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Weltkirchebischof Bertram Meier/Augsburg warnt vor Schnellschüssen beim Synodalen Weg

2. September 2022 in Interview, 34 Lesermeinungen
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„Atempause einlegen“ – Plädoyer für eine erneuerte, nicht eine „ganz andere“ Kirche – Wenn es um Lebensschutz geht, „gibt es meines Erachtens keinen Kompromiss“. Interview von Johannes Müller, Ulrich Schwab/Katholische SonntagsZeitung/Neue Bildpost


Augsburg-Frankfurt (kath.net/Katholische SonntagsZeitung/Neue Bildpost) Vom 8. bis 10. September tagt in Frankfurt am Main die mit Spannung erwartete vierte Versammlung des Synodalen Wegs. Im Juli hatte ein Schreiben des vatikanischen Staatssekretariats für Aufregung gesorgt: Es wies entschieden darauf hin, dass der Synodale Weg keinerlei Weisungsrecht in Bezug auf Lehre, Leitung und Moral in der Kirche habe. Mehr weltkirchliche Geschlossenheit und ein vernünftiges Tempo mahnt auch der deutsche Weltkirchebischof Bertram Meier an. Im Katholische SonntagsZeitung-/Neue Bildpost-Exklusivinterview nimmt der Bischof von Augsburg Stellung.

Katholische SonntagsZeitung/Neue Bildpost: Herr Bischof, Sie haben einige Tage des August in der Schweiz und in Polen verbracht. Welche Eindrücke und Erlebnisse aus diesen nahen, aber vielleicht doch auch andersartigen weltkirchlichen Zielen haben sich bei Ihnen besonders eingeprägt?

Bischof Meier: In der Schweiz habe ich besonders erfahren, wie vielfältig katholische Kirche sein kann. Was wir politisch von den Kantonen kennen, spiegelt sich auch im kirchlichen Leben der Bistümer wider. Die Mentalitäten, Sprachen, Kulturen und Bräuche sind innerhalb der Schweiz sehr unterschiedlich. Im Hinblick auf die synodalen Prozesse, die der Papst wünscht, nehme ich den Gedanken mit, dass die Kirche in der Schweiz weniger mit „Forderungen“ arbeiten will als vielmehr mit „Wünschen und Anregungen“, die in Rom eingebracht werden sollen. Diese ehrliche, höfliche und auch noble Tonalität empfinde ich als nachahmenswert.

In Polen traf ich auf eine Kirche, die durch ihre Geschichte „sturm erprobt“ ist: eine Kirche, die auf Leiden und Bekenntnis gründet. Auschwitz und Tschenstochau sind für mich zwei elliptische Brennpunkte der Kirche in Polen. Und dann habe ich Krakau genossen: Die Gestalt des heiligen Papstes Johannes Paul II. ist dort weiterhin sehr präsent. Sehr viele junge Menschen nehmen Maß am Evangelium. Freilich gibt es auch in Polen Probleme: Die Berufungen gehen zurück; Familienbande bröckeln. Zu bewundern ist die große Solidarität, die Polen den ukrainischen Flüchtlingen selbstverständlich entgegenbringen. Alle Achtung!

Katholische SonntagsZeitung/Neue Bildpost: Wurden Sie bei Ihren Besuchen auch einmal auf den Synodalen Weg angesprochen? Was denkt man außerhalb Deutschlands von dieser spezifisch deutschen Angelegenheit?

Bischof Meier: Obwohl der Synodale Weg in Deutschland nicht auf der Tagesordnung meiner Reisen stand, war das Thema doch immer wieder präsent. Einerseits werte ich das Interesse positiv, denn was sich an kirchlichem Leben bei uns tut, findet Beachtung. Andererseits hörte ich – besonders in Polen – die Sorge heraus, dass unser Synodaler Weg in Deutschland Ziele anstreben könnte, die den katholischen Rahmen sprengen. Da hilft nur, miteinander ehrlich im Gespräch zu bleiben, sich gegenseitig aufmerksam zuzuhören, die jeweiligen Gedanken geduldig zu erklären und offene Fragen auch einmal stehen lassen zu können. Synodalität ist kein Tauziehen, sondern ein gemeinsames Rudern im großen Schiff der Kirche, dem „Boot Petri“. Von daher ist der Synodale Weg auch kein speziell deutsches Projekt.

Kein geringerer als Papst Franziskus wünscht sich eine synodale Kirche. Für den Papst ist Synodalität die Lebensform der Kirche auf allen Ebenen. Das ist insofern spannend, als wir in einer Zeit leben, die vielen Umbrüchen ausgesetzt ist. Eine große Herausforderung liegt darin, den Spagat zu schaffen: Wie können wir in dieser Zeit des Wandels bleibende Werte gemeinsam erhalten, formulieren und leben – nicht nur als einzelne, sondern als Kirche und Gesellschaft?

Katholische SonntagsZeitung/Neue Bildpost: Im Interview mit katholisch.de haben Sie sich kürzlich kritisch zum Synodalen Weg geäußert. Dabei fanden Sie dieses Forum ursprünglich „alternativlos“. Heißt das, dass Sie vor allem wegen der Entwicklung besorgt sind, die sich hier abzeichnet?

Bischof Meier: Wenn Sie meinen, dass die Kirche eine geistliche Erneuerung braucht, sehe ich den Synodalen Weg als „alternativlos“ an. Doch der Weg wächst bekanntlich im Gehen.

Meine Kritik ist keine generelle Ablehnung, sondern eher ein „ceterum censeo“ im Sinne eines regelmäßigen Innehaltens mit dem Einwurf: Vergesst die Spiritualität nicht! Und eine geistliche Erneuerung der Kirche betrifft „mehr als Strukturen“, wie es die Deutsche Bischofskonferenz ja selbst bereits 2007 gefordert hat. Ich bleibe dabei: Der Synodale Weg ist ein spannendes „geistliches Experiment“. Wir werden sehen, wie es ausgeht – und der Heilige Geist hat ja auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Katholische SonntagsZeitung/Neue Bildpost: Der Brief aus dem Vatikan zum Synodalen Weg [Link] hat hohe Wellen geschlagen. Glauben Sie, dass das Schreiben beim Treffen vom 8. bis 10. September ein zentrales Diskussionsthema sein wird – oder lässt man sich in der bisherigen Agenda nicht beirren?

Bischof Meier: Das liegt in der Hand des Synodalpräsidiums, das die Tagesordnung verantwortet.

Katholische SonntagsZeitung/Neue Bildpost: Was halten Sie von dem Vorschlag des Vatikan, den Synodalen Weg in die Weltsynode einfließen zu lassen?

Bischof Meier: Das ist immer meine Rede: Wir können hier in Deutschland unsere Themen benennen, beraten und mit Voten versehen.

Doch bevor wir die Dinge in unserem Land praktisch umsetzen, sollten wir eine Atempause einlegen, die dem Gebet und dem Abwägen dienen könnte, um dann entsprechende Wünsche in die Weltkirche einzuspeisen. Bei der Weltsynode 2023 werden die Themen gesichtet, geweitet und entsprechend gewürdigt. Ich gehe davon aus, dass dann klarer wird, welche Fragen in Deutschland eigenständig behandelt werden können und welche Materien unserer Kompetenz entzogen sind.

Katholische SonntagsZeitung/Neue Bildpost: Die ursprüngliche Intention des Synodalen Wegs war es ja, die Kirche in Deutschland bei der Aufarbeitung des furchtbaren Missbrauchsskandals zu unterstützen. Mittlerweile könnte aber auch leicht der Eindruck entstehen, dass es vor allem um eine andere Kirche geht. Oder täuscht dieser Eindruck?

Bischof Meier: Dass der Synodale Weg auch eine Reaktion auf den Missbrauchsskandal ist, steht außer Zweifel. Dass es in der Kirche systemische Schwächen gibt, ist unbestritten. Aber es scheint mir zu monokausal, wenn unsere einzige Antwort auf den Missbrauch in seinen verschiedenen Formen der Synodale Weg sein sollte. Ich kenne darüber hinaus viele Initiativen, die der geistlichen Erneuerung der Kirche dienen wollen: ehrliche Um- kehr und Buße; Evangelisierung; Anbetung, die mit gelebter Caritas verbunden ist; das Mühen um Glaubwürdigkeit, die in eine neue Vertrauenswürdigkeit der Kirche münden kann. In alten und neuen Gemeinschaften liegt ein großes Potential, aber auch in bewährten Formen der Volksfrömmigkeit, die nicht nur den Kopf, sondern auch das Herz anspricht. Natürlich müssen wir auch Gewissenserforschung halten und uns fragen: Wo haben wir unsere Macht missbraucht? Wo haben wir uns sogar versündigt, indem wir die uns anvertraute geistliche Vollmacht missbraucht haben?

Das betrifft Kleriker, aber auch Laien in Leitungsaufgaben. Wir müssen Leitung weniger in Machtkategorien denken und dafür mehr als Dienst sehen. Da kommt die Verantwortung ins Spiel. Leiten wollen viele, aber wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen, lichten sich schnell die Reihen.

Ein solches Umdenken geht nicht von heute auf morgen. Es erfordert viel Geduld und den langen Atem der Leidenschaft. Nicht die Änderung des „Systems“ Kirche ist angezeigt, sondern das Anliegen: Wie können wir Jesus Christus und sein Evangelium den Menschen von heute anbieten? Viele durch Krisen verunsicherte Leute wünschen keine neue, ganz andere Kirche, sondern eine geistlich erneuerte Kirche. Es ist schade, dass wir in dieser Hinsicht in der Pandemie manches schuldig geblieben sind. Das sollte uns angesichts der Krisen um Energie und Inflation, die sich am Horizont abzeichnen, nicht noch einmal passieren.

Katholische SonntagsZeitung/Neue Bildpost: Sie selbst verweisen immer auf die Notwendigkeit, dass kirchliche Reformen an die Weltkirche gebunden sein müssen. Haben Sie mit dieser Position innerhalb des Synodalen Wegs einen schweren Stand?

Bischof Meier: Meine Position wird gehört und auch kontrovers diskutiert. Darüber freue ich mich. Diese „Wetzsteinfunktion“ nehme ich auch deshalb wahr, weil sie für mich zum bischöflichen Dienst gehört. Schon aufgrund meiner Biographie möchte ich klarstellen, dass Weltkirche für mich mehr ist als der Vatikan. Weltkirche ist ein Netz von Ortskirchen, das den ganzen Globus umspannt.

In Rom und auch in meinem Heimatbistum darf ich bis heute Weltkirche lernen. Mein Wunsch ist, dass wir immer mehr in diese internationale Schule gehen und den Reichtum der verschiedenen Kulturen wertschätzen. Weltkirche ist keine Einbahnstraße, Bistümer sind auch keine Filialen der Kirche von Rom. Wer Weltkirche lebt, freut sich am wechselseitigen Geben und Nehmen. Wenn wir uns synodal, das heißt gemeinsam, auf den Weg machen, können wir nur voneinander profitieren. Lassen wir uns bereichern!

Katholische SonntagsZeitung/Neue Bildpost: Fast zeitgleich zum Mahnschreiben aus Rom hat ein anderes Thema die Katholiken in Deutschland sehr bewegt: die Forderung der ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp nach flächendeckenden Abtreibungsmöglichkeiten [Link]. Sollte dieses zentrale katholische Thema – der Schutz des Lebens – nicht auch beim Synodalen Weg eine zentrale Rolle spielen?

Bischof Meier: Der Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod steht für mich auf der Prioritätenliste der katholischen Kirche ganz oben. Wenn es um Leben und Tod geht, gibt es meines Erachtens keinen Kompromiss. Es wäre schade, wenn das Thema zur Verhandlungsmasse des Synodalen Weges würde. Wie sagte schon Jesus, der Herr der Kirche: „Ihr seid in der Welt, aber nicht von der Welt“ (vgl. Joh 17, 16-18).

Archivfoto Bischof Meier (c) Bernd Müller/Bistum Augsburg


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Lesermeinungen

 Lemaitre 7. September 2022 
 

@mimao

Gerne :).

Noch ein kleiner Tipp: die Lorettogemeinschaft hat ihr Pfingstfestival dieses Jahr auch in Ulm angeboten - soweit ich weiß, gibt es auch Pläne für 2023. Vormerken ;).


1
 
 mimamo 6. September 2022 
 

Herzlichen Dank

an Lakota und Lemaitre!
Dann werde ich da wirklich mal hingehen. Das macht Hoffnung.
Ich habe grad die letzten Tage durchaus gemerkt, wie mir die Hl Messe fehlt und Gemeinschaft, auch wenn ich da dann niemanden kenne. Es wird wohl auch Rosenkranz gebetet, ich habe ein bisschen recherchiert. Gott vergelte euch die Fürsorge und euer Verständnis.
Und wisst ihr, so ein Interview wie dieses lässt mich auch eher ratlos, und ich stimme Salvatore Mios erstem Kommentar vorbehaltlos zu.
Bitte um Verständnis für Schreibfehler, kann momentan nur mobil unterwegs sein, habe grad kein Internet, Telekom hat mich verschaukelt und ich muss jetzt erstmal schauen...


2
 
 Lemaitre 6. September 2022 
 

@mimamo, lakota

Ein Freund von mir hat sein Ref Lehramt in Ulm absolviert & ist dann irgendwann über die "Grenze" geflohen - dort hat er dann neA gute Erfahrungen gemacht.


1
 
 lakota 5. September 2022 
 

@Lemaitre @mimamo

Unsere frühere Pfarrhaushälterin wohnt seit einigen Jahren in Neu-Ulm und spricht nur gut von St.Johann-Baptist.
Das wäre vielleicht wirklich eine Möglichkeit.


1
 
 Lemaitre 5. September 2022 
 

@mimamo

Vielleicht hilft Ihnen ein kurzer Sprung über die Donau nach Neu-Ulm, spezifisch St. Johann Baptist - ist mit den Öffis aus Ulm definitiv besser zu erreichen als Marienfried und ungleich katholischer als so manche Veranstaltung in der DRS.


1
 
 mimamo 5. September 2022 
 

Ulm

Ist die Diözese Rottenburg Stuttgart. Sagt dann wohl alles, und leider habe ich kein Auto, und auch Verkehrsverbindungen nach Marienfried z B sind schwierig... Und wer im Einzelhandel arbeitet, hat nicht jedes, Wochende frei, oder um 4 oder 5 Arbeitsende.
Also:Bibel, Gebet, Rosenkranz und Vertrauen.


1
 
 mimamo 5. September 2022 
 

Ja,

ich verstehe, was Sie sagen wollen, Heinerle, nur kennen tu ich das sowieso nicht, weil nicht in der Tradition aufgewachsen. Und es gibt auch von Doerfern und ach so Frommen genügend Schauergeschichten von Unbarmherzigkeit,Vorurteilen und Aburteilen.
Beschaemendst finde ich das alles auch deshalb, weil im Orient Exmuslime sterben, weil sie Christen sind und nicht nur Katholiken, sondern jeder Prägung. Aber sie haben wirklich Christus im Herzen und verbreiten sofort nach ihrer Taufe den Glauben.
Ich selber habe durch Christus die Kraft bekommen, enthaltsqm zu leben, als ich vom Katholischen noch gar nichts wissen wollte, aber man hat mir beigebracht, wie wichtig es ist die Bibel zu kennen.
Ja, ich finde das Katholische am Naechsten dran und unendlich reich an Inhalt, Anbetung und Ehrfurcht, und dass in jeder Hl. Messe ER im Mittelpunkt steht und uns immer tiefer führt, wenn wir denn unsere Herzenstuer aufmachen. Der Rest interessiert mich nicht mehr. Nur gibt es hier in Ulm
NIX!


1
 
 Lemaitre 5. September 2022 
 

...

Warum darf ich einem Mitforisten keinen gesegneten Sonntag wünschen?


1
 
 lakota 5. September 2022 
 

@Heinerle

"wo in jedem Dorf eine Kirche steht und sich jeden Sonntag die Gemeinde versammelt"..

Das gibt es doch schon längst nicht mehr.

Wir haben auch nicht genug Priester, daß in jeder Dorfkirche, wo vielleicht noch 20 Gläubige sich versammeln, eine Hl.Messe gefeiert werden kann.


2
 
 SalvatoreMio 4. September 2022 
 

Ja, wir sind frustriert!

@Heinerle @Mimamo: Es ist wirklich irritierend! Ich besuche meist eine traditionelle Dorfkirche in kath. Umfeld: im Herbst noch fast voll; in diesem Jahr höchstens 1/3 Mitfeiernde. Heute: ein neuer Organist, der sich durchquälte; unsicherer Küster; schleppender Gesang. Am Ende: kaum ist der Priester verschwunden, so ist die Kirche leer. Aber hatten wir nicht gerade noch "Christus mitten unter uns" gefeiert? Das ist wie abgehakt. Von der guten Predigt spricht niemand. Vielleicht denkt man schon an die Nachmittagstorte? Diese Beschreibung passt auf viele Gemeinden - seit langem. Ein Wurm zernagt die Herzen der Gläubigen - auch schon lange! Das Evangelium wird aber nur lebendig, wenn in unseren Herzen Gottesliebe wirklich zu brennen beginnt und wir Christus die 1. Stelle einräumen! Wir "opfern" ihm großzügig 1 Stunde - aber vielleicht nur aus Sorge, sonst nicht in den Himmel zu kommen? Kehren wir um zum IHM - wenigstens zwei oder drei - das wäre Neubeginn!


3
 
 Heinerle 4. September 2022 
 

Abschied von der Volkskirche

@mimamo: Das bedeutet dann aber mental und faktisch auch den Abschied von der Volkskirche, mit flächendeckenden Strukturen, wo in jedem Dorf eine Kirche steht und sich jeden Sonntag die Gemeinde versammelt, wo man Anteil nimmt an Freud und Leid der Nachbarn. Die Alternative sind geistliche Zentren, zu denen man sich eigens aufmachen und gegebenefalls eine ganze Strecke weit fahren muss.


1
 
 mimamo 4. September 2022 
 

Ganz ehrlich

.... so langsam bin ich als, Neukatholoikin nur noch frustriert, und denke darüber nach, mich von diesem Gedoens zu verabschieden.
Alles, was diskutiert wird, wie es weitergehen kann, ist in vielen bibeltreuen Freikirchen und Bruedergemeinden vorhanden - leider ohne Hl Messe und Sakramente, ausser Taufe. Wie sollte die KK überleben ohne Geld mit ihren Schulen, ihren Universitäten, ihren Hilfsprojekten und ihrem Luxus?
Wuerden Bischoefe und Co nicht residieren, sondern dienen, waere vieles an Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, langsam wirds nur noch peinlich.
Dieses ständige Diskutieren, das Evangelium "attraktiv" zu machen, nerven und sind kontraproduktiv und nehmen ihm die Spannung der Herausforderung. Wir haben einen Gott, der uns ernst nimmt und uns etwas zutraut und kein Kindermädchen. Hätten die Apostel und die frueheren Nachfolger Jesu so gedacht, haette sich das Evangelium nie durchgesetzt. Als sich der Glaube mit der Politik verband, war das das Ende vom Anfang.


0
 
 Zeitzeuge 3. September 2022 
 

@Lemaitre, danke für Ihre persönliche Mitteilung!

Eine solche hl. Messe gibt es bei uns leider weit
und breit nirgendwo. Selbst ein lat. Ordinarium
ist bei den Kirchenchören weitgehend verpönt.

Ein jüngerer Pfarrer, oder Vertreter, nicht weit
von hier entfernt, hielt einmal im Monat ein hl.
Früh-Messe im NOM auf Latein. Außerdem war dort am
Herz-Jesu-Freitag eine hl. Messe mit vorheriger
Beichtgelegenheit und Rosenkranz, danach sakramentaler Segen, mit großen Zuspruch nicht nur von seinen Pfarrkindern; das gefiel wohl einigen Damen
nicht, der Pfarrer wurde versetzt.

Hl. Messen im klassischen Ritus werden in unserem
Bistum nach meiner Kenntnis mit bischöflicher Billigung 4 angeboten, 2 davon
von FSSP-Patres, die beiden anderen vom Institut Christus König und Hoherpriester, aber leider
nicht in meinem Nahbereich, eine Indultmesse
gem. SP wurde wegen Corona eingestellt und nicht
wieder aufgenommen.

Ich wünsche Ihnen und allen hier einen gesegneten
Sonntag!


2
 
 Lemaitre 3. September 2022 
 

@Zeitzeuge

Zustimmung zum Stundengebet, zum Thema Kirchenlatein möchte ich noch eine eigene Erfahrung ergänzen:

Während meiner Studienzeit hat der Priester der dortigen Gemeinde jeden Freitag um 9.00 Uhr eine Messe im NOM angeboten - auf Latein und ad orientem. Leider habe ich das danach nie wieder gefunden , denn das waren für mich selbst die schönsten Messen, denen ich je beiwohnen durfte.


2
 
 Zeitzeuge 3. September 2022 
 

Werte Heinerle und Lemaitre,

es wäre in der Tag eine liturgische Bereicherung,

wenn das deutsche Stundengebet bei besonderen

Anlässen in einer Kirchengemeinde öffentlich

verrichtet würde oder es viele Katholiken, falls

zeitmäßig möglich, privatim verrichten würden.

Wir hatten früher auch hier die deutschen

Sonntagsandachten, die jetzt auch nicht mehr

verrichtet werden.

Analog ist es auch mit dem Kirchenlatein; entgegen

der Intention der Konzilsväter wird auch dieses

zumindest hier bei uns sehr weitgehend nicht mehr

gepflegt, die Kirchenchöre singen auch fast nur

noch auf Deutsch; meiner persönlichen Meinung

nach ist das auch ein spiritueller Verlust.

www.kathnews.de/vatikanum-ii-der-gebrauch-der-lateinischen-sprache-soll-erhalten-bleiben


2
 
 hape 3. September 2022 

Synodaler Weg, Abtreibung, Atempause.

Kann es sein, dass einige die revolutionäre Explosionskraft unterschätzen, die der Synodale Weg im Schilde führt? Das ist kein Sandkasten-Reförmchen, sondern eine globale Kirchenrevolution! Die synodale Angriff vom 8.-10.9.22 wird sehr ernst, sehr heftig werden. Das offene Schisma droht!

Die Verteidigung erfordert Besonnenheit, Klugheit und Entschlossenheit zugleich. Ich denke, dass Bf. Meier ein national und international vernetzter Pragmatiker ist, der die destruktiven Fliehkräfte des Angriffs gut einzuschätzen weiß. Sein Appell, eine Atempause zu nehmen, mag halbherzig wirken. Nichts desto trotz aber kann der Zeitgewinn im ernsten Kampf eine gute Taktik sein. Die ultraradikalen Angreife werden alles tun, um das zu verhindern!

Bf. Meier mag kein Held sein. Aber ein Maulheld ist er auch nicht. Das er für die gute Sache kämpft, daran habe ich keine Zweifel.


4
 
 Heinerle 3. September 2022 
 

Stundengebet verdrängt

@Zeitzeuge: In der Tat ist es die große Ausnahme, wenn irgendwo das ehrwürdige und spirituell sehr tiefe Stundengebet mit seinem Schatz von Psalmen, Hymnen und Gebeten in einer Gemeinde gepflegt wird, regelmäßig oder aus bestimmten Anlässen. Dazu hat sicher beigetragen, dass es bis ins 20. Jahrhundert fast nur auf Latein verrichtet wurde und sich für die nicht lateinkundigen "Laien" (auch in den Ordensgemeinschaften) Ersatz etablierte wie der Rosenkranz oder Andachten je nach theologischem Zeitgeist. Es ist nicht gelungen, neben oder anstatt dieser Andachten das deutsche liturgische Stundengebet wieder zu etablieren.


0
 
 Lemaitre 3. September 2022 
 

Ergänzung zu @Zeitzeuge

Gerne möchte ich die Hinweise zum Stundengebet ergänzen um...

https://www.stundengebet.de/

Da gibt es das Stundengebet auch als App inkl. des Tagesevangeliums. Die Texte werden für 10 Tage im voraus gespeichert, so dass man auch einmal an einem abgelegenen Ort ohne Empfang das Stundengebet verrichten kann, wenn auch die Mitnahme der Bücher eingeschränkt ist (Wandern, Manöver...). So gibt es eigentlich keine Ausrede mehr, das Stundengebet nicht zu verrichten ;).

Wobei ich die App wirklich für eine Notlösung halte; ich bin hier völlig bei Kardinal Sarah, der ja deutlich gesagt hat, dass die liturgischen Texte aus einem analogen Buch gelesen werden sollten. Für Laien ist das nun nicht immer möglich, aber wie gesagt, wenn möglich, dann Buch.


1
 
 Zeitzeuge 3. September 2022 
 

Das Stundenbuch ist online abrufbar unter "stundenbuch.katholisch.de";

für die Freunde des klassischen Ritus habe ich
unten eine lat.-dtsch. Ausgabe verlinkt.

Pater Martin Ramm FSSP hat ebenfalls das "alte"
Brevier übersetzt, vor dem Konzil
gab es z.B. dtsch. Breviere u.a.v. Janner (1890),
Stephan (1926/27) Parsch 1938/39, eine
Anthologie von Guardini (Hl. Zeit), 1931
Pius Parsch usw.!

Mir ist keine Pfarrei bekannt, in der das
Stundengebet auch von den Laien öffentlich
verrichtet wird.

Bei uns hier gibt es eine kleine Rosenkranz-
Gebetsgruppe - und die LGBT-Fahne im Pfarrhof.

www.mariawalder-messbuch.de/mwmwb/office/index.html


0
 
 Heinerle 3. September 2022 
 

Stundengebet

Ja, das Stundengebet ist ein Schatz. In meiner sehr konservativ ausgerichteten Pfarrgemeinde gibt es zwar zahlreiche "fromme Übungen" wie Rosenkranzgebet und Anbetungsnächte, aber nur einmal im Jahr ein gemeinsames Stundengebet (die Vesper zum Abschluss des Ewigen Gebetes). Das Stundengebet ist mit Messfeier und Sakramenten Liturgie im engeren Sinne und sollte zum regelmäßigen Gebetskanon der Gemeinden gehören, wie es das Konzil angeregt hat. Im Pfarrhaus wohnen drei zum Breviergebet verpflichtete Kleriker, aber man erlebt nie, dass sie es (wenigstens ab und zu) gemeinsam beten oder gar die Gemeinde dazu einladen.


0
 
 Lemaitre 3. September 2022 
 

@Stefan Fleischer

Volle Zustimmung! Die Entdeckung des regelmäßigem Stundengebietes ist das größte Geschenk für mein eigenes Gebietsleben gewesen.

Gerade das Vat. II ruft ja dazu auf, dass das Stundengebet nach Möglichkeit auch von den Laien gebetet wird...


2
 
 Zeitzeuge 3. September 2022 
 

Sehr geehrter Herr Fleischer,

danke für Ihren Beitrag, ja so ist es!

Im Link die Texte der hl. Messe zum heutigen

Gedenktag Papst Gregor des Großen, die ebenfalls

wertvolle Gedanken für Priester und Gläubige

enthalten!

www.erzabtei-beuron.de/schott/


1
 
 Stefan Fleischer 3. September 2022 

Übrigens

Die Lesung der heutigen Laudes lautete: "Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach. Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen;" (Hebr 13,7-9) Wäre das nicht ein Wort ins Stammbuch all unserer synodalen Bemühungen von heute?

PS: Könnte nicht viel Irrtum und Streit vermieden werden, wenn wenigstens alle, die eigentlich dazu verpflichtet wären, sich bewusst mehr dem Stundengebet widmen würden?


4
 
 SalvatoreMio 3. September 2022 
 

Querschüsse aus Rottenburg

@Lieber Zeitzeuge! Erschreckend, was die Rottenburger am 24. 9. vorhaben.- Dieser Tage sagte ein ausländischer Priester mehrfach zu mir: "Bei der Eucharistiefeier läuft liturgisch nicht alles richtig ab, und die tristen Altäre ohne Altardecke und Kerzen: man spürt und sieht, dass Ihr Euch immer mehr vom Katholischen entfernt".


4
 
 lesa 2. September 2022 

Danke für das eindeutige Bischofswort bezüglich der Abtreibung!


3
 
 nvena 2. September 2022 
 

Bischof Meier

ist für mich einer der deutschen Bischöfe, von dem man immer wieder gute und klare Äusserungen hört und auch in diesem Interview sehe ich viel Ermutigendes. Gerade sein Verweis auf die spirituelle Dimension des Synodalen Weges trifft ins Schwarze, denn gerade da hapert es meiner Ansicht nach gewaltig.
Auch seine Äusserung zum Lebensrecht verstehe ich als klare Abgrenzung zu Frau Stetter Karp. Ich bin dankbar für Bischöfe wie ihn oder Bischof Oster, die nicht aus Angst vor Kritik oder Entmutigung vor der Verantwortung
zurückweichen.


2
 
 Waldi 2. September 2022 
 

Was mich als Katholik besonders stört,

ist der starke Einfluss, den das "ZdK" auf diesen Synodalen Irrweg" radikal ausübt. Mir scheint, dass der Augsburger Bischof Bertram Meier auch schon etwas weich geklopft wurde, indem er warnend "Schnellschüsse" auf diesen Irrweg vermeiden möchte.


3
 
 Stefan Fleischer 2. September 2022 

Eine Atempause?

Sollte wir nicht viel eher alle verfügbaren Kräfte sammeln und mit aller Kraft gegen jenen verführerischen Giftpilz des moralistisch-therapeutischen Deismus antreten, der uns zu einem harmlosen Gott «bekehren» will, welcher sich weitgehend aus unserem täglichen Leben heraushält, keine Ansprüche stellt, nur will, dass der Mensch sich wohl fühlt und sein Leben in den Griff bekommt?
«Ich bin der Herr, Dein Gott!» spricht der Herr. Wo wir ihm nicht mehr gestatten, dieser allwissenden, allmächtige und absolut gerechte Gott für uns zu sein, wird immer mehr der Widersacher versuchen uns unter seine Herrschaft zu ziehen.


4
 
 723Mac 2. September 2022 
 

Enscheidend für die Zukunft des Glaubens in Deutschland

(an der 3. Stelle nach der litrgischen Erneuerung und nach dem Lebensschutz)
ist daß Deutschland ein Gebetsort bleibt

Mehr Gebet und Erneuerung des Gebetslebens in Deutschland als synodale Schnellschüsse dringedst gefragt.

Ich freue mich sehr über jede Begegnung mit Bischof Maier auf der Antenne von Radio Horeb, das zum Gebetstreff für alle deutschsprachigen Christen in der ganzen Welt etablierte


2
 
 J. Rückert 2. September 2022 
 

Vernünftiges Tempo?

Wenn der Bischof eine Atempause anmahnt, täuscht er sich und andere, denn bei der Neufindung des katholischen Glaubens in erlesenen Zirkeln gilt: Wer nicht ein "Nein und Ende" sagt wird fortgespült. Es werden ständig neue Horizonte angepeilt. Was gestern noch revolutionär war ist morgen schon reaktionär.
Ein Philosoph meinte, dass man in einem Disput über den Nihilismus unterliegen würde, so man sich darauf einließe, einen ersten Kompromiss zu machen: "Nehmen wir einmal an, es gäbe nichts ..."
Wenn ein Bischof nein sagt, hat er dann nicht sein nächstes Umfeld zum Gegner? "Man hat mich im Haus meiner Freunde geschlagen!" Da sinkt der Mut.

Jeder lebt in seiner Spektralfarbe, jeder hat seinen Gott. "Bunt und vielfältig" ist unser Credo. Babylon zu Lande und in den Wolken. Marsch mit dem gesellschaftlichen Klima. Schwan kleb-an auch für geistliche "Klimaretter"?
Noch nie waren mündige Laien so wichtig - und so zerstörerisch.


4
 
 SalvatoreMio 2. September 2022 
 

"Ehrfurcht vor Gott" - ist das Schlüsselwort

Ich begehe jetzt eine unvermeidliche Wortklauberei, denn Gedanken formen Worte, und Worte formen Gedanken. Herr Bischof Meyer sagt: "Da hat auch noch der Hl. Geist ein Wörtchen mitzureden" und meint den Schöpfer des Universums, durch den Christus in Maria Fleisch annahm. Er fragt auch: "Wie können wir Jesus Christus den Menschen von heute anbieten?" Aber die Kirche ist kein Supermarkt, die etwas erreicht durch tolle Werbung! Wir sollten besser nachdenken: wie können wir helfen, in Menschenherzen den Boden zu bereiten, damit sie zu suchen anfangen, Sehnsucht bekommen nach dem unendlich erhabenen Schöpfer und Erlöser. Katechese, Predigt, persönl. Gespräch böten Gelegenheit. Wir müssen einander helfen, zum Staunen zu kommen über die Schöpferkraft des Hl. Geistes, die überall sichtbar ist - auch in der enormen Geisteskraft - die er in den Menschen gesenkt hat. Dazu gehört ehrfürchtiges Denken und Sprache. Der Hl. Geist hat nicht nur ein "Wörtchen mitzureden" - ohne ihn geht gar nichts!


5
 
 Chris2 2. September 2022 
 

Notbremsung oder Entgleisung.

Ich fürchte, es gibt nur noch diese zwei Optionen. Und beide werden schmerzhaft werden, besonders letztere. Leider sind die Bremsen nur für Rom und die regionale Bischofskonferenz zugänglich - und erstere belässt es bisher bei dezenten Hinweisen, während letztere sogar jetzt noch auf dem Gaspedal steht...


3
 
 Uwe Lay 2. September 2022 
 

Das ZK und die Abtreibung

Weiß dieser Bischof denn nicht, daß das Laien-ZK eindeutig sich für das Recht der Frau auf eine Kindsestötung im Mutterleibe ausspricht und so auch tatkräftig das Ausstellen von Tötungslizenzen (Bischof Dyba) befürwortet?
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


6
 
 Zeitzeuge 2. September 2022 
 

"Querschüsse" aus dem Bistum Rottenburg, vgl. Link,

der früher eher lautlose Abfall (die kryptogame

Häresie nach K. Rahner) meldet sich jetzt

lautstark.

Spürbare Hilfe aus ROM erwarte ich derzeit

nicht, die katholische Kirche hat gerade was

Lehrabweichler betrifft ihr entsprechendes

Strafrecht seit vielen Jahren weitgehend

suspendiert; dabei ist die kath. Kirche

nicht nur Liebes- sondern auch Rechtskirche,

was Papst Benedikt XVI. so einmal ausdrücklich

formulierte!

Allein den Betern kann es noch gelingen!
Täter werden n i e den Himmel zwingen!

www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.forderungen-aus-rottenburg-was-dazu-wohl-der-papst-sagen-wird.e09ec820-9096-4302-b7e4-dc032cf90dca.html


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