Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wird Bätzing zur Petze?
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  4. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  5. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  6. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  7. 300 Teilnehmer bei Pilgermarsch für die Alte Messe in Washington D.C.
  8. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  9. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  10. Franziskus in Assisi aus Anlass des Wirtschaftsforums „Economy of Francesco“
  11. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  12. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  13. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!
  14. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz
  15. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!

Moskauer Oberrabbiner aus Russland geflohen

8. Juni 2022 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pinchas Goldschmidt sei von den russischen Behörden unter Druck gesetzt worden, bestätigt seine Tochter auf Twitter


Washington (kath.net/KAP) Der Moskauer Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt hat Russland infolge seiner Weigerung, den Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen, verlassen. Goldschmidt sei von den russischen Behörden unter Druck gesetzt worden, sich öffentlich für die "Spezialoperation" in der Ukraine auszusprechen, erklärte laut der jüdischen Nachrichtenagentur JNS News Service (Mittwoch) seine Schwiegertochter, die in den USA tätige Journalistin Avital Chizhik-Goldschmidt, auf Twitter.

Nun lebe er im Exil. Goldschmidt war in den letzten 33 Jahren als Rabbiner in Moskau tätig und ist aktuell auch Präsident der Konferenz Europäischer Rabbiner. Bereits im März, zwei Wochen nach Beginn der russischen Invasion, seien er und seine Frau, Rebbetzin Dara Goldschmidt, nach Ungarn geflogen, um in Osteuropa Spenden für Flüchtlinge zu sammeln. Anschließend habe er sich nach Jerusalem begeben, wo sein Vater im Krankenhaus lag. Wiederholt hat der Moskauer Oberrabbiner in den vergangenen Wochen den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine scharf kritisiert und als "Katastrophe" bezeichnet.

Ende Mai berichtete er in einem Interview mit der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur KNA von einer "bedrückenden Stimmung" in den russischen jüdischen Gemeinden. Viele Juden seien bereits ausgewandert, etliche säßen "auf gepackten Koffern". Damals äußerte sich Goldschmidt in München beim Treffen der von ihm geleiteten Konferenz Europäischer Rabbiner. (

 

Foto: (c) Wikipedia, CC BY-SA 2.0, Pinchas Goldschmidt World Economic Forum 2013 (2).jpg

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 braydon 9. Juni 2022 
 

@Paddel

CDU, SPD und auch Grüne haben Putin hofiert, richtig. Aber das waren opportunistische Gründe (Nordtream 2 ...). Bei der AfD war es vor allem die Antisemiten in deren Reihen.


3
 
 k.steiner 9. Juni 2022 
 

Leider ist Antisemitismus weit verbreitet. In Israel hat man dagegen das Problem der ständigen Konflikte mit Palestinensern. Ein weitaus sicheres Land für Juden sind m.E. die Vereinigten Staaten von Amerika, dorthin würde ich wenn ich Jude wäre am ehesten emigieren.


4
 
 Paddel 8. Juni 2022 

@braydon Aufpaßen!

Geht es Ihnen jetzt um den Inhalt der obigen Meldung, oder nutzen Sie diesen als Trittbrett um gegen die AfD zu polemisieren?
Sowohl die SPD, als auch die CDU haben Putin hoffiert und Donald Trump zur Schnecke gemacht, weil dieser rechtzeitig vor Putin gewarnt hat. Das wollte weder CDU noch die SPD hören. Trump war ihr Spaßverderber...


2
 
 braydon 8. Juni 2022 
 

Der Antisemitismus in Russland ist unter Putin leider gewachsen. Ich denke, das ist auch ein Grund, dass Putin von der AfD lange hofiert wurde.


3
 
 SalvatoreMio 8. Juni 2022 
 

Auch das noch!

Wie sich die Zeiten doch wiederholen. Man mag es nicht glauben!


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ukraine

  1. Bischof von Odessa: Teilmobilisierung enttarnt Putins "Lüge"
  2. Kardinal Krajewski in der Ukraine: "Ich habe ununterbrochen den Barmherzigkeits-Rosenkranz gebetet"
  3. Ukraine: Kurienkardinal Krajewski bei Hilfsmission unter russ. Beschuss
  4. Papst schickt erneut Kardinal in die Ukraine
  5. Ukraine: Bischof von Charkiw berichtet von Raketenangriffen auf Schulen und Kindergärten
  6. Großerzbischof Schewtschuk in Sorge um Atomkraftwerk
  7. Ukraine: "An der Front gibt es keinen Atheisten"
  8. Prager Erzbischof: Schweigen zur Krim-Besetzung war ein Fehler
  9. Ukraine: „Wir sind auf einen plötzlichen und unerwarteten Tod vorbereitet“
  10. Ukrainischer Bischof: Russische Soldaten foltern orthodoxe Priester







Top-15

meist-gelesen

  1. Wird Bätzing zur Petze?
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  5. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  6. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  7. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  8. Schon wieder Rücktrittsforderungen
  9. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  10. Der Tag, Herr, den Du gabst, der endet.
  11. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  12. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  13. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  14. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"
  15. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz