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Papst will Filmarchiv gründen und outet sich als Cineast

25. Juli 2021 in Chronik, 7 Lesermeinungen
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Von Regisseur Fellini begeisterter Ponfex in Interviewbuch: Audiovisuelles Erbe von hohem religiösem, künstlerischem und menschlichem Rang sollte gesichert werden


Rom (kath.net/KAP) Papst Franziskus möchte im Vatikan ein eigenes Filmarchiv einrichten lassen. Ihm schwebe eine Art Mediathek für audiovisuelles Erbe "von hohem religiösen, künstlerischem und menschlichen Rang" vor, sagt er in einem neuen Interviewbuch, aus dem die Zeitung "Il Messaggero" (Sonntag) Vorabauszüge veröffentlichte. Dieses Filmarchiv könne neben Apostolischer Bibliothek und Archiv errichtet werden.

Die Filmbegeisterung verdankt das Kirchenoberhaupt seinen Eltern. Sie hätten ihn und seine Geschwister oft mit ins Kino genommen, so Franziskus. "Wohl zehn, zwölf Jahre lang habe ich jeden Film mit Anna Magnani und Aldo Fabrizi gesehen, von denen mir 'Rom, offene Stadt' von Roberto Rosselini besonders gut gefallen hat." Der italienische Neorealismus habe ihm und seinen Altersgenossen besonders intensiv "die große Tragödie des Weltkriegs" vermittelt, so der Papst.


Diese Filme, so Franziskus weiter, "haben uns die Augen für einen neuen Blick auf die Wirklichkeit geöffnet". Angesichts der derzeitigen Weltlage, vor allem mit der Pandemie, sei dies euch heute dringend nötig. Besonders gut gelingt dies nach Aussage des Papstes, wenn ein Film den Blickwinkel von Kindern einnimmt, etwa in "Die Kinder beobachten uns" von Vittorio De Sica aus dem Jahr 1944.

Ganz besonders faszinieren den Papst auch die Film von Federico Fellini. Er habe es geschafft, den Blick auf Menschen am Rande, die Zurückgelassenen zu richten, so Franziskus. Fellinis Werk "La Strada - Das Lied der Straße" von 1954 sei sein Lieblingsfilm, auch weil es darin etliche implizite Hinweise auf Franz von Assisi gebe.

Das Interview ist Teil eines neuen Buches des italienischen Theologen und Filmexperten Dario Vigano: "Lo sguardo: Porta del cuore" (Der Blick: Tür des Herzens). Es erscheint dieser Tage in Italien.

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Lesermeinungen

 Chris2 5. August 2021 
 

Liebe(r) lakota

Danke für den Tipp. Hatte mich schon unter dem Artikel "Das Evangelium: es ist eines" dafür bedankt. Die Statements der Mönche sind großartig, besonders das von Father Manus. Und die Figur des Ordensgenerals passt zu Kardinälen, die sich ohne alle Skrupel ihrer Intrigen bei einer Papstwahl rühmen und sich und ihresgleichen sogar selbst als "Mafia" bezeichnen...


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 novara 27. Juli 2021 
 

Bergolio....

...sollte sich um Wesentliches kümmern!!

Anstatt dessen verärgert er die Katholiken auf der gesamten Welt!


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 schlicht 25. Juli 2021 
 

soll uns da

wieder eine "menschliche" Seite von PF suggeriert werden,um von seinem unmenschlichen/-christlichen Verhalten gegenüber konservativen Katholiken wie Petrusbruderschaft oder Kardinal Zen etc abzulenken? Bei dem Zustand der katholischen Kirche sollte er seine Zeit doch wohl sinnvoller einsetzen können...


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 Chris2 25. Juli 2021 
 

Empfehle u.a.

- "Mission" mit Robert de Niro über die Zerschlagung der Jesuitenreservationen. Besonders beeindruckend der letzte Kampf zweier Priester um die Freiheit der Indios: Der eine mit Waffengewalt, der andere mit der Monstranz...
- Die Passion (Regie Mel Gibson). Sehr realistische Verfilmung des Leidensweges des Herrn, bis hin zur Sprache (lateinisch und aramäisch mit Untertiteln). Eigentlich nur an Karfreitag zu ertragen...


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 f12 25. Juli 2021 
 

Das ist mir wurscht ob er ein Cineast ist. Statt sich Filmchen anzuschauen sollte er gefälligst auf seine Kirche schauen.


7

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 ThomasR 25. Juli 2021 
 

vatikan hat eine Lücke im Budget von - 60 Mio EUR

Besteuerung der Einnahmen der deutschen Diözesen mit 7% der Kirchensteuereinnahmen (7von 7) bietet sich als Finanzierung.


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 lakota 25. Juli 2021 
 

Vielleicht sollte sich P.Franziskus dann auch mal den Film "Katholiken" aus dem Jahr 1973 mit Trevor Howard ansehen.

Kurze Beschreibung:
"In dem Film wird auf der Erzählebene der Kampf um die Lateinische Messe anhand eines Besuches eines Vertreters aus Rom bei irischen Mönchen präsentiert. Die Geschichte spielt in einer Zunkunft, in der alle christlichen Kirchen eins sind und man dabei ist, alle Religionen zusammenzuführen."


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