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Gendern ist ideologisch, missachte gültige Regeln und produziere „sozialen Unfrieden“.

vor 4 Tagen in Deutschland, 10 Lesermeinungen
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Mehr als 70 Linguisten und Philologen haben in Deutschland diese Woche gegen den Gender-Unsinn in öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland protestiert.


München  (kath.net)

Mehr als 70 Linguisten und Philologen haben in Deutschland diese Woche gegen den Gender-Unsinn in öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland protestiert. Diese Praxis sei ideologisch, missachte gültige Regeln und produziere „sozialen Unfrieden“. Dies berichtet die "Welt". Unter den Protestierenden sind Mitglieder des Rates für deutsche Rechtschreibung, der Gesellschaft für deutsche Sprache, des PEN Deutschland, des Leibniz-Zentrums Allgemeine Sprachwissenschaft sowie eine ganze Reihe linguistische Schwergewichte. Die Wissenschaftler kritisieren unter anderem die "Missachtung der amtlichen Rechtschreibregeln" bei ARD, ZFD & Co. und eine „orthografische Freizügigkeit“ durch Gendersterne und andere Binnenzeichen. Dies sei laut den Wissenschaftlern nicht mit dem Bildungsauftrag der Sender vereinbar. Die Kunstpause vor dem „innen“ („Glottisschlag“) entspreche nicht der geltenden Aussprachenorm.

Die "gendergerechte Sprache" gründet auf der feministischen Linguistik der späten 1970er-Jahre, deren Thesen wie dass das Deutsche sei eine "Männersprache" sei, von Sprachwissenschaftler bis heute als unwissenschaftlich und ideologisch zurückgewiesen werde. Das Gendern werde vorrangig von identitätspolitisch orientierten universitären Gruppierungen vorangetrieben. Die Linguisten erinnern auch daran, dass in Deutschland laut Umfragen mehr als drei Viertel der Bürger das Gendern in den Medien ablehnen. Die  Berichterstattung der Sender zum Thema Gendersprache sei unausgewogen, vielfach tendenziös und würden vor allem dazu dienen, die Legitimation der eigenen Genderpraxis rechtzufertigen. Kritiker würden von den Sendern nicht selten als reaktionär, unflexibel und frauenfeindlich geschildert.

 


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Lesermeinungen

 Tante Ottilie vor 3 Tagen 
 

@Perlinde

Dass jetzt nach der revidieren Einheitsübersetzung es bei den Lösungen z.B. statt "... an die Korinther" "... an die Gemeinde in Korinth" heißt, würde ich nicht einem subtilen Gendern zuordnen sondern ist an sich sprachlich präziser als die frühere Übersetzung der Anrede (" ...an die Kornther"), da ja in der Tat die christliche Gemeinde in der jeweiligen Stadt und nicht etwa sämtliche Einwohner der betr. Stadt die Adressaten des betr. Schreibens waren.

Zum derzeitigen Gendern in den öffentl.-rechtl. Medien:

Mich persönlich stört die mehr oder weniger deutlich mit Glottisschlag-Pause gesprochene Genderform von Worten ganz besonders in den offiziellen Fernseh-Nachrichten.

Unangenehm fiel mir da in der "heute-Sendung" des ZDF um 19 Uhr die neue Sprecherin Jana Pareigis auf, die das Gendern einfach nicht lassen kann.

Ich boykottiere diese Dame konsequent, um meine Nerven zu schonen. Hab's auch dem ZDF mitgeteilt- war natürlich erfolglos.

In anderen Sendungen wird z.T."anonym" gegender


3
 
 Adamo vor 3 Tagen 
 

Lang erwartet melden sich Linguisten und Philologen zu Wort gegen den GENDER-Unsinn.

Sie haben schon viel zu lange zugesehen, wie unsere deutsche Sprache von Ideologen verunglimpft wird.

Hoffentlich retten sie unsere deutsche Sprache vor dieser grassierenden Genderideologie und von der dummen unseligen Anglomanie!


4
 
 SalvatoreMio vor 3 Tagen 
 

Die Korinther?

@Perlinde: mit Gendern würde ich dies nicht in Verbindung bringen. Sie haben mich aber zum Nachdenken gebracht: Die meisten dortigen Christengemeinden entstanden unter Paulus. Zur "Gemeinde" gehörten Gläubiggewordene aus einem weiten Umfeld. Schickte Paulus seine Schreiben herum, so war gewiss nicht jeder Zuhörer ein Korinther. In der bedeutenden Hafenstadt tummelten sich auch Seeleute, die getauft waren. Die Anrede "Gemeinde von Korinth" konnten gewiss viele akzeptieren, aber "Korinther" wohl eher nicht. Jedes Nachbardorf hatte doch seinen eigenen Dialekt; und manchmal lebten Nachbarorte in Feindschaft. "Gemeinde von Korinth" aber ist eine fest umschriebene Größe für die junge Christengemeinschaft
!


1
 
 Taubenbohl vor 3 Tagen 
 

Wenn Deutsch eine Männersprache" sei, kann jemand vielleicht bestimmen was Englisch ist...Nur so das ich es weiss. Das Französich die Sprache von Hausmädchen sei wissen die Engländer seit 1066. Siehe Monty Python.

LoL


0
 
 lesa vor 4 Tagen 

Die Kirche darf nicht länger die giftige Wolke verbreiten

@Perlinde: Danke, so ist es, und nicht nur das. Die Verdrehung ist sogar antichrostlich, weil sprachlich der Vorgabe des Schöpfers und Erlösers widerspricht. Daher gehören die Sonntagsmesslektionare schleunigst entsorgt und wieder dem Wort Gottes angepasst.
Wie eine unsichtbare giftige Wolke breitet sich ein Geist der Vermischung von Gott und der Welt aus, und man kommt schließlich so weit, dem Wort Gottes die Kraft zu nehmen, indem man der Verkündigung des Evangeliums die Stärke entzieht. (Don Gobbi)


4
 
 lesa vor 4 Tagen 

Gut, dass wenigstens die Philologenfür ein Ende dieser Verunstaltung wehren

Gendersprache ist Manifestation einer tiefgreifenden Verirrung und Verwirrung. Sie dient der Transformation im Sinne der Dekonstruktion der Schöpfungswirklichkeit, auch dort, wo an sich "gutmeinend" dieser Mode anpasst und nichts Böses im Sinn hat. Sie ist die Sprache der Schlange.
Die Frau wird dadurch weder gewürdigt noch gefördert, und die junge Generation, die mit diesem Quatsch genährt wird, wird heschädigt und betrogen - um die Schönheit unserer Sprache, die Seele und Geist, Fühlen und Denken, entfalten helfen soll, und um die selbstverständliche Möglichkeit der Identifizierung mit dem, was sie sind. Das kann Ursache werden von seelischer Zerrissenheit und Erkrankung.
Man sieht hier auch die Einheit von Schöpfungswirklichkeit und Schönheit. Wo sie auseinandergerissen werden, ist Hässlichkeit und Verunstaltung und geistige Schwächung die Folge. Wie froh können wir sein, dass wenigstens die Philologen das kostbare Gut und die Schönheit der Sprache schützen wollen.


2
 
 Perlinde vor 4 Tagen 
 

Der Widerstand der mit Sprache befassten Wissen-
schaftler ist sehr zu begrüßen, dürfte aber noch
stärker werden. - Mich stört seit Jahren, dass es
im Gottesdienst heißt ...Lesung aus dem Brief des
Apostels Paulus an die Gemeinde von Korinth und
nicht mehr an die Korinther. Ich finde es als Frau
keineswegs diskriminierend, fühle mich auch bei
den Korinthern mit angesprochen. Aber es ist
kirchlicherseits eine subtile Anbiederung an die
Gender-Ideologie.


4
 
 Herbstlicht vor 4 Tagen 
 

@Chris2

Selbst die Pfarrei unserer Seelsorge-Einheit, die ihre Mitteilungen im wöchentlich erscheinenden Gemeindeblatt veröffentlicht, bedient sich der Gendersprache.
Modern sein, dazugehören wollen ist halt alles!

Mein Selbstwertgefühl als Frau jedenfalls hängt nicht davon ab, ob in eben diesen kirchlichen Nachrichten wir Gläubigen als "Liebe Katholiken und liebe Katholikinnen" angeredet werden oder das Wort Katholik durch Sternchen oder Bindestrich mit -innen verbunden wird.

Das Ganze ist ja so absurd, geradezu lächerlich!


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 Passero vor 4 Tagen 
 

ORF - OHNE RICHTIGES FUNDAMENT

Der ORF ist besonders schlimm, was die Gendersprache betrifft. Da hilft wohl auch am besten, es so zu machen wie Chris2 hinsichtlich des Bayrischen Rundfunks!


4
 
 Chris2 vor 4 Tagen 
 

Ich habe das Problem ganz einfach gelöst.

Ich schalte alles ab, lege es weg oder meide es, wenn es mich mit falsch gesetzten Sternchen, Doppelpunkten, ideologischem Sttersprech oder Regenbogenfahnen behelligt. Nur dienstlich notwendige Texte oder Behördenschreiben lese ich. Und seit ich morgens Musik statt B5/BR24 höre, ist meine Stimmung noch besser. Freiwilliger Verzicht kann auch gut tun, selbst, wenn der andere Suüermarkt kein so gutes Sortimwnt hat...


5
 

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