Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus verurteilt Traditionalismus in der Kirche
  2. Barmherzigkeit gegenüber „LGBTQ-Katholiken", Unbarmherzigkeit gegenüber Anhängern der "Alten Messe"?
  3. Damit verläßt die Dame eindeutig den Boden der Lehre der katholischen Kirche
  4. Zürich: Demonstrant bei LGBT-Parade wegen Zitierung von Bibelstellen verurteilt
  5. Kardinal Cupich ODER wie man 500 Gläubige vertreibt
  6. 'Klimawandel ist zu einer Art Ersatzreligion geworden'
  7. Nach orthodoxer Heiligsprechung Spannungen zwischen serbisch-orthodoxer und katholischer Kirche
  8. Luxemburgs Forderungen an die Universalkirche, oder: der deutsche Sonderweg färbt ab
  9. „Eine Gesellschaft ohne Gott ist nicht denkbar, weil sie im Chaos versinken wird“
  10. Zwei Drittel der Deutschen sind für die sofortige Abschaffung der Kirchensteuer!
  11. 'Hatespeech' eines ZDF-Journalisten zur Lebensschutz-Entscheidung des Obersten Gerichtshofs
  12. Opfer von „Nackt-Selfie-Bischof“ Zanchetta sind über Kloster-Hausarrest empört
  13. Pater Kraschl: Warum die gültige Taufformel verwendet werden muss
  14. ‚Religiöse Grundlage’ – Richter hebt Abtreibungsverbote in Kentucky auf
  15. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld

Papst Franziskus: Kommunikationsfehler bei Erklärung zum Synodalen Weg

30. Juli 2022 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es sei ein Versehen gewesen, den Absender nicht zu kommunizieren - Verfasser ist das Vatikanische Staatssekretariat


Iqaluit/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat den Absender einer kürzlich veröffentlichten Vatikan-Erklärung zum Synodalen Weg der Kirche in Deutschland benannt. Der Text sei vom vatikanischen Staatssekretariat verfasst worden, sagte das Kirchenoberhaupt vor mitreisenden Journalisten am Samstag auf dem Rückflug von Kanada. Es sei ein Fehler gewesen, dies nicht zu kommunizieren. Es handle sich um ein Versehen, nicht um böse Absicht.

Auf die Frage, ob solch ein Schreiben für den von ihm immer wieder geforderten Dialog zuträglich sei, antwortete Franziskus nicht. Er habe zum "sogenannten Synodalen Weg" in seinem Brief aus dem Jahr 2019 alles, was er habe sagen wollen, mitgeteilt. Diesen Brief habe er allein geschrieben, sich zuvor aber einen Monat lang mit Menschen darüber beraten, gebetet und reflektiert. Er habe diesen Brief als Hirte einer Kirche geschrieben, die versuche, ihren Weg nach vorn zu finden. Als Bruder, als Vater, als Gläubiger, erklärte Franziskus. Dieser Brief sei seine Botschaft und dabei bliebe es.

In der vergangenen Woche hatte der Vatikan eine Erklärung zum Synodalen Weg veröffentlicht. Das Schreiben ohne Absender und Datum mahnt mit Blick auf das katholische Reformprojekt in Deutschland, es sei "nicht befugt", Bischöfe und Gläubige "zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten". Jedenfalls nicht "vor einer auf Ebene der Universalkirche abgestimmten Übereinkunft". Als Grund für die Mahnung wurden eine mögliche "Verletzung der kirchlichen Gemeinschaft und Bedrohung der Einheit der Kirche" genannt.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 31. Juli 2022 
 

Wir hier und unsere Beiträge

@Sehr geehrte MariaHilfuns! Ich verstehe auch nicht jeden Kommentar. Wenn mich etwas näher interessiert, so frage ich nach (oftmals kommt keine Antwort), oder ich versuche einen Beitrag zu geben zu dem, was ich zu wissen glaube oder selbst bezeugen kann. Auch ich so wie andere hier erhalten schon mal Kritik oder Korrektur. - Doch von welcher "Berichterstatterin" sprechen Sie hier eigentlich???


2
 
 Chris2 30. Juli 2022 
 

Eine Klärung, die zur Verwirrung beiträgt.

Leider ist das geradezu symptomatisch für dieses Pontifikat. Ansonsten geht es mir wie @matthieu, nur, dass es leider höchstens für ein Xatzl des Rosenkranzes reicht...


4
 
 winthir 30. Juli 2022 

"Wer ist der Heilige Stuhl? Der Papst - wer sonst?" [Zitat: Joachim Heimerl]

nun - das könnte doch wohl vielleicht doch etwas komplexer sein.

ich zitiere (Quelle s. untenstehender link):

"Die Verflechtungen zwischen Heiligem Stuhl, Vatikanstadt, Papsttum und römisch-katholischer Kirche sind weitreichend und nicht immer genau auseinanderzuhalten. Im umgangssprachlichen Gebrauch sind mit Vatikan meist der Heilige Stuhl beziehungsweise dessen Verwaltungsorgane gemeint."

wobei - meine Meinung - ich komplexe Sachen durchaus oft interessanter finde, als allzu einfache.

de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Stuhl#:~:text=Der%20Heilige%20Stuhl%20%28lateinisch%20Sancta%20Sedes%20%E2%80%9Aheiliger%20Sitz%E2%80%98%29%2C,Beziehun


0
 
 winthir 30. Juli 2022 

"und mündet in Mehrung der Kirchenaustritte", schrieb ThomasR, hier.

(ich zitiere jetzt nicht den ganzen Beitrag von ThomasR, Ihr könnt den Beitrag ja nachlesen).

Meine Frage, in diesem Zusammenhang:

Hat jemand von Euch belastbare Statistiken, Umfrage-Ergebnisse oder aktuelle Informationen über die Gründe der Mehrung der Kirchenaustritte?

(weil, ich bin ein neugieriger, und auch wissens-durstiger Mensch).

danke,
winthir.


0
 
 Joachim Heimerl 30. Juli 2022 
 

Wer ist der Heilige Stuhl?

Der Papst - wer sonst? Es gibt keine Mitteilungen des "Heiligen Stuhles", die am Papst vorbei laufen - wenn das Synodale in Deutschland glauben, sollen sie es tun - falsch ist es wie vieles bei denen aber halt doch!


5
 
 SalvatoreMio 30. Juli 2022 
 

Die Mitteilungen aus dem Vatikan

Jeder kann leicht nachsehen, dass solche Mitteilungen allgemein keine Unterschriften tragen, wie vor kurzem diverse Poster bei kath.net schon äußerten. Mich hat die Äußerung des Papstes verwirrt, dies sei "ein Fehler - aber keine böse Absicht - gewesen".


6
 
 ThomasR 30. Juli 2022 
 

neue bürokratische Formen der Leitung in der Kirche

in Deutschland sind schon da
einerseits sind es weibliche Pfarrverbundsleiterinnen
(ständige Diakone werden oft bei der Vergabe der Pfarrverbundsleiterstellen umgegangen)
andererseits
gibt es eine zusätzliche Gremien in manchen Ordinariaten: Ordinariatsräte
und
zusätzliche (neu geschaffene ) höchstbezhalte Leitungstellen in Ordinariaten für weibliche Laien mitarbeiterinnen-es geht mir um den Amt der Amtsscheffin wenigstens in einem Ordinariat,(es geht mir nicht um die Kompetenzen der Damen sondern überhaupt um die Schaffung neuen Amtes einer Amtsscheffin in den Zeiten der Sparmaßnahmen)Kann sich ein Mann hier bewerben?

Im Rahmen der Pfarrverbundbildung wurden in der gleichen Zeit bis 3 von 4 Priesterstellen in den Pfarren gestrichen(auch wegen Forderung des Priestermangels statt der Priesterberufungen)
(eine Amtsscheffin verdient auch deutlich mehr als die meisten Priester- so eine Politik findet keinesfalls Akzeptanz bei den Gläubigen und mündet in Mehrung der Kirchenaustritte


4
 
 MariaHilfuns 30. Juli 2022 
 

Auch auf die Gefahr hin gesperrt zu werden

Nur kurz völlig Wertungsfrei und nur als
Lektüre…
Ich hab’s gelesen und vermag ein wenig die Berichterstatterin verstehen - aber ich muss ehrlich gestehen dass ich theologisch nicht so bewandert bin um hier ohne Hintergrundwissen den
Initiatoren des Synodalen Weg ihre Glaubebstreue abzusprechen. Also sollte ich hier dann jetzt nicht mehr kommentieren dürfen, dann Gottes Segen weiterhin für alle hier.


0
 
 FNO 30. Juli 2022 

@matthieu

Selbstverständlich steht der Papst hinter der Mitteilung vom 21. Juli. Indem er das Staatssekretariat als Quelle nennt, bekräftigt er den Text. "Fehler" war nur, Raum gelassen zu haben für Gerüchte, "irgendjemand" habe sich da angemaßt, im Namen des Hl. Stuhls zu sprechen. Die "katholischen" Medien möchten aber den Eindruck erwecken, der Papst distanziere sich von sich selbst.


5
 
 Seeker2000 30. Juli 2022 
 

Und noch einer

... noch ein Fehler in der Kommunikation.

Jetzt hat man den "Brief" so hingenommen, jetzt wird wieder nachgelegt, damit in diese unsägliche Debatte um den Verfasser keine Ruhe kommt. Letzlich ist es doch egal, ob Papst, sein Staatssekretariat oder ein Dikasterium den Brief verfaßt hat; er ist raus und der Inhalt dürfte wohl "klar" sein. (Gut, nicht für dbk und ZDK).
Es wäre sinnvoll gewesen etwas zum Problem des Dt. SynWegs zu sagen anstelle zum Verfasser. Da hilft ein Hinweis auf 2019 auch nicht wirklich.

Kommunikation ist nicht so ganz die Sache von Rom, oder?

Leider nicht nur bei (kirchen-)"politischen" Themen, sondern auch in Glaubensfragen. Ein Rumgeeier anstelle von klaren Worten. Kein Wunder, dass da immer eine sehr interpretationsfreudige Aussage ankommt.


7
 
 winthir 30. Juli 2022 

hier

schrieb man mir,

daß es bei solchen Schreiben nicht üblich sei, den Absender zu veröffentlichen.


1
 
 matthieu 30. Juli 2022 
 

Was heißt das?

Jetzt verstehe ich ihn wieder nicht. Steht er nun hinter dem Schreiben? Es ist ja aus dem Vatikan. Soll ich jetzt seinen Brief von 2019 nochmal lesen?
Ach - erst mal Rosenkranz beten


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus verurteilt Traditionalismus in der Kirche
  2. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  3. DRINGEND - Bitte um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  4. Barmherzigkeit gegenüber „LGBTQ-Katholiken", Unbarmherzigkeit gegenüber Anhängern der "Alten Messe"?
  5. Damit verläßt die Dame eindeutig den Boden der Lehre der katholischen Kirche
  6. Kardinal Cupich ODER wie man 500 Gläubige vertreibt
  7. Zürich: Demonstrant bei LGBT-Parade wegen Zitierung von Bibelstellen verurteilt
  8. 'Hatespeech' eines ZDF-Journalisten zur Lebensschutz-Entscheidung des Obersten Gerichtshofs
  9. Opfer von „Nackt-Selfie-Bischof“ Zanchetta sind über Kloster-Hausarrest empört
  10. Hört auf Intschu Tschuna!
  11. Der Pfarrer von Ars und der Teufel
  12. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  13. Gender-Gaga beim Bayerischen Rundfunk
  14. Zwei Drittel der Deutschen sind für die sofortige Abschaffung der Kirchensteuer!
  15. Im Anfang war nicht das "Bischofswort"

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz