden konnte, das wird nun eintreten. Politisch werden wir nicht mehr im geforderten Maße durchdringen. Dennoch ist es richtig und konsequent, wenn der BvL sich professionalisiert und zum echten Lobbyisten für das Leben im politischen Berlin wird. Nota bene: Das braucht viel Geld und Personal. Steter Tropfen höhlt den Stein – stete Kommunikation weckt auch bei Abgeordneten vielleicht das Gewissen. Immer mehr setzt sich zudem die Erkenntnis durch, dass konkrete Hilfe und politischer Kampf Hand in Hand gehen müssen. Die Initiative 1000plus, die zunächst recht unpolitisch auf praktische Hilfe gesetzt hat, um Leben zu retten, erhebt inzwischen auch politisch die Stimme.

Geht man aber davon aus, dass – zumindest einstweilen – der politische Kampf, wiewohl er nicht erlahmen darf, verloren ist, dann geht es darum zu einem Paradigmenwechsel zu kommen. Der Paradigmenwechsel heißt: Zeugnis geben. Dem Elend der Abtreibung offensiv entgegentreten.

Die Kernsätze, die es sich und anderen immer wieder zu sagen gilt, heißt:

Christen treiben nicht ab!

Christen helfen nicht bei Abtreibungen!

Christen wirken nicht an Abtreibungen mit!

Christen helfen Frauen in Schwangerschaftsnot, ihre Kinder zu schützen.

Christen kümmern sich um Frauen, die Abgetrieben haben und daran zu verzweifeln drohen.

Auch wenn der Schutz des menschlichen Lebens in Deutschland eines der erfolgreichsten ökumenischen Projekte ist. Gerade für letzteres, für die Versöhnung, brauchen wir katholische Priester, denn die Absolution spielt dabei eine wichtige Rolle. Frauen müssen ihren Teil der Schuld am Tode ihres Kindes vor Gott tragen dürfen und Vergebung erfahren können. Nur so kann heilen was sonst nicht heilen kann. Es schadet nicht, das auch offensiv zu kommunizieren. Denn die Zahl der Frauen, die die nicht heilen wollende Last einer Abtreibung tragen, ist riesig. Hier kann nicht oft genug eingeladen werden.

Christen, die das oben genannte Zeugnis geben, müssen mit beruflichen Nachteilen rechnen. Auch da gilt es Solidarität zu zeigen. Wenn es je eine sinnvolle Verwendung von Kirchensteuermitteln gab, dann Krankenhäuser zu betreiben und zu finanzieren, in denen nicht abgetrieben wird. Es geht zudem darum, jenen, die aufgrund ihres Zeugnisses ein faktisches Berufsverbot ereilt, solidarisch aufzufangen. Es geht nicht zuletzt darum Schutzräume zu schaffen, in denen Schwangere in Not sich sicher wissen können.

Noch immer tut unsere Gesellschaft so, als sei Abtreibung ein Verbrechen ohne Opfer. Doch es kommt bei jedem Verbrechen der Tag, an dem die Opfer ihre Stimme hörbar erheben. Wird die Kirche – auch in Gestalt von Klerus und Episkopat - dann mit mehr als mit lauwarmen Lippenbekenntnissen an der Seite der Opfer gestanden haben?

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 modernchrist 1. Februar 2022 
 

modernchrist

Niemals dürfen wir den Kampf um das Lebensrecht der ungeborenen Kinder verloren geben!
Gerade jetzt könnte auch kirchlicherseits ein Umdenken kommen: Wollen wir wenigstens jetzt endlich auf die Schreie und das Stöhnen der Opfer hören, was uns so lange nicht interessiert hat? Lasst uns daher jetzt endlich auf die stummen Schreie der ungeborenen Kinder bei ihrer Abtreibung hören! Das Ungeborene ist Mensch von Anfang an und hat eine göttliche Würde von Anfang an! Es kann keinen Queer-Gottesdienst im März in München geben ohne mindestens gleichzeitig auf den 2. Münchner Marsch fürs Leben am 19.März hier hinzuweisen und auch teilzunehmen! Kommen Sie um 13 Uhr auf den Königsplatz! Der Kampf gegen die Transformation unserer Gesellschaft , der Widerstand auf den Spuren unserer Märtyrer geht weiter.


0
 
 mameschnue 22. Jänner 2022 

Wer ohne Sünde ist ...

@Alecos: "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein". Wie Peter Winnemöller zu Recht schreibt, ist die eiskalte Mörderin eher eine Ausnahme bei Abtreibungen. Ich will keinesfalls die Abtreibung rechtfertigen oder verharmlosen, aber oft genug liegt die Hauptschuld nicht bei der Mutter des ungeborenen Kindes, sondern bei ihrer Umgebung, die sie unter massiven Druck setzt oder ihr nicht hilft. Ihre Herzenshärte, lieber Alecos, erschreckt mich, um so mehr, als Sie mit Ihrer indirekten Propagierung von "geschütztem Sex", sprich: künstlicher Verhütung, auch nicht gerade katholisch argumentieren ...


0
 
 stephanus2 20. Jänner 2022 
 

@Alecos

Wie häufig bin ich von Ihren Stellungnahmen sehr angetan. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund und haben gute Argumente. Volle Zustimmung. Genauso - wie oft - sehe ich es auch.


0
 
 Alecos 20. Jänner 2022 
 

Manche Lebensschützer gehen so weit, zu behaupten, Abtreibung sei nicht etwa eine Sünde, weil ein Baby getötet wird, sondern weil Frauen nach einer Abtreibung manchmal an Depression erkranken, leiden und somit gegen sich selbst versündigen.

Außerdem,  wenn eine Frau ungewollt schwanger wird, ist gar laut Kirche und Lebensschützern
alles und jeder schuld und verantwortlich, außer die Frau, die sich entscheiden hatte, ungeschützten Sex zu haben und ihr Baby als Sündenbock für ihre eigene Entscheidung mit dem Tod zu bestrafen.


1
 
 Alecos 20. Jänner 2022 
 

Der Kampf gegen Abtreibung ist verloren, da man abtreibende Frauen als Opfer darstellt.

Der Kampf gegen Abtreibung ist verloren, da man abtreibende Frauen als Opfer darstellt.
Die Sache ist die, die Kirchen und viele Lebensschützer haben  sich dem feministischen Dogma, wonach Frauen, dieselben Rechte von Männern, aber die Zurechnungsfähig und Schuldfähigkeit eines Kleinkindes haben, unterworfen. Frauen, die abgetrieben haben werden auf dem Podest gestellt und jeglicher Kritik an jene gleicht eine Blasphemie. Wenn eine Abtreibung, die Gott ein Gräuel nennt, kein Mord ist und Frauen, die abtreiben, keine Täter, sondern schuldlose Opfer sind, dann hat man bereits den Kampf automatisch verloren.  Solange man  Frauen für ihre Kindstötung nicht klipp und klar kritisiert, sondern diese von ihren Sünden, ihre Hartherzigkeit, Selbstsucht, Verantwortungslosigkeit und sexueller Unmoral, freispricht, ist der Kampf gegen Abreibung vergebens.


1
 
 athanasius1957 19. Jänner 2022 
 

Allein der Untertitel hat's in sich!

Wenn Kath-net schreibt, "Der politische Kampf gegen die Abtreibung ist verloren!" zeugt dies von einer Resignation und Hoffnungslosigkeit sondergleichen. Gerade wir Katholiken sollten in diesem Punkt grad nach vorne schauen zum auferstandenen Christus und seiner Mutter, der allerseligsten Jungfrau.
Resignation und Hoffnungslosigkeit zeugt von der Gegenwart des Teufels. Wenn wir dieser anheim fallen, hat der Widersacher und Diabolos gewonnen.


2
 
 athanasius1957 19. Jänner 2022 
 

der Untertitel hat's in sich!


0
 
 pilgerreise 19. Jänner 2022 
 

@stephanus2 - Teil 2

Wie viele Frauen merken erst nach der Abtreibung, dass es doch nicht so einfach ist, wie ihnen vorher gesagt wurde? Und auch dann sind sie oft wieder allein. Ich habe schon von Frauen gehört, dass ihnen bei der Suche nach Hilfe nach der Abtreibung nur gesagt wurde, ihre Entscheidung sei doch richtig gewesen, auch bei Beratungsstellen. Schuldgefühle darf sie eigentlich nicht haben, das sei ihr doch nur eingeredet worden. Ihre Not,ihre Ängst werden oft genug weder vorher noch nachher wirklich wahrgenommen.
Sie haben ein hartes Urteil über diese Frauen… und scheinen zu übersehen, wie viel dazugehört, gegen diesen Mainstream, diese gesellschaftliche „Stimmung“ standhalten zu können.


1
 
 pilgerreise 19. Jänner 2022 
 

@stephanus2

Was ich meine, sind nicht die Beratungsmöglichkeiten, sondern das private Umfeld, Familie, Freunde; ich meine den Alltag. Das Umfeld ist ganz oft davon geprägt, dass Abtreibung als normal oder sogar berechtigt angesehen wird. Und die Frau, die ihr Kind nicht abtreiben will, muss oft genug wirklich darum kämpfen, muss vielleicht ihren Weg als Alleinerziehende bestreiten, muss oft genug die Anforderungen durch Beruf und Kind allein bewältigen. Wer stärkt und unterstützt die Frauen in solch einer Situation? Welche Perspektiven haben solche Frauen, wenn der Partner keine Verantwortung übernehmen will oder die Abtreibung fordert, vielleicht sogar mit Gewalt droht, und die Familie, die Freunde genauso argumentieren und eingestellt sind?


1
 
 stephanus2 18. Jänner 2022 
 

@pilgerreise

Was ich definitiv weiß, ist, dass Frauen sich selber häufig gern als Opfer von Männern stilisieren, um von sich selber abzulenken - und damit oft gerade bei Männern auf viel Verständnis treffen. Das als Punkt eins. Punkt zwei, Sie schildern doch selbst den unlogischen, ich-bezogenen Unfug, den Frauen bei Ihnen kundtun: sie lassen ihr Kind nicht leben und geben es nicht zur Adoption frei, denn ihre innere Bindung an das werdende Kond k ö n n t e so groß werden, dass sie es vllt nicht mehr weggeben wollen - also lieber gleich damit in den Abort.:( Punkt 3: viele Abtreibungen finden statt, weil Frauen damit allein gelassen werden? Es gibt für Schwangere jede Menge Beratungsstellen,finanzielle, seelsorgerische, staatliche Hilfen;das habe ich selbst erlebt,ich war nämlich damals allein .


3
 
 pilgerreise 18. Jänner 2022 
 

@ Fink @stephanus2

Den Ausweg Adoption oder Pflege biete ich in der Beratung immer wieder Schwangeren im Konflikt an. Fast alle reagieren darauf mit Ablehnung: wenn sie das Kind geboren haben, würden sie es nicht weggeben wollen… lieber geben sie es vorher in den Tod, leider. Wahrscheinlich „wissen“ sie, dass sie eine tiefe innere Bindung an das Kind haben, und sie denken, dass die Bindung im Laufe der Schwangerschaft immer tiefer wird. Daher wollen die meisten zur Abtreibung Entschlossenen es so schnell wie möglich „hinter sich bringen“.
Und @stephanus2:
Sie wollen nicht, dass die Frauen als Opfer stilisiert werden. Von wie vielen Frauen wissen Sie, was in den Wochen des Konflikts abläuft? Ich höre immer wieder von immensem Druck aus dem Umfeld, ganz oft durch den Vater des Kindes, und von ganz viel fehlender Unterstützung, Begleitung und Perspektive. Viele Abtreibungen finden leider statt, weil die Frauen allein gelassen werden.


2
 
 DavidH 18. Jänner 2022 
 

@Adamo / Hippokratischer Eid

Heute wird der Hippokratische Eid nicht mehr abgelegt - bindend sind Berufsordnungen, keine Eide aus der Antike.

Wenn dem so wäre, dürften Ärzte heute keine Blasensteine operieren. Keine schöne Vorstellung. Ich würde mich auch unwohl dabei fühlen, bei einem Arzt in Behandlung zu sein, der Apollon, Asklepios, Hygieia und Panakeia anruft.

Andererseits fände ich es gar nicht so schlecht, wenn der Hippokratische Eid auch heute noch gültig wäre. Denn da ich selbst Hunderte von Medizinstudierenden in meinen Vorlesungen hatte, wären sie dadurch verpflichtet, ihren Lebensunterhalt mit mir zu teilen. Das stelle ich mir ganz lukrativ vor...

(Ja, natürlich sind viele Bestandteile des Hippokratischen Eides auch heute noch im Bewusstsein der Menschen und dem ärztlichen Ethos enthalten. Abgelegt wird er aber nicht mehr.)


0
 
 Manfred Lang 18. Jänner 2022 
 

@Hope F.: Abtreibung ist strafrechtlich kein Mord. 2. Versuch

Text ging verloren. Unser Strafrecht kennt Abtreibung nicht als Mordtatbestand, selbst wenn die Abtreibung aus niedrigen Beweggründen etc. vorgenommen wurde. Geschützt ist durch das StGb nur die Schwangerschaft. Das Erbrecht, also im Zivilrecht, kennt den nasciturus, ein Fötus, der im Begriff ist, geboren zu werden. Diese Rechtsfigur des nasc. soll die Erbfolge sichern, wenn z.B. die Mutter vor o. bei der Geburt verstirbt. Die Aussage, Abtreibung ist Mord und dürfe nicht verjähren, geht an den strafrechtlichen Gegebenheiten vorbei. Leider !! "Abtreibung ist Mord" ist also lediglich eine politische, ethisch-moralische und/ oder religöse Aussage.


0
 
 bibelfreund 18. Jänner 2022 
 

Keine Lobby

Die klerikal-Kaste wird wohl erst im Jüngsten Gericht seine Strafe für schweigen u zulassen erfahren. Die etikettenschwindler der „christlichen“ Parteien sowieso — allein die AfD, unter dem Jubel von cdu u csu aus dem Berliner Plenarsaal verbannt, tritt noch ein für ungeborene Kinder. Hoffentlich kommt Trump zurück, der Deutschland durch Ächtung
Strafen wird


2
 
 stephanus2 18. Jänner 2022 
 

Hm..

..die Stilisierung der Frauen als Opfer gefällt mir nicht, jedenfalls in unseren Breiten. Eine Abtreibung hat immer zwei "Opfer"? Das Kind - und die Mutter ? Das empfinde ich als falsch."Frauen müssen i h r e n T e i l der Schuld am Tod des Kindes..." schreibt er. Wenn mich jemand z.B. unter Druck setzt, bin ich dann nicht mehr verantwortlich, nicht mehr schuldig ? Es geht mir nicht ums "Verurteilen", aber diesen Ansatz lehne ich ab, er verwässert.Eigentlich jeder weiß, dass Babys adoptiert werden können und Traumeltern händeringend warten !Und: "die Opfer werden hörbar ihre Stimme erheben" - wen meint der Autor ? Ich hoffe, nicht die Frauen, die ihre Einwilligung gaben, dass das Kind in ihrem Schoß getötet worden ist.


3
 
 Adamo 17. Jänner 2022 
 

Jetzt geht es massiv los!

Heute am 17.Januar 2022 sagte der neue FDP-Minister der Justiz Marco Buschmann in der Abendschau, dass ein Gesetz zur Streichung des §219a in den Bundestag eingebracht wird. Die Zustimmung der Ampelparteien sei gesichert.

Kein Abgeordneter fragt nach dem Hippokratischen Eid, den jeder Arzt abgelegt hat!

Von jetzt an werden alle christlich fundierte Gesetze und Überzeugungen im Bundestag von den Ampelparteien per Gesetz gestrichen!

Deutschland hat wegen der eklatanten Schwäche der CDU unter der CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel
eine antichristliche Regierung bekommen.


2
 
 Manfred Lang 17. Jänner 2022 
 

@Hope.F: Abtreibung ist strafrechtlich kein Mord.


0
 
 Hope F. 17. Jänner 2022 
 

Abtreibung ist Mord

und Mord verjährt nicht. Mit dem schlechten Gewissen muß jede Frau, die abgetrieben hat, leben. Warum läßt man nicht im Rahmen der Beratung Frauen zu Wort kommen, die abgetrieben haben und dies ihr ganzes Leben bereuen? M. E. wäre das am hilfreichsten.


2
 
 girsberg74 17. Jänner 2022 
 

Der wichtigste Satz zu bedenken und zu fördern:

"für die Versöhnung, brauchen wir katholische Priester, denn die Absolution spielt dabei eine wichtige Rolle. Frauen müssen ihren Teil der Schuld am Tode ihres Kindes vor Gott tragen dürfen und Vergebung erfahren können. Nur so kann heilen was sonst nicht heilen kann. Es schadet nicht, das auch offensiv zu kommunizieren. Denn die Zahl der Frauen, die die nicht heilen wollende Last einer Abtreibung tragen, ist riesig. Hier kann nicht oft genug eingeladen werden."


1
 
 Fink 17. Jänner 2022 
 

Ein Ausweg bei einem "unlösbaren Schwangerschaftskonflikt" wäre,

das Kind auszutragen und es nach der Geburt (vorübergehend) an Pflegeeltern oder (dauerhaft) an Adoptiveltern abzugeben !
Seit Jahren fällt mir auf, dass bei diesem Thema zwar die Not der schwangeren Frau angesprochen wird, aber nie die Stichworte Pflegeltern/ Adoptiveltern. Nur um Abtreibung als alternativlos und gerechtfertigt darzustellen zu können.


2
 
 physicus 17. Jänner 2022 
 

Zustimmung und Anlass

Meine Zustimmung zu diesem Beitrag, den ich zum Anlass für eine erste Spende im neuen Jahr an 1000plus (und kath.net) genommen habe.

Wird die Kirche an der Seite der Opfer gestanden haben? Vorschlag: Anfang Februar findet doch die nächste Etappe des deutsch-synodalen Weges statt. Wie wäre es, wenn man dort ein deutliches Statement gegen die Pläne der Ampel verabschieden würde ?!?


2
 
 Manfred Lang 17. Jänner 2022 
 

@Rolando: Nur mit H i l f e von Jesus und Maria !!

Natürlich kann auch dieser verlorene politische Kampf nur mit H i l f e von Jesus und Maria noch gewonnen werden. Dies geschieht jedoch nicht automatisch, indem wir die Hände in Schoß legen und auf die göttliche Allmacht warten. Wir müssen doch unseren Anteil selbst dazu tun: Dort die Wahrheit sprechen, wo sie angebracht ist, als Bischof oder als kath. Blogger. Der alte Benedikt gab für seinen Orden die Weisung: Ora et labora! Bete und arbeite! Und nicht, wartet auf Jesus und Maria, die werden eure Sachen für euch schon liebevoll regeln. Ein weibl. Mitglied unseres Aktionskreises lobte überschwänglich unsere Info-Arbeit zur Abtreibung. Auf die Bitte, sie könne uns entlasten und wenigsten 30 Flyer in der Nachbarschaft verteilen, sagte sie, sie bete doch wohl lieber für uns. Aber Jesus und Maria haben diese 30 Flyer auch nicht verteilt. Vielleicht haben sie anders geholfen.


3
 
 Manfred Lang 17. Jänner 2022 
 

@Rolando: Nur mit H i l f e von Jesus und Maria!!!


3
 
 Rolando 17. Jänner 2022 
 

Nichts ist verloren,

dieser Kampf wird mit der Hilfe Jesu und Mariens gewonnen, der Sieg steht schon fest.


4
 
 Manfred Lang 17. Jänner 2022 
 

Polit. Täter und ihren Beitrag zur Abtreibung klar benennen!!!

Ihr habt ja recht, wenn ihr die Kernsätze aufzählt, die für einen Christen in Bezug auf Abtreibung gelten sollen. Und ihr habt auch recht, wenn ihr sagt, dass der politische Kampf gegen die Abtreibung bereits verloren ist. Das spürt auch wahrscheinlich 1000plus, die sympathische Hilfsorganisation der Frauen. Aber warum ist der polit. Kampf verloren? Weil auch kath. Blogs sich regelrecht zu scheuen scheinen, ihre Oberhirten, die sich in diplomatischen Formulierungen gegenüber der herrschenden Politik ergehen anstatt diese buchstäblich beim Namen zu nennen und deren Beitrag zu diesem verlorenen polit. Kampf zu benennen bzw. anzuprangern. Auch dieser Blog ist über weite Strecken zu "diplomatisch" statt kämpferisch. Nennt endlich die Namen der Täter, auch der politischen!! Vor was habt ihr Angst? Vor der Wahrheit?


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  3. Anselm Bilgri, Ex-Mönch des Klosters Andechs, wurde von Papst Franziskus laisiert
  4. Ein Generalvikar gibt auf
  5. Bistum Dresden-Meißen: Kinderwallfahrt ohne heilige Messe
  6. Persil, da weiß man, was man hat!
  7. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  8. Das entkernte Christentum
  9. Meuser: „Die Kirche in Deutschland ist keine Privatsache ihrer aktuellen Betreiber“
  10. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  11. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin
  12. Mariupol: Russland entweiht katholisches Kloster und richtet Sitz der russischen Verwaltung ein
  13. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht
  14. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  15. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz