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Katholische US-Universität verbreitet Pro-Abtreibungs-Artikel ihrer Professorinnen

24. Juni 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Unter dem Deckmantel der Unterstützung für die Arbeit ihrer Professorinnen verbreite die Notre Dame University das Narrativ der Pro-Abtreibungs-Bewegung, werfen Lebensschützer der Uni vor.


Notre Dame (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Professorinnen der katholischen Notre Dame University im US-Bundesstaat Indiana haben in Zeitungsartikeln die Legalität von Abtreibungen verteidigt und Abtreibungsverbote verurteilt. Die Artikel wurden vom offiziellen Twitterkonto der Universität verlinkt.

Am 4. Mai erschien im Magazin Salon ein Artikel der Professorinnen Tamra Kay und Susan Ostermann, in welchem sie Abtreibungsverbote als „Gewalt gegen Frauen“ bezeichneten, denen damit „irreparable Schäden“ zugefügt würden. Legale Abtreibungen seien hingegen mit der menschlichen Entwicklung konsistent, welche „soziale Gerechtigkeit“ und die „menschliche Würde“ betone sowie die „inhärente Würde von Frauen“ respektiere.

Zwei Tage später erschien in der Los Angeles Times ein Artikel in dem Kay und Ostermann gemeinsam mit der Soziologin Tricia Bruce behaupteten, dass legale Abtreibungen Frauenleben retten würden und die These vertraten, dass Abtreibungsverbote die Zahl der Abtreibungen nicht verringern würden. Bruce ist außerordentliche Professorin am Zentrum für Studien von Religion und Gesellschaft an der Notre Dame University.

Obwohl sich die Universität selbst verpflichtet hat, die Heiligkeit des Lebens auch in der Abtreibungsfrage anzuerkennen, wurden beide Artikel vom offiziellen Twitterkonto des Büros für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation verlinkt.

Die Lebensschutzgruppe Notre Dame Right to Life hat dieses Vorgehen verurteilt. Abtreibung sei ein direkter, gezielter Angriff auf die Würde des menschlichen Lebens. Die Universität Notre Dame präsentiere sich als katholische Institution, die den Lebensschutz unterstütze, verbreite aber gleichzeitig das Pro-Abtreibungs-Narrativ unter dem Schleier der Unterstützung für die Arbeit von Professorinnen.

 


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Lesermeinungen

 Chris2 24. Juni 2022 
 

Nur gegen die Würde des Lebens?

Nein. Denn bei jeder "erfolgreichen" Abtreibung stirbt ein einmaliger von Gott beseelter und vielleicht sogar schon außerhalb des schützenden (?!) Mutterleibes überlebensfähiger Mensch...


0
 
 girsberg74 24. Juni 2022 
 

Theoretisch einfach zwar

Vielleicht, dass man bei dieser Universität unverzüglich in ihrem Namen das tot gewordene „Katholisch“ „entfernt“, um einen schärferen Ausdruck zu vermeiden.

Es wäre auch denkbar, dass man diese Professorinnen auf die katholische Lehre verpflichtet. - Allerdings würde ich auf kurze Sicht darauf wenig geben; denn man hat Erfahrungen mit Krankheiten, die ein Mensch in sich trägt und die jederzeit wieder ausbrechen können.

Zu entlassen wäre die klarste Lösung, falls man hat diese Professorinnen nicht bereits zu lieb gewonnen hat oder nicht zugeben möchte, dass deren Einstellung schon ein Fehler war.


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