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Erneute Verwirrung um Papstäußerungen: Papst ermutigt homosexuellen jungen Mann

5. Juni 2024 in Weltkirche, 16 Lesermeinungen
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Der 22-Jährige war vom Besuch des Priesterseminars ausgeschlossen worden, weil er sich als homosexuell versteht. Antwort des Papstes: „Jesus ruft alle, alle… Die Kirche muss für alle offen sein. Bruder, setze deine Berufung fort.“


Vatikan (kath.net) Ein junger Italiener hatte sich über eine Zeitung mit einer Email an Papst Franziskus gewandt und ihm offenbar geschildert, dass er vom Seminar ausgeschlossen wurde, weil er sich als homosexuell erklärte. Lorenzo Michele Noè Caruso erhielt als Antwort von Papst Franziskus eine handschriftliche Notiz. Darin denkt Papst Franziskus über den Klerikalismus nach, den er als „eine Plage“ und „eine hässliche Weltlichkeit“ beschreibt. „Jesus ruft alle, alle. Manche meinen, die Kirche sei ein Zollamt, und das sei schlecht. Die Kirche muss für alle offen sein. Bruder, setze deine Berufung fort“, schreibt der Papst. Er bittet auch um Gebete und bietet seinen Segen an: „Ich bete für dich, bitte tu es für mich (ich brauche es). Möge der Herr Sie segnen und die Jungfrau Sie behüten. Brüderlich, Francesco.“ Das berichtete das spanischsprachige Portal InfoVaticana.


Caruso bezeichnete die Antwort des Papstes als „schön“ und brachte zum Ausdruck, dass der Brief ihm Hoffnung gebe. „Das Priesterseminar bleibt ein Traum, den ich nicht aufgegeben werde“, sagte der junge Mann.

Der Vatikan hatte 2016 – also in der Regierungszeit von Papst Franziskus – die Vatikananweisungen von 2005 bestätigt, wonach die Kirche keine Personen in das Priesterseminar und [zur Vorbereitung auf] die Heiligen Weihen aufnehmen darf, die Homosexualität praktizieren, tief verwurzelte homosexuelle Tendenzen haben oder die sogenannte Homosexuellenkultur unterstützen.

„InfoVaticana“ zeigt verschiedene Äußerungen des Papstes zu diesem Thema auf – darunter auch welche aus den vergangenen Tagen – und kommentiert: „Diese Antwort von Papst Franziskus offenbart einmal mehr einen neuen Wandel des Papstes, wenn es um die Führung der Kirche geht. Während er vor ein paar Tagen hinter verschlossenen Türen die italienischen Bischöfe aufforderte, für Homosexuelle den Zutritt zu den Seminaren zu verschließen, schreibt er nun in einer öffentlicheren Form an einen jungen Homosexuellen und ermutigt ihn, mit seinem Vorhaben der Berufung zum Priestertum weiterzumachen.“


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Lesermeinungen

 wastel 7. Juni 2024 
 

Aber die Kirche ist doch für alle offen

.... bis auf AfD-Wähler....


1
 
 Zeitzeuge 6. Juni 2024 
 

Ohne Kommentar im Link eine neue Meldung!

www.lifesitenews.com/de/news/papst-franziskus-empfangt-erneut-gruppe-von-transgender-mannlichen-homosexuellen-bei-vatikanischer-audienz/?utm_source=fe


1
 
 lesa 5. Juni 2024 

Wie die Antwort des Papstes gemeint ist, kann, wer logisch denkt, aus seinen in letzter Zeit gemachten Äußerungen schließen: er hat sich klar gegen die Aufnahme von Priesteramtskandidaten mit hs. Neigung ausgesprochen. Er wollte aber diesen jungen Mann nicht vor den Kopf stoßen. Tatsächlich hat dieser ja auch die Berufung, als Christ zu leben mit den Fähigkeiten und Möglichkeiten, die er hat.
In diese Äußerungen hier kann man allerdings anderes hineinlesen, als beabsichtigt.


1
 
 girsberg74 5. Juni 2024 
 

Betreffend @lakota an @girsberg74

Danke!


2
 
 ottokar 5. Juni 2024 
 

Setze deine Berufung fort, kann Vieles heissen:

Es kann auch heissen, arbeite an deinen Problemen, damit du fürs Priesteramt würdig werden kannst. Insofern kann man den Papst dahingehend verstehen, dass er den jungen Mann zur Enthaltsamkeit anhält, falls dieser sich unbedingt zum Priester berufen fühlt. Homosexuelle Veranlagung eines Priesters heisst nicht, dass er diese praktiziert. Alle heterosexuellen Priester haben genauso, wie man es von einem homosexuell veranlagten Priester erwartet, mit der freiwillig auferlegten Last, genannt Enthaltsamkeit zu kämpfen.Ob die Versuchung für einen homosexuell veranlagten Mann grundsätzlich grösser ist als für einen herterosexuell veranlagten, kann ich nicht beurteilen.Wenn das so wäre, dann ist es richtig homsexuell veranlagten Männern vom Priesterberuf abzuraten.Aber auch die Enthaltsamkeitsdauer heterosexueller Priester ist nicht voraussagbar.Christus hat indirekt dadurch einen Schutzmechanismus empfohlen, dass er seine Jünger zu Zweit auf in die Weltmission geschickt hat.


2
 
 discipulus 5. Juni 2024 
 

Was heißt das denn?

Ist in der Papstäußerung irgendwo ein Hinweis auf eine Fortsetzung einer priesterlichen Berufung? Davon steht zumindest hier nichts, auch nicht in anderen Quellen, die ich gelesen habe. Auch habe ich nirgendwo davon gehört, daß der Ausschluß aus dem Priesterseminar rückgängig gemacht werden soll.

Der Heilige Vater fordert den Exseminaristen dazu auf, wozu JEDER Christ, egal in welchem Lebenstand, aufgefordert ist: der Berufung in die Nachfolge Jesu zu folgen. Als Sünder, möglichst als reuiger und bekehrter Sünder.

Weshalb man das kritisieren und (bewußt?) falsch einordnen muß, verstehe ich nicht. Zeigt sich hier nicht jene "springbereite Feindseligkeit", von der Benedikt XVI. sprach?


1
 
 Everard 5. Juni 2024 
 

Vermutlich

Ein künftiger Bischof, der an den Peripherien sich bereits übt.


2
 
 ThomasR 5. Juni 2024 
 

Emanziperung der LGBTQ Bewegungen innerhalb der Kirche

wirkt sich breits jetzt abschreckend auf die Gläubigen

Berufungsapostolat wird lahm gelegt und die Gläubigen zum Kirchenaustritt motiviert

Die Eigenschaft der Kirche als "hübsche Braut" geht damit auch unwiderbringlich verloren.
Es bleibt eine Dame , die nur behauptet, hübsche Braut zu sein. Man weiss nicht mehr ob es eine Braut oder eine Art Tessa Wurst sei.

www.youtube.com/watch?v=DLh2LEC-doc


3
 
 Tante Ottilie 5. Juni 2024 
 

Bezeichnend für diesen Papst

Völlig widersprüchlich in seinem Reden - heute so, morgen so wie Forist kleingläubiger zutreffend bemerkt.
Man weiß bei Papst Franziskus einfach nicht, woran man bei ihm ist und und wofür er denn wirklich steht.

Ich habe jedenfalls schon seit langem die Schnauze voll von ihm und seinen Widersprüchlichkeiten, die uns alle buchstäblich in die Sch..ße geführt haben...


6
 
 lesa 5. Juni 2024 

Die Identität findet jeder in der Zusage Gottes: Du bist mein geliebtes Kind

"Weil er sich als homosexuell versteht" Da liegt die Falle.
Buchempfehlung "Warum ich mich nicht als schwul bezeichne" "Wie ich meine sexuelle Identität entdeckte und Frieden fand." von Daniel C. Mattson mit einem Vorwort von Gerhard Kardinal Müller (Vorwort der engl. Ausgabe von Robert Kardinal Sarah)
Daniel C. Mattson wuchs in einer christlichen Familie auf und verspürte seine Neigung zu Jungs schon im Alter von sechs Jahren. Sein Leben war gekennzeichnet von Turbulenzen zwischen seiner Gottesbeziehung und seiner gleichgeschlechtlichen Neigung. Als der Konflikt in ihm zu groß wurde, kehrte er Gott den Rücken und begann eine Beziehung mit einem anderen Mann.
In diesen sehr persönlichen Erinnerungen beschreibt Mattson seinen Weg der Abstürze und Erfolge, bis er schließlich den Frieden fand und seine wahre Identität entdeckte: als Mann und als geliebter Sohn Gottes.
Die Fixierung auf die Neigung, durch die Sprache gefördert, kann den inneren Weg in die Freiheit verbarrikadieren.


3
 
 lakota 5. Juni 2024 
 

@girsberg74

Ja, warum nicht?
Wie man sieht, muß ein Papst ja nicht mehr die Qualitäten eines Johannes Paul II oder Benedikt XVI haben.


2
 
 girsberg74 5. Juni 2024 
 

Diese Sache ist schon in Ordnung !

Warum sollte dieser junge interessierte Kandidat nicht auch noch Papst werden können ?


2
 
 SalvatoreMio 5. Juni 2024 
 

Aggressive Werbung für LGBTQ

@Johannes14,6: Wenn man sich das Projekt: "La Tenda di Gionata" anschaut, offenbar in der italienischen Stadt Fermo in den "Marken" durch einen Priester gegründet, so kann man nur noch erschrecken. - Und auf der englischsprachigen Webseite trägt Christus eben auch ein Regenbogengewand. Mitten auf der Webseite: der Petersdom. Sie werben auf sämtlichen Kanälen. - Wahrscheinlich sind wir, die mit LGBTQ nichts am Hut haben, nicht ganz normal.


4
 
 SalvatoreMio 5. Juni 2024 
 

Chaos ohne Ende ...

Das Chaos, das wir seit etlichen Jahren ertragen müssen, entspricht sehr gut den Lesungen des nächsten Sonntags, vor allem den Worten Christi: "Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben". - Gottlob kriegen viele, wie ich sehe, gar nicht richtig mit (und es interessiert auch nicht), was wirklich vor sich geht. Sie sind vor allem bedient durch die Missbrauchsereignisse oder "geschädigt" durch die Corona-Begleiterscheinungen und die "Video-Messen", die immer noch angeboten werden.


5
 
 Johannes14,6 5. Juni 2024 
 

Alles eine PR-Aktion ?

Nach einem anderen Bericht handelt es sich möglicherweise um eine PR-Aktion, um das Imageproblem des Papstes nach der "frociaggini"- Äusserung gegenüber Bischöfen wieder aufzubessern.

Es sei nicht klar, ob der junge Mann sich tatsächlich bei einem Priesterseminar beworben hat, er stehe aber in Verbindung zur HS - Vereinigung "la Tenda di Gionata", die immer wieder Mitglieder zu den Generalaudienzen bringe, um Fotos mit dem Papst zu machen und gute Verbindungen zu Santa Marta unterhalte.

Das Bild auf deren Webseite spricht für sich:
Jesus trägt Regenbogen.
Unten ein Rupnik - Mosaik, Jesus und Freund mit dem gemeinsamen Auge
https://www.gionata.org/tenda-di-gionata-english-news/

Im Ergebnis ermutigt der Papst also genau solche Kandidaten, die er vorher abzulehnen und sogar aus den Seminaren zu entfernen empfohlen hatte.

Geht noch mehr Chaos ?
Im Blick auf Argentinien offenbar schon.
Wie lange noch wird diese Prüfung dauern und was bleibt ? Ein Scherbenhaufen, Ruinen ?

outreach.faith/gaudete/la-tenda-di-gionata/


7
 
 kleingläubiger 5. Juni 2024 
 

Heute so, morgen so. Keine Verlässlichkeit, das ist ein großes Problem dieses Papstes.


8
 

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