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Österreichischer 'Schul-Minister' bekennt: Schulschließungen in der Corona-Zeit waren ein Fehler

2. Februar 2023 in Österreich, 9 Lesermeinungen
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Die Annahmen von Experten, dass gerade die Schulen diejenigen Orte seien, über die sich die Pandemie stark verbreitet, sind nicht eingetreten. Auch in Deutschland heftiger Streit zwischen Lauterbach und Drosten


Wien (kath.net)

In Österreich hat jetzt der zuständige Bildungsminister Martin Polaschek erstmals zugegeben, dass das Schließen der Schulen in der Corona-Zeit ein Fehler war.  Er gestand: 'Ja, die Schulschließungen waren ein Fehler'.  Polaschek betonte in einem Interview mit "oe24", dass die  Annahmen  von Experten,  dass gerade die Schulen diejenigen Orte seien, über die sich die Pandemie stark verbreitet, nicht eingetreten sind.


Auch in Deutschland gibt es inzwischen eine heftige Debatte rund um die Schulschließungen. So hat diese Woche der umstrittene Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), der oft mit völlig übertriebener Covid-Panikmache aufgefallen, ebenfalls zugegeben, dass Schulschließungen ein Fehler waren. Doch Lauterbach sieht die Fehler nicht bei der Politik sondern bei den Beratern und attackierte damit relativ klar den deutschen Chef-Virologen Christian Drosten von der Berliner Charite. Dieser wies inzwischen die Lauterbach-Vorwürfe zurück und betonte, dass nur die Politik für die Schulschließungen verantwortlich war. Lauterbach hat übrigens jetzt auch die  viel zu teuren Corona-Tests oder Unregelmäßigkeiten bei Maskeneinkäufen kritisiert. "Das sind Dinge, die hätten nie passieren dürfen.", so der deutsche Gesundheitsminister.

Besonders bizarr ist aber noch eine andere Meldung aus Österreich. Der derzeitige Gesundheitsminister Johannes Rauch von den "Grüne" hat jetzt eingestanden, dass es in Österreich derzeit noch immer 19 Millionen Covid-Impfdosen gibt, sich aber derzeit kaum mehr wer impfen lasse. Weitere 12,4 Millionen außerdem im Lauf des Jahres 2023 noch geliefert werden. Der Wert dieser mehr als 31 Millionen Dosen dürfte mehr als eine halbe Milliarde Euro wert sein.


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 3. Februar 2023 
 

@Sol

Ich halte nichts von der Panikmache bezüglich Corona, die es leider gegeben hat, noch halte ich etwas von den Verschwörungstheorien, die dazu in die Welt gesetzt worden sind!
Da ich auf dem Gebiet natürlich kein Fachmann bin, habe ich mich bei Fachleuten der Universitätsklinik und bei Ärzten, die Corona-Patienten beigestanden sind, informiert.
Als Priester habe ich mich 3x impfen lassen, weil ich dadurch auch in der Lage war schwerkranke Gläubige im Spital, oder in Pflegeeinrichtungen zu besuchen und auf Wunsch die heilige Kommunion zu reichen.Das war mir das Wichtigste! Im übrigen hatte ich keinerlei Nebenwirkungen und bis jetzt auch keine Infektion.
Ein mir lange bekannter Universitätsprofessor für Laryngologie und plastische Chirurgie sagte mir, das Wichtigste sei peinliche Hygiene der Hände,man soll sich auf keinen Fall ins Gesicht, auf die Augen, Nase und Mund greifen und größere Menschenansammlungen bei wenig Abstand vermeiden. Dann gäbe es keinen Grund zur Besorgnis.


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 Sol 2. Februar 2023 
 

@SCHLEGL

Zu Ihrer Erwiderung auf den Kommentar von @bibelfreund empfehle ich Ihnen, sich den Dokumentarfilm "the-big-reset" im Internet unter:
www.oval.media/the-big-reset-2/
anzusehen. Dieser Film wurde in sämtlichen spanischen Großstädten in den Kinos aufgeführt. Ich habe wenig Hoffnung, dass unsere Politiker in D und Ö bei uns Aufführungen zulassen werden.


2
 
 SCHLEGL 2. Februar 2023 
 

@ bibelfreund

Darf ich Ihnen freundlich empfehlen, in Ihre Diktion etwas zurückhaltender zu sein!
Denn es gab genauso renommierte Fachleute der Medizin, die ihre Warnungen ausgesprochen haben. Hätte man auf diese NICHT gehört, würden jetzt sehr viele Leute, welche Angehörige durch Corona verloren haben, Anklage wegen medizinischer Versäumnisse erheben.
Ich habe als Priester beides erlebt, Patienten mit leichten bis mäßigen Symptomen, aber leider habe ich auch mehrere Bekannte (die jünger waren als ich) verloren, darunter den erst 60 jährigen griechisch-katholischen Erzbischof von Klausenburg/Rumänien, der sehr sportlich und sogar Bergsteiger gewesen ist(siehe Link unten). Das ist das Unheimliche an der Sache.

www.youtube.com/watch?v=obRD5wSZ6cc


2
 
 bibelfreund 2. Februar 2023 
 

Falsch!

Nicht „hinterher ist man Klüger“ —- es gab höchst renommierte Wissenschaftler, die von Anbeginn gewarnt haben. Aber unsere Politiker und der Klerus hörten lieber auf die Panik-Ideologen — DAS ist die Wahrheit. Für dieses Verbrechen gehörten sie vor Gericht gestellt.


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 Gotteskind76 2. Februar 2023 
 

Kinderbetreuung

Es hätte auch einen Vorteil für die Kinder haben können: es werden so Viele möglichst bald in Kinderbetreuungseinrichtungen abgegeben, dass die wichtige Beziehung zwischen Kind und Eltern sehr darunter leidet sofern überhaupt eine besteht. Im Lockdown durften die Kinder die Zeit mit den Eltern verbringen.


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 SCHLEGL 2. Februar 2023 
 

@winthir

Da haben Sie schon Recht! Hinterher ist man immer klüger, ist mir auch schon öfters so gegangen.
Zweifellos waren die Schulschließungen überzogen, aber eines muss man auch bedenken, nämlich dass es Lehrer/innen mit Vorerkrankungen (Herz, Lunge, Diabetes usw.) gibt, für die eine Ansteckung gefährlich geworden wäre.
Im Gegensatz dazu waren die Kindergärten niemals ganz geschlossen, aber ich weiß von Kindergartenpädagoginnen, die sich angesteckt haben (im Kindergarten sind Masken verboten!)und längere Zeit ausgefallen sind, wobei einige Symptome von "long-Covid" entwickelt haben!
Unsere Kirche hätte ein bisschen auf die Orthodoxen und Griechisch-katholischen in der Ukraine und Rumänien schauen sollen, die haben nämlich die Altäre in den Kircheneingang hineingestellt, die Gläubigen standen auf dem Vorplatz mit genügend Abstand! 3 Kommunionlöffel wurden nacheinander verwendet, dazwischen waren sie 20 sec. in absolutem Alkohol.


2
 
 Chris2 2. Februar 2023 
 

Lieber @winthir

Sie erinnern sich aber schon, um welche Ereignisse und welche Vergehen und Verbrechen vor allem an Kindern und Alten Menschen es in diesem Artikel geht? Auch, wenn Sie im Prinzip natürlich Recht haben, muss die Frage der Verantwortung für die Coronamaßnahmen gestellt werden und gravierendes Fehlverhalten auch strafrechtliche Konsequenzen haben können. Nicht so wie der folgenlos für gesetzeswidrig erklärte erste Lockdown in Bayern, für den es nicht winmal eine Entschuldigung von Söder gab.
Als Christ können und sollen wir vergeben, als Staatsbürger dürfen wir nicht vergessen. Dennn was nicht aufgearbeitet wird oder deswegen sogar komplett falsch in Erinnerung bleibt, kommt wieder. Und dann oft noch viel schlimmer.


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 Seeker2000 2. Februar 2023 
 

... und wer regt sich über die "Kirchenschließungen" auf?

Keiner!

Ich habe noch von keinem Politiker, Bischof oder dem Papst gehört, dass man hier mehr als einen massiven Fehler gemacht hat, ja, dass man gegen weltliche und kirchliche Gesetze verstoßen hat, als man Gläubige monatelang von den Sakramenten fern hielt und/oder mit unsinnigen Maßnahmen gängelte. Bis hin zu Zwangsimpfungen zur Sicherung des Arbeitsplatzes.


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 winthir 2. Februar 2023 

hinterher

ist man immer klüger.

Und das Zugeben von Fehlern ist keine Schwäche - ganz im Gegenteil.


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