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"Dieses Maß der Barmherzigkeit ist das Gerichtsmaß. Nach dem wird jeder gerichtet."

24. November 2023 in Spirituelles, 9 Lesermeinungen
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P. Hans Buob zum Hochfest Christkönig: Am Ende des Kirchenjahres sollten wir überlegen, ob wir Christus als den König der Welt anerkennen und als den Bräutigam, auf den ich zugehe.


Linz (kath.net)
"Das Maß des Gerichtes ist die Barmherzigkeit. Habe ich diese Barmherzigkeit, die ich von Gott für mich angeboten bekam, auch den Menschen angedeihen lassen. Das ist der entscheidende Punkt. Das ist ist nichts anderes als das Hauptgebot. Mit ihm erfülle ich alle Gebote, wenn ich versuche, diese Liebe zum Herrn zu leben." Mit klaren Worten hat der bekannte Priester und Exerzitienleiter P. Hans Buob dieses Wochenende das Evangelium zum Christkönigs-Sonntag ausgelegt. "Dieses Maß der Barmherzigkeit ist das Gerichtsmaß. Nach dem wird jeder gerichtet." Der Theologe betont dann auch, dass von uns Christen auch ein bißchen mehr verlangt wird, da wir ja die Gnaden der Sakramente haben, "wir sollten das ganz, ganz ernst nehmen". Am Ende des Kirchenjahres sollten wir überlegen, ob wir Christus als den König der Welt anerkennen und als den Bräutigam auf den ich zugehe. "Handle ich tagtäglich so gut ich kann und nach den Gaben, die mir der Herr gegeben hat."


Bei der Frage nach dem "Geringsten meiner Brüder" erinnert P. Buob an den verhassten Samariter: "Der ist Dein Nächster, das ist Jesus in Deinem Nächsten. Der fordert Deine Gabe, die Du hast."

Interessant ist für den Priester auch, was Jesus den Verdammten sagt. "Da spüren wir, wie das Maß des Gerichtes alle Menschen betrifft. Wenn sie barmherzig waren, dann haben sie die Chance gerettet zu werden." Buob erinnert am Ende seiner Auslegung daran, dass jeder Menschen laut der Lehre der Kirche so viel Gnade bekommt, dass er gerettet werden kann. "Liebe ist göttliches Sein und damit göttliches Leben und die Chance, dass Jeder gerettet werden kann. Die ganze Gnade, die auch solche Menschen bekommen, kommt aus der Kirche. Es gibt nur eine Heilsquelle, das ist die Kirche, der Leib Christi, die auf Petrus und die Apostel gründet." "Es lohnt sich, dass wir weiter den Herrn um die Rettung der Welt bitten"

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Lesermeinungen

 Chris2 25. November 2023 
 

@chorbisch

Das war selbstverständlich nicht meine Absicht. Vielleicht sollten wir, sollte ich, mehr das Positive an unserem wunderbaren Glauben, am Erlösungswerk des uns unendlich liebenden Gottes, herausstellen, als auf sowieso offensichtliche Fehlentwicklungen hinzuweisen. Der Mittelweg ist vielleicht, den Glauben in seiner Schönheit und Klarheit so darzustellen, wie er ist. Vielleicht erreicht man dann sogar auch die, die noch nicht verstanden haben, dass (sie zusammen mit) Teile(n) der Kirche sich vom Herrn wegbewegen. Ich versuche, mir dazu ein Beispiel an @Stefan Fleischer zu nehmen, auch, wenn ich seine wunderbar ausgleichende Art sicherlich nie erreichen werden kann...


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 lesa 25. November 2023 

Barmherzigkeit heißt nicht die Sünde banalisieren

Das Gleichnis vom Samariter darf nicht herausgelöst werden vom Gesamtzusammenhang des Evangeliums. Gewiss gibt es auch außerhalb der Kirche viel Liebe. Die Erlösungstat Jesu, sein Tod und seine Auferstehung befähigen zur Nächstenliebe wie nichts anderes. Er vergibt uns immer neu, wenn wir umkehren, er befreit und stärkt sogar zur Feindesliebe. Ein lebenslanger Weg ...
Jeder Mensch ist Gott so kostbar, dass jeder Becher Wasse, der jemandem gereicht wird, von Jesus vergolten wird. Darüber berichten Mystiker: die gelebte Nächstenliebe hat auch notorische Sünder vor der Hölle gerettet. Das Fegefeuer aber bleibt niemandem erspart, der gegen die Gebote Gottes gelebt hat und ohne Beichte gestorben ist. Und die Sünde befähigt in der Regel nicht zur Nächstenliebe, sondern das Gegenteil ist der Fall. Sie macht oft blind für Gott und den Nächsten. In der Endzeit-Predigt, die kürzlich von Pater Buob hier eingestellt war, ist die Notwendigkeit der Umkehr uns eindringlich vor Augen geführt worden.


1
 
 lesa 25. November 2023 

Das Einhalten der Gebote und Vorschriften schützt die Liebe

Man kann die Liebe von der Einhaltung von Vorschriften nicht trennen. Jesus sagt sogar: „Und weil die Missachtung von Gottes Gesetz überhandnehmen wird, wird die Liebe erkalten.“ (Mt 24, 12) Darum ist die Liebe zu Gott das erste Gebot, weil ER die Quelle der Liebe ist. Wo Gott und sein Gebot nicht mehr der Maßstab ist, sondern Triebhaftigkeit und Habgier, herrschen Egoismus, Korruption, zerbrochene Beziehungen und Leid. Ebenso hat die liturgische Verwahrlosung zu „Gräueln“ im Tempel“ (vgl Mt) geführt. Auch die liturgischen Regeln schützen die Gnade. Liturgischer Schlendrian und Unmoral bedingen einander. Das Gegeneinander-Ausspielen von Gebot, Gesetz und Nächstenliebe ist ein fatales Missverständnis des Evangeliums. Jesus selber warnt ja davor, "das Gesetz und die Propheten aufzuheben!" Das Neue der christlichen Liebe: "Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir. Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht." (Mt 11 29) Zusammen mit Jesus Christus, der uns liebt, ist es möglich!


1
 
 chorbisch 24. November 2023 
 

@ Chris2

Ihre Bedenken wegen des Mißbrauches des Wortes "Barmherzigkeit" mögen ja berechtigt sein.

Aber müssen Sie die gerade bei einem Beitrag von Hochwürden Buob zur Sprache bringen?

Er gehört doch mit Sicherheit nicht zu jenen Personen, die diese Wort in dem von Ihnen gedachten Sinne mißbrauchen.


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 chriseeb74 24. November 2023 
 

Unnachgiebigkeit und Härte gegen jede Art

der Sünde, immer wieder, auf ewig...aber
Barmherzigkeit gegenüber dem Sünder, insbesondere natürlich dem reuigen Sünder; Geduld gegenüber dem
Sünder, der die Sünde noch nicht besiegen kann.
Natürlich gibt es Unterschiede bei der Schwere der Sünde; ergo muss ein Dieb oder Mörder auch entsprechend bestraft werden, aber die meisten Sünden sind ja eher in anderen Bereichen zu finden (Unmoral, Unnachgiebigkeit, Ungeduld, Geiz, Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit usw.).


0
 
 Stefan Fleischer 24. November 2023 

Für mich ist klar:

Die Verharmlosung der Sünde, wie sie heute weit verbreitet ist, ist einerseits - etwas überspitzt ausgedrückt - eine Einladung dazu. Andererseits ist sie aber auch eine Beleidigung der Barmherzigkeit Gottes. Und so etwas kann nicht gut gehen. Der sexuelle Missbrauch z.B. kann so niemals effizient bekämpft werden.


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 Chris2 24. November 2023 
 

"Barmherzigkeit"

Geht ea nur mir so, oder ist der Begriff seit diesem Pontifikat auch für andere zunehmend ideologisch belastet und unglaubwürdig?


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 Chris2 24. November 2023 
 

@Karlmaria

Ja, jeder Mensch kann gerettet werden. Aber nur der, der nach dem Guten strebt. Wer Gott nicht kennt oder von seinem Bodenpersonal abgeschreckt wurde, der wird anders beurteilt, als die, die alles mitbekamen oder gar als Bischöfe ein "anderes Evangelium" verkünden und viele Schafe den Wölfen ausliefern...


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 Karlmaria 24. November 2023 

dass jeder Menschen laut der Lehre der Kirche so viel Gnade bekommt, dass er gerettet werden kann

Das ist ja das was ich immer wieder versuche in Kathent zu schreiben und wo dann meine Kommentare oft nicht freigeschaltet werden. Ich sage ja gar nicht dass es falsch ist sich um alle Einzelheiten der Lehre und der Liturgie genauestens zu kümmern. Aber man muss eben auch sehen dass jeder Mensch so viel Gnade bekommt dass er gerettet werden kann auch wenn er nicht genauestens nach der Lehre der Kirche gelebt hat. Das ist für mich ein ähnliches Thema wie die Predigt von der sozialen Gerechtigkeit. Das ist ja nicht falsch über die soziale Gerechtigkeit zu predigen. Aber man muss immer an die Reihenfolge denken: Zuerst kommt das Üben der Tugenden und das Wachsen in der persönlichen Heiligkeit auch dadurch dass man Gott die Zeit gibt bei der häufigen Beichte und der Heiligen Messe und der eucharistischen Anbetung zu wirken und entsprechend dem Hauptgebot Gott über alles und den Nächsten wie sich selbst lieben zu lernen und dann kommt als Frucht davon die soziale Gerechtigkeit!


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