Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  2. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  3. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  4. 4. Versammlung des ‚Synodalen Weges’: Abstimmungsverhalten der Bischöfe
  5. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  6. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  7. Umstrittener Jesuitenpater James Martin hat erneut Probleme mit der katholischen Morallehre
  8. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  9. Erzbischof Paglia soll Zustimmung zu italienischem Abtreibungsgesetz widerrufen
  10. Franziskus in Assisi aus Anlass des Wirtschaftsforums „Economy of Francesco“
  11. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  12. Bischof oder Fischkopf?
  13. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  14. Putins Patriarch verbreitet nach Teil-Mobilmachung erneut plumpe Putin-Propaganda
  15. „Idee der geschlechtlichen Selbstbestimmung führt zu einer krankmachenden Körperfeindlichkeit“

‘Stille Nacht’-Jubiläum mit Landesausstellung an neun Orten

29. Oktober 2017 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


2018 jährt sich die Erstaufführung des weltbekannten Weihnachtsliedes zum 200. Mal - Museen und Orte in Österreich bereiten eine gemeinsame Ausstellung vor - Salzburger Landeshauptmann Haslauer hebt "universelle Friedensbotschaft" hervor.


Salzburg (kath.net/ KAP)
Zu Weihnachten 2018 ist es genau 200 Jahre her, dass das Weihnachtslied "Stille Nacht, Heilige Nacht" erstmals erklang. Zum Jubiläum schließen sich im kommenden Jahr neun Museen und Orte in Salzburg, Oberösterreich und Tirol zu einer gemeinsamen dezentralen Landesausstellung "Stille Nacht" zusammen. Die Schau beginnt am 29. September 2018 und wird bis 2. Februar 2019 zu sehen sein, gab das Land Salzburg am Freitag bekannt. Landeshauptmann Wilfried Haslauer kündigte eine "zeitgemäße und umfassende Auseinandersetzung" mit dem Lied und dessen zentralen Leitthema der "universellen Friedensbotschaft" an.

"Stille Nacht" gilt als eines der bekanntesten Weihnachtslieder der Welt. Es geht auf ein 1816 vom Priester Joseph Mohr verfasstes Gedicht zurück, zu dem der Lehrer und Organist Franz Xaver Gruber zwei Jahre später eine Melodie komponierte. Die Uraufführung fand bei der Christmette am 24. Dezember 1818 in der Kirche St. Nikolaus in Oberndorf statt. Erst Jahre später wurde das Lied erstmals in einem offiziellen Salzburger Kirchenliederbuch abgedruckt. Es fand zunächst im Tiroler Zillertal Verbreitung, ab Mitte des 19. Jahrhunderts durch Sängerfamilien auch in Deutschland und den USA, danach über katholische und protestantische Missionare auf allen Kontinenten. Heute gibt es Übersetzungen in 300 Sprachen und Dialekten.

An der Landesausstellung 2018 sind außer Oberndorf auch die Salzburger Gemeinden Arnsdorf Hallein, Wagrain und Mariapfarr, das Salzburg-Museum in der Stadt Salzburg sowie Hochburg-Ach in Oberösterreich und der Tiroler Ort Fügen beteiligt. Alle diese Orte weisen Bezüge zu dem Weihnachtslied auf oder haben Verbindungen zu den Biografien von Joseph Mohr oder Franz Xaver Gruber und widmen diesem Umstand eigene Museen oder Ausstellungen. Ähnliches gilt auch für die Flachgauer Gemeinde Hintersee: In der Wirkstätte von Joseph Mohr über zehn Jahre macht künftig ein "Stille Nacht"-Themenweg die Ortsgeschichte, die Bewahrung der Schöpfung und den Klang in der Natur erlebbar.

Die einzelnen Orte werden durch gemeinsames Ticketing, Marketing, "Stille Nacht Scouts" und eine gemeinsames Landesausstellungs-Website miteinander verbunden sein. Auch soll mit einer App eine weitere virtuelle Plattform für spielerisch-didaktische Auseinandersetzung mit dem Lied geschaffen werden. Wie das Land Salzburg bekanntgab, koordiniert die neu gegründete gemeinnützige "Stille Nacht 2018 GmbH" unter ihrem Geschäftsführer Paul Estrela die vielfältigen Projekte und Veranstaltungen. Das Land Salzburg hat laut APA ein Budget von 1,7 Millionen Euro bereitgestellt. Für die einzelnen Ausstellungsprogramme sind die jeweiligen Ortsgemeinden verantwortlich.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kultur

  1. Beethoven war "religiös mit fast missionarischem Anliegen"
  2. COL1972 - US-Frauen starten mit Pro-Life-Label die Modewelt-Revolution
  3. Oh Dio – Gott in der Oper
  4. Wien: Bühnenpremiere von ‘Der Engel mit der Posaune’
  5. 'Ich glaube, dass niemand ohne Glauben leben kann'
  6. Päpstlicher Kulturminister verabschiedet Leonard Cohen auf Twitter
  7. Estnisches Nationalmuseum: Keine Tritte mehr für Marienbild
  8. Salzburg: Erzbischof Lackner auf Du und Du mit Tod und Teufel
  9. Berliner Intendant Khuon: Theater ist auch Ort des Gottvermissens
  10. Der Kinofilm des Jahres: Mary's Land







Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  3. 4. Versammlung des ‚Synodalen Weges’: Abstimmungsverhalten der Bischöfe
  4. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  5. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  6. Bischof oder Fischkopf?
  7. Die Tolkien-Provokation
  8. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  9. Drei Priesterweihen in St. Florian - Päpstlicher Privatsekretär Gänswein extra aus Rom angereist
  10. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  11. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  12. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  13. Facebook-Reaktion zu Bodes fehlendem Rücktritt: „Bei Woelki würden alle den Rücktritt fordern“
  14. Umstrittener Jesuitenpater James Martin hat erneut Probleme mit der katholischen Morallehre
  15. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz