Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus verurteilt Traditionalismus in der Kirche
  2. Barmherzigkeit gegenüber „LGBTQ-Katholiken", Unbarmherzigkeit gegenüber Anhängern der "Alten Messe"?
  3. Damit verläßt die Dame eindeutig den Boden der Lehre der katholischen Kirche
  4. Zürich: Demonstrant bei LGBT-Parade wegen Zitierung von Bibelstellen verurteilt
  5. Kardinal Cupich ODER wie man 500 Gläubige vertreibt
  6. 'Klimawandel ist zu einer Art Ersatzreligion geworden'
  7. Nach orthodoxer Heiligsprechung Spannungen zwischen serbisch-orthodoxer und katholischer Kirche
  8. Luxemburgs Forderungen an die Universalkirche, oder: der deutsche Sonderweg färbt ab
  9. „Eine Gesellschaft ohne Gott ist nicht denkbar, weil sie im Chaos versinken wird“
  10. Zwei Drittel der Deutschen sind für die sofortige Abschaffung der Kirchensteuer!
  11. 'Hatespeech' eines ZDF-Journalisten zur Lebensschutz-Entscheidung des Obersten Gerichtshofs
  12. Opfer von „Nackt-Selfie-Bischof“ Zanchetta sind über Kloster-Hausarrest empört
  13. Pater Kraschl: Warum die gültige Taufformel verwendet werden muss
  14. ‚Religiöse Grundlage’ – Richter hebt Abtreibungsverbote in Kentucky auf
  15. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld

Warum Oliver Marquart Exodus 20,13 lesen sollte - 'Du sollst nicht morden'

29. Juni 2022 in Kommentar, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Liebe Leser, es geht noch irrer: Ein evangelischer Kirchenredakteur verteidigt mit linksfeministische Parolen das Töten kleiner Kinder und verunglimpft Christen, die sich für das Leben von Anfang an einsetzen - Ein Kommentar von Roland Noé


Linz (kath.net)

Er sieht sich vermutlich als Christ und ist Redakteur beim evangelischen "Sonntagsblatt": Oliver Marquart . In einem wirren Kommentar verteidigt er diese Woche das Recht auf Töten kleiner Kinder im Mutterleib und zeigt damit, dass die evangelische Kirche mit den Geboten Gottes nur mehr wenig am Hut hat. Marquart behauptet dann ohne Nachweis, dass die jüngste Entscheidung in den USA die "religiös-fundamentalistischen Agenda" gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit sei. Nachweise bringt er dafür natürlich nicht. Fakt ist: Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der US-Amerikaner für Aufhebung von ‚Roe v. Wade’ ist. kath.net hat berichtet. In einer Rasmussen-Umfrage vom 28. Juni 22 unmittelbar nach dem Urteil zeigt sich ganz klar, dass 50 % der US-Bürger dies begrüßen und nur 45 % damit nicht zufrieden sind.

Aber was interessieren schon Fakten, was interessiert Hr. Marquart schon die 10. Gebote wie "Du sollst nicht morden". Offensichtlich kein Thema mehr in der evangelischen Kirche. In der Sprache liegt die Wahrheit. So möchte der Redakteur, dass Frauen selbst über ihren Körper entscheiden sollen. Mit Ihrem eigenen Körper können Sie gerne machen, was Sie möchten, aber in jedem guten Biologieunterricht lernt man Grundlegendes über die Entwicklung eines ungeborenen Kinder. Offensichtlich hat Marquart hier ein gewaltiges Wissensdefizit und plappert nur feministischen Unsinn nach.

Der Redakteur behauptet dann, dass die Entscheidung gegen den demokratischen Willen der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung sei. Dass dies nicht stimmt, wurde hier schon nachgewiesen. Völlig unabhängig davon: Seit wann sind grundlegende Menschenrechtsfragen wie das Recht auf Leben eine Frage von Mehrheiten. Marquart spricht dann von einer "Schande für die selbsternannte älteste Demokratie der Welt." Nein, das Urteil das Höchstgericht in den USA ist keine Schande, ganz im Gegenteil. Darüber freut sich der liebe Gott, darüber freuen sich viele, viele ungeborene Kinder, die jetzt das Licht der Welt erblicken. Eine Schande sind Menschen, die sich als Christen bezeichnen und christliche Gebote nicht nur ignorieren sondern sogar pervertieren.

Marquart spricht dann von "Freiheitsrechte und Selbstbestimmung" und behauptet wieder einmal faktenwidrig, dass durch die Abschaffung des Rechts auf Tötung kleiner Kinder kein einzige Abtreibung verhindert werde. Auch das ist falsch. Gesetze bilden auch eine Gesellschaft und in Länder wie Polen, Malta und viele andere Länder, wo das Töten kleiner Kinder verboten ist, gibt es keine Massentötungen kleiner, ungeborener Kinder wie in Ländern wie Deutschland, wo jedes Jahr 100.000 Kinder im Mutterleib umgebracht werden. Gesetze prägen Menschen und Gesellschaften.

Völlig irre wird es dann am Schluss. Marquard behauptet, dass mit dem Urteil Freiheits- und Menschenrechte bedroht seien. Aja, gehts noch wirrer? So eine "Argumentation" ist nur mehr armselig und eines Christen unwürdig. Wer für das Recht auf Leben und gegen das Recht auf Töten sich engagiert, bedroht nicht die Menschenrechte sondern setzt sich für sie ein. Menschen, die sich für das Töten kleiner Kinder einsetzen oder dies rechtfertigen, sind eine Bedrohung für die Menschenrechte. Hr. Marquard  muss man - ähnlich wie Hr. Putin und Hr. Biden - zurufen: Lies Exodus 20,12 "Du sollst nicht morden"

 

P. P. S. Und wer möchte im Januar 2023 beim "Marsch für das Leben" in Washington DC. dabei sein? Bei Interesse organisiert kath.net wieder eine kleine Flug-Reise nach Washington - Unverbindliche Voranmeldung bei marchforlife@kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 winthir 30. Juni 2022 

danke, Roland Noé.

das Wort "linksfeministisch" kannte ich bisher noch nicht.

auch ich lerne gern dazu.


1
 
 Rosenzweig 30. Juni 2022 

Weckruf der Gottesmutter...

Danke- werter @ Adamo - Sie haben es erwähnt:

Botschaft vom 25. Juni 2022
"Liebe Kinder!
Ich freue mich mit euch und danke euch für JEDES Opfer und Gebet, das ihr in meinen Anliegen dargebracht habt.

...Vergesst nicht, dass ihr wichtig seid in meinem Plan des Heils der Menschheit.
Kehrt zu Gott und dem Gebet zurück, damit der Heilige Geist in euch und durch euch wirke.

Meine lieben Kinder, auch in diesen Tagen bin ich mit euch, wenn Satan für Krieg und Hass kämpft.

Die Spaltung ist stark und das Böse wirkt im Menschen wie nie zuvor.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

In diesem Bemühen dankb.verbunden...


2
 
 Labrador 30. Juni 2022 
 

Es geht noch Ärger - eine “Trauerliturgie” zum Ende von “Roe v Wade”

www.churchmilitant.com/news/article/episcopalian-liturgy-laments-death-of-roe


0
 
 KatzeLisa 29. Juni 2022 
 

Einfluß der Medien

Der Einfluß der Medien sollte nicht unterschätzt werden. Seit Jahren wird in den Printmedien und im ÖRR Abtreibung als selbstverständliches "Recht" der Frauen dargestellt. Haßerfüllte Demonstrationen bei Verschärfung von Gesetzen, die Abtreibung betreffen, werden ausführlich gezeigt. Vom Marsch für das Leben hört man nichts.
Der Einfluß der Medien ist wie ein süßes Gift, das sogar bei "gut-katholischen" älteren Mitgliedern der Frauengemeinschaft wirkt, wie ich heute in einem Telefonat feststellen konnte. Man empörte sich über das Urteil des Supreme Court in den USA und meint, die Frauen würden mit diesem Urteil entrechtet. Die Menschen plappern einfach nach, was ihnen immer wieder eingeflüstert wird. Und diejenigen, die sie auf ihr Fehlurteil hinweisen müssten, halten sich vornehm zurück.


3
 
 Andrzej123 29. Juni 2022 
 

Du sollst nicht töten

wurde früher übersetzt.
Als man das in "Du sollst nicht morden" änderte, war mir sofort klar, dass man mit dieser Änderung den Richtungswechsel bzgl Abtreibung und Euthanasie vorbereiten wollte.


3
 
 lesa 29. Juni 2022 

Danke für die Entgegnung!
Gesetze haben erzieherische Wirkung auf die Bevölkerung. Das ist Fakt.
Und wenn feminister Verdrehungsunsinn auch noch so lebensfremd und dumm ist, kann er sogar lebensgefährlich werden.


4
 
 Norbert Sch?necker 29. Juni 2022 

Unsachlich, unchristlich, einfach nur falsch!

Es ist doch für einen Journalisten peinlich, wenn er offenbar keine Ahnung hat, worüber er schreibt. In Marquarts Artikel heißt es "Eine Minderheit von religiösen Fundamentalisten ... zwingt der Mehrheit ihre Ideologie, ihren politischen Willen auf." Das stimmt einfach nicht, das Gegenteil ist der Fall: gerade durch das Urteil des Obersten Gerichtshofs sind jetzt demokratische Entscheidungen möglich! Ein Bundesstaat könnte jetzt auch eine Volksabstimmung zum Thema Abtreibung durchführen; vorher hätte das nichts genutzt, weil 1973 eine "Minderheit von Fundamentalisten" (jetzt gönne ich mir auch mal diesen Ausdruck) beschlossen hat, dass Abtreibungen in den ersten sechs Monaten immer legal sind, egal, was die Mehrheit oder die gewählten Volksvertreter dazu meinen.

Später argumentiert er dann noch ad personam gegen die Richter und unterstellt üble Motive. Naja, sachlich zu argumentieren schafft er anscheinend nicht, siehe oben. Sonntagsblatt - 360° evangelisch? Nein 180° christlich!


5
 
 girsberg74 29. Juni 2022 
 

Wer das Herz dazu nicht hat,

dem hilft Exodus 20,13 nicht und auch kein Englisch, wiewohl das sprachlich stärker reinhaut.

Ich versuche mir vorzustellen, wie er das Verhältnis zu seiner Mutter reflektierte beziehungsweise diese zu ihm, als er zu 100% auf sie angewiesen war.


2
 
 Adamo 29. Juni 2022 
 

Hier ist eindeutig der Durcheinanderwerfer, Satan genannt, am Werk!

Er wirkt jetzt ganz furchtbar in den eigenen Reihen unserer Christen als Widersacher Gottes.

Dies kann seit über 2000 Jahren in der Hl.Schrift als Wahrheit und Fakt nachgelesen werden.

Dagegen hilft nur das intensive Gebet und die Umkehr der Menschen, so wie es die Gottesmutter in Fatima und Medjugorje ständig anmahnt.

Gleicher Wortlaut auch der Kirche bei der Austeilung des Aschenkreuzes:
"KEHRT UM UND GLAUBT AN DAS EVANGELIUM!"


5
 
 bibelfreund 29. Juni 2022 
 

Es gibt schlimmeres

…. nämlich diese unsägliche Margot Käßmann in der letzten bild am Sonntag. Auch sie meint in ideologischer Verblendung, diesen Spickzettel-Ableser und Abtreibungsideologen Biden verteidigen zu müssen… alles nur noch irre, Hauptsache gegen Trump. Die werden sich noch wundern im November, und dann in zwei Jahren! Die ev Kirche blutet aus, schlimmer als der Katholizismus. Ohne Kirchensteuern gäbe es Elemente wie diesen Schreiberling u diese pseudo-Bischöfin nicht. Das Gute war ihre Haß-Rezension gegen das neue Peter-Hahne-Buch. Dieser blanke Neid dieser alten weißen Frau katapultierte es nunmehr seit über 20 Wochen stabil unter die topten der Bestsellerlisten ??


4
 
 Uwe Lay 29. Juni 2022 
 

Manchmal ist morden eben erlaubt!

Man frage einen evangelischen Theologen, warum denn ein Christ so oft heiraten und sich dann scheiden lassen kann, um wieder zu heiraten, wie es ihm gefällt obgleich doch Jesus Christus etwas anderes lehrt. Genauso verhält es sich eben mit dem Gebot:Du sollst nicht morden! Frauen dürfen halt ihre Kinder im Mutterleibe töten, aber das sagt so auch Bischof Koch in Berlin! Wahrhafte Ökumene.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus verurteilt Traditionalismus in der Kirche
  2. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  3. DRINGEND - Bitte um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  4. Barmherzigkeit gegenüber „LGBTQ-Katholiken", Unbarmherzigkeit gegenüber Anhängern der "Alten Messe"?
  5. Damit verläßt die Dame eindeutig den Boden der Lehre der katholischen Kirche
  6. Kardinal Cupich ODER wie man 500 Gläubige vertreibt
  7. Zürich: Demonstrant bei LGBT-Parade wegen Zitierung von Bibelstellen verurteilt
  8. 'Hatespeech' eines ZDF-Journalisten zur Lebensschutz-Entscheidung des Obersten Gerichtshofs
  9. Opfer von „Nackt-Selfie-Bischof“ Zanchetta sind über Kloster-Hausarrest empört
  10. Hört auf Intschu Tschuna!
  11. Der Pfarrer von Ars und der Teufel
  12. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  13. Gender-Gaga beim Bayerischen Rundfunk
  14. Zwei Drittel der Deutschen sind für die sofortige Abschaffung der Kirchensteuer!
  15. Im Anfang war nicht das "Bischofswort"

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz