Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  2. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  3. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  4. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  5. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  6. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  7. Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘
  8. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  9. Israelischer UNO-Botschafter: "Was kommt als nächstes? Eine Schweigeminute an Hitlers Todestag?"
  10. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  11. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  12. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  13. Deutschland: Linksextreme Gewalttaten sind 2023 um satte 9 % gestiegen!
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an

Arbeitspapier für katholische Weltsynode kommt Ende Mai

23. April 2023 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Synoden-Untersekretärin Becquart: Schlussdokumente der Kontinentalversammlungen im weltweiten synodalen Prozess zeugen von Reichtum und Diversität unterschiedlicher Herangehensweisen und Kulturen.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Das Arbeitspapier für die weltweite Synode über neue Wege der Mitbestimmung in der katholischen Kirche wird Ende Mai veröffentlicht. Das kündigte die Nummer zwei im vatikanischen Synodensekretariat, Sr. Nathalie Becquart, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Vatikan an. Ob die Namen der stimmberechtigten und der beratenden Teilnehmer bis dahin feststehen, sei ungewiss, erklärte sie. Die Nominierungen seien nicht allein Sache der jeweiligen Bischofskonferenz, sondern auch des Papstes.

Becquart sagte, dass die im März beendeten Kontinentalversammlungen der Synode das "innovativste Element" der neuen Weltsynode gewesen seien. Die inzwischen im Internet zugänglichen Schlussdokumente zeugten vom Reichtum und auch von der Diversität der unterschiedlichen Herangehensweisen und Kulturen. Nun habe ein etwa 20-köpfiges Expertenteam aus allen Erdteilen begonnen, im Wege der "geistlichen Unterscheidung" daraus das Arbeitsdokument (Instrumentum Laboris) für die in Rom stattfindende Synodenversammlung zu erstellen.


Auch der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) hatte zu Wochenbeginn das Schlussdokument der Europa-Kontinentalsynode, die vom 5. bis 9. Februar 2023 in Prag stattfand, veröffentlicht. Das Dokument ist auf Englisch und Italienisch auf der Website www.synod.va verfügbar. Dort finden sich auch die Schlusspapiere aus den anderen Kontinentalversammlungen weltweit.

Der australische Erzbischof Timothy Costelloe unterstrich bei der Vatikan-Pressekonferenz am Donnerstag, die katholische Kirche müsse dankbar sein für ihre interne Unterschiedlichkeit. Sie sei dabei zu lernen, dass Einheit nicht gleichbedeutend sei mit Einförmigkeit. Die von den Kontinentalversammlungen erstellten Schlussdokumente seien zum Teil "wundervolle Texte", sie verdienten es, in den Gemeinden und Diözesen gelesen und umgesetzt zu werden.

Costelloe erklärte, bei den Synodenversammlungen in Rom im Oktober 2023 und 2024 werde es nicht um bestimmte inhaltliche Fragestellungen gehen. Vielmehr werde die Kirche bei diesen Versammlungen versuchen, einen neue, synodale Methode zu finden, um künftig mit solchen Fragestellungen umzugehen und zu Entscheidungen zu kommen.

"Wir lernen im synodalen Prozess und den Diskussionen, eine Kirche zu werden", fügte Sr. Becquart im Rahmen der Pressekonferenz hinzu. Man befinde sich auf einer Reise, die sich noch entwickeln müsse, und es wäre zu früh, "jetzt wirklich schon Antworten oder Entscheidungen zu erwarten".

Pater Hyacinthe Destivelle vom vatikanischen Dikasterium für die Einheit der Christen berichtete vor den Medienvertretern über Initiativen, bei denen man sich im Rahmen der Weltsynode auch mit Christen anderer Kirchen über Synodalität ausgetauscht hat. Dazu wurden in Rom in Zusammenarbeit mit der Wiener Stiftung Pro Oriente und dem Institut für Ökumenische Studien (IES) der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin (Angelicum) 2022 und 2023 mehrere Konferenzen veranstaltet. Laut Destivelle berichteten dabei insgesamt mehr als 100 Experten aus verschiedenen christlichen Traditionen über die synodalen Erfahrungen ihrer Kirchen.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 24. April 2023 

In aller Schlichtheit sprechen, wie es dem Wort Gottes entspricht.

"Diversität" ist eine Art Narrativ. Es weckt Asoziationen an KONSTRUKTION anstatt an die Schöpfungs- und Erlösungswirklchkeit, die im Gegensatz zu vornezu erstarrenden und sterbenden Ideologien ewig lebendig und neu ist. Solche sprachlichen Anbiederungen hat die Kirche Jesu Christi doch nicht nötig. Sie entsprechen (wenn auch vielleicht gut gemeint)der Manipulationsmanie unserer Zeit und stellen eine Form der sattsam vorhandenen "Angleichung an diese Welt" (vgl Röm.) dar.
Normal sprechen genügt. Die Wirkung darf man dem Heiligen Geist überlassen.


1
 
 Chris2 24. April 2023 
 

"Lernen, Kirche zu werden"

OK, dann fangen wir an:
1. Hl. Messe, Gebet
2. Zehn Gebote Gottes verinnerlichen
3. Bibelstudium (v.a. Neues Testament, "Action" mit "Pointe" gibt es im Buch der Richter)
4. Lehre der Kirche, Kirchenväter, Heilige
5. Katechesen 0ber 2.-4.
...


4
 
 SalvatoreMio 24. April 2023 
 

Wir sollen lernen, Kirche zu werden?

@joh24,6: genau! Da werden sogar in einem Hochgebet viele Märtyrer genannt! Man denke auch an Paulus, der berichtet, wie er um des Evangeliums verfolgt, halb totgeschlagen und Schiffbruch erlitten hat, und da sollen wir durch endloses synodale Gerede lernen, Kirche zu werden? Hierzulande traut sich heute doch kein Priester mehr, die Gläubigen wenigstens auf die 10 Gebote hinzuweisen. Tut er es, so greift er in unsere Privatsphäre ein, ist nicht mehr up to date und muss damit rechnen, aus dem Dienst entfernt zu werden: vom eigenen Bischof.






Der Anblick Christi am Kreuz und die Bitte an ihn, ihm ähnlicher zu werden, scheint mir sinnvoller.


4
 
 Smaragdos 23. April 2023 
 

@Chris2:

Ich zucke schon beim Begriff "Synodalität" zusammen.

"Wir lernen im synodalen Prozess und den Diskussionen, eine Kirche zu werden".

Wie bitte? Fragt doch einfach z.B. Kardinal Gerhard Ludwig Müller oder andere rechtgläubige Hirten, die können uns schon erklären, wie Kirche funktioniert... als ob man darauf 2000 Jahre lang warten musste!


5
 
 Xaverflo 23. April 2023 
 

Denkschablonen

Man meint mit "Diversität" halt eine Denkschablone unserer Zeit verwenden zu müssen. Ich ersetze in dem Text versuchsweise "Synodalität" bzw. "synodaler Prozess" durch "innerkirchlichen Dialog" und versuche dann zu verstehen, was dabei herauskommt. Dann würde aus dem ersten Satz im letzten Absatz folgendes werden: "Wir lernen im innerkirchlichen Dialog und den Diskussionen eine Kirche zu werden". Also würde Kirche wesentlich durch Dialog überhaupt erst entstehen ? Gibt für mich wenig Sinn, was aber wäre dann Synodalität?


4
 
 joh14,6 23. April 2023 
 

Was werden die Früchte sein ?

Bisher habe ich den Eindruck, eine einzige Heiligenbiografie zu lesen, bringt mehr geistlichen Gewinn, als sich mit dem Wust an synodalen Papieren zu befassen.

Könnte es sein, daß "Synodalität" das Vehikel, das Trojanische Pferd ist, mit dem eine andere Agenda in die Kirche eingeschleust werden soll, mit homoaffinen Protagonisten an den Schlüsselpositionen..


4
 
 Chris2 23. April 2023 
 

Beim Begriff "diversity" zuckt man unwillkürlich zusammen

und erwartet Ideologien, die Gesellschaft und Kirche zu sprengen drohen. Aber vielleicht ist wirklich nur die Vielfalt im einen Glauben der Kirche gemeint...


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Synodaler Weg

  1. Deutsche Elite-Veranstaltung "Synodaler Weg" beschließt Homo-Segnungen und driftet ins Schisma
  2. Die Spaltung ist längst in Gang
  3. „Wacht auf ihr Schläfer!“
  4. Knalleffekt am Aschermittwoch: Vier Synodale verlassen den "Deutsch-Synodalen Irrweg"
  5. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  6. Roma locuta causa finita
  7. Wird Bätzing zur Petze?
  8. 4. Versammlung des ‚Synodalen Weges’: Abstimmungsverhalten der Bischöfe
  9. Wohin steuert die katholische Kirche in Deutschland
  10. Vatikan geht erneut auf Distanz zum 'Synodalen (Irr)weg' in Deutschland






Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  4. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  5. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  6. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  7. Vatikan veröffentlicht die Normen zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene
  8. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  9. Jana for Rosenkranz - Freikirchliche Influencerin wirbt für Rosenkranz-Challenge
  10. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  11. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  12. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  13. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  14. Für 70 Prozent der Wiener Pflichtschüler ist Deutsch nicht Alltags-Sprache
  15. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz