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Kritische Worte von Bischof Hanke zu den "Rechts-Demos": Demos dürfen nicht zur Blasenbildung führen

5. Februar 2024 in Deutschland, 35 Lesermeinungen
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Für den Bischof ist es wichtig, dass man sich nicht gegenseitig beschimpfe und hochschaukle und sich am Ende nur noch gegenseitig bekämpfe


Eichstätt (kath.net)
Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat am Wochenende in einem Interview mit der der Mediengruppe Bayern im Zusammenhang mit den Großdemons gegen Rechts vor einer Blasenbildung gewarnt. Für den Bischof sei es wichtig, dass man sich nicht gegenseitig beschimpfe und hochschaukle und sich am Ende nur noch gegenseitig bekämpfe. Man müsse die Wählern im rechten Spektrum in den Blick nehmen und fragen, was diese bewege und diese bedrückt. "Wir werden dann weiterkommen, wenn wir es schaffen, gesellschaftlich in einen Dialogprozess zu kommen". Man müsse miteinander reden, da seien auch kirchliche Laiengremien gefragt.


Zur AfD selbst meinte Hanke, dass unsere Politiker und alle Kräfte in der Gesellschaft dafür den "therapeutischen Blick" brauchen. Der Bischof glaube, dass nicht jeder AfD-Wähler von einem braunen Sumpf erfüllt sei sondern viel Protest dahinterstecke. Hanke fühle sich aktuell in Deutschland als Bürger des Landes nicht wohl, angesichts der Töne, die von Kreisen von rechts vernehmbar seien. "Die Kirche ist übergreifend das Volk Gottes, in dem es keine Rolle spielt, ob du Jude, Grieche, oder Sklave oder Freier bist, wie Paulus sagt", erklärte der Bischof abschließend.

Archivfoto Bischof Hanke (c) Bistum Eichstätt


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Lesermeinungen

 Schillerlocke 7. Februar 2024 
 

@antony: Ich bin froh,

dass man in den alten Bundesländern als nicht gesellschaftsfähig gilt, wenn man sich mit den Parolen extremistischer Parteien identifiziert. Das ist mir bei meinen Aufenthalten im deutschen Osten auch aufgefallen, dass es dort einen anderen Comment gibt, was an politischen Ansichten sagbar ist. Ich halte das aber nicht wie Sie für einen Ausdruck von Toleranz, viel mehr von schlechtem Benehmen und von einem Mangeln an Anstand und mit Blick auf den dort grassierenden Rassismus auch von christlicher Gesinnung. Es gibt für mich deshalb gute Gründe, in den neuen Bundesländern nicht leben zu wollen. Und ich kenne etliche ehemalige DDR-Bürger in meinem Bekanntenkreis, die das genauso sehen und deshalb in den Westen gegangen sind.


0
 
 antony 6. Februar 2024 

@Schillerlocke. Lassen Sie mich raten: Keine persönlichen Erfahrungen mit dem Osten.

Ich schildere Ihnen mal ein paar von meinen.
In den 14 Jahren, die ich in Bayern gelebt habe, bin ich mit meiner dezidiert katholischen Denke öfter auf Ablehnung gestoßen.
In den 12 Jahren, die ich in den neuen Bundesländern lebe, ist mir das noch kein einziges Mal passiert.
Die Leute hier sind einfach liberaler. Jeder darf so denken, wie er will: Katholiken, aber auch Linke und AfDler.

Was wollen Sie eigentlich damit sagen? "Und nach 1989 hat man dieser entchristlichten Unkultur nicht in ausreichendem Maß entgegengewirkt."
Was schlagen Sie vor? Eine Gehirnwäsche unter christlichen Vorzeichen?
Die Leute hier reagieren allergisch, wenn man ihnen sagen will, wie sie zu denken haben. Ich übrigens auch.
Aufrufe des Bundespräsidenten, gegen die Opposition zu demonstrieren, wecken ungute Erinnerungen an die SED.


4
 
 Schillerlocke 6. Februar 2024 
 

@Florian75

In diesem Zusammenhang möchte ich einfach auf den Wikipedia-Artikel "Religionen in Deutschland", der meine Kenntnisse bestätigt. Vor allem ist die Ahnungslosigkeit übers Christentum und die christliche Kultur im Osten Deutschlands deutlich stärker ausgeprägt als im Westen. Das liegt an den Jahren 1933 bis 45 und an der Christenfeindlichkeit während der SED-Diktatur. Und nach 1989 hat man dieser entchristlichten Unkultur nicht in ausreichendem Maß entgegengewirkt. Das heißt noch lange nicht, dass im Westen des Landes die Dinge gutlaufen. Aber die Unterschiede sind signifikant. Und die größere Anfälligkeit für rechte und linke Radikalsimen im deutschen Osten ist dafür ein Indikator.


0
 
 Florian75 6. Februar 2024 
 

entchristlichten Osten Deutschland

entchristlichten Osten Deutschland, Schillerlocke wovon träumen sie eigentlich nachts? Machen sie die Augen einmal auf, dann werden sie sehen, dass es im Westen Deutschlands auch nicht anders ist. Das ist heute ein gesamt Deutsches Problem. Die Grünen sind noch schlimmer wie die AFD. bitte nicht alles auf den Osten Deutschlands schieben.


3
 
 Stephaninus 6. Februar 2024 
 

Eine besonnene Stimme

Der Bischof von Eichstätt braucht m.E. richtige, besonnene Worte und steht damit gegen die aktuell aufgeschaukelte Atmosphäre, die niemandem hilft. Mir gefallen seine Äusserungen besser als jene von Bischof Meier, die m.E. dem Zeitgeist schmeicheln. Warum werden bei ihm (Augsburg) die Queer so prominent genannt, während andere fehlen?


2
 
 Chris2 5. Februar 2024 
 

Julian Reichelt bringt es auf den Punkt

Der mit erfundenen Anschuldigungen abgeschossene Bild-Chef zerlegt in einem seiner Beiträge gleich mehrere Elemente der "Matrix".
(ach, hätte ich doch nur die "blaue Pille" genommen, dann hätte ich statt eines Schreckens ohne Ende nur irgendwann ein Ende mit Schrecken - aber dass wäre dann längst unumkehrbar)

www.nius.de/episodes/scholz-laesst-antifa-gegen-seine-gegner-marschieren/0f49ddd1-9065-4163-8b6e-73a3572498f8


1
 
 antony 5. Februar 2024 

@ Schillerlocke: Wie mit Rechtsradikalen umgehen?

Bei Gesprächen über Israel helfen da nach meiner Erfahrung meist Fakten. Habe da seit dem Kriegsbeginn am 7. Oktober (den ich in Jerusalem erlebt habe) einige gute Gespräche drüber gehabt.
Seit November laufe ich mit einem Israelflaggen-Anstecker an der Jacke durch eine ostdeutsche Landeshauptstadt. Ich bin deshalb noch nie dumm angemacht worden.

Bei manchen Leuten ist aber auch Hopfen und Malz verloren. 2020/21 bin ich immer mal gerne bei Coronaspaziergängen mitgelaufen, wo sich in der ersten Zeit Linke, Rechte und alles dazwischen trafen. Irgendwann traten da Reichsbürger in Erscheinung. Als ich die ansprach, redeten drei Leuten gleichzeitig auf mich ein. Wechselseitiges Gespräch? - Keine Chance. Die wollten überhaupt nicht zuhören, sondern nur ihre Textbausteine und Flugblätter loswerden. Ich habe mich dann höflich verabschiedet.


3
 
 JP2B16 5. Februar 2024 
 

@Chris2, es ist mehr als offensichtlich, dass diese Anti-AfD Kampagne von langer Hand geplant war.

Die SPD fürchtet, dass der Wähler erkennt, dass die Regierungsverantwortung der AfD in drei Länder mit unredlichen Mitteln verhindert wird. Sie erträgt ihre Umfragewerte nicht und das ehrliche Eingeständnis von eigenen Fehlern konnte die "alte Dame" noch nie. Schuld sind immer die anderen (außer Grüne), früher immer die Union. Bei den großen Medien genießt die SPD aus bekannten Gründen ein besonderes Privileg und entsprechend Rückhalt. Selbst wenn der Tag kommt, an dem man fürchtet, dass die SPD aus einem Parlament fällt, wird sie nie unter 5% fallen oder rechtzeitig ein neuer Modus gefunden (z.B. Parteialter ;-) ). DAS Selbstverständnis der SPD ist, das Alleinstellungsmerkmal bzgl. Erinnerungskultur und des seit Jahrzehnten währenden Kampfes gegen Rechts für sich zu beanspruchen.

CORRECTIV steht der SPD bekanntlich sehr nahe (Brost- und Friedrich-Ebert Stiftung).

Numrisch nahmen an dem "Geheimtreffen" mehr Union- als AfD-Mitglieder teil. Das aber passt (noch) nicht ins Narrativ.


5
 
 antony 5. Februar 2024 

@ schillerlocke: Missverständnis, weil mein 1. Post an Sie im digitalen Nirwana...

... verschwunden ist.
Ich hab's nochmal geschrieben, unter "Kennen Sie die Menschenfeinde...". Damit sollte der Zusammenhang klar sein.
Da geht's dann um den Osten, in dem ich übrigens aus freier Wahl und gerne lebe. Ich finde die Leute hier ziemlich freundlich, überhaupt nicht menschenfeindlich. Vor 3 Jahren durfte ich Taufpate bei einem gebürtigen Ghanaer sein. Der hat auch einige Freunde von hier.
Aber rassistische Spinner gibt's natürlich überall.


4
 
 Schillerlocke 5. Februar 2024 
 

Im Übrigen gehe ich nicht

auf Demos, wo sich auch Linksradikale, Antifa etc. tummeln. Mit denen will ich mich ebensowenig gemein machen wie mit Rechtsradikalen, Völkischen und Neonazis. Und deshalb meide ich die derzeitigen Großveranstaltungen in Deutschland. Nach dem 7. Oktober ging ich freilich mit den Juden in unserer Stadt auf die Straße. Da hätte ich mir allerdings mehr öffentliches Bekenntnis - auch von Christen - gewünscht, als dann tatsächlich kamen. Immerhin war man so in guter Gesellschaft ohne irgendwelche Fanatiker von rechts oder links.

Die Umtriebe, die ich insbesondere im Osten Deutschlands beklage, haben allerdings eine längere Vorgeschichte als jene Zeiträume, auf die sich hier manche Schreiber beziehen. Das ist eine unchristliche Unkultur, die seit Jahrzehnten einfach hingenommen wird, wie bspw. diese jämmerlichen Pegida-Demos zeigten. Ich kann gut verstehen, das Menschen von dort weggezogen sind, nicht zuletzt, weil ihnen die Atmosphäre politischer Verhetzung zuwider war.


0
 
 Wirt1929 5. Februar 2024 
 

@Cris2

Sie haben natürlich recht. So extrem heute gegen rechts gekämpft wird, wurde damals gegen den Linksextremismus vorgegangen. Heute spielt es keine Rolle, aus welcher politischen Richtung jemand kommt, der berechtigte Problemlösungen anbietet und trotzdem diskreditiert wird, weil sie mit derzeitiger Meinungsherrschaft nicht überein stimmt, siehe Wagenknecht und Maaßen. Ich frage mich, auf welchen berechtigten verfassungsrechtlichen Vorwürfen basierend Maaßen vom Verfassungsschutz überwacht wird. Das vom VS Vorgetragene überzeugt mich jedenfalls nicht.


3
 
 Gandalf 5. Februar 2024 

@vox

In einem Wort: Medial Hysterie, sonst gar nichts. Es ist völlig legtim, sich von Rechts- und Linksextremen abzugrenzen, von mir aus dagegen zu demonstrieren. NUR wer pauschal gegen RECHTS demonstriert, ist kein Demokrat mehr, sondern will bewusst nur mehr Linksparteien als legitim uns verkaufen. Dass Bischöfe bei dem Unsinn mitmachen, ist sehr tragisch, doch in Deutschland nichts Neues. Der Rest steht hier...

www.kath.net/news/83737


5
 
 Chris2 5. Februar 2024 
 

Nicht "gegen links", sondern gegen Linksextremismus!

@Wirt1929
- Ich habe niemals eine vergleichbare Hetze "gegen links" (sic!) erlebt
- Nie wurde jegliche, womöglich noch so begründete oder sogar existentielle, Kritik persönlich als "Stalinist!" maximalst moralisierend, persönlich und mindestens sozial vernichtend hinwegfegt (das ist McCarthy, nur andersherum!)
- Es gab immer eine wachsame Opposition und einen befruchtenden Diskurs, egal ob gerade rechts oder links regierte. Zumindest bis 2015 und vor allem nicht mehr in den faktisch oppositionslosen Jahren 2017-2021, wo diese de facto ausschließlich aus der hilflosen Regierungspartei (sic!) CSU bestand (keine FDP, keine AfD)
- Nie wären Konservative auf die Idee gekommen, Sptzenkandidaten anderer Parteien die Grundrechte zu entziehen oder Gesetze ganz offen auf den politischen Konkurrenten / Gegner zuzuschneidern - mittlerweile sogar je nach Wahlergebnis!
- Die Medien übten immer Kritik auch an Regierungen, die ARD war dabei eher links, das ZDF eher rechts


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 Vox coelestis 5. Februar 2024 
 

Frage an @Gandalf

Darf ich einmal fragen, wie eigentlich @Gandalf die ganzen Massendemonstrationen gegen rechts in Deutschland sieht?
Das würde mich sehr interessieren.


0
 
 Chris2 5. Februar 2024 
 

@Schillerlocke

Recherchieren Sie doch mal die Stichworte, die ich unten gegeben habe. Das erweitert den Horizont.
Und ich empfehle, andere Nachrichtenquellen als nur die SZ und die Abendnachrichten zu nutzen. Für den Anfang vielleicht die "Welt" (Geheimtipp: Die Kommentare aufrufen und nach "beliebteste" sortieren). Cookies im Browser löschen hilft auch dabei, in die Realtät zurückzufinden, man muss dann aber wieder alle Cookie-Berechtigungen abwählen und sich ggf. auch neu anmelden (Anmeldenamen und Passwörter sollte man parat haben). Ich lösche meine Cookies übrigens praktisch täglich. Das bischen Abwählen sind mir meine Privatsphäre und mein Leben außerhalb der Blase wert.


1
 
 antony 5. Februar 2024 

@ Jothekieker: Der rheinische Karneval wird ganz unlustig verbissen, sobald...

... man von den falschen Leuten einen Orden annimmt.
Da muss dann ein kölscher Bezirksbürgermeister öffentlich Abbitte für seine karnevalistische Unbefangenheit leisten.
Lesen Sie mal hier im Link:

jungefreiheit.de/politik/deutschland/2024/wie-ein-afd-karnevalsorden-in-koeln-zum-politikum-wird/


3
 
 antony 5. Februar 2024 

@ Schillerlocke (3): Was im Osten auch nicht gut ankommt.

Vor 3 1/2 Jahren wurde in Thüringen ein neuer Ministerpräsident rechtmäßig und demokratisch gewählt: Kemmerich von der FDP, mit den Stimmen von FDP, CDU und AfD. Es war ein politischer Winkelzug der AfD, Kemmerich statt dem eigenen Kandidaten die Stimme zu geben, aber das ist erlaubt.
Wie sagte daraufhin die Kanzlerin: "Diese Wahl ist unverzeihlich und muss rückgängig gemacht werden." Eine demokratische Wahl ist also unverzeihlich und muss rückgängig gemacht werden?!?
Damit brach sie die Verfassung (s. Link).
Sie machte daraufhin Druck auf Lindner, der kam nach Erfurt und nahm Kemmerich in die Zange, der daraufhin nach zwei Tagen zurücktrat und Platz machte für Ramelow von den Linken.

Sie glauben nicht, wie viel Vertrauen in die Politik das damals in Thüringen zerstört hat. Wie viel Bitterkeit darüber entstanden ist, wie Regierende die Gesetze brechen und den Wähler ignorieren.

www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/bvg22-053.html


5
 
 antony 5. Februar 2024 

@ Schillerlocke: Kennen sie die "Menschenfeinde", die es im Osten "zuhauf" geben soll...

... aus eigener Anschauung?
Mein Eindruck aufgewachsen im Westen, seit über 10 Jahren im Osten: Der Meinungskorridor ist im Osten breiter. Er bewegt sich zwischen Linkspartei und AfD. Im Westen bewegt er sich zwischen ARD und ZDF.
Die Leute hier haben eine gewisse Skepsis den Medien und den Machthabern gegenüber. Und darin werden sie leider immer wieder bestätigt.
Nehmen Sie z. B. mal den Bericht des (linken) Correctiv-Netzwerks über das sog. "Geheimtreffen". Wenn Sie die belegten Fakten herausfiltern, dann finden Sie nichts von "Deportationen", wie sie seit 2 Wochen auf den Straßen beschrien werden. Der Hauptvorwurf lautet: Kontaktschuld. Da haben AfDlern doch tatsächlich dem Sellner von der identitären Bewegung zugehört, wie er vom Entzug der Staatsangehörigkeit für Doppelstaatler redet (wie übrigens 2019 schon die CSU).
Oder nehmen Sie Tätigkeit des Verfassungsschutzes gegen Hans-Georg Maaßen. Den Bericht habe ich unter (2) verlinkt.


5
 
 Vox coelestis 5. Februar 2024 
 

@antony

Mit Sicherheit würde die CDU dann mit Sahra Wagenknecht koalieren, während sie eine Zusammenarbeit mit den ehemaligen Parteikollegen der Werteunion bereits kategorisch ausgeschlossen hat.
Wäre tatsächlich interessant, wie lange so ein Bündnis Bestand hätte.
Aber auch das zeigt an, wie sehr sich die CDU seit Angela Merkel nach links verschoben hat, während das Vakuum auf der rechten Seite nun von Parteien besetzt wird, deren Programm dem der CDU vor ca. 30 Jahren durchaus ähnlich ist, und welche nun wegen Verfassungsfeindlichkeit auf der Anklagebank sitzen.


3
 
 Schillerlocke 5. Februar 2024 
 

@antony

Über Herrn Maaßen habe ich gar nichts gesagt. Insofern geht Ihre Entgegnung an mir vorbei. Ich habe aber darauf hingewiesen, dass insbesondere im Osten Deutschlands aufgrund einer weitreichenden Entchristlichung ein Unmaß an Rassismus und Neonazitum grassiert, wie es in den alten Bundesländern in diesem Übermaß bislang noch nicht zu verzeichnen ist. Und das ist im Osten schon lange so, nicht erst, seit Herr Maaßen zu einer öffentlichen Figur geworden ist. Und ich bitte die katholischen Würdenträger um Rat, wie mit solchen rechtsradikal verirrten Menschen in Deutschland ganz konkret umgegangen werden soll. Das wüsste ich wirklich gern, zumal ich auch im privaten Umfeld mit solchen Leuten inzwischen konfrontiert bin.


0
 
 antony 5. Februar 2024 

@ pjk: Scharfe Beobachtung, meine volle Zustimmung:

"Und dass eine Regierung zu Demonstrationen gegen die Opposition aufruft, kenne ich nur aus Diktaturen."

Schreibe ich übrigens als Nicht-AfD-Wähler.

Bei der Regierung herrscht offenbar blanke Panik angesichts der Wahlumfragen. Nun will man noch retten, was zu retten ist, solange man noch die Mehrheit dafür hat. Indem man Gesetze ändert, damit die heutige Opposition später nicht die Möglichkeiten hat, die man heute gerne selbst nutzt.

Übrigens: Nach der aktuellsten Sonntagsfrage in Sachsen-Anhalt würden, falls dort gewählt würde, genau noch drei Parteien im Landtag sein: AfD, CDU und Bündnis Sarah Wagenknecht. Alle mit +/- 30%. Das würde lustig. Würde die CDU dann mit einer Altkommunistin koalieren?


6
 
 antony 5. Februar 2024 

@ Schillerlocke (2)

Die Vorwürfe des Verfassungsschutzes gegen Maaßen sind:
Die falschen Leute verbreiten seine Tweets.
Die falschen Leute finden ihn gut.
Er sitzt mit den falschen Leuten in einem Raum.
Er hat beim Lesen der NZZ eine "Westfernsehen"-Erfahrung.
Er benutze den Ausdruck "Globalist", was irgendein zitierter Mensch als antisemitische Chiffre deutet.
Er hat Sorge um die hier lebenden Juden wegen antisemitischer Migranten (Ja was ist er denn jetzt, ein Feind oder ein Beschützer der Juden...?).
Er glaubt nicht an 100 Geschlechter.

Was bei all den "Anschuldigungen" fehlt: Irgendeine staatsgefährdende Tätigkeit. Er hat offenbar einfach nur eine politische Meinung, die dem Verfassungsschutz missfällt. Deshalb beobachtet man ihn.
Da fragt man sich: Wer handelt hier eigentlich antidemokratisch?
Sowas kommt im Osten nicht gut an. Das kennt man hier schon von früher.

Im Link nochmal der komplette Bericht des Verfassungsschutzes in der Causa Maaßen.

t.co/FO7XZrP8HD


6
 
 pjk 5. Februar 2024 
 

Der "Osten" ...

ist nicht konservativer. Aber hat mehr Medienkompetenz. Die "Ossis" haben Erfahrung damit, von den Medien belogen zu werden. Das fehlt den meisten "Wessis". DAHER kommen die Pegida-Demos und die Zustimmung zur AfD. Dieser Partei wirft man Hetze vor, doch gegen keine Partei wird mehr gehetzt. Es gibt in der AfD auch nicht mehr Radikale als in den Linken und Grünen Parteien. Und das eine Regierung zu Demonstrationen gegen die Opposition aufruft, kenne ich nur aus Diktaturen.


6
 
 Vox coelestis 5. Februar 2024 
 

Woher weht eigentlich der Wind?

Dank an Bischof Hanke, der auch in AfDlern noch den Menschen sieht und eben keineswegs jeder davon ein Nazi ist, wie so oft progagiert wird. Gegen die desaströse Politik der Ampelregierung ist noch kaum einer auf die Strasse gegangen, obgleich dies viele direkt betrifft und manche sogar in ihrer Existenz bedroht.
Die Linken, Linksextremisten und Klimaaktivisten demonstrieren eben nicht gerne gegen ihre eigene Regierung, sind aber in der Organisation gegen rechts sofort zur Stelle.
Wer die unzähligen Regenbogenfahnen und Plakate wie "München ist bunt" gesehen hat, weiß doch aus welcher Richtung der Wind weht.
Zu den Kirchenoberen ist diese Erkenntnis allerdings nicht durchgedrungen, teils weil die Kirche selber ja auch einen starken Linksdrall erfahren hat.
Bischof Hanke wehrt sich Gott sei Dank gegen eine oberflächliche Vorverurteilung von ca. 10 Millionen AfD Wählern.


6
 
 Chris2 5. Februar 2024 
 

Die szenische Lesung kam schon.am nächsten Tag

JP2B16 So etwas entsteht nicht über Nacht, das muss wochen- oder monatelang vorbereitet und organisiert werden - für den Tag, bis man Schlagzeile und Teaterstück aus dem Giftschrank zaubern kann. Immerhin musste man sich nicht die Mühe machen, den Wahrheitsgehalt zu recherchieren, hauptsache, niemend spricht mehr vom Totalversagen der Regierung, die D mit Vollgas als einziges EU-Land in eine Rezession jagt und der Oppositon ein (Grund-) Recht nach dem anderen rauben will. Und wo Unternehmen reihenweise aufgeben oder abwandern, wächst auch kein Gras mehr nach. Aber viele wollen es ja so, wie man gerade sieht...


4
 
 Wirt1929 5. Februar 2024 
 

Genauer Blick

Zu Zeiten konservativer Regierungen wurde links bekämpft. Die sozial-grün- liberale Regierung kämpft nun gegen Rechts. Jede "demokratische" Partei zählt sich heute zur Mitte, diskutiert überwiegend links und opfert den wichtigen Konservatismus und sozialliberale Notwendigkeiten im Kampf gegen Rechts. Rechtsextremismus ist wie Linksextremismus zu bekämpfen. Unsere demokratische Grundordnung wird das schaffen.


2
 
 SalvatoreMio 5. Februar 2024 
 

Stille Beobachtung

Gestern im Gewimmel eines Großstadtbahnhofs. Da waren irgendwo ein paar Sitzmöglichkeiten. Ich blieb dort - 30-40 Minuten. Direkt hinter mir ein Schwarzafrikaner, mager, mit Gepäck. Er wirkte merkwürdig und murmelte herum. Das war alles. Plötzlich 3 Polizisten - einer etwas entfernt. Der " Chef", korpulent, forderte den Mann auf, den Bahnhof zu verlassen. Der wollte nicht. Der Afrikaner ging auf ihn zu; wurde so gestoßen, dass er schwankte und weigerte sich weiter. Das Wortgefecht wurde lauter. Der Afrikaner: "Calmati, brother!" Der Polizist: "Ich bin nicht Dein Bruder!" Der Afrikaner wollte nicht weichen und erhielt noch einen deftigen Schubs, so dass er schwankte. und der 3. Polizist trat hinzu. Man nahm sein Gepäck, und er ging mit. Ich stand dort, um evtl. gegen die Polizei auszusagen (wusste aber keine weiteren Hintergründe). 3 junge Leute blieben auch als Zeugen stehen. "Der 'Dicke' ist ein Rassist" sagten alle. Die Szene war bedrohlich! Nie hätte ich vorher etwas glauben können


3
 
 Chris2 5. Februar 2024 
 

Bei Web.de illustriert ein offen staatsfeindliches Transparent

der linksextremistischen "Anti"fa ganz zentral den heutigen Bericht zu den aktuellen regierungsfreundlichen Kundgebungen. Liebe Journalisten, sagt mal, merkt Ihr schon gar nicht mehr, was Ihr da so stolz zeigt? Oder seid Ihr Euch dessen voll bewusst und wollt damit allen Nichtlinken beweisen, dass Links und Linksextremistisch bereits gewonnen hat und buchstäblich ALLES tun und ungeniert agieren kann? Dann frage ich mich aber, wer hier die Demokratie gefährdet...

web.de/magazine/politik/hunderttausende-demos-protestforscher-narrativ-wechsel-39284610


3
 
 Herbstlicht 5. Februar 2024 
 

JP2B16

Danke!
Sie sprechen etwas wichtiges an!
Bischof Hanke ist einerseits für seine Äusserung zu danken.
Jedoch wäre es auch wünschenswert gewesen, dass er ebenso auch einmal einen Blick die andere Richtung geworfen hätte.
Auf der rot-grün-linken Straßenseite ist auch nicht alles Gold, was glänzt.


1
 
 Schillerlocke 5. Februar 2024 
 

Frage an den Herrn Bischof:

Und was machen wir Katholiken mit denjenigen, die rechtsradikal sind, weil sie einer rassistischen bzw. nationalsozialistischen Ideologie anhängen? Gerade im entchristlichten Osten Deutschland leben solche Menschenfeinde zuhauf. Was empfehlen die kirchlichen Würdenträger dahingehend, wie wir Katholischen mit solch niederträchtigen Nicht-Christen umgehen sollen? Wer noch innerhalb der Kirche steht, der ist für einen Dialog noch erreichbar. Da gebe ich dem Herrn Bischof recht. Die übrigen aber aus diesem Pulk der Verhetzten machen einen Laien wie mich ratlos.


0
 
 Norbert Langenfeld 5. Februar 2024 

AfDler töten

Der Spruch wurde vor einigen Tagen in der Bischofsstadt herumgetragen. Wann hat ein AfDler jemals so etwas über seinen politischen Gegner geäußert?
Den "therapeutischen Blick" hatten die kommunistischen Herrscher für die Dissidenten - und haben sie in die Psychiatrie gesperrt.


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 JP2B16 5. Februar 2024 
 

Großen Dank an S.E. Bischof Gregor Maria Hanke für seine ausgleichenden Worte.

Dennoch hätte man sich gewünscht, er hätte auch die linksextremen Aktivisten ausdrücklich genannt. Die Geschütze, die Rot-Grün mit ihren Herolden des ÖRR gerade auffahren, erinnern an die finstersten Zeiten in diesem Land. Eine Inszenierung, ein Schmierentheater (inkl. szenischer Lesung im Berliner Ensemble) sondergleichen, das stark an Hochhuts "Stellvertreter" erinnert, in der es nicht um Fakten geht, sondern einzig und allein um Denunzierung.

Man beschäftige sich einmal intensiver mit dem "Medienhaus" CORRECTIV, das Agitprop in Reinkultur mit Steuergeldern betreibt, also politisch gewollt ist und dessen "Journalisten" Jean Peters, ein Co-Autor des "Geheimplans gegen Deutschland" (https://web.archive.org/web/20240204052906/https://www.jeanpeters.de/tactical-media/ )
Höchst erschreckend und verstörend, dass Millionen von Deutschen als erneute Opfer der "Psychologie der Massen" blenden lassen und auf die Straße gehen.

Bei TichysEinblick einfach mal nach "Correctiv" suchen.

reitschuster.de/post/correctiv-autor-ich-entwickele-aktionen-und-erfinde-geschichten/


6
 
 stillerbeobachter 5. Februar 2024 
 

goldene Tapete, goldener Ofen und Flügel

Sehr geehrter Herr Bischof Hanke, ist an dieser Stelle, von der aus Sie auf dem Photo sprechen schon mal ein illegaler Migrant gestanden? Nein, er weiß gar nicht, daß es soetwas gibt, und, daß Sie diesen Platz gerne auch einem illegalen Migranten zur Verfügung stellen, damit er seine Fluchtgeschichte erzählt. Und wenn Sie ihn bitten würden, in diesem Barock seine Fluchtgeschichte zu erzählen, dann ... dann traut er sich nicht. Diese Diskussion müssen wir in den Bahnhofsvierteln, in den Flüchtlingsunterkünften führen. Und ich wette mit Ihnen, daß es AfD-Anhänger gibt, die sich weigern, solche Orte (Flüchtlingsunterkünfte) aufzusuchen. Nur Bibelsprüche, ist zu wenig!


0
 
 Chris2 5. Februar 2024 
 

Endlich.eine halbwegs ausgewogene Stimme

im Namen der Kirche. Doch die Linken weden weder einen Dialog wollen, noch dies können, denn sie mussten es ja jahrzehntelang nicht mehr tun. Denn es gab ja spätestens seit 2015 immer nur zwei Meinungem in Deutschland: Meine und Nazi...
Leider hat sich auch Bischof Hanke täuschen lassen. Ich empfehle ihm und allen, folgendes zu recherchieren:
- Achille Demagbo [+ AfD]
- Serge Menga + Erding [+AfD]
- "Juden in der AfD"
- AfD + Israel (absolut eindeutig positiges Ergebnis auf deren Webseite)
Uuuund: Kennt irgendjemand irgendeinen Rechten und selbst Rechtsradikalen, der angesichts der über 1200 jüdischen Opfer des Hamas-Terrors gejubelt hatte? Ich nicht. Aber viele Linke und Linksextremisten haben sich geoutet, als sie dazu schwiegen, jetzt aber gegen Israel demonstrieren. Mache entlarvten sich sogar offen als Antisemiten / Judenfeinde.
Ja, "nie wieder" ist in der Tat heute!


5
 
 Jothekieker 5. Februar 2024 
 

Das waren jetzt die letzten Demos

Donnerstag ist Weiberfastnacht. Ab dann werden die Straßen für andere Veranstaltungen benötigt.


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  15. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“

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