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Papst an Firmkandidaten: Carlo Acutis zum Vorbild nehmen und Tauftag mit Kuchen feiern!

29. Jänner 2024 in Jugend, 6 Lesermeinungen
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Franziskus bei großer Audienz für junge Christen im Vatikan: Liebe zum Gebet, Glaubenszeugnis und Nächstenliebe wichtig im Leben - Tauftag "mit Kuchen feiern"


Vatikanstadt (KAP/kath.net) Papst Franziskus hat Jugendliche dazu eingeladen, den Italiener Carlo Acutis (1991-2006) zum Vorbild zu nehmen. Der im Jahr 2020 seliggesprochene "Cyber-Apostel", wie der Jugendliche oft tituliert wird, habe in seinem kurzen Leben "in nur wenigen Jahren viel Gutes getan", sagte er am Samstag bei einer Begegnung mit 7.200 Jugendlichen und ihren Begleitern aus der italienischen Erzdiözese Bari-Bitonto, die sich gerade auf das Sakrament der Firmung vorbereiten. Vor allem sei Carlo Acutis "von Jesus begeistert" gewesen, würdigte Franziskus den 15-jährig an Leukämie Verstorbenen.

Da der Jugendliche auch äußerst begabt in Informatik gewesen sei und dabei, "sich im Internet zurechtzufinden", habe er dieses Talent in den "Dienst des Evangeliums" gestellt. Acutis arbeitete bereits ab dem elften Lebensjahr an einer Website über eucharistische Wunder, für die er in Begleitung seiner Eltern selbst recherchierte. Das Ergebnis mündete in eine Wanderausstellung, die derzeit in der Kirche der Barmherzigen Schwestern in Linz Station macht.


Doch auch noch auf andere Facetten des Lebens des jungen Seligen kam der Papst zu sprechen. Die Liebe zum Gebet, das Glaubenszeugnis und die Nächstenliebe habe Acutis mit großem Engagement vorgelebt. "Er verbrachte viel Zeit mit Jesus, insbesondere in der Messe, die er jeden Tag besuchte, und er betete vor dem Tabernakel, um es dann allen mit Worten und Gesten der Liebe zu verkünden, dass Gott uns liebt und immer auf uns wartet", betonte Franziskus.

Die Firmkandidatinnen und Firmkandidaten forderte der Papst auf, dasselbe zu tun: "Geh zu Jesus, triff ihn und erzähle dann allen, wie gut es ist, mit Jesus zusammen zu sein, denn er liebt uns und wartet immer auf uns." Wer Gottes Liebe erfahren habe, solle davon auch anderen berichten. Zum Sakrament der Firmung erklärte Franziskus, es mache das christliche Leben "fester und stärker". Dies geschehe durch den Heiligen Geist, durch die Kirche und "durch uns selbst, die wir diese Mission als persönliche Verpflichtung annehmen, als Protagonisten und nicht als Zuschauer".

Auch auf die Bedeutung der Taufe kam der Papst bei der Begegnung zu sprechen. Jeder solle seinen Tauftag - an dem man "zum christlichen Leben und zum ewigen Leben geboren" worden sei - kennen und "wie einen zweiten Geburtstag" hochhalten. An die anwesenden Eltern appellierte der Papst, zu diesem "sehr wichtigen" Datum "auch einen extra Kuchen zu backen, mit Kerzen".

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 lesa 30. Jänner 2024 

Splitten hat mit Spalten zu tun und Verdrehen bewirkt verdrehtes Bewusstsein

Eine sehr wertvolle Anregung, danke!
Im übrigen wäre es ein Dienst an der Jugend, wenn kath.press und andere christliche Medien, sich darauf besinnen würde, dass sinnverdrehtes Gender-splitting hässlich, kulturfeindlich und vor allem für die Jugend schädlich ist.


2
 
 Stefan Fleischer 29. Jänner 2024 

@ Stock

Um ehrlich zu sein; die Feier unseres Tauftages war uns damals schon bei der Ehevorbereitung vor über 50 Jahren ans Herz gelegt worden. Da aber schon damals dieser sehr sinnvolle Brauch in unserer Umgebung nirgends sonst gepflegt (und uns immer wieder in Erinnerung gerufen) wurde, haben auch wir, auch ich, ihn vergessen. Nun muss ich mich wieder auf die Suche nach dem Datum machen. Der Herr schenke mir und uns allen die Kraft, diesen guten Vorsatz auch aufzugreifen und durchzuhalten.


2
 
 Stock 29. Jänner 2024 
 

@Stefan Fleischer

Ich kann Ihre Ausführungen sehr gut nachvollziehen. Das Folgende soll das auch nicht relativieren! Ich bin aber über die Idee, meinen Tauftag zu feiern derart frappiert wie begeistert, dass ich dieser Anregung sehr gerne nachkommen werde.
Kurz: Ich bin wirklich erschüttert, wie säkular mein Denken - ich darf sagen unser denken - durch die Wirkung der Aufklärung geworden ist, den für Christen allerwichtigsten Tag dem des Eintritts in Zeit und Raum schlicht zu vergessen!
Ihnen meine besten Grüße unbekannter Weise.


2
 
 Adamo 29. Jänner 2024 
 

Der selige Carlo Acutis ist ein Vorbild für die Tugend von heute !

Damit hat unser Papst etwas sehr Gutes und Entscheidendes zum Ansporn für die Jugend ausgesagt, JESUS in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen, so wie es Carlo Acutis tat.


4
 
 SalvatoreMio 29. Jänner 2024 
 

Carlo Acutis

Es ist wahr: was für einen Schatz hat Gott uns in diesem jungen Menschen geschenkt. Wenn man mit Kindern und Jugendlichen von ihm erzählt und da keine Begeisterung, kein Interesse geweckt werden könnte, dann weiß ich nicht, was noch zu machen wäre! Es gibt mittlerweile Unmengen an Schriften in allen möglichen Sprachen über ihn. Sein Interesse am Internet; dazu seine Liebe zu Armen und Ausgegrenzten, müssten doch Interesse finden, denn es sind die Themen unserer Zeit! Und auf wunderbare Weise lässt er deutlich werden, wo die Quelle alles Guten ist: bei Jesus Christus, in der Eucharistie!


4
 
 Stefan Fleischer 29. Jänner 2024 

Ich finde es himmeltraurig,

dass unser Heiliger Vater solche wertvollen Ermahnungen gegenüber den Jugendlichen findet, bei seinem Klerus hingegen, bis hinauf in die Glaubenskongregation, auch die glaubenszerstörerischsten Aussagen oder gar Anleitungen und Weisungen stillschweigend toleriert, ja bisweilen den Eindruck erweckt, als stimme er dem allen bei. Glaubwürdiger aber wird die Kirche so ganz sicher nicht.


6
 

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