Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  2. Bischofssynode veröffentlicht Zeugnisse homosexueller Paare, die Kinder adoptieren
  3. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  4. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  5. Ein Generalvikar gibt auf
  6. "Wir sind in den Händen von Ideologen"
  7. ‚Amoris laetitia’ und der wahre Thomismus
  8. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  9. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  10. Das entkernte Christentum
  11. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  12. Katechismus und Homosexualität – Eine verpasste Chance
  13. Das Moskauer Patriarchat und der Vatikan – Eine Tragödie der Polit-Ökumene
  14. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“
  15. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin

Franziskus: Europas Geburtenrate ist "sozialer Notfall"

vor 7 Tagen in Familie, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst fordert Maßnahmen auf allen Ebenen zur Förderung von Familie


Rom/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die sinkenden Geburtenraten in Europa sind nach Aussage von Papst Franziskus ein "echter sozialer Notfall". Auch wenn sich die Probleme noch nicht ohne weiteres zeigten, so bedeute dies doch, "dass die Zukunft aller verarmt; Italien, Europa und der Westen verarmen in ihrer Zukunft", so der Papst am Donnerstag in einer Grußbotschaft an eine Konferenz in Rom. Organisiert wurde die sogenannte "Generalversammlung zur Geburtenrate" vom italienischen "Forum der Familienverbände".

Frauen und Männer, die ihren Wunsch, eine Familie zu gründen, aus verschiedenen Gründen nicht verwirklichen könnten, gäben sich mit mittelmäßigen Ersatzbefriedigungen zufrieden: Geschäft, Auto, Reisen, aufwendige Freizeit. "Die Schönheit einer kinderreichen Familie droht zur Utopie zu werden, zu einem schwer zu verwirklichenden Traum", klagte Franziskus.


Diese gesellschaftliche Kurzsichtigkeit berge eine "tragische Armut" in sich, die den Menschen in seinem größten Reichtum betreffe: "Leben in die Welt zu bringen, um für es zu sorgen und das Leben, das er erhalten hat, mit Liebe an andere weiterzugeben." Daher sei es wichtig und wünschenswert, in dieser Hinsicht "jenseits von parteipolitischen Interessen und ideologischen Zäunen, zusammenarbeiten". Er hoffe, daher "dass auf allen Ebenen - institutionell, medial, kulturell, wirtschaftlich und sozial - konkrete Maßnahmen zur Wiederbelebung der Geburtenrate und der Familie gefördert, verbessert und umgesetzt werden".

Bereits vor einem Jahr hatte Franziskus sich vor der "Generalversammlung" ähnlich geäußert. Damals nahmen auch Ministerpräsident Mario Draghi sowie Vertreter von Behörden, Banken, Wirtschaft, Versicherungen, Medien und Sport daran teil. Italien hat seit etlichen Jahren eine der niedrigsten Geburtenraten in Europa. Laut dem Nationalem Statistikbüro ISTAT sank Italiens Geburtenrate zwischen 1946 und 2020 von gut 21 auf rund sieben Kinder pro 1.000 Einwohner. Es sei so, als wenn "jedes Jahr eine Stadt mit über 200.000 Einwohnern verschwindet", beklagte Franziskus damals.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Dieter Egert vor 8 Stunden 
 

Bevölkerungsimplosion ist das Problem der Zukunft

Heute warnt selbst die UN Population Division, dass nicht Überbevölkerung, sondern vielmehr Unterbevölkerung das größte absehbare Risiko für die Zukunft der Menschheit sei. Bereits im Jahre 2100 dürfte weltweit durchschnittlich das Nullwachstum erreicht sein. Die Bevölkerung in Russland wird dann bereits auf die Hälfte geschrumpft sein, ebenso in China. Die Uno warnt vor den katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Folgen.
Dabei ist die Erde groß genug um noch ein Vielfaches an Menschen zu versorgen. Würde man eine Weltbevölkerung von 7 Mrd Menschen komplett im US-Bundesstaat Texas ansiedeln, also auf einer Fläche von etwa 700000km^2, dann kommt pro Kopf immer noch ein Lebensbereich von 100m^2. Wen die Leute in Familien zusammenleben oder in mehrstöckigen Häusern leben, dementsprechend mehr Platz. Der Rest der Erde wäre komplett frei, für Landwirtschaft oder für was auch immer... siehe auch der verlinkte Artikel, mit weiteren Infos.

ungeborene.de/2017/bevoelkerungsimplosion-ist-das-problem-der-zukunft


0
 
 foramentor vor 5 Tagen 
 

"Notfall"?

Das Wachstum der Weltbevölkerung ist per se kein "Notfall".
Ein Notfall ist hingegen die Tatsache, dass noch immer und für eine noch grössere Weltbevölkerung genügend Nahrung produziert werden kann, die Menschheit aber nicht fähig ist, die Nahrung auch gerecht zu verteilen. Ein bisschen weniger todsündige Profit- und Luxusgier hier, etwas mehr menschenwürdige Versorgung dort.
Jesus hat uns das Reich Gottes verkündet; er hat es als bereits existent verkündet. Nur leider ist die Menschheit seit nunmehr 2000 Jahren nicht fähig, das Reich Gottes auch evident werden zu lassen. - Unser verflixter Freier Wille!
Ausserdem hat uns Gott geoffenbart, dass wir fruchtbar sein und uns vermehren sollen. Angesichts der "Bevölkerungsexplosion" haben wir zumindest dies geschafft. Wenn Gott uns diese Aufgabe stellt, gibt er uns auch die Mittel und Kraft zu deren Bewältigung.


0
 
 AngelView vor 7 Tagen 
 

Was ist genau der "Notfall"?

Nur auf die Geburtenrate in Europa zu schauen, ist ein ernsthaftes Problem.
Bei einer ständig wachsenden Weltbevölkerung und der daraus für die Menschen und die Welt an sich entstehenden Probleme, ist der verkürzte Blick auf die europäische Geburtenrate doch befremdlich. Alleine in den letzten ca. 20 Jahren stieg die Bevölkerung von rd 5 Mrd. auf jetzt fast 8 Mrd. Das ist ein "sozialer Notfall". Unter diesem Gesichtspunkt sollte man sich mit der Auswirkung der Bevölkerungsexplosion befassen anstelle, wenn schon seitens des KIRCHRLICHEN Oberhaupts nötig (?), mit der rückläufigen Geburtenrate auf dem nahezu kleinsten Kontinent der Erde.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  3. Anselm Bilgri, Ex-Mönch des Klosters Andechs, wurde von Papst Franziskus laisiert
  4. Ein Generalvikar gibt auf
  5. Bistum Dresden-Meißen: Kinderwallfahrt ohne heilige Messe
  6. Persil, da weiß man, was man hat!
  7. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  8. Das entkernte Christentum
  9. Meuser: „Die Kirche in Deutschland ist keine Privatsache ihrer aktuellen Betreiber“
  10. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  11. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin
  12. Mariupol: Russland entweiht katholisches Kloster und richtet Sitz der russischen Verwaltung ein
  13. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht
  14. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  15. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz