Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  3. Corona-Wahn
  4. SPD, GRÜNE und FDP - KEIN HERZ für UNGEBORENE KINDER!
  5. Der "2G-Virus' - Das Erzbistum Berlin beginnt mit dem Aussperren von den Ungeimpften!
  6. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  7. „Priesterlicher Zölibat: Liebesangelegenheit zwischen dem Hass der Welt und kirchlichem Selbsthass“
  8. Impfaktion IM Paderborner Dom – Hat der Dom keine Ausweichräume?
  9. Bischof Timmerevers: Impfpflicht ist ethisch vertretbar
  10. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  11. Österreich nach Covid-Großdemo - Medialer Wind of Change?
  12. I had a dream: Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz ruft zur Umkehr auf!
  13. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  14. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf
  15. Herr Sternberg und die biologische Lösung – „Das, Herr Sternberg, ist ungeheuerlich!“

Anti-Homophobie-Gesetz in Italien vorerst gestoppt

27. Oktober 2021 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neben der Katholischen Kirche übten verschiedene gesellschaftliche Gruppen Kritik am geplanten Gesetzestext und forderten u.a. eine Präzisierung des Begriffs der Diskriminierung


Rom  (kath.net/KAP) Nach monatelangen Debatten ist ein geplantes Anti-Homphobie-Gesetz im italienischen Senat vorerst gestoppt worden. Der Beschluss wurde am Mittwoch mit Unterstützung vor allem der rechtsgerichteten Parteien Lega und Fratelli d'Italia gefasst. Demnach kann über ein entsprechendes Vorhaben frühestens in einem halben Jahr wieder beraten werden. Zudem muss dann ein neuer Entwurf vorgelegt werden. Die nach dem Initiator Alessandro Zan (Partito Democratico) benannte Gesetzesinitiative, die Homo-, Bi- und Transsexuelle unter besonderen Schutz stellen sollte, ist damit in ihrer aktuellen Fassung gescheitert. Ex-Innenminister Matteo Salvini (Lega) begrüßte das Ergebnis und warf den anderen Parteien vor, sämtliche Vermittlungsvorschläge, auch die des Vatikan, abgelehnt zu haben.


Nachdem der Gesetzestext im November 2020 - noch unter der Mitte-Links-Regierung von Giuseppe Conte - die Abgeordnetenkammer passiert hatte, geriet das Projekt ins Stocken. Unter der neuen, fraktionsübergreifenden Regierung Mario Draghis konnte im Senat keine Einigkeit über den Entwurf erzielt werden. Neben der Katholischen Kirche übten verschiedene gesellschaftliche Gruppen lautstarke Kritik an dem geplanten Gesetz. Mitte Juli hatten etwa 300 Universitätsprofessoren für einen Stopp des Gesetzverfahrens plädiert. In einem Appell der Vereinigung "Lettera 150" kritisierten die Wissenschaftler unklare Definitionen und riskante Interpretationsspielräume im Gesetzentwurf.

Der Vatikan äußerte mit einer Verbalnote an die italienische Botschaft beim Heiligen Stuhl jüngst ebenfalls starke Bedenken. "Wir sind gegen jede Haltung oder Geste der Intoleranz oder des Hasses gegenüber Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung", erläuterte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Seine Sorge gelte möglichen "Auslegungsproblemen", wenn ein Text "mit vagem und ungewissem Inhalt" verabschiedet werden sollte. Am Ende müsse die Justiz entscheiden, was eine Straftat sei - und was nicht. Darum müsse im vorliegenden Regelwerk vor allem der Begriff der Diskriminierung präzisiert werden, forderte der Kardinal. So vermeide man, unterschiedlichste Dinge "in einen Topf" zu werfen. Er sehe die Gefahr, dass im Extremfall jedwede Unterscheidung zwischen Männern und Frauen strafbar sein könnte. Dies wolle die Kirche verhindern.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich .Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 J. Rückert 28. Oktober 2021 
 

Es folgt Welle auf Welle

Nach dem Wunsch, über einen verbrieften Opferstatus dauerhafte Sonderrechte und Gratifikationen zu erhalten, soll auch jedermann zu Akzeptanz der Homosexualität verpflichtet werden. Das beinhaltet dann den Zwang, z.B. vor Übernahme in den Öffentlichen Dienst, ein Gelöbnis zur Wahrung der besonderen Rechte sowie der Anerkennung der Moral dieser Lobby abzugeben.
Es zeichnet sich schon lange ab, dass ein Nebukadnezar in die Trompete stoßen lassen wird. Wer dann vor dem Standbild des Götzen nicht niederfällt kommt in den Feuerofen.
Wie die Wellen des Meeres so folgt nun Angriff auf Angriff!


1

1
 
 si enim fallor, sum 28. Oktober 2021 
 

Das war eher ein Pro-Homosexualität-Gesetz

Also sogenannte positive Diskriminierung.

Aber positive Diskriminierung ist auch Diskriminierung, bei der die Opfer andere sind.

Dies ist in den USA zu beobachten, wo positive Maßnahmen gegen Afroamerikaner an Universitäten zu einer negativen Diskriminierung von Asiaten führen. Zum Beispiel an der Harvard-Universität selbst.

Kurz gesagt, übermäßiger Eifer ist oft negativ, ganz zu schweigen davon, wenn er mit Rachegelüsten einhergeht, wie dies in einigen der Identitätspolitiken in Ländern wie den USA zu beobachten ist.

Der Gesetzgeber sollte sich von Besonnenheit und dem Wunsch leiten lassen, niemanden zu schädigen oder zu diskriminieren, nicht aber von Aktivismus und modischen Ideologien, von wütenden und zornigen jungen Menschen oder gar von dem Wunsch nach historischer Rache.


3

1
 
 Norbert Sch?necker 28. Oktober 2021 

@SalvatoreMio

Sie haben Recht. Wie meistens.


2

0
 
 SalvatoreMio 28. Oktober 2021 
 

Aufatmen bei vielen Italienern!

Das Gesetz ist gescheitert, vorerst. Aber die "verirrten Schafe" werden weiterkämpfen bis zur nächsten Gelegenheit. Bitten wir Maria und alle Heiligen darum, dass die amoralischen Vorstellungen nicht noch mehr Raum gewinnen.


4

1
 
 SalvatoreMio 28. Oktober 2021 
 

Ehe ist : "Mann und Frau"

Sehr geehrter@Norbert Sch?necker! Die Ehe SOLLTE ein Bund zwischen Mann und Frau sein" - nein, mit solcher Denkweise dürfen wir uns nicht zufrieden geben. Es geht um den festen Boden unter den Füßen der menschl. Gesellschaft: Ehe IST Mann und Frau, auch wenn Regierungen und sogar Kirche dafür blind geworden sind.


2

1
 
 Chris2 27. Oktober 2021 
 

Nicht doch, lieber Vatikan,

es gibt doch keine Frauen und Männer. Alles nur anerzogen. Und wer Framingbegriffe der Linken wie "Haltung oder Geste der Intoleranz oder des Hasses" verwendet, hat schon verloren...


4

0
 
 Norbert Sch?necker 27. Oktober 2021 

Schutz der Menschrechte

Von mir aus mögen Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung genauso geschützt werden wie Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit.
Wenn dann Beleidigungen gegen Kirche, Glaube oder gegen Maria, Jesus oder Gott Vater selbst, oft getarnt als Kunst oder Satire, genauso geahndet werden wie Beleidigungen gegen Homo- oder Transsexuelle, dann kann ich ganz gut damit leben. Für die meisten Katholiken wäre das nämlich ein Gewinn.

Sachliche Meinungsäußerungen (z.B. "Die Ehe sollte ein Bund zwischen und Frau sein, offen für nachkommen", oder "Gott existiert nicht") mögen aber erlaubt bleiben. Den zweiten Beispielsatz halte ich zwar für falsch, aber nicht für eine Beleidigung.


4

0
 
 Smaragdos 27. Oktober 2021 
 

In absehbarer Zeit wird man eher Heterophobie-Gesetze als Homophobie-Gesetze verabschieden müssen, wann das im Westen so weitergeht mit der Homopropaganda.


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  3. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  4. Corona-Wahn
  5. Der "2G-Virus' - Das Erzbistum Berlin beginnt mit dem Aussperren von den Ungeimpften!
  6. Bitte unterstützen Sie kath.net via AmazonSmile-Programm
  7. Österreich nach Covid-Großdemo - Medialer Wind of Change?
  8. Die Antwort auf die Not unserer Zeit ist JESUS CHRISTUS
  9. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf
  10. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  11. Treffen der Hoffnung - Mai 2022 - kath.net-Lesertreffen in Kroatien
  12. Herr Sternberg und die biologische Lösung – „Das, Herr Sternberg, ist ungeheuerlich!“
  13. Spanischer Bischof Novell heiratet geschiedene Autorin von Erotik- und Satanismusromanen
  14. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  15. Gebetsaktion für ein Ende der Coronakrise in oberösterreichischer Pfarrei

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz