Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  2. Bischofssynode veröffentlicht Zeugnisse homosexueller Paare, die Kinder adoptieren
  3. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  4. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  5. Ein Generalvikar gibt auf
  6. "Wir sind in den Händen von Ideologen"
  7. ‚Amoris laetitia’ und der wahre Thomismus
  8. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  9. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  10. Das entkernte Christentum
  11. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  12. Katechismus und Homosexualität – Eine verpasste Chance
  13. Das Moskauer Patriarchat und der Vatikan – Eine Tragödie der Polit-Ökumene
  14. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“
  15. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin

Am Samstag beginnen die 42. Oberammergauer Passionsspiele

vor 6 Tagen in Kultur, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Passionsspiele gehen auf ein Gelübde von 1633 zurück - Mehr als 2.100 Frauen, Männer und Kinder aus dem oberbayerischen Ort wirken dieses Mal mit


München (kath.net/KAP) Mit zweijähriger coronabedingter Verspätung beginnen am Samstag in Oberammergau die weltberühmten Passionsspiele. Zum 42. Mal folgen die Bewohner des oberbayerischen Ortes einem Gelübde ihrer Vorfahren von 1633. Wenn kein Mensch mehr an der Pest stürbe, versprachen sie Gott, würden sie regelmäßig das Leiden und Sterben Jesu auf die Bühne bringen. Seit 1680 geschieht dies im Rhythmus von zehn Jahren. Zur Eröffnung findet ein ökumenischer Gottesdienst mit dem katholischen Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Max und dem evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm statt.


Dieses Mal wirken bei dem Spiel mehr als 2.100 Frauen, Männer und Kinder aus dem Dorf mit. Sie sind als Schauspieler, im Chor und im Orchester zu erleben. Wer von den Hauptdarstellern, deren Rollen doppelt besetzt sind, in der Premiere spielt, wurde per Los entschieden. Zum vierten Mal hat Christian Stückl (60) die Regie. Mehrfach überarbeitete er den Text, um ihn von oft kritisierten Antijudaismen zu befreien. Für die Musik zeichnet Markus Zwink verantwortlich. Bühnenbild und Kostüme hat Stefan Hageneier entworfen, der die über 40 Meter breite Bühne in eine "große Tempelanlage" verwandelt hat.
Sein Jesus sei "nach wie vor ein Mensch", aber zugleich ein "Verzweifelter an der Welt", sagte Stückl jüngst in einem Interview mit der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Jesus wende sich den Menschen zu, "den Prostituierten, den Armen, den Flüchtlingen". Der Regisseur wollte deshalb nicht nur von Jesu Leiden und Sterben, sondern vor allem die Lebensgeschichte dieses Mannes erzählen.

Die Sprechrollen sind laut Stückl mit dem jüngsten Darsteller-Team aller Zeiten besetzt. Erstmals hat auch ein Muslim eine Hauptrolle bekommen: Der 22-jährige Cengiz Görür wurde als "Judas" besetzt. Bis 2. Oktober stehen 103 Aufführungen an. Erwartet werden 400.000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland. Karten für das gut 4.300 Sitzplätze zählende Theater seien noch zu haben, hieß es. 75 Prozent der Tickets sind aber schon verkauft. (Website der Oberammergauer Passionsspiele: www.passionsspiele-oberammergau.de )

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 vor 4 Tagen 
 

An @Chris2 - zum Zweiten

Ein Freund meinte, ich hätte mich nicht deutlich (genug) ausgedrückt, ich hätte ein Fragezeichen setzen sollen; man hätte mich sonst missverstehen können.
Habe mich bei ihm entschuldigt, dass es mir nur darum gegangen sei, einen Denkanstoß zu setzen.


0
 
 girsberg74 vor 5 Tagen 
 

Wohl alles aus einem Guss

@Chris2 „Was hat … Stückl“

Also ich habe mir sagen lassen, dass Stückl als Leiter in München einen hervorragenden „Stellvertreter“ (von Rolf Hochhut) hingelegt hat; also des Lobes voll.

Der Mann scheint etwas zu können.


1
 
 winthir vor 6 Tagen 

zu früh "Knöpfchen" gedrückt.

also. "Passions-Spiel".

Der mutige Jünger zum Hauptmann der Kriegsknechte: "Wen suchet Ihr?"

Der Hauptmann der Kriegsknechte antwortet:

"Wir suchen den Herrn Jesum Christ,
der für uns gestorben und auferstanden ist."

----

(darüber kann ich "fröhlich lachen" - vgl. hierzu gern "risus paschalis".)


0
 
 Chris2 vor 6 Tagen 
 

Was hat der bekennende "Grünen"-Wähler Stückl

dieses Mal verändert, um die Passion dem Zeitgeist anzupassen? Erinnere mich an ein Interview mit Stückl zu Mel Gibsons gigantischem Karfreitagsepos "Passion", als er diesem lt. SZ vorgeworfen haben soll, keine Opposition im Hohen Rat dargestellt zu haben - ganz im Gegensatz zu ihm selbst (schulterklopf). Das war schlicht eine Lüge - es ist nur die Frage, ob von Stückl selbst oder erfunden von der SZ. Pointe: Wenn ichnmich recht erinnere, hatten bei Gibson sogar 2 Ratsmitglieder protestiert...


1
 
 winthir vor 6 Tagen 

finde ich nicht schlecht.

wie mir meine Frau gesagt hatte, spielt ein guter Kollege von ihr den "Kaiphas" (Kaiaphas?). heuer.

mit den "Loccumer Richtlinien" zur ökumenischen Recht-Schreibung für die biblischen Eigen-Namen im deutsch-sprachigen(?) Raum kenne ich mich noch nicht so gut aus, und bitte hiermit um Verzeihung.

und, jetzt noch eins, zu einem ganz anderen "Passions"-Spiel:

es gibt auch andere, die wo auf dem Dorf "gespielt" wurden, und wo der "Oberlehrer" den Text schrieb.

so.
Gründonnerstag. Jesus mt den Jüngern am Ölberg. Krigesknechte nahen. Mutiger Jünger zum Hauptmann:


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  3. Anselm Bilgri, Ex-Mönch des Klosters Andechs, wurde von Papst Franziskus laisiert
  4. Ein Generalvikar gibt auf
  5. Bistum Dresden-Meißen: Kinderwallfahrt ohne heilige Messe
  6. Persil, da weiß man, was man hat!
  7. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  8. Das entkernte Christentum
  9. Meuser: „Die Kirche in Deutschland ist keine Privatsache ihrer aktuellen Betreiber“
  10. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  11. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin
  12. Mariupol: Russland entweiht katholisches Kloster und richtet Sitz der russischen Verwaltung ein
  13. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht
  14. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  15. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz