Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Impfpflicht? - Niemand kann gezwungen werden, gegen sein Gewissen zu handeln!
  2. Die Frage der Impfung ist für jeden eigentlich eine Gewissensfrage
  3. "Das erbärmliche Schweigen"
  4. Strafbefehle gegen zwei katholische Priester wegen Artikel über "homosexuelle Cliquen" in der Kirche
  5. „Maskenbefreite unerwünscht!“
  6. Die Gläubigen der „Ausserordentlichen Form“ sind das Symptom, nicht die Krankheit
  7. Die gewollte Spaltung unserer Gesellschaft
  8. ‚Papst Franziskus verliert seinen Kulturkampf’
  9. Angst vor der Covid-Pandemie offenbar viel größer als ihre tödliche Auswirkungen
  10. Franziskus hat die Lehre zu diesem Thema nicht geändert
  11. Lebensschutzbewegung bekommt offizielle Flagge
  12. Kardinal Wilton Gregory untersagt dem ehemaligen Nuntius in der Schweiz die 'Alte Messe'
  13. Der Kern des Glaubens: die Begegnung mit Jesus
  14. „Hören wir auf, die Wahrheit für irgendwelche weltlichen Gedanken zu kompromittieren“
  15. Nach Protestflut: Erste Konsequenzen für Schweizer Portal kath.ch

Küng: 'Theologie des Leibes' ist Schatz, den es zu heben gilt

14. November 2014 in Familie, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Familienbischof der Österreichischen Bischofskonferenz würdigt bei Tagung "Liebe, Leib und Leidenschaft" in Eichstätt von Johannes Paul II. entwickelten Ansatz


Eichstätt (kath.net/KAP/red) Die von Papst Johannes Paul II. entwickelte "Theologie des Leibes" ist ein "Schatz, den es zu heben gilt": Das betonte Klaus Küng (Foto), Familienbischof der Österreichischen Bischofskonferenz und St. Pöltner Diözesanbischof am Freitag bei der Tagung "Liebe, Leib und Leidenschaft" an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, die bis Sonntag diesen vom Wojtyla-Papst entwickelten theologischen Ansatz beleuchtet. Die damit zusammenhängenden Themen seien "Schlüsselfragen", die an das Geheimnis Gottes und an das des Menschen rührten, "der sein Abbild ist, und zwar in seinem konkreten So-Sein, als Mann und Frau". Jenseits "irgendwelcher theoretischer Erwägungen" gehe es somit um das Wichtigste im Leben, so Küng, "um das, was es ausmacht, ob ein Leben zu einem erfüllten Leben wird oder scheitert".

Der St. Pöltner Bischof betrachtet die Tagung - wie er sagte - als wertvolle Umsetzung des Auftrags von Papst Franziskus, dass nach der außerordentlichen Bischofssynode zu Ehe und Familie in Rom bis zu deren Fortsetzung im Oktober 2015 intensiv weitergearbeitet werden soll. Der in Eichstätt gewählte positive Ansatz im Blick auf Leiblichkeit und Geschlechtlichkeit entspreche der Empfehlung der Synodalen, "man möge in allem zunächst das Positive und Schöne aufzeigen, um dann, wenn nötig, in seinem Licht die Schwierigkeiten und Mängel zu betrachten".


Küng äußerte den Wunsch einer theologische "Brücke" zwischen der Universität Eichstätt, der Hochschule Benedikt XVI. im niederösterreichischen Stift Heiligenkreuz und der Philosophisch-Theologischen Hochschule seiner eigenen Diözese. Als inhaltliche Ansatzpunkte nannte der Bischof: In Heiligenkreuz wurden in den beiden vergangenen Jahren die ersten von der Österreichischen Bischofskonferenz approbierten Kurse über die "Theologie des Leibes" abgehalten, und in St. Pölten ist im Juni 2015 ein Symposium über Sexualpädagogik geplant.

Unter dem Titel "Liebe, Leib und Leidenschaft" sind von Freitag bis Sonntag in Eichstätt Vorträge, Workshops und Erfahrungsberichte über das Person-Sein zu hören. In seiner "Theologie des Leibes" beschrieb Johannes Paul II. die Berufung des Menschen zur Liebe ausgehend von einer grundsätzlichen Wertschätzung der Leiblichkeit von Mann und Frau.

Referenten der Tagung sind u.a. die deutschen Bischöfe Rudolf Voderholzer (Regensburg), der St. Pöltner Theologe Josef Spindelböck und der in den USA lehrende Salzburger Neutestamentler Michael Waldstein, der auch dem Päpstlichen Rat für die Familie angehört. Fachleute aus der Praxis nehmen die Umsetzung der Theologie von Johannes Paul II. in Medizin, Seelsorge, Kunst, Pädagogik, Ehe und Familie in den Blick. In literarischen Einheiten mit Musik, Tanz und Theaterspiel werden zudem Texte von Karol Wojtyla, der in seiner Studienzeit auch als Schauspieler auftrat, inszeniert.

kath.net-Buchtipp
Die Menschliche Liebe im göttlichen Heilsplan
Eine Theologie des Leibes
Von Johannes Paul II.
Hardcover, 735 Seiten
2009 Fe-medienverlag
ISBN 978-3-939684-44-2
Preis 20.60 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

- Link zum kathShop

- Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus:

Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: buch@kath.net

Für Bestellungen aus der Schweiz: buch-schweiz@kath.net
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.
Foto Bischof Küng (c) Diözese St. Pölten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 gebsy 15. November 2014 

Schlüsselfragen

werden durch das Schlüsselerlebnis erkannt: http://www.kathtube.at/player.php?id=18883


0

0
 
 KdGt 14. November 2014 
 

Danke!

Die theologische "Brücke" wäre großartig!


2

0
 
 Wiederkunft 14. November 2014 
 

Danke Herr Bischof

Genau so, kann man der Verwirrung der Synode entgegen wirken. Ich bin sehr erfreut darüber. Warum sie nicht bei der Synode 2015 teil nehmen dürfen, bleibt ein Rätzel. Aber bitte Kardinal Schönborn auch auf das Symposium nach St. Pölten einladen!!


8

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Theologie des Leibes

  1. Das Leben in der zukünftigen Welt – unsere eschatologische Zukunft
  2. R.I.P. Norbert Martin
  3. 500 Wissenschaftler bestätigen Lehre von ‚Humanae vitae’
  4. Theologie des Leibes kurzgefasst - eine Lesehilfe
  5. Neuerscheinung zur 'Theologie des Leibes'
  6. «Ohne sauertöpfische Miene und moralischen Zeigefinger»
  7. ‚Liebe, Leib und Leidenschaft‘
  8. Eine Vision von Liebe







Top-15

meist-gelesen

  1. Die gewollte Spaltung unserer Gesellschaft
  2. "Das erbärmliche Schweigen"
  3. Bitte helfen Sie kath.net - Die Stimme der Diaspora-Katholiken im deutschen Sprachraum!
  4. ‘Traditionis custodes’ bei Licht betrachtet
  5. Impfpflicht? - Niemand kann gezwungen werden, gegen sein Gewissen zu handeln!
  6. ‚Papst Franziskus verliert seinen Kulturkampf’
  7. Die Gläubigen der „Ausserordentlichen Form“ sind das Symptom, nicht die Krankheit
  8. Die Frage der Impfung ist für jeden eigentlich eine Gewissensfrage
  9. Strafbefehle gegen zwei katholische Priester wegen Artikel über "homosexuelle Cliquen" in der Kirche
  10. Gesichtsmaske mit ‚Jesus Loves Me’ verboten – Mutter klagt gegen Schulbehörde
  11. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  12. Kardinal Wilton Gregory untersagt dem ehemaligen Nuntius in der Schweiz die 'Alte Messe'
  13. Endlich sagt es mal einer
  14. Leichenfunde in Kanada: Publizist spricht von "Geschichtsfälschung"!
  15. Franziskus hat die Lehre zu diesem Thema nicht geändert

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz