Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  3. Das Seminar als Familie von Nazareth und rigide Perversionen
  4. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  5. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  6. Wer hat Angst vor MISSION? - Der BDKJ
  7. Modehaus-Kette C&A mit eigener ‚Pride-Kollektion’ im LGBT-Monat Juni
  8. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  9. Belarus: Orthodoxe Kirche setzt regimekritischen Erzbischof ab
  10. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  11. R.I.P. Philipp Mickenbecker - "Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft"
  12. Das Große im Kleinsten
  13. Die Verheißung der Schechina-Wolke
  14. SPD-Politiker: Migranten machen Städte unsicher
  15. Erzbischof Chaput: Transgenderismus ist ‚letzte Rebellion gegen Gott’

Der Papst war unbequem

14. Mai 2021 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Dziwisz über das Attentat auf Johannes Paul II.: Er forderte die Achtung der Menschenrechte.


Warschau (kath.net/ Polnische Bischofskonferenz)

„Das Attentat auf Johannes Paul II. war die Konsequenz seiner standhaften Forderung nach der Achtung der Menschenrechte, besonders im Kontext der Versklavung durch den Totalitarismus. Damals war ein solcher Papst für viele unbequem“, betont Kardinal Stanislaw Dziwisz zum 40. Jahrestag des Anschlags.

Am Jahrestag der Aggression. Kardinal Dziwisz weist darauf hin, dass der heilige Johannes Paul II. sich von Beginn seines Pontifikats an entschieden für verfolgte und unterdrückte Menschen und für die vom Totalitarismus versklavten Gesellschaften eingesetzt hat.


„Er selbst stammte aus Polen, einem Land, das im 20. Jahrhundert die Gräueltaten des Nazismus und des Kommunismus erlebt hat. Er verstand sehr gut, welchen Schaden die totalitäre Gewalt, die von den Behörden gegen einzelne Bürger und ganze Gesellschaften eingesetzt wurde, anrichtete. Deshalb forderte er unbeirrt, dass die Rechte und die Würde jedes Menschen geachtet werden. Er hat einen hohen Preis dafür bezahlt, aber das Attentat hat seine Mission nicht unterbrochen“, sagte der langjährige Sekretär des heiligen Johannes Paul II.

Er fügte hinzu, dass die Momente nach dem Attentat sehr dramatisch waren, weil der Papst aufgrund der Wunden in ernsthafter Lebensgefahr schwebte. „Als ich den zusammensackenden und stark blutenden Heiligen Vater hielt, war ich unter Schock; aber ich wusste, dass wir handeln mussten, um sein Leben zu retten. Johannes Paul II. blieb trotz der Schmerzen ruhig, vertraute sich Gott und Maria an und sagte mir schon auf dem Weg zum Krankenhaus, als er das Bewusstsein verlor, dass er dem Attentäter verzeiht“, erinnert sich Kardinal Dziwisz.

Er betont auch, dass der heilige Johannes Paul nach seiner Rekonvaleszenz trotz der eingeleiteten Sicherheitsvorkehrungen die Begegnungen mit den Menschen und die ausländischen Pilgerfahrten nicht mied und seine Botschaft weiterhin mutig verkündete. „Er sagte wiederholt, dass sein Leben dank Maria gerettet wurde. Er besuchte den Attentäter im Gefängnis und sprach eine Zeit lang mit ihm. Den Feinden des Papstes ist es nicht gelungen, ihn mit Gewalt zu stoppen; er hatte eine von Gott anvertraute Mission, die er bis zum Ende fortgesetzt hat“, stellte Kardinal Dziwisz fest.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 matthieu 15. Mai 2021 
 

Von Gott anvertraute Mission

Das merkte man ihm an. Als junger Erwachsener war ich ziemlich weit von der Kirche entfernt. Aber Urbi et orbi habe ich nie verpasst. Ich spürte deutlich, dass bei ihm mehr war als bei allen weltlichen "Leadern" und "Segnungen". Da war Gott dabei. ("Ach, dass ich Dich so spät erkannte..."


0

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Johannes Paul II.

  1. Dziwisz 40 Jahre nach Papst-Attentat: Höre die Schüsse noch immer
  2. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  3. Busek: Mit Johannes Paul II. Barrieren in Mitteleuropa überwinden
  4. Lech Walesa: Papst hatte 'riesige Rolle' bei Wende in Polen
  5. Nach Papst Johannes Paul II. benannte Rose vor dem Weißen Haus
  6. Israelischer Botschafter in Polen äußert sich sehr wertschätzend über Papst Johannes Paul II.
  7. Polens Bischöfe feiern Messe im Geburtsort von Johannes Paul II.
  8. Ein Heiliger für unsere Zeiten
  9. Papst Franziskus: Johannes Paul II. war 'Geschenk Gottes'
  10. Oberrabbiner von Polen: Niemand hat mehr gegen Antisemitismus getan








Top-15

meist-gelesen

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  3. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  4. "Das widerspricht dem Sinn eines geistlichen Amtes für das Heil der Menschen"
  5. R.I.P. Philipp Mickenbecker - "Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft"
  6. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  7. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  8. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  9. Du bleibst!
  10. Der Missbrauch des Missbrauchs ausgerechnet gegen den Missbrauchsaufklärer Woelki
  11. Das Seminar als Familie von Nazareth und rigide Perversionen
  12. Medien: Vatikan hat US-Präsident Biden offenbar Mitfeier der Papst-Morgenmesse verweigert
  13. Aufbruch zum geistigen Kampf
  14. Bistum Basel: Kleruskongregation hebt ungerechtfertigte Entlassung eines Priesters auf
  15. Wer hat Angst vor MISSION? - Der BDKJ

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz